Beiträge von Spengler


    Hätte man sich langfristig stur nach den Comms ausgerichtet (90% der Zeit short), hätte man auch nichts gewonnen. Man hätte ja schliesslich ständig verkauft. Da reicht ein Blick auf Minos Charts in#615.
    Die Comms verdienen ihr Geld bei den kurzfristigen Umschwüngen, wenn Klein-und Großspekulanten panisch schmeissen oder ausgestoppt werden. Nur so können sie sich einigermaßen den Luxus leisten, in einem starken Bullenmarkt fast ständig short zu sein.


    Für eine langfristige Entscheidung pro Gold braucht man die CoTs noch weniger, sondern da brauchst du eine fundamentale Überzeugung und in manchen Phasen Eier.

    Es geht nicht darum, wer hat den Längsten? Nein, es geht darum, hat man mit CoT-Analyse bessere Ergebnisse, also letztlich verdient man damit Geld oder nicht?
    Klar, dass das dann nichts mit Buy and Hold zu tun hat, es geht darum die Frage zu klären, ob CoTs ein geeignetes Instrument zur kurzfristigen Spekulation am Papiermarkt sind.
    Es wird nur die Trefferquote der Prognosen untersucht.

    Sorry Spengler da liegst Du einige Meter daneben. In dieser Zeit wurde lediglich eine grosse Bullenfalle gebaut um den Chart in die heutige Richtung zu bekommen.


    Silber ist in diesem Zeitraum um 90% gestiegen. Die Verluste auf der Shortseite müssen doch wehgetan haben. Eine Bullenfalle ist das für mich nicht, höchstens für Späteinsteiger. Noch interesanter wirds, wenn man schon im Februar 2010, also bei 15 Dollar anfängt.

    Warum machen wir nicht einfach eine Probe?


    Wef und cyberworky geben wöchentlich ihre Prognose zum Goldmarkt ab und zwar nur aus ihren Schlussfolgerungen aus den CoT Daten. Zum Vergleich nehmen wir drei andere Forumsmitglieder, ich wäre auch bereit, die ebenfalls ihre Prognose (ohne CoT) für die nächste Woche abgeben. Das Ganze bis zum Jahresende. Hab hier auch schon mal was von einem Statistiker unter den Foristen gelesen. Der könnte dann den Versuch auswerten.


    Wer sagte denn, dass mir jemand sagt, wohin die Reise geht? ich kenne auch Niemanden, der die Zukunft voraussagen kann. Kennt hier einer Jemanden, der die Zukunft voraussagen kann? Bitte melden!


    Von Januar 2011 bis Mai 2011 waren die Comercials im Silber richtig positioniert, also fett long???

    Zitat


    Wenn man hier die Strukturveraenderung seit dem letztem Jahr verfolgt wird deutlich wie stark die Banken aus den Shorts aussteigen und sukzessive Long Positionen aufbauen. Damit besteht die Moeglichkeit einer Bodenbildung bei den Papierpreisen. Mal sehen wann hier genug Profit eingefahren ist und wann die Banken dann auch Netto Long sind.Waren die Banken noch mit 224.216 Kontarkten short so stehen Heute noch 159.469 Positionen offen. Im Silber waren es 72.325 shorts und jetzt 58.345. (In anderen Berichten werden dann wohl die Nettopositionen betrachtet.)


    Was hält denn die Gruppe der Banken davon ab, statt auf die Longseite zu wechseln, einfach wieder netto neue Shorts zu eröffnen?

    Das ist nämlich ein Kernproblem der CoT-Daten. Nur weil wir erfahren dürfen, wie die Positionen vor ein paar Tagen gewesen sind, können wir nicht daraus schliessen, was die Jungs in der Zwischenzeit gemacht haben und noch weniger, was sie nächste Woche tun werden. Und um das ganze noch zu krönen...


    Vor allem wissen wir noch lange nicht, wohin sich der Goldpreis entwickelt.



