zur Not kauft die FED über strohmänner die Staatsaneihen wieder selber auf
ist doch egal in welcer Höhe Hauptsache irgendjemand anderes kauft auch
Die Fed kauft US - Staatsanleihen gegen US - Dollar. Und je mehr sie davon kauft umso höher deren Kurs bzw. umso niedriger die Verzinsung darauf.
Man darf allerdings nicht übersehen dass dem vielen Geld das durch das Deficit Spending unter die Leute gebracht wird ein Überkonsum an Waren und Dienstleistungen entgegensteht. Also vor allem Waren und Dienstleistungen die aus dem Ausland kommen müssen - und zwar nicht im Austausch gegen andere Leistungen sondern gegen grüne Zettel oder anderes wertloses Papier (Aktien etc.)
Das setzt allerdings Konsumversicht auf der einseitig liefernden Seite voraus: Der liefernde Staat bzw. Bürger des jeweiligen konsumiert weniger als er herstellt, es laufen fiktive Guthaben auf, dort steigen auf Grund der fiktiven Guthaben die Immobilienpreise und und und.
Siehe Japan bzw. Nikkei Index in den späten 80er Jahren. Der stieg dann auf 40.000 und ... siehe Chart:
https://www.finanzen.net/index/Nikkei_225/Seit1973
Im Grund lässt sich so ein parasitäres Konsumverhalten wie es die USA, aber auch Italien, Frankreich etc. auf Kosten der Nettoexporteure China, Japan und Deutschland und der Ölstaaten nur durch Zwang dauerhaft erhalten. Das ist seitens der USA quasi Kolonialismus und Ausbeutung.
Darüberhinaus werden die lokalen Produzenten massivst geschädigt: Durch Eigenkapitalverlust, billige Importe und und und - eine Importabhängigkeit schlimmer als beim Junkie.
Meiner Meinung nach ist es nicht möglich eine Wirtschaft mit starkem Aussenhandelsdefizit via Deficit Spending zu Gesunden. Dazu gehört eher das Gegenteil: eine starke Einschränkung der Staatsausgaben und die Reduzierung des privaten Konsums bis auf ein Niveau das der tatsächlichen wirtschaftlichen Leistungskraft entspricht. Erst dann entstehen wieder Leistungs- und Wachstumsanreize.
Im Gegensatz dazu fühlt sich der Hegemon heute wohl dabei der Weltmeister in der Erzeugung fiktiver Werte zu sein die sogleich konsumiert werden.
Das amerikanische Modell funktioniert nämlich in etwa so:
Ich gründe eine Frittenbude mit 30000$ Gewinn im Jahr. Ich bringe diese als Aktiengesellschaft an die Börse und bei einer 3%igen Marktverzinsung bekomme ich von Pensionsfonds etc. für die Anteile meiner Bude 1 Mio$, bei 1,5% Marktzins 2 Mio$. Mit den 1 bis 2 Mio $ mache ich dann High Life.
Und die Frittenklitsche ist ja noch richtig profitabel im Vergleich zu Firmen wie Tesla und Co. .
Die USA sind allerdings inzwischen voll mit Frittenbuden deren 1 bis 2 Mio$ Marktwert vollkommen verkonsumiert sind. Nur durch weitere Zinssenkungen steigt deren Wert um weitere Millionen und das Perpetuum Mobile läuft noch eine Zeit lang weiter.
Aber irgendwann macht es dann ganz sicher Booooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooom....... - ganz sicher nicht lange nach Zinserhöhungen