Beiträge von Spengler

    kein Wunder!
    Ich kann mich den Ausführungen Tomsters vollumfänglich anschließen. Die Schweiz wird sich schützen, allein schon um nicht ihre Neutralität zu gefährden. Grundsätzlich richtig, ein kleines wehrhaftes Volk, was so manche Katastrophe in Europa überstanden hat. Die werden ganz schnell dicht machen. Wenn man es doch schafft, muss man finanziell einiges mitbringen, Es besteht die Gefahr, dass man trotz hoher Qualifikation nicht arbeiten darf und deshalb die finanziellen Reserven schnell dahinschmelzen. Grundsätzlich hat man in östlichen Gebieten größere Chancen gebraucht zu werden. Ist in meinem Fall tatsächlich so. In der Schweiz gibt's Leute meiner Qualifikation in jeder Region. In kleineren Städten oder auf dem Lande in Ungarn oder Russland würde ich sofort Fuß fassen. Fremdsprachen waren schon immer kein Problem für mich. Grund und Boden würde ich da aber nicht erwerben. Bescheidenheit kommt immer gut an. Außerdem möchte ich in meine Heimat zurück, wenn wir befreit sind. Wird Deutschland hingegen zum Syrien Europas (also Kriegsgebiet) gehen allerdings die Lichter auch in vielen anderen europäischen Staaten schnell aus. Es gilt also den Blick auf andere Kontinente nicht zu vergessen. Australien/Neuseeland wäre verlockend, aber die haben ja jetzt schon dicht gemacht. Außerdem gehören sie zum Commonwealth, stehen unter britischem und US-amerikanischen Einfluss. Namibia, Argentinien/Uruguay/Chile oder Panama/Costa Rica?
    Polen würde ich auch so Hundertprozent unterschreiben. Niemals. In Krisenzeiten nicht mal zur Durchreise geeignet.
    Ich denke diese Gedankenspiele gehören m.E. zum Gebot der Stunde. Warum für Deutschland nicht kämpfen? Weil ich wie Seeadler schon lange innerlich gekündigt habe. Es gibt hier einfach zu viele Idioten, welche sich erfolgreich haben umerziehen lassen. Zweifelsfrei bedarf es hier einer Bereinigung. Was kann man sonst noch machen? Als Immobilienbesitzer Grundbucheinträge vom Katasteramt anfordern, so lange diese noch existieren, um später Besitzansprüche geltend machen zu können und auf körperliche Fitness achten. Nachdem ich mich mit Mitte Dreißig ziemlich hab gehen lassen, habe ich die letzten Jahre sehr gut trainiert. Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. So fit war ich das letzte Mal mit Mitte/Ende zwanzig. Ich hätte nie geglaubt, wie schnell das geht. Seit Herbst ist noch Kampfsport dazugekommen. Frau und Kinder machen auch Kampfsport. Trotzdem sind wir uns bewusst, dass wir einer plündernden, brandschatzenden, bewaffneten Meute nichts entgegenzusetzen hätten. 24/7/365 Haus und Hof bewachen ist unrealistisch.


    So genug editiert, ich leg mich noch mal kurz hin.

    Größere Lebensmittelvorräte halte ich bei den jetzigen Gegebenheiten nicht mehr für sinnvoll. Wenn die Kacke am dampfen ist, muss man sehen, dass man raus kommt aus Deutschland. Bunkern sollte man zwei, drei Kanister Benzin und man sollte ein Fahrzeug haben, mit dem man problemlos über Feldwege fahren kann. Ansonsten Bargeld auch in Fremdwährungen ( Franken, Pfund, Dollar) und natürlich ein paar Unzen Gold (auch kleine Stückelung).

