Beiträge von Spengler


    Der Abwärtstrend im Silber ist im linearen Candlesticks-Chart glasklar zu erkennen. Die obere Begrenzung zieht man vom Top 2011 über das Top vom August 2011 und hat damit eine Begrenzung heute bei 35,42 Dollar. Die untere Begrenzung ergibt sich aus den Tiefs vom 12.05. und 26.09.2011.
    Heute gelingt -das kann man jetzt schon sagen- der Ausbruch auf SK und zwar vehemennt! Offensichtlich sind etliche Marktteilnehmer der Meinung, dass dieser Bruch sehr relevant ist. Und das Ganze war sogar zu erwarten, denn bereits am Donnerstag wurde die obere Begrenzung im Tageshoch erreicht und an den folgenden Handelstagen intraday sogar überschritten. Dieser Monsterabwärtstrend wurde also schon mal angestochen, ohne dass der Markt die Versuche von Donnerstag bis Montag als Failure mit einem Abverkauf abstrafte.
    Solch breite Trendkanäle sehen immer sehr beeindruckend aus, aber in der Regel halten sie sich nicht lange. Mit dem Tief vom 29.12.2011 wurde bereits ein wichtiges Indiz geschaffen, dass der Markt diesen Abwärtstrend nicht mehr nach unten ausloten will, denn es war knapp höher als das Tief vom 26.09.11 und vor allem noch deutlich von der unteren (fallenden) Trendlinienbegrenzung entfernt.
    Wo wenn nicht in Kerzencharts legst du denn deine Trendlinien an? ?)
    Interessant wird es, wenn man jetzt auf logarithmische Darstellung umschaltet. Dann hat man keine so schöne untere Begenzungslinie durch zwei durchbohrende lange Lunten (12.05. und 26.09). Ich würde aber auch hier einen Kanal zeichnen, da es drei saubere Auflagen am 6.5., 5.10. und 29.12. gibt. Der Abwärtstrend wäre gebrochen bei einem SK von heute über 36,66. Je klarer desto besser. Aktuell steht Silber bei 36,87 Dollar. Nachdem heute Shortcovering angesagt war, wird morgen frisches Geld kommen und versuchen Silber zurück in den zur Stunde knapp gebrochen log. Abwärtstrend zu pressen.
    log. Abwärtstrend zu drücken.

    Hallo Woernie,
    selbst wenn es ein Kuss ist, so ist er m.E. nur flüchtig, keinesfalls ein ausgiebiger Zungenkuss, bis in alle Ecken des Oropharynx...
    Jeden Tag fliegt jetzt eine Kerze aus dem 15xx Dollar-Bereich raus und wird durch einen SK aus dem 17xx-Bereich ersetzt, was wiederum deutlich höher als die 1650 ist, wo in etwa die 50-Tagelinie aktuell verläuft. Ergo wird die 50-Tage Linie nach dem Quickie Fahrt nach Norden aufnehmen, ähnlich wie 2004 und 2006.

    Fibocluster, horizontaler Widerstand und wie im Chart zu sehen oberes Bollinger Band (steigend) bald bei 35 und nicht zu vergessen die 200 Tage-Linie (sehr langsam fallend) aktuell bei 35,2.

    Ja, super Posting von Woernie. [smilie_blume]
    Ich möchte nur noch eine Kleinigkeit ergänzen. Besonders beim EM-Kauf sollte man immer antizyklisch agieren, also die relevanten Rücksetzer an den wirklich wichtigen Unterstützungen kaufen, denn auf die zieht sich der Markt alle paar Monate mal wieder zurück. So wie zum Beispiel zum Jahreswechsel. Da habe ich gekauft, obwohl die Stimmung unter uns Goldbugs im Keller war (die schönen Buchgewinne waren schon arg abgeschmolzen) und die Mainstream-Medien frohlockten ob der geplatzten Blase.
    Aber meine chartechnische Analyse stand und zum Glück gabs auch noch ein recht lukratives Angebot eines Online-Händlers, so dass ich meine Feigheit überwand.

    @Tut
    Ich kann deine Entäuschung verstehen und man merkt deien Zeilen an, wie sehr dich das Ganze mittlerweile ankotzt.
    Ändert aber nichts daran, dass er immer noch im Amt ist. Der hat Steherqualitäten.
    Wenn mich nicht alles täuscht, muss der Bundestag über den ESM noch abstimmen und dann (die Zustimmung gilt als alternativlos) gibt der Bundespräsident im finalen Akt seine Unterschrift. Kann man sich ausrechnen, wann er frühestens zurücktreten wird.
    Kurz nach welchem Ereignis ist Horst Köhler zurückgetreten?

    Aus einem anderen Forum darf ich zitieren:
    "Also ich denke auch, daß hier einige Experten, die wirklich was von Gold verstehen, zu Recht davor warnen. Sie liegen da übrigens auf einer Linie mit solch bekannten und hochangesehenen Autoritäten wie Herrn Tenhagen und Prof. Gehrke. Das sagt so einiges!
    Irgendwann ist ja auch alles mal vorbei. Auch Gold ist davon betroffen, zumal man es nicht essen kann. Es kann auch nach meiner Rechnung sogar wieder auf 297$ fallen, was keinen Experten wundern dürfte.
    Gerade jetzt scheint sich ja auf den internationalen Märkten die Lage zu stabilisieren und für einige noch etwas wirtschaftlich unsichere Länder stehen nunmehr die richtigen Mittel in der richtigen Höhe zur Stabilisierung bereit. Auch der Euro findet zu alter Stärke zurück und legt Zeugnis ab von der Wirtschaftskraft und zugleich der politisch geeinten Handlungsfähigkeit unseres mächtigen, wie friedliebenden Europas. Ganz anders als die alte D-Mark erweist sich der Euro gerade in der nunmehr zu Ende gehenden Krise als eine hochflexible und dabei grundsolide Währung, wie sie in heutigen dynamischen und globalisierten Zeiten einfach unabdingbar ist. Sicherheit ist auch ein Grundbedürfnis der Europäer, aber diesem wird eben besser entsprochen durch eine stabile Währung, hohes Wirtschaftswachstum bei einer gleichzeitig gebotenen Zurückhaltung vor zu hohen Lohnforderungen, denn wir wollen und können nicht auf Dauer über unsere Verhältnisse leben.
    Hierzu sieht sich auch jeder Deutsche aufgerufen und gefordert!
    "



