Sprich, die derzeitigen Immo und Mietpreise werden sich mittelfristig nicht mehr durchsetzen lassen.
Weiterhin treibt es viele aus den Städten auf das Land, die Gründe sind Verslumung, Dreck, Kriminalität etc.
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Zusammengefasst kann man sagen, die derzeitig "Wohlhabenden/Normalen" sterben aus, die Nachrücker sind Niedriglohnempfänger, meist noch mit Transferleistungen und Migrantenhintergrund. Natürlich kann man sagen "Wohlhabende gibt es immer, meine Immos sind tipTop", aber diese (wenigen) Wohlhabenden treffen auf ein immer grösseres Angebot, weil die alten weissen Männer weggestorben sind.
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So sieht das aus. Die alte Bundesrepublik geht in Rente und Multikultiland bringt nicht die Wertschöpfung auf den Boden, um das auszugleichen.
Dazu kommt der Faktor Nachfrage nach Lebensalter, der gerne mal übersehen wird.Die Demographie läuft bald sehr stark gegen Immobilien.
Die Nachfrage nach Immobilien war in den letzten Jahren so hoch, weil die
a) Elterngeneration der Baby-Boomer (30er/40er) noch in ihren alten Wohnungen / Häusern wohnt (hohe Lebenserwartung, hohe Renten)
b) die Babyboomer (60 er) ihr Einkommensmaximum und damit den Peak der EfH Nachfrage erreicht haben und
c) die Kinder der Baby-Boomer (80/90er) alt genug waren in die Uni-Städte auszuschwärmen und sich dort eine eigene Wohnung zu mieten, resp aus der 4er WG in die eigene 3 Zimmer Wohnung zu ziehen.
Alle nachfolgenden Jahrgänge in D sind aber kleiner, als die Babyboomer der 60er Jahre, daher wird sich das nicht wiederholen oder aufrechterhalten lassen. Der Jahrgang 1964 umfasst fast 1,5 Millionen Menschen, zum Jahr 1988, also 24 Jahre später beim Peak der nächsten Generation sind es noch 1,14 Millionen, wieder eine Generation später ist der Peak 2015 mit 0,809 Millionen.
Was demnächst die Schule verläßt und an die Uni geht sind die Jahrgänge 2003/04/05, da reden wir von ca. 0,75 Millionen pro Jahr. --> das sind schlicht mal 250.000 junge Leute weniger pro Jahr als vor 10 Jahren, die eine eigene Wohnung nachfragen.
Die Nachfrage wird also sinken, das ist unumgänglich. Wir erleben jetzt noch den Abbau von Mangel aber schon in wenigen Jahren ca. 2024/2025 wird die Demographie voll durchschlagen.
Das Angebot an gebrauchten Immobilien wird auch zunehmen, da der Jahrgang 1940 bspw schon etwas betagt ist aber noch über 800.000 Angehörige hat, die eine vergleichsweise hohe Eigentumsquote haben. Diese Wohnungen kommen in den nächsten Jahren auf den Markt, wann kann sich jeder aufgrund der Lebenserwartung der über 80 Jährigen selbst ausrechnen. Zum Vergleich: Neu gebau werden ca. 400.000 Einheiten pro Jahr.
https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/#!y=2020
https://www.destatis.de/DE/The…F44858.live722#sprg229260
