Beiträge von Montgomery

    Geld erzeugen aus dem Nichts, also ohne jegliche Eigenleistung zu erbringen und auf dieses aus dem Hut gezauberte Geld dann auch noch Zinsen zu verlangen, das ist schon recht dreist.

    Dazu kommt noch der Punkt, den Du weiter unten angesprochen hast: Kredite werden nur besichert vergeben. Der Kreditnehmer bürgt mit einem Vermögenswert, dass die kreditvergebende Bank weder Tilgungs- noch Rückzahlungsausfall hinnehmen muss. Und in meiner Welt steht hinter dem Erwerb meines Vermögenswertes immer noch meine Arbeit - während hinter der Kreditgeldschöpfung keinerlei Arbeit, sd. nur ein Willensakt steht: FIAT (es werde Geld :D ). Hier liegt eine Assymmetrie vor, die zu denken gibt, wie Dir und mir.


    Natürlich kann man sagen, dass Geschäftsbanken bestimmte Dienstleistungen erbringen, für die sie eine Gegenleistung erbringen (Kreditversorgung der Unternehmen). Dazu zitiere ich den unvergleichlichen Michael Klonovsky:


    8o "Als sich die Leistung aus dem Dienst verabschiedete, entstand die Dienstleistung." 8o


    Man muss fragen, was Banken leisten und wie sie es leisten. Die Geschichte ist da lehrreich. Ich nutze das HERRschende Geldsystem, von daher möchte ich es auch besser verstehen, und bin von daher jedem dankbar, wie hier @ghost_god, der mir bestimmte Aspekte des Zertifikatehandels verständlich machen kann (danke dafür [smilie_blume] ).


    Auf der anderen Seite würde ich nie auf die Idee kommen, von der Legalität des gegebenen Banken- und Geldsystems auf dessen Legitimität zu schließen. Ein kleiner, aber ganz entscheidender Unterschied!


    Heimlich ist daran nichts; in jedem Anfängerseminar für Geld und Kredit wird es erklärt. Es gibt genug Bücher darüber, wissenschaftliche und populäre. Alles ist öffentlich, bis hin zu den Bankbilanzen. Die Bank verspricht nichts, was sie nicht halten will und (voraussichtlich) kann. Zum Betrug gehört eine Täuschungshandlung; die sehe ich hier nicht.

    Der beste Betrug ist der, der vor aller Augen stattfindet und dennoch nicht bemerkt wird.


    War es Bernd Senf, der mal fragte: Wenn wir von einer Bank Kredite haben wollen, müssen wir Sicherheiten vorweisen. Wieso kommen wir nicht auf die Idee, die Banken zu fragen, welche Sicherheit sie hat, wenn wir ihr einen Kredit geben?


    Warum tun wir das nicht? Aus Einsicht - oder Gewohnheit? Es soll ja immer noch einige Leute geben, die glauben, dass ihr Guthaben auf dem Tagesgeldkonto ihr Eigentum anstatt eine Forderung gegen die Bank ist [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.co…ges/smilies/whistling.png]


    Wie aufgeklärt und gut informiert die Leute sind, wie gut Einsichten aus kleinen Fachzirkeln das allgemeine Massenpublikum erreichen (sollen), kann man derzeit ja an der causa chemnitz beobachten :pinch:

    das bedeutet nichts anderes, dass die Zentralbank 100% Gläubiger wird.Die Staatsanleihen befinden sich dann nicht mehr bei der privaten Hand. Und Zentralbanken können nicht pleite gehen. Das Geld wird entwertet und die privaten Gläubiger retten sich dann.

    @woernie hatte am 11.06. einen Text von R. Rethfeld verlinkt, der am Beispiel Japans eine vollständige Monetarisierung der Staatsschulden durch die ZBen als möglicherweise gewünschten Ausweg aus der Schuldenfalle durchspielt. Darum stelle ich folgenden Fund mal in seinen Faden ein.


