Beiträge von Spengler

    An den COT Daten ist der Einbruch spurlos vorbei gegangen. Nur unwesentliche Veränderungen. Der Spuk ist wohl leider noch nicht vorbei.


    Kein Sorge, ich werde jetzt nicht nochmal erwähnen, dass COT-Daten Folklore sind. [smilie_happy] :D ;( X( :thumbsup: :tired:

    Gold konsolidiert von 1900 auf aktuell 1395 Dollar innert 18 Monaten, in Euro gar nur von 1380 auf 1060.
    VW Vz. schmieren ab von fast 190 auf 136 in nur zweieinhalb Monaten.
    Gibt es dazu auch ellenlange hämische Zeitungskommentare?
    Commerzbank bald ein Pennystock, wo sind hier die kritischen Kommentare der Bezahlschreiberlinge?


    Andere haben mehr zu jammern.


    Alles schön und gut. Dann ist JPM also long. Und weiter? Steht damit fest, wie der Gold oder Silberpreis weiter läuft? NEIN. Das kann man imho einfach nicht ableiten. Aber bitte erklärs mir!

    Zitat

    Hat es in den Charts gestanden?


    Der Bruch der mehrjährigen horizontalen Unterstützungszone am Freitag war ein MEGAVERKAUFSSIGNAL. Als immer mehr Markteilnehmern während des Handelstages klar wurde, dass diese Unterstützung nicht mehr zu halten ist, kam was kommen musste. Eine riesige Verkaufswelle, die weitere Stopps auslöste und schliesslich eine grottige Tages und Wochenkerze im Chart einmeisselte. Das damit massive Anschlussverkäufe am Montag vorprogrammiert sollte dich auch nicht überrascht haben.

    1. Spätestens in 10-12 Handelstagen ist Schluss mit dem Verfall beim Gold, denn dann steht es bei NULL Dollar.


    2. Ein Ende nimmt das Ganze realistisch gesehen schon vorher, nämlich wenn eine überwältigende Nachfrage nach physischem Gold einsetzt. Statt mit Call-Optionsscheinen, Knockouts oder sonstigen TOXISCHEN Papieren immer wieder Geld zu verbraten, sollten die Leute endlich schlau werden und nur noch physisches Material einsacken.
    Wer zocken will soll sich andere Underlyings suchen.


    3. Jetzt zu sagen 'ich verkaufe mein physisches Material schon aus Prinzip nicht' ist ehrenwert, aber wir sollten uns auf eine längere Durststrecke einstellen, denn wer trotz der unübersehbaren Krisenlage in der Lage ist, Gold dermaßen runterzubuttern, der kann es auch über viele Jahre an einem Anstieg zu den alten Hochs hindern. Dann kommt die wirklich zermürbende Phase (1981-1999) in der die allermeisten irgendwann das Handtuch schmeissen. Vielleicht wenn Gold mal wieder 25% von den Tiefs gestiegen ist. Dann kommt nähmlich die Angst, dass es bald wieder so fällt wie in dem verfluchten Jahr 2013.


    4. Warum sich das alles dann noch antun? Man könnte doch jetzt noch Aussteigen (manche im Plus, manche mit erheblichem Minus) und mit dem Erlös so viele schöne Sachen machen oder kaufen? Die Wahrscheinlichkeit, dass die FIAT-Wächter diesmal wieder mit der Masche durchkommen ist nicht sehr hoch. Solange mein Job es mir ermöglicht in unregelmäßigen Abständen Euros anzuhäufen, werde ich einen großen Teil dazu verwenden, ihn in meine Form der Altersvorsorge umzuwandeln. In 20 Jahren wird angerechnet.


    (5.) Die Volkswagen Vorzüge haben seit dem Top im Februar 23% verloren. Wo sind die Sondermeldungen in den Zeitungen und Internetportalen?

    Meurer: Okay. Nur gerade, weil viele andere und ich nicht dabei waren, Herr Schäuble, haben Sie darauf gedrängt, dass Bankguthaben mit einer Abgabe belastet werden sollen?


