Wer mag, kann sich ja mal eine beliebige Baustelle ansehen, wo z. B. ein Kanal neu verlegt wird. Da arbeiten nur Deutsche, weit und breit kein "Flüchtling" zu sehen, der mit anpackt. Oder mal spaßeshalber einen Elektriker oder Fliesenleger anrufen. Bitte nicht wundern, wenn dann ein Rentner aufschlägt, der einfach weiter arbeitet, weil der Betrieb keine neuen Leute findet, die noch arbeiten wollen – weder Migranten noch die Gen. Z, die am liebsten im Homeoffice rumlungern würde und 50 Tage Urlaub im Jahr hätte).
Doof nur, dass die Nummer gerade kippt. Ich habe beruflich starke Anknüpfungspunkte zur Baubranche und dem Handwerk. Was da an Aufträgen wegbricht, kann man sich schlicht nicht vorstellen.
Heizungsbauer, die noch vor einem halben Jahr endlos Arbeit hatten, erzählen einem, dass sie ab Herbst keine Aufträge mehr für neue Anlagen oder Modernisierungen haben. Keine, in Worten: keine. Da müssen dann Wartungen und Reparaturen den Betrieb irgendwie retten. Schwierig, denn selbst daran wird natürlich jetzt auch gespart. Die Deppen, die im Glaube ewigen Aufschwungs Kunden wie Idioten behandelt haben, wird es als erste wegfegen. Gut so.
Deutsche Handwerk hat es verdient, hab zwei Jahrzehnte Hauptberuflich und noch ein paar Jahren als Reisegewerbe als Geselle mein Geld verdient am Bau, die Bauleute sind unterbezahlt und werden von allen ausgenutzt, fängt von eigenen Chef über Bauleiter, Bauträger, Architekten und zu guten letzt Kunden. Da ich zwei Berufe erlernt habe bin von der Bau zu Fabrik gewechselt, eine andere Welt für Arbeiter, regelmäßige Arbeitszeit, pünktliche und bessere Bezahlung, und dazu kein Wind, Frost, Regen und Sonne Einfluss.
Baugewerbe ist auf unendlichen Leid und Schmerz der kleinen Leute aufgebaut die einfach und ehrlich sind und hofften das sich mit schwerer und ehrlicher Arbeit das Überleben sichern kann. Daraus schöpfen die Chefs, die Sklaventreiber, wer will noch im Sommer 250 Stunden arbeiten, dazu komme noch pro Monat noch ca. 10-20 Stunden unbezahlter Fahrzeit, und obligatorische Sammstag Arbeit der "so" ausbezhlt wird, wer will das noch machen, die meiste die noch im Handwerk sind haben einfach keinen Antrieb zu wechseln, sind zu alt oder zu krank um einen neu Anfang zu wagen, da werden den jungen Gesellen 16-17€ die Stunde bezahlt und der Arsch*och von Chef berechnet es bei Kunden mit +50€ + MWSt für seine Leistung. Ein ungelernter HiFi bekommt in der fabrik gleiche Geld, als fabrikler Facharbeiter anfangslohn 22,50€ in Betrieben die schlechter bezahlen, dafür muss ein fabrikler keinerlei Verantwortung übernehmen, arbeiten nach Vorgaben, bei Störung holt man halt Schichtfüher oder Einrichter und stempelt " Maschinenstörung"
Handwerk hat sich selber erledigt, in letzten Jahren haben sich die Inhaber die Taschen vollgestopft und sich in Prunk und Gloria gewälzt, neue Häuser, Autos, sinnloses Geldverschwendung da Kunden die Türen angerant haben und jeden Preis bezahlten für Handwerksleistungen, die Gesellen dürften dafür mehr und länger arbeiten und bekamen nur Brosamen von reich gedeckten Tisch, jetzt jammern die vollgefressene Stamtischbrülleende Handwerksmeister die ganze famillieverbände samt Hund und Katze als Teilzeitkräfte angemeldet haben um von den Rücken und Händen paar Gesellen auch letzte Cent in eigenen Tasche umzuleiten, die haben ihre Schäfchen im trockenen, da hockt jeder auf Bergen vom Schwarzgeld und lacht sich einen ab, im Keller selbstverständlich....
Die leidtragende werden wieder die Bauarbeiter sein die dann ohne Abfindung nach 30-40 Jahren Arbeit entlassen werden, ich kenne nur ein paaar Ü50 Handwerker die noch ohne gravierende Gesundheitsprobleme da stehen, kenne viele die den tag nur dank Ibuprofen überstehen, mit 50 Jahre, die zahlen jetzt für die Gutgläubigkeit mit altersarmut, wer kann bis 67 auf der Bau arbeiten? Keiner, meiste sind schon mit 55 fertig, das sind aber stramme CDU/CSU Wähler gewesen, Jahrzehntelang, ah, rege mich wieder auf, genug von mir......