    Daniel Stelter als deutlich öffentlichkeitswirksamerer Ökonom hat nun diesen Gedanken aufgegriffen und verficht die Prognose, dass die ZBen ihre Unabhängigkeit verlieren werden, um zur Staats- und Unternehmensfinanzierung offen herangezogen werden zu können. Er macht dies an Trumps jüngsten Aussagen fast, der sich mehr Unterstützung seiner Politik durch die FED wünscht. Wird langsam spruchreif und dadurch als neues "innovatives" Finanzinstrument eingeführt, was sich inoffiziell schon längst etabliert hat (zumindest seit 2008 in verstärktem Maße: Geldpolitik ersetzt Finanzpolitik)?


    Stelters Text findet sich (mit Diskussion) auf seinem auch ansonsten stets lesenswerten Finanzblog bto:


    Die Notenbanken haben das Schulden-Monster erst geschaffen, welches sie nun seit Jahren mit noch mehr Geld vorgeben zu bekämpfen, in Wahrheit jedoch immer mehr füttern.


    Damit sind die Notenbanken schon heute nicht so unabhängig wie sie tun. Sie sind Gefangene der Folgen der eigenen Politik und haben ein Problem mitverursacht, welches auf einfachem Wege nicht mehr zu bereinigen ist.
    [...]
    Gerade für die Politik bietet es sich an, die Notenbanker zu Sündenböcken der Entwicklung zu machen.


    Deshalb ist die Prognose recht leicht: schon in wenigen Jahren wird es mit der Unabhängigkeit der Notenbanken vorbei sein. Wir werden den Einstieg in Helikopter-Geld, direkte Staatsfinanzierung und letztlich die Monetarisierung der Schulden erleben. Nichts davon ist wünschenswert, was nichts daran ändert, dass wir uns darauf einstellen müssen.

    André Tiedje hat heute auf GT einen Chart zum PoG eingestellt, der signalisiert, dass die PoG-Talfahrt noch etwas anhalten könnte. @hedda1 hatte heute auch gemeint, dass noch ein letzter Auswascher ansteht (zumindest auf kurzfristige Sicht), bevor endlich die von COT- und Sentimentseite gut begründete Erholungsrallye startet (und vlt. weiter geht, als derzeit mental vorstellbar, lieber @Dionicar? Verdient hätten wir es, nach 1,5 Jahren voller "finaler wash-outs" X/ :whistling: 8) ).


    Leider wird das Ziel der "5" rechts unten im Chart nur durch die Bildunterkante begrenzt: "... gerade auch weil die spätere Welle 5 die längste Strecke der Abwärtsbewegung kreieren könnte." :S


    Wenigstens ist danach wieder viel Luft nach oben :D .






    https://www.godmode-trader.de/…et-sich-ein-boden,6345833

    Ich glaube, von Markus Bußler vom "Aktionär" hörte ich die Tage die Feststellung einer Divergenz zwischen den Metallen und den Minenaktien, die auf zweifache Weise aufgelöst werden kann: entweder passen sich die Metalle durch einen Preisanstieg an [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smile.png] oder die Minen durch einen Kursrückgang [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.co…images/smilies/unsure.png].


    Der BPSPX zeigt über(ver)kauft-Zustände der Minenaktien und steht derzeit bei 43,33. An jedem Goldtief der letzten 2 Jahre stand er deutlich tiefer. Nun rangiert er über der 200 Tagelinie, der RSI steht auch im Mittelfeld.


    Stützen die Minen (als Vorlaufindikatoren) die erwartbare Aufwärtsbewegung von Gold (danke an @Nebelparder für die ausgewerteten und aufbereiteten Indizien!) oder ist hier die Kauflaune ein Warnzeichen?


    Es ist klar, dass mit zunehmender Aufhellung des Umfelds der Oszillator nicht mehr so tief sinken kann wie 2016 oder 2017. Bei Gold wurde die Folge steigender Tiefs allerdings letzte Woche gebrochen, beim BPGDM (noch??) nicht. Wer weist hier wem den Weg? :hae:


    wir stehen vor grössten Hausse bei den EM und Minen

    Im Februar diesen Jahres wurde Felix Zulauf gefragt, wie er Gold sehe. Seine Antwort:


    Der Goldpreis wird noch enttäuschen, weil sich der Dollar in den nächsten Monaten erholen wird. Der Anlauf über 1350 Dollar pro Unze ist gescheitert. Das wird der nächste wohl auch. Ich rechne mit Preisen zwischen 1050 und 1350 Dollar. Dort aber wird die Basis gelegt für einen späteren Anstieg. Der kommt, wenn die nächste große Verkaufswelle an den Aktienmärkten kommt, also Ende dieses Jahres oder Anfang 2019.