    Schäuble: Ja, natürlich! Das sind die Einlagen. Wissen Sie, die Einlagen der Investoren sind Guthaben bei Banken. Und wenn diese sieben Milliarden nicht von den Anlegern gebracht worden wären, dann würden die europäischen Steuerzahler die Milliardeninvestitionen von ausländischen Investoren in Zypern zu finanzieren haben. Und das wollte ich hören. Es wäre doch völlig unverantwortlich! So ist das. Wer sein Geld in Ländern anlegt, wo er weniger Steuern bezahlt, vielleicht auch weniger kontrolliert wird, der trägt auch das Risiko, wenn die Banken dieses Landes nicht mehr zahlungsfähig sind. So war es übrigens auch in Island und in Irland vor einigen Jahren. Wir können dieses Risiko nicht auf den europäischen Steuerzahler übernehmen.


    Demnach ist jeder, der ein Konto hat ein Investor bzw. Anleger???
    Oma Tatzinidis hat ein Girokonto mit aktuell 27.243 Euro, da kommt monatlich ihre Rente drauf, abgehen Strom, Wasser, Miete und das Dauerabo bei der Lottogesellschaft sowie die Kontoführungsgebühren.
    Sie ist keine Bankkundin, die einfach nur Dienstleistungen der Bank gegen Entgelt nutzt, sondern steht für Schäuble auf einer Stufe mit echten Anlegern, also Leutchen die gegen Zins irgendwelche Papiere der Bank erworben haben. Von den Besitzern der Bank, in der Regel sind das ja Aktienunternehmen ist gar nicht die Rede. Dabei sind das doch die eigentlichen Investoren.


    Hier liegt doch ein eklatanter Widerspruch zum Kenntnis- bzw. Bewusstseinsstand der Menschen vor. ?) ?) ?)

    verkauft Zypern das Gold ihrer ZentralbankIMMERHIN PLATZ 61 AUF DER RANGLISTE DER ZENTRALBANKEN MIT GOLDBESTÄNDEN


    DAS WÄREN 13,9 to. GOLD DAS AUF DEN MARKT GEWORFEN WIRD


    CA. 500000 UNZEN DIE DEN PREIS DRÜCKEN


    SICHERLICH WIRD DIESES GOLD VERKAUFT WENN MAN SCHON DIE RUSSISCHEN MILLIARDÄRE
    DIE IN ZYPERN IHR SCHWARZGELD VERSTECKT HABEN, MIT 15% ENTEIGNEN WILL



    Halte ich für absolut unwahrscheinlich. Hat Griechenland Gold verkaufen müssen?
    Kann höchstens sein, dass sie es als Pfand gegen weitere Kredite hergeben. Vielleicht helfen ihnen ja die Russen? Dann sieht der Markt nicht ein Unze davon.


    Und außerdem die läppischen 13900 kg kann man auch getrost in den Goldseiten-Kleinanzeigenteil reinstellen. Das knabbern die Foristen locker weg. Allein Pandadler hat so viel Nachholbedarf, da muss man sich direkt sputen noch was abzubekommen.

    Deshalb erscheint mir die ganze Aktion auch so unglaublich dilletantisch. Erst mal die Gefahr einer Hängepartie in den Parlamenten der Euroländer. Wie lange wollen sie denn die Banken schliessen? Spätestens am Freitag gibt es bewaffnete Unruhen in Zypern.
    Zweitens- und das scheint mir noch viel wichtiger- die Möglichkeit, Bürger eines Landes direkt haften zu lassen, indem man ihre Konten mit einer Zwangsabgabe belegt, ist somit in Zukunft extrem weniger erträglich, weil nur absolute Hirnis noch größere Beträge auf den Konten schlummern lassen werden. Die Folgen der Kapitalflucht aus dem Euroraum ins Ausland oder unters heimische Kopfkisten wird von den Initiatoren dramatisch unterschätzt.

