Beiträge von Mephisto

    Ach was, die Bundesbank spricht über Fundamentaldaten bei Immobilien. Wie wäre es beim Fiat, zumimndest beim Aktienmarkt darüber zu sprechen? Wer hat die Blase verursacht? Der "gierige" Michel?
    So viel zur Glaubwürdigkeit der Bundesbank.

    Soll das jetzt ein Argument gegen die Übertreibung sein? Weil es am Aktienmarkt eine Übertreibung gibt kann es bei Immobilien keine geben?


    Merke: Die Immobilien sind i.d.R. selbst bewohnt, bzw langfristig vermietet. Nur die Neuen bzw Neueren werden finanziert, mit langfristigen Zinsen. Somit spielt der Preis für alle die nicht verkaufen müssen, gar keine Rolle!+95% müssen nicht verkaufen, bzw können vermieten, bzw vermietet lassen und warten, denn, eine Alternative Anlage gibbet nicht! Vor 20 jahren, hätte man über Staatsanleihen nachgedacht, doch heute will den Ramsch keiner mehr.

    Und die Rezession, Abwanderung der Industrie und der Verlust von Arbeitsplätzen, die hohen Energiekosten haben natürlich keinen Einfluß auf die Kapitaldienstfähigkeit des Kreditnehmers oder die Solvenz des Mieters.


    Ganz ehrlich ich habe keine Ahnung wohin sich die Immobilienpreise entwickeln werden, aber jegliche Risiken zu ignorieren finde ich faszinierend bzw. mutig.


    Und nein ich will dein Immobilieninvest nicht schlechtreden. Aber die Annahme, die Immibilienpreise kennen nur den Weg nach oben halte ich auch für fragwürdig..


    Edit:
    Und wenn die Entwicklung weiter in Richtung Deindustrialisierung geht und sich Deutschland weiter in Richtung Kalkutta entwickelt, wer will dann hier noch leben? Klar können nicht alle auswandern..

    Moin,
    wurde ja auch nicht. Wenn ich mich recht entsinne, hat er einen 6-stelligen Betrag hierfür angesetzt.


    Grüße
    Goldhut

    Nicht im ursprünglichen Posting vom Rentner um den die Diskussion gestartet ist. Und ja ich denke nicht, dass die veranschlagten 100k reichen um eine 60 Jahre altes Haus auf das aktuelle moderne Niveau zu heben und nebenbei alle sonstigen anfallenden Kosten berücksichtigen. Könnte mir vorstellen, das in der Zwischenzeit auch die Rohre erneuert werden müssten, aber damit kenne ich mich nicht aus.

    Moin,
    was soll das denn für ein Dach sein, dass man zu Lebzeiten zweimal neu eindecken muss ?) [smilie_happy] Eine Straßensanierung kommt auch sehr selten vor. Ich denke, wenn man 2x die Heizung, 1x die Fenster + 1x das Bad fertig macht, dann liegt man unter der Erde :D


    Grüße
    Goldhut

    Schön, dass dich das so amüsiert.... Bekannte von uns wohnen im Berliner Umland. An einer Kreuzung. Vor ein paar Jahren durften die Vorbesitzer die eine Straße mit finanzieren, aktuell soll die andere Straße gemacht werden.
    Gut man kann argumentieren man muss ja nichts an der Kreuzung bauen/kaufen..
    Ich finde es halt affig jetzt hier mit dem Kaufpreis von vor 60 Jahren zu argumentieren und es dann mit dem aktuellen Kaufpreis zu vergleichen und alle anderen Posten einfach unter den Tisch fallen zu lassen...

    Ich habe in meiner Berechnung großzügige 100k€ für Instandhaltung, Grundsteuern und sonstigen Kram etc pauschal hinzugerechnet. Ich denke, der Betrag ist mehr als ausreichend.


    Ihr dürft aber gern noch 20 OZ abziehen :thumbsup:


    @Dark-End Nebenkosten zahlt auch der Mieter.

    Und die Straßensanierung vor deinem Haus hast du genauso mit eingerechnet wie zweimal Dachdecken, Fassade, Heizung erneuern, Bad sanieren etc..
    Mir ist es total egal wie du dir das rechnest und ob du deiner Meinung nach Gewinn gemacht hättest oder hast.
    Ich hätte mir 1967 das Haus nicht kaufen können, ich habe da noch nicht gelebt. Auch hätten es vermutlich viele damals nicht Bar bezahlen können, die Kreditzinsen fallen in deiner Rechnung auch komplett weg.
    Ich könnte auch einen anderen Zeitraum wählen können z.B. 2002 bis 2022 und dann die Investition in Immobilien mit der Investition in Bitcoin vergleichen können...

