Beiträge von Spengler

    @ Spengler: Es gbt Analogien, aber auch wesentliche Unterschiede.
    Es hängt zum Beispiel davon ab, ob man dem Gold einen intrinsischen "ewigen" Wert zumisst. Wenn morgen beschlossen würde, Gold zu "delisten", also keinen POG mehr zu veröffentlichen, würde es z.B. wegen Juweliere und anderen trotzdem einen Marktpreis für die Unze geben. Würde man ein Handels- oder Besitzverbot erlassen, würde es einen Scharzmarkt geben - aber nur für physisches Gold; mit Zertifikaten ließe sich genauso verfahren wie mit Aktien. Es ist eben ein wichtiger Unterschied, ob Du durch ein Aktie nur bildlich einen Anteil an einem Unternehmen besitzt oder ob Dir tatsächlich dort z.B. eine Maschine gehört, die Du jederzeit in Besitz nehmen kannst.


    In Goldbesitzverbot wäre sehr unschön. Auf Schwarzmarkt, Illegalität usw. habe ich keinen Bock. Aber, so ein Goldbesitzverbot ist sehr unwahrscheinlich. Um damit etwas zu erreichen, müsste es weltweit durchgesetzt werden. Und das ginge nur unter einer Weltregierung mit totaler Überwachung und Unterjochung der Menschen. Ein Goldbesitzverbot innerhalb der EU oder ganz Europas wäre arg lästig aber zu überwinden. Dann müsste ich den Onkel Woernie ganz, ganz lieb fragen, ob er mich für ein paar Ünzchen mit auf seine Segelyacht nach Dubai nimmt. 8)


    Zertifikate auf Gold sind nur zum kurzfristigen Spekulieren geeignet, nicht für ernsthafte Goldinvestoren.
    Bei einer Aktie hast du als Kleinanleger, sowieso nichts zu melden. Du hast eigentlich gar nichts, außer einen ausgedruckten Depotauszug deines Brokers, der die Aktie in einem Girosammeldepot für dich ganz sicher verwahrt. ;)
    Werden bei Neuemissionen wie Alibaba eigentlich überhaupt noch Aktien, im Sinne von Anteilsscheinen, gedruckt?


    Der intrinsische Wert von Gold ist ewig, solange es eine Zivilisation gibt. Die traditionell hohe Bedeutung und Wertschätzung von Gold in der arabischen Welt und Asiens gibt mir Zuversicht.
    Der Goldpreis könnte massiv fallen, wenn tatsächlich Unmengen an neuem Gold gewonnen werden (aus dem Meer, von Asteroiden, Meteoriden oder Kometen). Nach meinem Kenntnisstand alles Science Fiction. Sollen die Amerikaner erst einmal beweisen, dass sie (immer noch) in der Lage sind, bemannt zum Mond zu fliegen. 8o

    Den Begriff kannte ich noch nicht. Ist auch egal, wie man es nennt, solange man beachtet, dass einen grundlegenden, sehr wichtigen Unterschied zwischen Gold und Silber im Vergleich zu einer Aktie gibt.
    Während beim Nachkaufen von Gold und Silber innerhalb einer Baisse der gemittelte Kaufkurs risikolos verringert wird, muss man sich bei einer Aktie tatsächlich fragen, ob man nicht ein totes Pferd reitet. Auch bei einer Aktie Im Bärenmarkt verringert sich der durchschnittliche Kaufkurs durch jeden weiten Zukauf. Es besteht aber tatsächlich die Gefahr, dass das Unternehmen in ernsten Schwierigkeiten steckt. Es könnten Kapitalerhöhungen drohen oder eine Übernahme mit anschließendem Squeeze out oder die Insolvenz mit einem Preisverfall in den Pennystockbereich oder gar ein Delisting. Spätestens dann ist die Aktie tot. Kann das bei Gold und Silber passieren? :hae:

    progress78
    Vielen Dank für den link!
    Dieses Anti-Gold-Pamphlet ist eine echte Perle. Es strotzt nur so von Ungenauigkeiten, billiger Polemik :D , Weglassen wichtiger Fakten und ist insgesamt ein weiterer kläglicher Versuch, Goldbesitzer zu verunsichern und Goldinteressenten von einem Engagement in Gold abzuhalten. Was soll man auch vom Online-Ableger eines heruntergekommenen Schmierenblattes wie der "Zeit" erwarten?


