Ich habe genau das Gleiche Problem.
Eine Immobilie steht zum Verkauf. Ist ein Renditeobjekt mit Mietwohnungen. Mein EFH ist lastenfrei, es gibt noch ein paar andere Grundstücke usw.
Theoretisch würde der Verkaufserlös bis zum Lebensende reichen. Man muss ja nicht der Reichste auf dem Friedhof sein. Ein schöner Lebensabend wäre eigentlich gesichert und ich könnte mit 55 in Rente gehen.
Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.
Es gibt keine Garantie, dass der Euro stabil bleibt für die nächsten 20 Jahre. Gekauft habe ich das Objekt vor 13 Jahren mal für 50 Oz Gold. Heute bekäme ich 220 Oz dafür. Darüber hinaus gibt es eine gewisse Anzahl OZ im derzeitigen Bestand. sicherlich auch noch Cash, genügend sogar.
Haut es den Goldpreis warum auch immer wieder auf 1200 Euro runter, habe ich eine Menge Geld verloren.
Habe ich das Geld auf dem Konto wird es auch immer weniger wert. Es inflationiert.
Wertstabil anlegen kann ich es derzeit auch nicht.
Derzeit habe ich noch die Idee, das Geld in eine Freiflächen PV Anlage zu stecken. Problem aber auch hier enorme Preissteigerungen und Lieferschwierigkeiten. Eigentlich auch unsicher.
Alles auf eine Karte setzen ist nicht klug. Von daher beobachte ich zunächst weiter. Selbst wenn die Immobilienpreise einbrechen, heißt es nicht von Verlust zu sprechen. Geht nämlich der Goldpreis auch mit runter so wäre es völlig egal. Für mich spielt nur das Immobilien Goldpreisration eine Rolle.
Meine Regel lautet immer noch, kaufe wenn es billig ist und verkaufe es wenn es teuer ist.
Hat bislang bestens funktioniert. Und da müsste ich gegen meine eigene Regel verstoßen und teuer Gold einkaufen.
Andererseits, wann war Gold denn nicht teuer. Ich habe zu 500, 600 und 700 Euro gekauft und da war es auch sehr teuer. Von daher kann es natürlich auch ein großer Fehler sein heute nicht billig zu kaufen. wenn man in 2 -3 Jahren mal rückblickend Revue passieren läßt.