Anzeige ist raus.
Beiträge von Spengler
-
-
Von welcher Marktbereinigung wird denn hier ständig geschwafelt? Gibt es eine Milchmädchen-Hausse bei Edelmetallen?
Der Papier-Edelmetallmarkt ist eine einzige Farce. Der gehört bereinigt bzw. an die Kandare genommen. Das würde aber nicht mal Trump wagen anzugehen. Also heisst es Fingerweg von diesem Drecksmarkt oder eben mit den Wölfen heulen (also immer schön systemkonform mitshorten).Ich halte mich da raus und kaufe dann und wann physisch, wenn ich
a) liquide bin und
b) der Überzeugung, dass man für einen längeren Zeitraum zu stark auf die EM eingeprügelt hat.Noch mal zu dem Gedankenspiel mit Gold bei 500 Dollar. Wer würde denn dort stehen und fleißig die Hand aufhalten? Die "Marktteilnehmer" die vorher fleißig gedrückt haben.
Und alles was die dann aufnehmen, ob Longpositionen oder physisches EM, können sie später nutzen einen erneuten Bullenmarkt zu verhindern. Das Spiel würde nur auf einem niedigerem Niveau weitergehen. -
Ich hab mich die letzten Monate in die Fundamentaldaten von Gold- und Silber eingearbeitet.
Aktuell wird Gold gedrückt.Das läuft wieder mal über Leerverkäufe an der Comex und in Sachen physisches Edelmetall über massive Entnahmen aus den USA ETFs. Das Schauspiel kennen wir aus 2013.
Das Pulver der Drücker wird alsbald verschossen sein, zumal China, Indien und die Deutschen auf Gold abfahren.
In Anbetracht der Meldungen aus Indien, die hier die letzten Wochen veröffentlicht wurden, habe ich aber erhebliche Zweifel. Es ist mir ein Rätsel, warum die goldaffine Bevölkerung dieses für die physische Nachfrage nach Gold enorm wichtigen Landes ihre beschissene Regierung noch nicht zum Teufel gejagt hat. Diese Lethargie kennt man so sonst nur bei uns.

-
Ich halte es für natürlich, dass man seine Investition hin und wieder hinterfragt. Ich bin überzeugt, dass der ständige Abgleich mit anderen Assets aber nicht empfehlenswert ist. So ein Vergleich macht nur über sehr lange Zeiträume Sinn. Und da sehen die EM immer noch gut aus. Wer meint, er habe zu viel EM und sich deshalb unwohl fühlt, sollte halt nichts mehr dazu kaufen und sein Erspartes anders anlegen oder unters Kopfkissen packen. Macht man das über einige Jahre, sinkt der EM-Anteil am Gesamtersparten (Immos, Wertpapiere...) automatisch (vorausgesetzt EM-Preise steigen nicht stark an). Entgegen meiner langjährigen Gewohnheit habe ich dieses Jahr noch nicht eine Unze gekauft. Und auch letztes Jahr war ich kaum aktiv. Jetzt könnte ich mal wieder einen Batzen nachlegen. Also gern runterprügeln bis Jahresende.
Was mir wirklich etwas Sorgen macht, ist die scheinbar unabwendbare Abschaffung des Bargeldes. Wenn dies tatsächlich flächendeckend gelingt und konsequenterweise anschließend auch der Besitz von EM in größeren Mengen verboten wird, wird der Preis für physische Edelmetalle einer Neubewertung unterworfen. Ich befürchte, dass v.a. Gold dann massiv an Attraktivität verlieren wird.
Letztendlich sparen wir in EM, um im Alter davon konsumieren zu können. Man sollte aber nicht versäumen auch in jungen Jahren zu leben. Was nutzt dir der schicke Roadster, wenn du beim Einsteigen schon wieder Rücken hast?

-
Alles anzeigen
So heute ist mal wieder Freitag. Die Messer sind gewetzt.