    https://www.wiwo.de/finanzen/g…taeuschen/20962702-3.html


    Ich bin kein Kenner der Finanzmärkte, aber WENN diese Korrelation von Zulauf zuträfe, müsste dann nicht Gold zumindest erstmal mit den Standardaktien in die Tiefe mitgerissen werden? Steht das jetzt im Herbst an? Könnte sich Gold dagegen stemmen (seit Monaten profitiert Gold nicht vom für Gold fundamental + charttechnisch + vom Sentiment her positiven Umfeld), könnte sich KL gegen Gold stemmen?


    In den letzten Monaten war das der Fall. ABER: wellentechnisch könnte bei KL eine Korrektur des Aufwärtsimpulses seit 2017 anstehen. @Caldera hat dazu den 'richtigen' Chart gesucht und @wolf77 hat auch einen beigesteuert. @vatapitta hat heute morgen darauf hingewiesen, dass KL jetzt von Analystenseite hochgelobt wird. Jetzt, nach dem 50%-Sturmlauf seit März... :hae:


    FAZIT: ich bin selbst von KL und dessen Aussichten überzeugt, frage mich aber angesichts des Einflusses der Geldpolitik und der Macht der "Verbrecherbande" "Fat-Finger-Gang" (Copyright @Nebelparder:( könnten Gold und die zumindest shortanfälligen Minen in nächster Zeit nochmals großflächig korrigieren, incl. KL?


    Ich weiß es nicht. Aber ist es unwahrscheinlich? Ich habe einige Indizien aufgelistet, bin selbst schwankend in der Beurteilung des Gesamtbildes. Man kann seine Minen voll durchziehen (habe ich 2017 gemacht :S ) oder versuchen, sich auf den Markt einzuschwingen. Die Kunst ist wohl, ein Organ auszubilden, die Schwingungen des Marktes zu erfassen bzw. herauszubekommen, wie was mit was zusammenhängt. Vlt. gehört dazu auch, die Zeitebenen zu unterscheiden: langfristiger Optimismus schließt kurzfristige Vorsicht nicht aus.

    Es wird nix verkauft.

    An Tagen wie heute juckt es mich in den Fingern, auch mal Gewinne mitzunehmen - das hatte ich aber gestern schon... KL ist vor allem eins: im positiven Sinne unberechenbar.


    Im Vergleich mit meinen anderen Minenaktien ist KL nominal betrachtet sehr sehr teuer. Aber sie läuft. Ähnliches ist bei den sog. FANG-Aktien zu beobachten: sie scheinen dem Markt (oder dem PPT 8o ) nicht zu teuer zu werden. Bisher :D .


    Ob "unsere" KL so eine Art FANG-Aktie im Minenuniversum ist? Dann wäre sie noch nicht zu weit gelaufen, sd. hätte das beste noch vor sich. Ich zumindest glaube das. Warum?


    Der Köder muss dem Fisch, nicht dem Angler schmecken. Die Börse mag ein Haifischbecken sein - aber KL scheint den Fischen zu schmecken. Ich sehe die wirklich großen Fische nicht (abgesehen vom hohen Anteil institutioneller Investoren, vgl. Post 793), aber der Chart zeigt mir, dass sie zubeißen und nicht locker lassen.


    Von daher hoffe ich, hinfort besser Edels heutiges Urteil zu beherzigen :thumbup: .


    genau so gut, kann man auch den eigenen Verstand benutzen.

    Dann nehm' ich Dich beim Wort: Zu welchen Schlüssen zur Kursentwicklung von FPC kommst Du mit Hilfe Deines eigenen Verstandes? Und wie begründest Du Deine Einschätzungen bzw. Erwartungen? Ich bin sehr gespannt, neue Analysetechniken kennenzulernen :thumbsup: .


    Ansonsten hätte ich den Eindruck, dass dieser Kommentar zu @Nebelparders Analysen ein vergiftetes Lob ist. Bestimmt irre ich mich 8o .

    Interessiert ebenfalls keinen denkenden homo sapiens sapiens.

