Beiträge von Silbertaler

    Beim Dollar mehren sich die warnenden Stimmen, die eine weitere Schwächung sehen. Zudem werden die Anleihemärkte zunehmend nervöser und erwarten einen weiteren Zinsschritt:


    Australiens Finanzministerium warnt vor einen Crash ausgelöst durch die US-Finanzpolitik:


    http://www.theaustralian.news.…,12364202%255E601,00.html


    China will seine Kapitalmärkte graduell öffnen. Dies ist als nächster Schritt zu sehen auf dem Weg den Yuan konvertibel zu machen und vom Dollar abzukoppeln:


    http://reuters.com/newsArticle…inessNews&storyID=7746659


    rasanter Verfall des Dollars:


    http://www.wams.de/data/2005/0…Dollar+Asien&searchHILI=1


    Asien hat mittlerweile gewaltige Devisenreserven (den größten Teil in Dollar !“):


    • China: 610 Mrd.
    • Japan: 844 Mrd.
    • Südkorea: 200 Mrd.
    • Taiwan: 240 Mrd.
    • Hongkong: 123 Mrd

    Zinswende in Sicht:


    http://www.wams.de/data/2005/0…earch=dollar&searchHILI=1


    Nach der Greenspanrede ist die Gefahr von weiter steigenden Zinsen und einem schwächeren Dollar nun den Finanzmärkten bewusster geworden.


    Vor allem auch die Ankündigungen in den letzten Tagen von verschiedenen Zentralbanken, dass man den Dollar reduzieren / umschichten möchte, müßte die USA alarmieren.

    valueman,


    wenn es in den USA crasht, crasht es auch in Europa.


    Ich gehe davon aus, dass die Kurse auch in Deutschland runtergehen werden - im Gegensatz zu den USA vermute ich aber, dass wir prozentual (auch aufgrund der wesentlich besseren KGV-Bewertung) nicht so stark davon betroffen sind.


    Nach dem letzten Kurseinbruch hat sich der Dax vom Tiefsstand (2200 Punkte) moderat auf 4348 Punkte erholt (im Jahr 2000 waren wir schon mal bei 8000 Punkten !). Der Dow Jones ist dagegen von seinem Tiefststand 7286 Punkten in 2002 wieder auf das vorherige Niveau geklettert.


    Bezeichnend war mal wieder der Dow Jones-Kursverlauf am Freitag, wo er zum dritten Mal bis auf die 10830 Punkte gegangen ist. Ich vermute, dass er wahrscheinlich wieder davon abprallt.


    Ich bin mir nicht so sicher, ob wir in der nächsten Zeit einen schwächeren US-Dollar erleben werden. Korea und auch andere Notenbanken haben angekündigt ihre Dollarbestände in andere Währungen umzuschichten und die chinesische Zentralbank hat erste Schritte angekündigt, ihren Kapitalmarkt offener zu machen (und dann ihre Währung vom Dollar abzukoppeln ?).


    Von daher gibt es in den USA zur Zeit einen wachsenden, enormen Handlungsdruck. Wenn sie jetzt nichts machen, riskieren sie eine schnelle weitere Schwächung des Dollars.


    Taylor hat in einer Analyse u.a. die Frage gestellt, ob sie zur Stützung des Dollarkurses den Mut zu Entscheidungen haben (in Richtung höhere Zinsen ?) - auch unter der Konsequenz, dass man damit einen Aktiencrash in Kauf nimmt.


    Wenn es in diese Richtung zu einer Entscheidung kommen sollte, müssen wir uns jedoch eines sehr bewußt sein: Die Entscheidung hätte nur eine zeitaufschiebende Wirkung. Auf mittelfristiger Sicht werden sie einen schwächer werdenden Dollar (in Richtung Hyperinflation !!!) nicht mehr aufhalten können. Nach dem Aktiencrash wird dann (mit etwas Zeitverzögerung) der Währungscrash folgen. Und dies in der Welthauptwährung. Für mich ist dies ein absolutes wirtschaftliches Horrorszenario mit einschneidenden Wirkungen auf die Weltwirtschaft !