    Ich dachte beim Lesen immer, am Ende käme ein Hinweis von wegen alles nur Ironie, aber der Kunde hat es todernst gemeint. Eiegntlich zum lachen, aber irgendwie auch gruselig.

    @ Bettelmann, Mithras,Goldbulle
    Danke! Die 1381,07 von finanzen.net sind mit Sicherheit grob falsch. Nimmt man den höchsten Gold/Dollar Preis eines Tages und den niedrigsten Euro/Dollar-Kurs und errechnet daraus den höchsten Goldpreis in Euro, dann ist das fast immer falsch. Denn nur wenn die Extrema auf die Sekunde zusammenfallen, wäre es korrekt.


    Wenn Gold nun in Euro vielleicht schon nächste Woche ein neues ATH macht, dann könnt man ja mal Bekannte und Kollegen beiläufig drauf ansprechen. Ich schätze, dass von den wenigen, die überhaupt Interesse haben, werden die meisten ziemlich verdutzt sein.

    M.E. wird ja viel zu sehr der Goldpreis in Dollar betrachtet. So werden Zeitungsleser aktuell immer noch damit eingeschüchtert, wie tief der Goldpreis seit dem ATH gefallen ist. Dabei sind wir aktuell nur noch wenige Prozentpunkte vom ATH (in Euro gerechnet) entfernt. Die Betrachtung in Euro macht für mich, der im Euroraum lebt und sein monatliches Einkommen in Euro generiert und somit Goldmünzen auch mit Euros bezahlt, aber viel wichtiger. Deshalb meine Frage an die Community. Wo liegt denn das ATH genau? Mein Chartanbieter matcht den Euro/Dollar Kurs einfach auf den Goldpreis in Dollar und so kommen immer fehlerhafte Werte (Spitzen)zwangsläufig zustande, denn eine Euro/Gold Börse gibt es ja leider nicht.

    Mag ja schön und gut sein, wenn Gold jetzt als Zahlungsmittel für Öl genommen wird. Mag Gold langfristig aufwerten, weil dann auch die letzten Schlafmützen kapieren, dass Gold (das bessere) Geld ist. Aber kurzfristig wäre es doch eher problematisch, wenn ein aufgrund der Sanktionen Klammer Staat wie der Iran, Gold für sein exportiertes Öl erhält, denn das muss er verkaufen, um Dollar, Euro, Yuan oder Yen... zu erhalten, um damit wieder Rechnungen bezahlen zu können. Dann kommt das Gold als Angebot auf den Markt. Oder denke ich hier zu weit um die Ecke? ?)

    Und sollte die Deflation doch noch kommen, mit all ihren häßlichen Begleitumständen, dann soll mir einer mal erzählen, welcher Wertaufbewahrungsträger besser geeignet ist als Gold!


    - Der Euro oder Dollar auf dem Festgeldkonto, oder in entsprechenden Staatsanleihen?
    Etliche Banken werden pleite gehen und mit ihnen ganze Staaten. Niemand wird für irgendwelche Bankguthaben geradestehen können,
    kein Einlagensicherungsfond und auch die Bundeskanzlerin nicht. Viele Sparer werden ihre Guthaben nie wieder sehen.


    - Aktien? Selbst wenn man sie dann erst nach 85% Kursverlust billig einsammelt, müssen etliche Unternehmen noch Konkurs anmelden
    und verschwinden von der Börse.


    - Immobilien schon mal gar nicht! Alle wollen sie aus ihren Kreditfinanzierten Immos raus. Immofonds werden reihenweise geschlossen
    und aufgelöst.


    - Kunstgemälde, Gourmetweine, Oldtimer? Keine Zeit für Dekadenz, es geht ums nackte Überleben.


    - Industrierohstoffe? Die Wirtschaft steht still, die Preise gehen in den Keller. Wer keine riesigen Lagerhallen besitzt, wird das Zeug
    zwar billig kaufen können, aber wo soll er es lassen? ETFs auf Kupfer oder Stahl werden nicht mehr gehandelt, hier sind wir
    auch wieder beim Ausfallrisiko (Börse, Emi, depotführende Bank)


    - Bleibt noch das gut diversifizierte Bargeld-unterm-Kopfkissen-Depot im Schlafzimmer. Eine unumgängliche Währungsreform wird
    hier etliche Scheinchen ihrem inneren Wert annähern

    [quote='edved',index.php?page=Thread&postID=761038#post761038]Danke für Eure Infos/Beiträge.


    Sollte ich keine Antwort auf meine Anfrage per E-Mail erhalten, werde entweder am Freitag mal anrufen und fragen wie ich zahlen kann/soll (evtl. in Euro?) oder mit einer SHARE Auslandsüberweisung (kostet bei meiner Direktbank 8€) arbeiten (analog zu peter63). Eine OUR Überweisung geht bei der Direktbank nicht und kostet bei meiner Hausbank fast 30€, das wird dann doch recht teuer...


    Wie hoch sind denn bei deiner Orderbestätigung die Versandkosten?