@GermanLongHallo, ich bin schon länger in dieser Firma investiert und überaus zufrieden. Das sehr fähige Management besteht aus zwei Personen und die haben sicherlich nicht die Zeit börsentäglich das NAV zu aktualisieren. Daher:
Net Asset Value per share rose to $0.68 per share as of December 31, 2020 (https://ceo.ca/@newsfile/elyse…-015-per-share-during-the
Wenn ich mich recht erinnere haben sie 2,1Mio USD in Vanadium LLC investiert.https://www.sedar.com/CheckCode.do
Alles in allem agieren sie sehr aktionärsfreundlich, zumal sie selbst zu den größten Aktionären gehören.
Nenne mir eine Firma(außer Abitibi), die nicht mit Optionen operiert, das gehört doch zum normalen Geschäftsgebaren, im Falle von Elysee sehe ich das aber als gerechtfertigt an, angesichts der Erfolge, die sie erbringen. Da kann sich sicher mancher Fondsmanager eine Scheibe abschneiden.
Man sollte also nicht zu vorschnell urteilen.
Interessante Details auch bei (mehrere Reports):
https://www.caesarsreport.com/…naged-investment-company/
Grüße, S
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Ja es muss ja nicht heißen, dass die Ergebnisse nicht gut sind. Als Quasi-Fonds eine schöne Sache.
Intransparent sind sie sicherlich - NAV alle 3 Monate aktualisiert (das hab ich gelesen), Anteile/Höhe der Beteiligungen nicht ausgewiesen... da ist nix nachvollziehbar. Und Du kannst mir sagen was Du willst, die Manager kennen doch den NAV auf Tagesbasis!?!
Ergebnis: Investmententscheidung nicht möglich, weil EV zu NAV unbekannt ist. Seit 31.12. sind die Minenindizes gefallen...
Und die "Kostenstruktur" ist auch unklar... wenn der Chef sagt, er bekommt 90k CAD p.a., ansonsten die Dividenden und die Wertsteigerung seiner Anteile... ok... die Optionen verschweigt er bei der Aussage. Mit den Optionen verkommt ein Aktienrückkaufprogramm leider zur Makulatur, damit hält man vielleicht die Aktienzahl konstant, wovon wird aber zurück gekauft? Richtig, von den Gewinnen, die ansonsten entweder Dividende wären - oder real durch die Verwässerung per Direktoren-Optionen je Aktie wieder flöten gehen würden.
15 Cent Earnings per Share, 4 Cent Dividende. Und die Differenz? Das ist also keine LIF.TO, die 100% der Einnahmen nach Kosten ausschütten, und auch nicht wie manches russisches Minenunternehmen mit klarer Dividendenpolitik, grundsätzlich zB 50 % des FCF auszuschütten.
Wo ist hier die Aufstellung, die wenigstens rückblickend für die Periode zeigt
- welche Investments wurden eingegangen, welche wurden verkauft, jeweils zu welchem Preis, mit welchem Gewinn, wieviel Steuern wurden dafür gezahlt, und wie wurden die Gewinne nach Steuern verwendet (also die Transparenz, wie sie bei einem börsennotierten Unternehmen fällig ist)
- wie ist die Vermögensstruktur (mit Prozentangaben der einzelnen Portfoliobestandteile) am Ende der Periode (also die Transparenz wie sie einer KAG gesetzlich gefordert, und bei einem Venture Capital Unternehmen selbstverständlich ist).
Lies mal den Disclaimer von Caesars Report. Alles andere als Unabhängig, das ist Marketing. Auch das natürlich in gewisser Weise "notwendig".
Ja alles normal soweit. Ich mag´s halt nicht wenn sooo clean posiert wird, und es dann nicht auch ganz so ist. Gute Ergebnisse für die Aktionäre hin oder her. Die Ethik stimmt dann nur begrenzt.
Gruß, GL