    Wenn die Wahrheit, die ein Mensch sagt, nicht aufhilft, sd. verwundet, ja verwunden soll, dann ist das a) keine Wahrheit und b) der Mensch hat sicher nicht ausreichend nachgedacht.


    Himmelherrgott noch mal - warum kann es nicht bei ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten in den jeweiligen Sachfäden bleiben (und der stille Mitleser versucht aus den unterschiedlichen Sichtweisen zu lernen), sd. warum muss da noch einer ungefragt reingrätschen und Schläge unter der Gürtellinie verteilen? :wall:


    Seit Anfang des Jahres ist das öfters passiert. In den politischen Fäden wird vielerorts fehlender unverdorbener menschlicher Anstand beklagt - warum kriegen wir das nicht wenigstens "unter uns" hin? :wall:


    Sry. Meinungsbeitrag im Sachfaden. Back to work :burka:

    Ehrlich gesagt weiß ich so langsam nicht mehr, was man Euch eigentlich noch so alles unter die Nase schieben muss, damit ihr es versteht oder wertschätzt.

    Ich glaube, soooo viele undankbare gibt es nicht, nur verletzen die wenigen lautstarken Undankbaren (zumindest mental) ungleich tiefer als es die positive Resonanz wettmachen kann.


    Eigentlich hatte ich mir das Bild für eine andere Situation vorbehalten, aber ich denke, es könnte hier und jetzt nötiger sein: mentale Wegzehrung, um (Deinerseits berechtigte!) inwendige Verkrampfungen wieder zu lösen. Bitte nicht ärgern lassen. Wenn der Spaß aufhört, fängt der Humor erst an, lieber Nebelparder.




    Dann kommen ein paar Pilzsucher vorbei und der Wanderer fragt sie: Sagt mal, habt ihr hier jemals einen Pilz gefunden?

    Daraufhin zeigen die Pilzsucher ihre vollen Körbe, erzählen von ihren Fundstellen und zeigen dem Wanderer, wie er giftige von ungiftigen Pilzen unterscheiden kann.


    Am Ende schlägt der Wanderer die Pilzsucher nieder und raubt sie aus. Er ist nämlich ein unhöflicher und unverschämter Zeitgenosse und hätte es am liebsten gehabt, dass ihm die Pilzsucher nicht nur Erkenntnis vermitteln, sd. am besten auch das Sammeln abnehmen.


    Merke: Erkenntnis und Handlungsanweisung sind sauber zu unterscheiden. Danke an "woernie und Konsorten" (Zitat von aztek111) für ersteres [smilie_blume] . Viele geben auch Einblick und ihre Depots und was sie wann handeln, mehr kann man beim besten Willen nicht tun und erwarten.

    schwächelt weiter

    Ich habe gerade mal auf ShortData geschaut: https://shortdata.ca/?c=iamgol…on-short-sales&sym=IMG.TO


    Wenn ich es recht interpretiere, haben die Leerverkäufe in absoluten Zahlen nur unwesentlich abgenommen, gemessen am gesunkenen Gesamthandelsvolumen aber relativ zugenommen. Erklärt das die Kursschwäche? In USD nähern wir uns dem Dez.tief (rote Linie im obigen Chart) - für uns Euroanleger sieht es noch bescheidener aus...


    Aber auf derzeitigem Niveau verkaufen, um sich vor möglichen weiteren Verlusten zu schützen, und dann später billiger rückkaufen :hae:

    Keine Stellungnahme , derer die sich doch dafür interessieren, ist für mich sehr wohl eine Stellungnahme dagegen

    Ich fühle mich hier angesprochen, weil ich mich für EW interessiere, genauer erst über das Forum auf EW und seine Anwendung aufmerksam gemacht worden bin - und zu der schweigenden Mehrheit gehöre, die von den Beiträgen der wenigen hier aktiv postenden EW-Techniker sowohl theoretisch als auch praktisch ungemein profitiert hat [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume] - und dies auch hoffentlich weiter darf :whistling: , obwohl er vermutlich noch lange nichts gleichwertiges einbringen kann.


    Erklärungen sind verdaute Geheimnisse, heißt es bei Novalis. Oder etwas moderner mit Ray Dalio formuliert: Schmerz + Reflexion = Fortschritt. Schmerz ist uns Minenanlegern momentan nicht ganz fremd 8o - und wir sollten kein Mittel der Reflexion ausschließen, das uns helfen kann, vom Mißerfolg zum Erfolg fortzuschreiten.