    Zitat

    Das Gold hat seine Glanzzeit hinter sich: Seit Monaten fällt der Kurs, ein Ende ist nicht abzusehen. Langfristig war es noch nie eine gute Idee, in Gold zu investieren. von Nadine Oberhuber


    Na das wollen wir uns doch mal genauer ansehen!


    Zitat

    Bei jedem Fonds oder Wertpapier wäre die Sache schnell klar: 30 Prozent Wertverlust innerhalb eines Jahres? Viel zu riskant, da würden die meisten nicht einsteigen. Zumindest nicht, wenn sie eine wertbeständige Geldanlage suchen, für die Ewigkeit oder nur ein paar Jahre weniger. Doch genau die gleichen Anleger reagieren völlig anders, wenn genau diese schwankende Geldanlage Gold heißt. Dann machen ihnen die 30 Prozent Preisrückgang glänzende Augen. Sie schwärmen: Nachkaufen! Unbedingt! So billig wird es so bald nicht wieder!


    Sollte tatsächlich jemand so denken, würde wohl keine einzige Aktie aus dem Dax jemals als Investment in Frage kommen, denn ich würde mal aus dem Stand behaupten, dass jeder der 30 Werte in seiner Historie schon einmal einen Verlust von 30% innerhalb eines Jahres verzeichnen musste. Dabei sollte eigentlich klar sein, dass man größere Gewinne mit bereits am Aktienmarkt etablierten Unternehmen nur dann macht, wenn man sie kauft, wenn der Markt sie übermäßig abgestraft hat. Das nennt man antizyklisches Anlegen. Man muss nur aufpassen, dass man keinen echten Pleitekandidaten (Arcandor, ehemals Karstadt) erwischt. Und da sehen wir schon mal einen Vorzug von Gold. Pleite wird es nie gehen.

    Zitat

    Über Jahre hat uns die Finanzindustrie eine Botschaft eingehämmert, so wie einem Barren den Reinheitsgrad: Gold ist die wertstabilste Anlage überhaupt. Sie übersteht alle Zeiten, unbeschadet von Inflation oder Krisen. Nur beweist die Wertentwicklung des Goldes, dass diese Behauptung überhaupt nicht stimmt.


    Seltsam. Ich habe eine andere Wahrnehmung. Vor allem zum Anfang der letzten Goldhausse wurde permanent vor Gold gewarnt. Die Wertentwicklung von Gold hat tatsächlich Inflation und Krisen unbeschadet überstanden, zumindest wenn man die Angelegenheit nicht zu kurzfristig betrachtet. Wenn es überhaupt Empfehlungen für Gold gab, dann meistens derart, dass man von Depotbeimischung in Höhe von 5-10% sprach.

    Zitat

    ...Vieles spricht dafür, dass sich das Edelmetall durch den Kursrutsch wieder in der Nähe seines normalen Werts einpendelt. Der lag über Jahrzehnte weit unterhalb der 1000-Dollar-Marke und rührte sich dort auch kaum.


    Was ist das für eine Logik? Weil Gold lange Zeit deutlich weniger als 1000 Dollar kostete, ist dies der normale(???) Preis!??? :wall:
    Falls die Autorin sich einen Langfristchart angesehen hat, dann sollte sie vielleicht auch einmal auf logarithmisch umstellen. Gold war schon immer volatil, außer in der Zeit als der Preis staatlich fixiert war.

    Zitat

    ...Was viele Analysten und Spekulanten gern verschweigen: Für den großen, langfristigen Wertzuwachs sorgte das Gold in Anlegerdepots bisher nicht. Zwischen 1968 und 2004 legte das Edelmetall zwar nominal von knapp 100 auf 400 Dollar zu. Das glich die Inflation in dieser Zeit gerade so aus. Aber in den 30 Jahren zwischen 1983 und 2005 schaffte das Gold nicht einmal das. Eine Feinunze kostete 1983 im Jahresschnitt 423 Dollar, 2005 waren es 444 Dollar. Die Inflation summierte sich in dieser Zeit hierzulande auf stattliche 38 Prozent. So viel hätte ein Goldbesitzer real verloren, hätte er 1983 ge- und 2005 verkauft.