    Gruß


    Silbertaler

    Hallo bobelle21,


    was ich in den letzten Tagen gesehen haben, schwankt die Nachfrage zwischen 20/30 Tsd. bis über 50 Tsd. Aktien täglich. Am besten mal selbst z.B. bei Condirect reinsehen und Abcourt eingeben. Im Kurschart ist auch unten die gehandelte Stückmenge erkennbar. Der Markt ist aber relativ eng !


    Deine zweite Frage ist etwas schwieriger zu beantworten.


    Investitionsbedarf:


    a) Wiedereröffnung der Silbermine: ca. 5 Mio. $.
    b) Verarbeitungskapazitäten (Aufbau einer Mühle)


    Woher soll / kann das Geld kommen ?


    zu a)
    - Verkauf der Elder-Goldmine an Tom Exploration. Die Finanzierung wurde von Tom Exploration schon 2x aufgeschoben. Die letzte Verlängerungsfrist läuft am 28.2. ab (d.h. morgen) ! Ich bin mal gespannt, ob sie es dieses Mal gepackt haben.
    - Zusätzlich erhalten sie einen Mittelzufluß aus dem Verkauf des im Sommer geförderten Silbers. Hier hängt es aber meines Erachtens davon ab wie der Silberpreis sich bis dahin entwickelt.


    zu b) Hier gibt es ein Gutachten, dass bei einem Silberkurs von 7 $ eine eigene Mühle schon lukrativ ist. Der Aufbau von Verarbeitungskapazitäten könnte z.T. über Eigenkapital, z.T. über einen Kredit finanziert werden. Die Wiedereröffnung der Silbermine führt zu einem zusätzlichen Geldzufluß, so dass dieser Kredit wahrscheinlich relativ schnell abgezahlt ist.


    Bei diesem Unternehmen muß man auch beachten, dass es praktisch ein Familienunternehmen (30-40 % der Aktien sind in Familienbesitz) ist und sie kein Interesse haben durch eine übermäßige Ausgabe von neuen Aktien ihren Wert zu verwässern !


    Gruß


    Silbertaler

    Hallo metallbulle,


    herzlich willkommen bei den Goldseiten.


    ein paar Überlegungen zu Abcourt, die die Dynamik zeigen:


    Abcourt hat derzeit eine Marktkapitalisierung von ca. 7 Mio. $.


    Sie wollen im Sommer ca. 80.000 to (Oberflächenförderung) fördern. Die bisherigen Ergebnisse lassen den Schluß zu, dass ca. 5 Unzen / to Silber enthalten sind (den Rest beachten wir mal nicht), d.h. sie fördern ca. 400 Tsd. Unzen Silber.


    Jetzt kommt es darauf an wie der Silberkurs bis dahin steht.


    heutiger Silberkurs: 7,3 $ - 4,5 $ (Annahme) = 2,8 $ Gewinn je Unze


    Steigt der Silberkurs auf z.B. 11 $ erhöht sich der Gewinn auf 6,5 $ je Unze oder insgesamt 2,6 Mio. $.


    zur weiteren Dynamik:


    a) aus der Produktionssteigerung bei der Wiederinbetriebnahme der Mine (zuletzt ca. 0,7 / 0,8 Mio. Unzen jährlich) -> Gesamtproduktion ca. 1,1-1,2 Mio. Unzen.


    b) aus der Steigerung des Silberkurses: bei einer Erhöhung des Silberkurses auf z.B. 20 $ (ist nächstes Jahr realistisch) würde der Gewinn bei 15,5 $ je Unze liegen


    Der Gewinn würde dann auf ca. 17 Mio. $ steigen, d.h. mind. das 7-8 fache was dieses Jahr zu erwarten ist. Von daher ist auch davon auszugehen, dass der Kurs sich dementsprechend entwickelt.


    Gruß


    Silbertaler

    Zitat

    F: Wie lange braucht es, um wieder Gewinne zu machen?