    Grundsatzdebatten zu EW im Stil von "Kant hat Platon widerlegt" sind "nicht hilfreich". Wer würde hier (aber wirklich nur hier!) unser aller BK A.M. widersprechen mögen :D

    Wie gesagt: völlig irrational das ganze

    Aus UNSERER Sicht ist es irrational, d.h. aus der Sicht von uns Privatanlegern und Kleinspekulanten, die fundamentales ernst nehmen (Geldsystem, Überschuldung, Kosten der Erschließung neuer Goldreserven etc.). Ich greife den Hinweis von @PatroneLupo auf, dass wir Kleinanleger einen Fliegensch... für die Entwicklung der Aktienkurse darstellen, d.h. keinen entscheidenden realen Einfluss auf das Marktgeschehen ausüben können ("hoffen", "erwarten" und "eigentlich müsste..." ist kein realer Einfluss aufs Geschehen :huh: ).


    @hedda1 hat in ihrem Faden mal geschrieben, dass Trendwenden immer zickig sind und Trends nicht so schnell brechen. Ich beziehe das auch auf den Minensektor: noch sind die alten Zwischenhochs von Gold nicht gebrochen (@woernies "dickes Brett" :thumbsup: ), noch fließt ganz offensichtlich (ablesbar an den Charts der Minen(indizes) kein größeres Kapital in den Minensektor, um da zu bleiben.


    Entweder kann man sich wie einige der Erfahreneren hier im Forum auf den Markt einstellen und ihn reiten wie der Cowboy einen Bullen (immer nur kurz, dann absteigen) oder man investiert langfristig antizyklisch, d.h. NOCH gegen die großen Markttrends in Minen, was per defintionem kein Zuckerschlecken sein kann (ich bin Anfang 2017 mit Goldherz' Empfehlungen eingestiegen: da ich früh 50% in den Miesen war, waren die letzten 6 Monate gar nicht mehr so schlimm :whistling: ). Viele von uns merken es ja an ihrer eigenen psychischen Verfassung (oder denen ihrer Mitstreiter). Wenn Trendwenden zickig sind, und wenn die Börse den Weg der größtmöglichen Schmerzen wählt, dann sind wir grad mittendrin :rolleyes: .


    Alles, was ich mir so zusammengereimt habe, verdanke ich den viel(fältig)en Anstößen hier im Forum. Wenn es stimmt, dass die Dauer der Bodenbildung etwas über die Explosivität des darauffolgenden Ausbruchs aussagt (und ich gehe davon aus, der Ausbruch erfolgt nach oben :] ), dann werden alle Tränen mehr als getrocknet werden. Da das "dicke Brett" aus mehreren Brettern besteht (2 oder sogar 3 charttechnische Widerstände?), rechne ich allerdings noch mit etwas Leidenszeit :wacko:


    Aber vlt. rede ich mir die Situation auch nur schön ?( , denn was ich verstehe, wühlt mich emotional nicht mehr so auf.

    Danke, Goldkaiser.


    Über Deinen Link habe ich einen Artikel zur Eigentümerstruktur von KL (Stand 14.02.2018) bzw. dessen mögliche Auswirkungen auf die Kursentwicklung gefunden (https://simplywall.st/stocks/c…tsekl-major-shareholders/).


    Kernsatz: "And a positive impact has been seen on companies with a high PE ratio (outperforming)." Die geringe Volatilität im letzten Jahr könnte seinen Grund in ebendieser Eigentümerstruktur haben - Herkunft = Zukunft?! 8o


    - 62.51% institutional ownership
    - 27.47% general public
    - 0.0021% other public companies (kaum involvierte Hedge Fonds :D )


    Dazu gibt's eine Graphik über das Verhältnis von Insiderkäufen/-verkäufen in den letzten 12 Monaten:


    Danke für die Antwort! Im CT-Meinungsfaden (Posts 1119 + 1120) wurden auf 2 unterschiedliche Arten 16$ als Untergrenze der Korrektur abgeleitet, die mir plausibel sind. Ich dachte nur, dass Silber als "kleiner" Bruder vom Gold immer mit(hinab)gezogen wird.