    Die übliche Fixierung auf Dollar, anstatt auf DM und Euro. :wall: Und dann auch noch mit falschen Zahlen. Dummheit oder Manipulation? 1968 bewegte sich der POG nach der Freigabe in einer Spanne von 37 bis 42 Dollar. Immer schön bei der Wahrheit bleiben, dann passt es auch mit dem Inflationsausgleich!
    Wir könnten es an dieser Stelle aber auch kurz machen:
    Gold 1968 im Tief bei 37 Dollar und heute bei 1215 Dollar -> +3183%
    S&P 500 im Tief 87 Punkte u. heute bei 1975 Dollar -> +2170 %
    Jaja, ich weiß die Dividenden. Dagegen kann man aber die immensen Transaktionskosten rechen, die in der Voronlinebörsenzeit schon mal gerne 1,5% betrugen, für eine Transaktion wohlgemerkt. Und hat man sich an einem Index wie z.B. dem Dow Jones orientiert, dann waren Umschichtungen regelmäßig nötig.
    Gold zeigte in den letzten gut 45 Jahren in US$ keine schlechtere Wertentwicklung als der S&P 500.
    Zur Abwechslung könnten wir uns ja mal die Wertentwicklung des Nikkei-Index seit 1989 anschauen. 8| Lassen wir das lieber.

    Zitat

    Unterm Strich bleibt für Anleger eine Erkenntnis: Wer über viele Jahrhunderte denkt und tatsächlich Angst um den Bestand der Weltwirtschaft hat, der zahlt vielleicht gern den Preis für ein paar Barren im Depot. Sonst aber ist die breit gestreute Geldanlage in Aktien erheblich vielversprechender. Indizes wie der S&P 500, Dax oder Dow Jones schwanken zwar auch im Wert. Aber bisher hängten sie die Inflation um Längen ab. Und schafften damit zuverlässig mehr als nur den Kapitalerhalt.


    Und ich schreibe meine Replik bewusst hier, auf den Goldseiten, weil Zeit-Leser ruhig dumm bleiben sollen, wenn sie sich nur auf Quellen wie die Zeit verlassen. [smilie_love]

    es fehlen die Antwortmöglichkeiten:
    -Ich kaufe regelmäßig und unabhängig vom Goldpreis, also auch bei weiter fallendem Goldpreis.
    -Ich halte meine Liquidität momentan zurück, um bei einem von mir antizipierten Tief des Goldpreises, eine sehr große Menge auf einmal zu erwerben

    1180? Richtig! Und davon sind wir noch ein ordentliches Stück entfernt. Bei dem Umfeld (Sentiment: Kapitulationsgejammer, Aktien/Gold Ratio, technisch extrem überverkaufte Situation, bisheriger Dreifachboden im Gold) würde ich ein Kilo Pferd (Silber) wetten, dass wir die 1180 nicht nachhaltig unterschreiten! (falls wir sie überhaupt erreichen)

    Technisch gesehen ist Silber extrem angeschlagen, die breite horizontale Unterstützungszone zwischen 18,62 und 18,18 wird am heutigen Freitag und damit auf Wochenschluss mit Karacho nach unten durchschlagen. Natürlich sind die technischen Indikatoren im Tages- und Wochenchart weitestgehend im extrem überverkauften Bereich. Das ist aber keine Überraschung. Die nächste horizontale Auffangzone wäre 14,63 bis 14,81 (Dollar wohlgemerkt). Meiner Meinung ist Silber eine opportunistische Anlageklasse. Und insofern wird das Schicksal AGs eher vom Güldenen entschieden. Hier gibt es noch Gegenwehr. Im Gold habe ich einen technischen Indikator in einer eigenen Einstellung auf Wochenbasis laufen, der fast so tief steht, wie Anfang Februar 2005 und nächste Woche wird er noch tiefer stehen. Vermutlich auf dem Niveau von April 2003. Daraus schließe ich, dass das Abwärtspotential sowohl nominell als auch zeitlich (höchstens noch zwei oder drei Handelswochen) limitiert ist, bevor eine stärkere Gegenbewegung kommt. Silber hat in dieser Woche 75 Cent verloren. Demnach würde die 14,63 in dieser Abwärtswelle eher nicht mehr erreicht werden.
    Die Chancen auf eine Umkehr stehen sehr gut. Wer seinen monatlichen Kauf machen will, der sollte jetzt zu schlagen. 8)