    MWW: Nun, in SA wahrscheinlich drei Monate. Blyvoor ist jetzt am Wendepunkt. Crown macht Gewinn. So ist es nicht überall düster. Es gibt nur ein Problemkind. Aber um das Problemkind in Ordnung zu bringen – hey – muß die Schmälerung kommen ...


    Diesen Satz muß man sich 2x durchlesen ! Da steckt mehr dahinter. Bei 450 $ kommen sie in die Gewinnzone. Sicherlich führt die Optimierung zu Fortschritten.


    Aber ich vermute, dass etwas ganz anderes dahintersteckt, was hier nicht angesprochen wird.


    Man muß sich nur mal den aktuellen Gold-Kurs ansehen. Wir haben es hier mit einer stetigen Aufwärtsbewegung (Parabolic-Kurve !) zu tun und stehen nun bei 435 $. Wenn man sich mal einen Durschnittskurs (ohne die Ups und Downs) ansieht, dürften wir in spätestens 3 Monaten die 450 $ knacken. Und damit würde sich der Cashzufluß stabilisieren und sie wären wieder in der Gewinnzone !


    Wenn sich dann noch beim Rand etwas bewegt ...


    Von daher stellt sich die Frage, ob sie die nächsten 3 Monate vom Cash her durchhalten. Dies scheint gesichert zu sein.

    valueman,


    herzlichen Dank für die Information.


    Der Kurs von Freddy Mac ist seit dem 17.2. um 10 % von 66 $ auf 60 $ zurückgegangen.


    Der Kurs von Fanny Mae war Mitte September bei 77 $, sank dann auf eine Bandbreite von 70 $, Mitte Januar von 70 $ auf 65 $ und bewegte sich seit dem 17.2. wieder abwärts auf nun 57 $.


    Wenn sie in größerem Maße eigene Aktien halten, haben sie echte Probleme. Die Kursrückgänge waren jeweils verursacht von Zinserhöhungen bzw. Erwartung von höheren Zinsen.


    Und die Zinsen steigen weiter !


    Gruß


    Silbertaler


    Hat denn jemand schon von diesem Gerücht gehört ? Was ist hier dran ?

    Hallo dr.a,


    Gold und Silber werden weltweit (auch in anderen Währungen) gehandelt. Ich gehe davon aus, dass dann eine andere / verschiedene Währungen die Leitfunktionen übernehmen (evtl. Euro ?). Eine Entkoppelung wird auf jeden Fall stattfinden.


    Bei den Aktien mache ich mir weniger Sorgen. Die gängigen Minenaktien werden in der Regel an verschiedenen Börsen gehandelt. Bei den Gold- und Silberminenaktien ist Kanada führend. Ich gehe davon aus, dass der CAD von einem Dollarkollaps nicht betroffen sein wird.


    Die Länder mit Rohstoffen (z.B. Kanada, Südafrika, Russland) werden (auch bezüglich ihrer Währungen) insgesamt besser dastehen, da sie aufgrund ihrer Rohstoffexporte in dieser Situation gewinnen.


    Gruß


    Silbertaler

    Es deutet sich an, dass die höhere Zinserwartung der Auslöser für den Crash ist.


    Der Kurseinbruch von Fanny Mae nach der Greenspanrede und die Unterschreitung sämtlicher Widerstände zeigt schon die Reaktion der Märkte.


    Zudem stieg der Zinssatz für den T-Bond-Kurs von 4,0 % auf 4,3 % und Korea hat angekündigt die Dollarbestände umzuschichten.


    Bekannt ist, dass Fanny Mae als Geldgeber für die Hauskäufer ein sehr geringes Eigenkapital und einen sehr hohen Anteil von Krediten hat. In den letzten Monaten gab es zudem noch Berichte, dass die Bonität der Hauskäufer sank.


    Bei einem steigenden Zinssatz bricht die Immobilienblase zusammen - mit verherrenden Folgen für die ganze Wirtschaft.