    Es wirft sich sofort die Frage auf,ob die Rettungsmaßnahme für Zypern ein Einzelfall bleibt,
    wie es die Verantwortlichen u.insbesondere Dijsselbloem bekräftigen... 8) ,oder ob hier eine übertragbare
    Schablone z.B. für Spanien erprobt bzw. angelegt werden soll...... [smilie_denk]


    Gruß
    Golden Mask


    Das kann m.E. gar nicht mehr funktionieren. Am Montag werden die Spanier (mal wieder) ihre Konten plündern. Und gleiches werden Griechen, Portugiesen und Italiener tun.
    Wobei die ganz großen Vermögen dort schon vor etlichen Monaten abgezogen wurden. Siehe Anstieg der Immobilienpreise im versüfften Berlin und anderswo.

    Ich habe die Details des Zypernbeschluss noch nirgends lesen können.


    1: Muss ein Bankkunde, der einen Cent auf dem Girokonto hat und dafür im Depot Wertpapiere (z.B. Aktien, deutsche Staatsanleihe, ETF-Anteile etc.) in Millionenhöhe keine Abgabe zahlen?


    Sollten das zypriotische Parlament die Sache niederschmettern, wäre doch der SUPER-GAU dar. Dann sind die 5,7 Milliarden futsch.
    Unabhängig davon werden Zyprioten, Griechen, Italiener, Spanier... auch am Montag abheben was geht.
    2: Ich will den Teufel nicht an die Wand mahlen, aber kann es sein, dass der Euro noch vor Ostern kollabiert?


    3: Ist der Bankrun der PFIGMIBSZ-Bankkunden nicht sogar der beste Weg für uns, den Euro sterben zu lassen. So kann man den Deutschen wenigstens nicht die Hauptschuld aufschwatzen.


    [PFIGMIBSZ=Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, Malta, Irland, Belgien, Spanien, Zypern]


    [smilie_happy]

    Zuerst: was heisst kurzfristig?
    Für mich Daytrading bzw. kaufen und verkaufen innerhalb eines Monats.
    Dafür taugt der CoT naturgemäss natürlich überhaupt nicht, da er ja schon 3 Tage zu spät kommt. Und nur einmal wöchentlich erhoben wird.


    Der CoT kann maximal 3 bis 6 mal im Jahr Signale geben. Diese haben dann eine Lebensdauer von einigen Wochen. Damit eine gute Prognose daraus wird, muss aber zuallererst das Signal erkannt und richtig gedeutet werden. Und selbst die allerbeste Analyse erzeugt nur eine Prognose deren Eintrittswahrscheinlichkeit vielleicht bei 80:20 liegt.
    Empirisch nachweisen zu wollen, ob CoT Analyse Vorteile bringt, ist also äusserst schwierig.


    Für mich ist es schlicht und einfach unmöglich, jede Woche auf Basis des CoT eine detaillierte Prognose abgeben zu wollen. IMHO der völlig falsche Ansatz. Dankbar sein, wenn man ein gutes Signal erkennt und es erfolgreich traden kann, das ist die Devise. Meckern, dass der CoT kein Signal liefert (oder man es nicht versteht oder noch schlimmer, dass man es nicht auf dem Silbertablett serviert=erklärt bekommt) bringt Nichts!


    Wenn du nun eine Longposition eröffnet hast, wirst du jede Woche gucken, ob das Signal noch Bestand hat. Bis sie dir vermeintlich sagen, jetzt ist es besser rauszugehen. Da wäre es eben interessant herauszufinden, ob man nicht wegen den CoTs viel zu früh geschlossen hat.


    Genauso kann es sein, dass man wegen der CoTs viel zu teuer eingestiegen ist, da reichen ja manchmal schon zwei, drei Tage.
    Ist mein Gefühl begründet, du möchtest nicht, dass Fremde/Unwissende abgucken? Wenn ja, könnte man das ja auch nichtöffentlich vollziehen.