    vorab:
    habe nichts dagegen, wenn die aufkommende Diskussion in den Gold-Meinungen und Diskussion -Faden überführt wird.


    Leute, ich bin negativ überrascht, wie sehr hier einige gestandene Foristen den Kopf hängen lassen. So hoch können eure Buchverluste gar nicht sein. Gold hat seit dem Top 2011 bzw. 2012 (marginal höher) in 3 Jahren etwa 31% verloren.
    Nur mal zum Vergleich. Die hochgelobte Adidas Aktie ('2014 ist WM, da geht bei adidas die Post ab') hatte seit Jahresbeginn schon einen Verlust, der deutlich höher war. Aktuell hat sie 33% verloren. Überhaupt alles schielt scheinbar momentan auf Aktien. Der Dax läuft ja soooo gut. Und alle liegen sie immer mit ihren Aktien richtig. Es scheint, als gäbe es keine Aktionäre von Allianz, Adidas, EON, RWE, Infineon,Telekom, Lufthansa, Deutsche Bank, Coba, Thyssen. [Von Karstadt will ich gar nicht erst anfangen...] Dabei konnte man bei den Unternehmen Verluste anhäufen, die um ein Vielfaches höher sind, als die lächerlichen maximalen 30 % beim Gold.
    Und wer hat schon all sein Gold für 1385 Euro gekauft? Selbst, wer erst 2011 eingestiegen ist dürfte eine durchschnittlichen Buchverlust von 15%-20% haben, denn jeder weitere Kauf bessert die Bilanz auf (was nicht so wichtig ist) und erhöht eure reale Goldmenge (was viel wichtiger ist).


    Ich glaube nicht an eine Goldrallye, die uns in wenigen Monaten wieder an die alten Hochs führt. Ich kaufe wann immer es möglich ist, weiter nach und das ist in dem montanen inflationären Umfeld nicht so leicht, obwohl ich nicht schlecht verdiene.
    @Alpha667
    Bist du wirklich schon so weit, dass du die offiziellen Preissteigerungsraten glaubst?


    PS: Kommt ihr in den "Russland aktuell"-Thread rein?

    Zitat

    ...Bei gravierenden Deckfehlern bin ich trotz meiner
    „Jugend“ nicht Beratungsresistent. :)


    Ich habe die Informationen mit Absicht sehr genau gehalten, halt Sie aber trotzdem für
    ausreichend anonym.


    Solltest du wirklich die falsche Stute erwischt haben, versuch's halt bei der nächsten. Ansonsten herzlich Willkommen! [smilie_blume]
    Woraus bestand denn die nichtwerthaltige Münzsammlung?


    Du betrachtest die Angelegenheit aus dem Blickwinkel des Goldbugs, der schon auf einem großen Klumpen sitzt und nur noch sporadisch das eine oder andere Ünzchen dazukauft. Viele von uns sind aber noch weit vom Renteneintritt entfernt und erwarten sich auch von ihren staatlichen, berufsständigen, privaten oder Hartz4- Renten nicht allzu viel. Also sehen sie sich gezwungen, trotz bereits erworbener stattlicher Mengen an Gold, dieses kontinuierlich nachzukaufen, wodurch nach vielen Jahren der Akkumulierung aus einem großen Klumpen ein riesiger Klumpen Gold wird. Ich hab mich auch viele Jahre über steigende Goldpreise gefreut. Das war aber kurzsichtig. Ein gemäßigter Abwärtstrend für die nächsten 5 Jahre und ein dann einsetzender anfänglich sehr langsamer Anstieg wäre für mich zum Beispiel viel besser. Wenn ich 60 bin darf dann Gold gerne bei 3000 Euro stehen (offizielle und lebensrelevante Bereiche betreffende Inflation so wie die letzten Jahre). ;)
    Wie gesagt, mich interessiert der Goldpreis in der Währung, mit der ich für meine Arbeit bezahlt werde und das ist nun mal der beschissene Euro. Diese Fokussierung auf den POG in US-Dollar ist letztlich nicht zielführend oder wie das heutzutage heißt. :D