Ich gehen davon aus , dass heute ein neuer Großangriff gestartet wird. Der Dow wollte gestern deutlich fallen,
das hat man wieder gerade gebogen, zum Handelsschluss hin, wie so oft.(Ähnlich war es mit der Deutschen Bank Aktie, die war kurz vor dem Ausverkauf stand unter 10, nun steht diese bei 12 und alles ist mäuschchen still, komisch)
Heute wird es ganz gemächlich langsam nach unten gehen für das Gold. Ich gehe davon aus, dass heute der Angriff auf zunächst die 1.200 er Marke kommt. Wenn ich mich in die Lage der "Drücker" versetze, würde ich heute die Anweisung geben: Solange verkaufen, dass der Markt stetig langsam bis gegen 20:00 Uhr fällt. Dann in Stufen sagen wir 10er bis 20er Stufen abrutscht und zum Schluss heute Abend bei nicht mehr als 1.195 US$ oder optimal bei 1.180 US$ steht. Silber muss es dann bis min 16,50 optimaler weise auf 15,90 erwischen. Den Dow hebt man einfach 100 - 150 Punkte nach oben. So stelle ich mir das Theaterstück heute vor.
Es gab keine Erholung nach dem letzten Angriff. So wie von mir erwartet. Angeblicher Kampf um die 200er Tageslinie.
Eigentlich hätte es hier eine schnelle deutliche Gegenbewegung auf min. 1.280 oder 1.290 geben müssen.
Wenn es ein neuer Bullenmarkt sein soll, wie viele sagen, gibt es bei 200er Linien Kaufsignale der Bullen und Shorteindeckungen der Bären, in normalen Märkten.
Hier ist aber alles ein riesen fake.Deinem weit aus dem Geld liegendem Put-Optionsschein geht wohl die Laufzeit dem Ende entgegen.

-
Bauernhöfe beschlagnahmen
"Der Entwurf enthält wie bisher Ermächtigungen, mit denen die Regierung Regeln zur Produktion und Zuteilung von Lebensmitteln erlassen kann. Neu sind Befugnisse, die den Behörden im Notfall die Beschlagnahmung von Bauernhöfen und anderen Lebensmittelbetrieben ermöglichen sollen."
http://www.t-online.de/nachric…beschlagnahmt-werden.htmlWenn es irgendwo einen Artikel über Gold und Silber als Wertaufbewahrungsmittel gibt, bruacht man in den Kommentaren meist nicht lange suchen, bis sich einer verächtlich über EM äußert. Meist mit dem Hinweis, dass eigentlich nur (s)ein Bauernhof in einer der beschriebenen Katastrophenszenarien etwas nützt. Bevor der Bauer einen Laib Brot rausrücken würde, müsse "der Goldhorter" erst einmal einen Sack Unzen auf den Tisch legen. Bei soviel Naivität muss ich immer schmunzeln.
Kommt es wirklich zu einem dauerhaften Stromausfall mit all den Konsequenzen wie Verlust der öffentlichen Ordnung etc., wird es keine zwei Wochen dauern, bis Millionen hungriger Stadtbewohner das ganze Land auf der Suche nach Nahrung abgrasen. Deutschland hat keine allzu große Fläche, aber viel mehr Menschen als beispielsweise GB, Frankreich oder Spanien. Das wird eng.
Mit dem Bauern wird man kurzen Prozess machen, der nicht bereit ist, Vorräte in gewünschter Quantität und Qualitat den Reisenden kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Den einzigen Vorteil den er hat, sehe ich darin, dass er seine Familie etwas länger ernähren kann. Dafür wird sein Besitz für ihn aber auch bald lebensbedrohlich.Sollte sein Hof nun doch ziemlich abgelegen sein und sich gar die Bauernschaft in der Umgebung zusammentun und sich den Plünderern erfolgreich erwehren, kommt halt die Krake des Staates mit Soldaten oder Polizisten oder was auch immer und sagt ihm, das er hier auch weiter rumwurschteln darf, allerdings muss er ab sofort alles abliefern, was so produziert wird, denn der Bauernhof wurde staatlich enteignet.