    Zumindest kann man auch nach Analyse der neuesten CoT-Daten gesichert festhalten, dass die Preise der EM demnächst steigen, weiter fallen oder auch auf dem derzeitigen Niveau verharren können, wobei Gold und Silber gleich oder unterschiedlich stark steigen oder fallen können. Aber lassen wir das lieber, ich hab mir schon vor ein paar Jahren den Unmut der Protagonisten zugezogen, als ich die CoT Daten der EM vor ein paar Jahren als Folklore bezeichnet habe.
    Der Begriff Sentiment kommt doch aus der Behavioral Finance, wo die Stimmung der Marktakteure abgefragt und analysiert wird. Wäre mir neu, dass die CoT-Analyse dieses Feld jetzt auch noch beackert.

    "Leider fehlt hier der Bezug zu den einzelnen BSP." Unten links ist eine Legende. Für jeden Kontinent wird den Staaten entsprechend dem Verhältnis Schulden/BSP ein Bereich in der Farbskalierung zugewiesen.
    Je dunkler desto schlimmer.

    Steigen die Renditen nur gemächlich, ist das nicht gut für Gold. Die Rentenmärkte müssten rasant fallen, wenn Gold profitieren soll. Wer kauft schon Zehnjährige oder noch länger laufend Papiere, wenn die zu erzielende Rendite jede Woche drastisch steigt. Aber so weit wird's wohl nicht kommen, oder doch?

    Zitat

    ...Ich bin beim silber nicht dabei, aber es wird wohl mit gold nicht viel besser laufen. Es wäre auch für mich nichts. ...


    Liest sich nicht so, als wenn du EM besitzen würdest.

    @ libertad999


    Wenn ich Dionicar richtig verstanden habe, ist er weder in Silber noch in Gold physisch investiert. Ich vermute, er handelt den Goldpreis in Dollar, ist also ein Papierspieler und eben kein harter Goldbug. Was auch sein gutes Recht ist.
    Dafür spricht auch die Fokussierung auf den Gold/Dollarchart. Für uns ist der Preis in Euro wichtig, wenn wir unser Einkommen in dieser Währung generieren und zum Edelmetallkauf nutzen. Und da hält sich Gold doch (noch) bestens. Der Preisanstieg seit Euroeinführung kann sich doch sehen lassen. Bitter wird es nur, wenn der Euro jetzt eine Trendwende zum Dollar hinlegt und Gold in Dollar nicht gleichermaßen steigt. Natürlich würde ich auch dann wieder nachkaufen, schmecken tät's mir aber nicht. Ich habe in 2015 übrigens noch keine einzige Unze Gold oder Silber gekauft.


    Und genau hier liegt die Krux. Ich fürchte, dass der Goldpreis in Euro mich bald vor eine weitere Belastungsprobe stellen wird. Ich muss nicht noch einmal Goldpreise knapp über 900 sehen wie im letzten November. Ne, das brauche ich echt nicht. Bin wahrscheinlich auch kein echter Goldbug deshalb. :huh:

    Ich habe mir die Grafik mit Silber, Gold und Dax angeschaut. :hae:
    Auch wenn nur prozentuale Veränderungen auf der Y-Achse angegeben sind, so erkennt man am Chartverlauf, dass die Preisveränderungen von Gold und Silber in Dollar und der Dax in Euro angegeben sein müssen. Selbst wenn die Korrelation stimmen würde, könnte man damit nur etwas anfangen, wenn man Gold und Silber in Dollar handelt. Die Hoch und Tiefs der EM in Euro und Dollar liegen ( wen wundert es? ) zeitlich weit auseinander. So lag das bisherige Preistief von Gold in Euro fast ein ganzes Jahr vor dem Preistief in Dollar. Wer wie ich zum EM Kauf den Euro benutzt, kann mit obigem Chart nichts anfangen.

    Man stelle sich mal vor, der BDI dreht jetzt auf dem X-Jahres Tief gen Norden. Was das wohl für die Aktienmärkte bedeuten könnte? Na klar, die werden dann noch mehr befeuert, weil die Fundis dann sagen, die Haussiers lagen die ganze Zeit richtig, nun werden sie auch noch durch den BDI bestätigt.