    Aktienkorrektur? Die hatten wir im Juli in Europa schon ziemlich ausgeprägt. Sollten Eurostoxx, Dax... keine neuen Hochs mehr schaffen -wovon ich mittlerweile ausgehe- droht eine Vollendung der oberen Umkehr, also eine Topbildung mit anschließendem Bärenmarkt und der ist meist sehr dynamisch. 8000/8100 (ehemalige Tops) im Dax als Zwischenziel sind da schnell erreicht.

    Aber selbst an solchen Tagen schaffen sie es, die bescheidenen Intraday-Gewinne beim POG in US$ abzuverkaufen und den Goldpreis ins Minus zu schicken.


    Wer momentan kauft, kauft in einer absoluten Schwächephase. Aus antizyklischer Sicht eigentlich perfekt, solange keine neue Verkaufspanik aufkommt und man feststellt, man bekommt die Unze nun, zwei Wochen später, 150 Euro günstiger.

    Der DAX ist halt ein Index, genauer gesagt ein Performanceindex, was eigentlich eine Mogelpackung ist, denn alle anderen bedeutenden Aktienindizes beinhalten nur den Kurs. Egal, wie hier schon angesprochen funktionieren alle Aktienindizes nur so gut, weil die Luschen rechtzeitig entfernt werden. Karstadt war auch mal im Dax. :wall: Außerdem wird permanent an der Gewichtung getunt. Fällt die Marktkapitalisierung eines Wertes wird er in der Gewichtung gestutzt. Weitere Verluste fallen dann für den Index nicht mehr so stark ins Gewicht.


    Würde man als Kleinanleger den Dax im Portfolio nachbilden wollen, müsste man ständig einzelne Positionen aufstocken bzw. reduzieren. Auch das kostet Geld. Deswegen haben ja alle ihr eigenes Portfolio und da sind immer alle im plus. ;)


    Und jetzt zum Thema (Jammern):
    Ich habe endlich mal wieder ordentlich was auf der Pfanne, aber durch den beschissenen Euro (heute schon unter 1,30 gewesen) wird Gold einfach nicht billig. Dabei würde ich so gerne jetzt was Größeres ordern.


    Einziger Trost, die neunmalklugen Goldskeptiker, die nach wie vor nichts an EM gebunkert haben, kommen auch nicht zum Schuss. :P

    Im letzten Jahr wurde für I/2014 ein Wachstum von annualisierten 1,2% erwartet, nach stattlichen 2,6% in IV/2013. Stattdessen wurde in erster Lesung das BIP für das erste Quartal mit nur noch 0,1% angegeben. Grund soll der harte Winter gewesen sein. Heute nun in zweiter Lesung wurde mit einer Verschlechterung auf -0,5% gerechnet, tatsächlich wurde das BIP aber auf -1,0% revidiert. 1% Schrumpfung! Grund genug für den S&P500 ein neues Allzeithoch zu erklimmen. Dabei wurde die Handelswoche am Dienstag sogar mit einem fetten gap-up im nasdaq 100 und nasdaq comp. eröffnet.


    Wahnsinn.


    Wahnsinn!!!...soweit mein Beitrag vom 30.05.14


    Jetzt kam die dritte Lesung des BIP für Q1 und siehe da, es hat sich noch ein bisschen was verändert: statt -1% sind es nun -2,9%! Also von ursprünglich geschätzten +1,25 auf -2,95%. Hoffentlich gibt's nicht noch 'ne vierte Lesung. :thumbup:
    Was für eine gigantische Verarschung. Die Aktienmärkte kleben derweil immer noch oben - eigentlich unbegreiflich.


    http://www.finanzen.net/nachri…al-um-2-9-Prozent-3675141