-
Was soll man dazu sagen? Deine Argumente kann ich nicht entkräften. So ein frisches Allzeithoch im S&P500, wie sollen sich die europäischen Indices verweigern? Solange die Märkte weiter mit Liquidität geflutet werden bleibt vorerst alles beim alten. Aber dann sollen sie auch mal Gold und Silber von der Leine lassen!

-
Genau so ist es. In dem Artikel wird dem Leser suggeriert, dass demnächst Schnäppchenpreise winken, z.T. durch die ausgegebenen Preisbereiche sogar schon erreicht sind. Um mal auf den brutalen Bärenmarkt von 2000-2003 zurückzukommen, dass wäre dann so, als wenn man bei 6000 Punkten einstieg, weil der Performance-Dax ja schon von 8100 soooooo tief gefallen war. Möchte nicht wissen, wieviele "Anleger" beim Absturz bis 2300 Punkte noch die Nerven verloren haben und mit riesigem Verlust verkauften.
-
Diesen http://www.wiwo.de/finanzen/bo…86.html?p=1&a=false#chart
Artikel aus der Wirtschaftswoche möchte ich mal hier ablegen, denn ich glaube, darüber wird man in ein paar Monaten oder Jahren schmunzeln können. Es geht um Einstiegskurse bei den 30 Dax Unternehmen nach einem Ausverkauf. Die angestrebten Einstiegspreise erscheinen mir doch ziemlich hoch. Bei der einen oder anderen Aktie müsste man ja jetzt schon zulangen.
Bevor ich Aktien einsammeln würde (und dafür eine Immobilie verkaufe oder EM zunächst in Geld tausche) müssten diese nochmals zwischen 70% und 90% vom jetzigen Niveau einbrechen und zwar auf breiter Front. Wer das für unrealistisch hält, sollte mal auf den Absturz von 2000-2003 schauen. Einige Aktien haben sich übrigens bis heute nicht nenenswert erholt, wie die Deutsche Telekom, die kurzzeitig die höchste Marktkapitaliserung weltweit hatte. Allerdings sollte man bedenken, je größer die Abschläge werden, desto größer wird auch das systemische Risiko, also dass die Depotbank einfach dicht macht und nie wieder öffnet. Einen Anteilsschein hat man ja heute nicht mehr in der Hand, sondern bestenfalls einen ausgedruckten Kaufbeleg. Und der ist bei maximaler Zuspitzung einer Banken- und Wirtschaftskrise u.U. wertlos. -
Es heißt zwar für Banken des Kalibers Deutsche Bank gemeinhin "too big to fail", aber ich bin der Meinung diese ist gleichzeitig auch "to sick and fat to rescue".
Das Ding ist zu groß für die schwachbrüstigen Rettungsschirme. Dass diese Bank in ernsten Schwierigkeiten steckt, wissen wir schon seit Jahren, trotzdem halten es die meisten Zeitgenossen für ausgeschlossen, dass die "DEUTSCHE BANK" hobs gehen könnte. -
-
-
Aus derSüddeutschen Zeitung:
Auch ich glaube nicht an den brexit. Der Weg vom Mundspitzen bis zum Pfeifen ist zu weit. Das gleiche sagte ich zu meinen Mitseglern während des schottischen Abstimmungskampfes, und da blieb es auch beim Mundspitzen. Übrigens sind die Briten, wenn sie die EU verlassen, Schottland bei nächster Gegegenheit los; denn die Schotten wollen überwiegend drin bleiben, und schon das letzte Ergebnis war knapp. Sollte das den Wählern noch rechtzeitig klar werden, wäre es ein starkes Argument gegen den brexit.
Ein Abstimmungserfolg der EU-Gegner ist noch nicht der Austritt, sondern nur der Beginn von Verhandlungen über den Austritt. Dabei gibt es genügend Gelegenheit, die Folterinstrumente vorzuzeigen, um die Entscheidung zu revidieren.