    der Fairness halber musst du dann aber auch all die laufenden Kosten von der Mietersparnis abziehen, die bei einem Hausbesitzer anfallen... angefangen mit den Steuern, der defacto Pflichtversicherung des Gebäudes, den Kommunalen Abgaben (Müll, Straßenreinigung, Abwasser, Laternen, ...) bis hin zu Wartungskosten für Heizung, Hauselektronik, Schornsteinfeger usw... bei Mietern teilt sich das auf viele Parteien auf.

    bitte nicht falsch verstehen, das ist jetzt vollkommen wertfrei gemeint: egal auf welcher Seite man steht, man rechnet es sich passend. Das fängt im Grunde genommen ja schon mit den Phasen an die man sich als Maßstab nimmt.
    Möge jeder nach seiner Vorstellung glücklich werden.

    So gibt es eine Untersuchung einen unbekannten linken instituts, welches empfiehlt, zuviel Wohnraumnutzung zu besteuern. Das ist für das Individuum schrecklich, volks- und gesellschaftspolitisch aber durchaus sinnvoll bei Mangel, einen etwaigen Überschuß zu vergemeinschaften.

    Wird interessant wie Wohnraum besteuert wird, der leer steht, weil dem Vermieter die erzielbare Miete nicht ausreicht..

    @Nebelparder
    Hm, tatsächlich ist der Beitrag relativ zurückhaltend, allerdings sehe ich mit der Anspielung auf eine vermutlich nicht eingetroffene Aussage calderas schon so nen Seitenhieb ...

    Ich eigentlich nicht. Und ich stimme @Nebelparder zu, dass der Beitrag zurückhaltend war im Vergleich zu den Sticheleien sonst immer laufen (von beiden Seiten, mal mehr, mal weniger).
    Und ich persönlich finde @woernie 's Nachfrage eigentlich nachvollziehbar, denn es gibt viele die bei Chartanalsysen angeben, ab welchem Punkt das angenommene Szenario nicht mehr eintreten wird.

    Würde ich die Wgh. vermieten wollen, nicht unter 1.000 € kalt/Mon.


    Gestehungskosten aktualisiert: 3000,--€/qm = 228 k€, 5% Zins für Finanzierung + Eigenkapital = 950 €/Mon zuzügl. Tilgung.


    Da mir hier am A. d. W. kein Mensch die 1.000 € zahlen würde, sollen potenzielle Mieter gerne unter der mit meinen Steuern mit finanzierten Brück schlafen dürfen. Kühles und sauberes Wasser gibbet da auch!

    irgendwie erschließt sich mir die Logik dahinter nicht. Bevor man die Wohnung günstiger vermietet nimmt man lieber gar nichts ein? Naja soll jeder machen wie er will. Solche Aktionen kann man allerdings auch nur machen, wenn die Immobilie nicht finanziert ist und man auf die Einnahmen angewiesen ist.

    Übrigens...heute ist mein Glückstag ! ^^


    Meine Frau hat mich gezwungen das Schlafzimmer neu zu streichen. :/
    Also , heute angefangen das im Schlafzimmer stehende Wandregal auszuräumen und zu demontieren. Dahinter und darunter...alles ganz schön staubig . :S Aber da...unter dem Regal im Staub:


    ...die vor vielen Jahren verloren geglaubte 2 Unzen Lunar-Münze ! :thumbsup:

    Ich wollte vor kurzem einen nicht benötigten Koffer verkaufen, zum Glück habe ich vorher noch die Taschen kontrolliert. Da hatte ich auch einige Dinge versteckt...

    Meine Vermutung: Die Wohnungskrise wird zu einem staatlichen Wohnungsbauprojekt führen (mit privater Partnerschaft zu den bekannten Verdächtigen).
    Das wird dann so aussehen, dass analog zu den DDR-Plattenbauten zentralisierte Wohngebiete mit modernster "Smart" Technologie hochgezogen werden, die dann mit Nachhaltigkeitsgründen nett verpackt zu der sog. 15-Minuten-Stadt werden.

    Du hast noch vergessen, dass es zehnmal mehr kostet als ursprünglich veranschlagt, 10 Jahre später fertig wird als geplant und zudem eine totale Fehlkonstruktion sein wird (um in deine Wohnung im dritten Stock zu kommen musst du zuvor vermutlich erst in die oberste Etage fahren).

    1) Kommt der Stat und nimmt sie mir weg, verliere ich nur 50% des Hauses und kann mit dem Gold durchstarten, abhauen, oder überleben. Ich halte das für unwahrscheinlich. IN dem Falle sollte man ins Ausland abhauen. Ggf bekommen die Erben die Immobilie zurück, oder man selbst, weil der Staat schnell pleite geht und sich das Regime ändert.