    Die Commercials können richtig liegen oder auch überrannt werden. Was wir auch nicht wissen ist, was für Positionen die Banken miteinander am Telefon hin-und herschieben. CoT-Daten vertreiben einem die Zeit oder spenden Hoffnung oder verbreiten Vorsicht. Sie sagen uns aber nie wohin die Reise geht.
    CoT-Daten sind Folklore.



    ...und Aktienmärkte werden dramatisch einbrechen. Das wird wie Sommer 2011, nur dass es noch nicht so warm ist 8|

    :boese: Geh morgen zum Händler und verkaufe! Dann nimmst du den Erlös und kaufst den hier:
    http://www.onvista.de/zertifik…ml?ID_INSTRUMENT=60017354
    Macht dich vielleicht reich. Hättest alleine heute 300% machen können. Die Goldmänner warten auch morgen auf dich, es kann aber sein, dass der Einstieg morgen noch teurer wird. Wenn Gold richtig abstürzt, kaufst du mit dem Gewinn alle Bestände der unverbesserlichen Goldbugs aus dem Forum locker auf, falls du das Zeug dann überhaupt noch willst... :wall:
    Wenn die Kohle am Ende weg sein sollte, bitte nicht weinen, brauchst dann immerhin nicht mehr den POG stalken!

    Ein kleiner Squezze am Freitag Abend macht doch richtig Laune. Damit bekommt die Wochenkerze eine beindruckende Lunte, die auch noch fast auf den ehemaligen Abwärtstrend (ATH2011 zum Zwischenhoch März 2012) aufsetzte. Was sagt uns diese Lunte? Einige Marktteilnehmer haben diese Woche definitiv viel zu tief verkauft. Die technischen Indikatoren sind weiterhin überverkauft. Das Sentiment ist im Eimer und der Zankindikator in verschiedenen Foren auf Maximum.
    Die Chancen auf weitere Zugewinne in der nächsten Woche sind damit sehr gut.


    Woran sieht man denn, daß gedrückt wird und es nicht eine ganz normale Marktentwicklung ist ?


    Heute hatte das Ganze wenig mit den Drückungsverkäufen im klassichen Sinne zu tun. Der Preisverfall ist absolut gesehnen relativ gering und vor allem zeitlich gesehen ziemlich gesittet abgelaufen. Klassische Drückungsaktionen erkennt man sehr gut in Charts mit geringen Perioden, also 5 min oder besser Minutencharts oder noch niediger. Unter sehr hohem Volumen fällt der Goldpreis innerhalb weniger Minuten, manchmal sogar Sekunden um mehrere Dollar bis hin zu über einem Prozent. Da werden die Bids dank HFT mit riesigen Positionen abgeräumt. Es wird verkauft ohne darauf zu achten, soviel wie möglich Erlös zu bekommen. Es geht nur darum den Preis abstürzen zu lassen.
    Heute sieht es mehr nach profitorientierten Anschlussverkäufern aus, also Longs die geben oder Shorties die Positionen eröffnen, aber möglichst günstig.

    Ich durchstöbere ja mehrmals pro Woche den Angebotsthread für Gold und Silber.
    Momentan werden verhältnismäßig dicke Brocken eingestellt. Das ist sicher kein Zufall, sondern dem Preisverfall der letzten Wochen (v.a. in Euro) geschuldet.
    Ein Indiz mehr, dass der mittelfristige Abstieg bald ein Ende hat. ;)

    Betrachtung Goldchart Wochenkerzen:
    Ein wirklich bedeutender horizontaler Support liegt im Bereich von 1564 Dollar auf Wochenschlusskursbasis. Innerhalb der Woche sind aber auch tiefere Kurse bis zu 1527 Dollar einzukalkulieren. Die sich so ergebene Mutter aller Supportzonen 8) stammt vom Mai 2011 und wurde im Okt. 2011, Jan. 2012 und schliesslich von Mai 2012 bis Juli 2012 mehrfach erfolgreich getestet und entspricht außerdem Fibonnacci-Retracements bzw. Extensionen.
    Für Gold bin ich saubullisch auf die nächsten Monate.