Die Preise für Nahrungsmittel sind im Juli in Deutschland so stark gestiegen wie seit fast fünf Jahren nicht mehr. Sie verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 5,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit.
Deutlich mehr Geld mussten die Verbraucher den Statistikern zufolge für Speisefette und Speiseöle ausgeben, die insgesamt um 15,4 Prozent teurer wurden. Der Preis für Butter lag im Vergleich zum Juli 2012 sogar um 30,8 Prozent höher. Für Gemüse mussten die Verbraucher 11,7 Prozent mehr Geld hinlegen, Kartoffeln waren 44,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor (Kann aber nicht am bekloppten Veggietag liegen). Die Preise für Molkereiprodukte und Eier legten insgesamt um 6,1 Prozent zu.
Die Energiepreise erhöhten sich binnen Jahresfrist um 2,9 Prozent. Erheblich teurer war dabei wie schon in den Vormonaten Strom mit einem Preisplus von 11,9 Prozent.
Man muss schon ganz schön an den Zahlen rumpfuschen, damit man dann doch noch auf eine Inflationsrate von 1,9 % kommt. Wenn ich bedenke, dass auch die Mieten um ca. 3% gestiegen sind, ist mir schleierhaft, wie die das hingebogen haben. Wahrscheinlich sollen wir uns jedes Jahr einen neuen Fernseher und einen Neuwagen gönnen, damit das hinkommt.
Da auch Kleidung zwischen 5,5 und 7,8% (Schuhe) teurer geworden ist und die Bahnpreise auch um über 3% gestiegen sind, fühle ich im Schnitt da eher eine Inflationsrate von 5-6% bei den Gütern, für die man 90% seines Geldes ausgibt.
Grüße von der Ersatzkasse