Und wenn die Briten gehen, na und? Waren sie nicht hauptsächlich das U-boot der USA?Gruß! Fritz
Was aber auch nicht egrade für die Schotten spricht.
-
-
http://www.monatliche.at/sonde…inz-598-wahlberechtigung/
Die Seite ist gerade überlastet. In Österreich kann man sich auf Antrag von einer "fliegenden Wahlkommission" besuchen lassen, um per Breifwahl abzustimmen. Das nennt man Sondersprengel.
Ergebnis der Sondersprengel für Linz:
Wahlberechtigte 3518, abgegebene Stimmen 21060
ungültig 468, NH 6059, VdB 14533Scheint so, dass beide Kandidaten mehr Stimmen haben als theoretisch möglich, wobei die grünen "Aktivisten" um einiges fleißiger waren.
-
Zu allem Überfluss ist der Vogel auch noch zu blöd zum Kopfrechnen.

-
Was sind nun die Lehren aus der Wahl?
1. Daheim bleiben statt zur Wahl zu gehen, wenn eine reelle Siegchance besteht, ist selten dämlich. Vor allem wenn man sich dann noch regelmäßig über die Zustände im Land beschwert.
2. Das Wahlrecht muss dringend reformiert werden, um so knappe Entscheidungen in Zukunft zu vermeiden. Also Wahlrecht auch für Refugees und alle anderen ohne deutschen/österreichischen Pass, die hier leben.
Oder noch besser: Jedes Familienmitglied, das noch nicht wahlberechtigt ist (Kinder), soll jeweils eine Stimme bekommen. Dann kann Achmed, wenn er fleißig ist, 10 Mal abstimmen. Ist kein Scherz! Diese Forderung habe ich tatsächlich neulich gelesen.
3. Vorarlberg, Tirol und Wien sind für mich absofort touristische No-Go-Areas.
-
...genau, wie man das halt so macht:
"Allerdings: Er war wie viele andere einem Fauxpas des Innenministeriums aufgesessen. Die Webseite zeigte nämlich keine tatsächlichen Stimmen an, sondern war nur eine Vorlage mit fiktiven Zahlen, die angelegt wurde, um am Montag das Briefwahlergebnis zu präsentieren. Da vor Montag keine Briefwahlstimme ausgezählt wird, hätte die Wenseite aber gar nie sichtbar sein sollen. So glaubten viele User an tatsächliche Zahlen und orteten Wahlbetrug. Nicht die einzige Panne: Selbst wenn die Zahlen richtig wären, wurde fälschlicherweise Van der Bellen als Sieger betitelt."
http://www.heute.at/bpw16/Ries…steriums;art83655,1291428

-
Dein zweiter Link funzt nicht mehr.
Von den 885.000 Breifwahlkarten sind ein Teil gestern schon schon ausgezählt worden und im vorläufigen amtlichen Endergebnis enthalten.Es bleiben nur noch ca. 700.000 Wahlkarten.
Nach diesen Zahlen benötigt VdB einen Anteil (an den noch verbliebenen Wahlkarten) von ca. 61% . -
Der sehr kräftige Anstieg seit Jahresanfang wird derzeit verdaut. Die dabei entstandene Wimpelformation wird in der Regel bullisch also nach oben verlassen. Dann wäre ein weiterer sehr starker Anstieg zu erwarten. Aber was ist am Goldmarkt schon normal? Ich bin überrascht, dass sich diese recht einfache Formation überhaupt so deutlich ausbilden konnte. Das Jahr 2015 fing auch stark an und enttäuschte dann komplett. Ich würde aber schon sagen, dass der POG in diesem Jahr zwar auch stark, sogar stärker gestiegen ist, die Gefahr eines neuen 2015 sehe ich bisher nicht, trotz mittelfristig überkaufter Lage. Im Gegenteil. 2015 wirkt im Nachhinein wie eine missglückte Generalprobe. Also wird es diesmal gelingen.
![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)