    Blaschzok schreibt aber auch, dass Silber am Ende von Bärenmärkten für Spekulanten uninteressant geworden ist. Von daher könnte der Boden doch schon drin sein (für geplagte Silberminenanleger vlt. etwas beruhigender). Mir ist nur aufgefallen, dass einige Silber-Long-Zertifikate ihre Knock-Out-Grenze auf die von Blaschzok genannten 14,50-15$ nachgezogen / angehoben haben. Und die Banken könnten ja etwas mehr wissen als wir... Oder es ist in diesem Falle doch nur Finanzmathematik ohne prognostische Validität.

    Durchbrechen der Unterstützungen im GDX, GDXJ, XAU,HUI,GLD,POG

    Auch beim SIL? Die Unterstützung dürfte derzeit bei etwa 16$ liegen. Markus Blaschzok schreibt in seiner Marktbetrachtung vom 9.02. zum Silber (vgl. Startseite GS): "Charttechnisch ist ein Test der Unterstützung bei 15 $ bis 14,50 $ nicht auszuschließen in den kommenden Wochen. Je nachdem, wie sich die Terminmarktdaten und die Nachfrage in den kommenden zwei bis vier Wochen entwickeln wird, werden wir womöglich in diesem Bereich ein neues Kaufsignal geben - bis dahin heißt es kurzfristig jedoch erst einmal abwarten. Sollten die Aktien- und Anleihemärkte weiter einbrechen, so dürfte sich relative Stärke zeigen und ein neues Kaufsignal womöglich schon früher auftreten."

    Das könnte die mentale Stärke aller Anleger noch mal maximal beanspruchen. Wir sind vorbereitet ... [smilie_blume] .

    Auf https://www.canadianinsider.co…any?menu_tickersearch=GGI ist zu ersehen, dass Eric Sprott im Dezember weiter fleißig GGI zugekauft hat: 228.200 Stück, täglich vom 4. bis 7.12., 100.000 Stück allein zu 3,91$ = 5,03 CAD 8|


    Ich deute die mutigen Zukäufe als gutes Omen ^^ .


    eine erste Auftaktwelle getrieben "1" - diese wird nun korrigiert werden , oft 50%

    Beginnt die "1" bei 1,67 CAD, 2,30 CAD (1. Korrektur) oder sind mgl. 50% Korrektur auf Tagesbasis (3,83 CAD) gesehen? Die Impulswellen sind ja gewaltig.

    Irrtum. Wenn Blasen platzen, löst sich das investierte Kapital ziemlich plötzlich in Luft auf.

    Das gilt dann vermutlich auch für Aktien - zuerst Standard, dann irgendwannn auch Minen? Ich frage mich immer noch / wieder, wo das Kapital bei Crashs hin ist: beim dem, der als vorletzter die Aktie hielt und nach Verkauf ausstieg? Wenn ich völlig danebenliege, bitte korrigieren :saint:


    Wir hatten ja vor geraumer Zeit die Diskussion: rechtzeitig (wer kennt die rechte Zeit?) von Minen in physisches Metall umtauschen. Besser 10 vor 12 als 1s nach 12 = kein neuer Käufer mehr, nehme ich an.

    Ich hätte dafür eine einfache Erklärung - aber ich will Euch mit dem ewig gleichen EW-Gedöns nicht auf den Geist gehen.

    Wer ist "Euch"? Ich nicht :D . Jedenfalls ist die umgekehrt reziproke Korrelation bei NVO und KL auffällig.


    onlinefan: Im Gegenteil! Sprott hat im November dreimal insges. 150.000 Stück zugekauft und 400.000 Stück Optionen ausgeübt ("Grant of options" - kann ich vom technischen Procedere nicht genau erklären, bin noch Laie). Natürlich könnten jüngst erfolgte Verkäufe in dieser Datenbank noch nicht erfasst sein, aber das glaube ich nicht: Sprotts Spezialität sind langfristige Beteiligungen an ihm äußerst aussichtsreich erscheinenden Unternehmen, wobei man bei NOVO z.Z. eher noch von Unternehmung sprechen muss.


    https://www.canadianinsider.com/company?menu_tickersearch=Novo%20Resources%20Corp.%20|%20NVO