    Könnte theoretisch so sein. M.E spielt die Realwirtschaft aber einfach eine untergeordnete Rolle. Die Geldflut und der Nullzins sind die Triebkräfte. Außerdem sollten wir uns so langsam von der Vorstellung, Bären kämpfen mit Bullen, trennen. Der Alltag sind Computerprogramme die Orders im Sekundentakt herausbringen und ihre Positionen blitzschnell drehen. Insgesamt wirken sie trendbestätigend und damit trendverlängernd.

    Das stimmt!
    Seit Wochen steigt die Netto Short Position der Commercials. "Normalerweise" ist eine Korrektur überfällig. Aber normal ist momentan wenig...
    Also kaufen würde ich in dieser Lage nicht.


    Der COT-Trend ist bei Gold und Silber seit Nov. 2014 sehr ähnlich.
    Wollen wir doch mal etwas konkreter sein. Seit Mitte November steigt die NSP der Commercials. Andererseits steigt der POG seit 05.11.2014. Erst langsam nun immer schneller. Wer nach dem COT gehandelt hat, hat mit seinen Scheinchen jetzt massive Buchverluste oder diese gar schon realisieren müssen (ausgestoppt) oder, und das ist viel schlimmer, hat sich womöglich durch diesen nichtsnutzigen Fake-Indikator davon abhalten lassen physisches Gold sehr günstig zu erwerben und damit den enormen Anstieg von Gold in Euro verpasst.
    Der COT kann ein teures Hobby sein!


    Ich habe in diesem Jahr noch keine einzige Unze erworben, weder Gold noch Silber. Fahnenstangen kaufen nur bisher zurückgebliebene Markteilnehmer.

    Sicherlich wäre es schön, wenn Gold gegen Dollar stärker steigt als gegen Euro, da die meisten ja von ihrem Einkommen sich Teuronen sparen, um damit Gold und Silber zu kaufen. Durch den abstürzenden Euro bekommen wir momentan deutlich weniger Gold für unser Euro-Geld.
    Andererseits kann man sich entspannt zurücklehnen, wen man in der Vergangenheit kontinuierlich Gold erworben hat. Ich freue mich besonders über die Stücke, die ich in Phasen der tiefsten Golddepression, also Ende 2013 und im Frühsommer 2013 und 2014, sowie im letzten Herbst gekauft habe.


    Was werden wohl die vielen Eurofans momentan denken? Viele von denen sind zugleich auch Goldhasser und vertraten in diversen Foren energisch ihre Position. Sollten sie doch noch zu der Erkenntnis gelangen, dass es doch nicht so schlecht ist, wenigstens einen Teil seines Vermögens in EM anzulegen, dann bitte nicht gerade bei Preisen von unter 1000 Euro. Die dürfen gern deutlich mehr bezahlen. [smilie_happy]

    ...am Ende wird man sagen, dass alles ist nur passiert, weil man zwar eine gemeinsame Währung hatte aber keinen europäischen Staat mit einer Regierung, mit einem einheitlichen Steuersatz, mit einheitlichen Steuergesetzen...blablabla


    Also wird man Deutschland die Schulden erlassen unter der Voraussetzung, dass wir die nationale "Souveränität" abgeben (wirklich lustig der Gedanke) und Deutschland wird in den Vereinigten Staaten von Europa aufgehen. Dann gibt's einen Schuldenschnitt und neues Geld. Man braucht nur noch einen gescheiten Namen für den Euro-Nachfolger.

    Die Mods hier machen eine sehr gute Arbeit. Graf Zahl hatte ich schon seit Ewigkeiten auf ignore. Meines Erachtens war er nur auf Streit und Provokation aus. Ob seine Sperre berechtigt ist oder nicht kann ich nicht beurteilen. Vermissen werde ich ihn nicht.