    2) Hohe Inflation, der Kredit entwertet stark


    a) Keine oder moderate Steuern oder sonstige Gewinnabgaben. Das Haus behält seinen Wert, oder steigt sogar. Gold steigt auch. Man hat abgesahnt!
    b) Sollte die Gewinnabgabe bedeutend sein, muss ein Teil des Goldes dran glauben. Man hat immer noch sein Haus, vielleicht noch Gold. Andere haben NIX, müssen Miete zahlen, haben null Kaufkraft. Ggf kan man mit dem Restgold noch gut in Plus sein

    Szenario 3) Rezession
    Die Leute verlieren die Arbeit und können die Kredite nicht mehr bezahlen (neben den hohen Energiekosten). Wer soll die hohen Immobilienpreise zahlen?

    Für deine Interpretation kann ich leider nichts. Tatsächlich habe ich mehrmals geschrieben, dass die Preise sinken werden, aber eben moderat und vor allem unterschiedlich (Neubau/Altbau) aber sie nicht einbrechen werden.

    Klar wenn man schreibt, dass etwas tendenziell mehr wert wird impliziert das natürlich sinkende Preise, alles klar..
    Ich habe auch keinen Beitrag gefunden wo du sagst, dass Immobilien günstiger werden, eher teurer weil ja kaum noch gebaut wird..

    :hae: ..wo hatte ich das getan?


    Wie schon geschrieben, ist ein Dach über dem Kopf immer etwas wert. Tendenziell je Krise desto mehr. Aber das nur am Rande


    Die Allgemeinen Risiken wie zu wenig EK, oder/und zu hohe monatliche Belastung, spät eingestiegen, gelten immer. Sie führen nie zu einem Absturz der Preise, weil die Zahl derer die sich übernehmen, relativ gleich ist. Nur politische Entscheidungen führen dazu.

    liest sich nicht so als ob du von sinkenden Preisen ausgehst, eher von steigenden Preisen

    Dazu habe ich heute auch nicht geraten und schon stimmst du mit mir komplett überein ^^ .

    Nein stimme ich nicht. Ich bin der Meining, dass die Immobilienpreise sinken werden, da hast du mir widersprochen.



    Das Narrativ, die Bevölkerung schrumpft und bald "werden Häuser verschenkt", ist leider eine Utopie.Unser Wirtschaftssystem braucht Wachstum, also wächst auch die Bevölkerung, nativ oder eben durch Migration.

    Wachstum, durch die aktuelle Migration? Das einzige was wächst ist die Zuwanderung in die Sozialsysteme.. mit der aktuellen Migration ist kein Wirtschaftswachstum zu machen. Und die Generation Z die eher Life statt Work-Balance schätzt klebt sich eher irgendwo hin als etwas fürs Wirtschaftswachstum zu tun.
    Auf Grund der hohen Energiekosten & des fehlenden Personals werden etliche Industrien wegsterben oder abwandern. Ich glaube nicht an ein Wirtschaftswachstum. Vielleicht nominal auf Grund der Inflation, mehr aber auch nicht.

    Moin,
    und das macht auch vor diesem Forum keinen Halt... Es scheint so, dass sich viele Menschen gerne am vermeintlichen Leid anderer laben.

    Ich gehe mal davon aus, dass ich damit nicht gemeint bin zumindest ziehe ich mir die Jacke nicht an. Ich gönne jedem sein Eigentum, sei es Immobilie etc. Und zumindest in zwei Punkten stimme ich Bummerang zu, eine selbstgenutzte Immobilie hat immer einen Wert unabhängig vom nominalen. Und aus den Immobilienpreisen von Hotels einer bestimmten Region auf den Gesamtmarkt schließen zu wollen finde ich auch fragwürdig.


    Trotzdem sollte man sich gut überlegen genau jetzt eine "Standardimmobilie" zu erwerben.
    Für mein Gefühl haben wir Peak erreicht und jetzt wird es eine Weile abwärts gehen. Ich stelle auch nicht in Abrede, dass immer Wohnraum benötigt wird. Nur wenn die Leute halt kein Geld haben müssen sie auf günstigere Alternativen umsteigen und das wird sich aus meiner Sicht auf die Miet- und Immobilienpreise durchschlagen. Aber das ist auch nur meine Vermutung.


    Und wenn man dann nch die aktuelle Übersterblichkeit betrachtet und befürchtet, dass es so weiter gehen könnte...


    Und welche Ideen dem Staat noch einfallen wenn mal wieder Geld benötigt wird oder der Energieverbrauch gesenkt werden soll weiß man auch nicht. Und die Enteignungsphantasien betreffen ja nicht nur Immobilen..

    Goldrausch im All – NASA erkundet Asteroiden, der 10 Trillionen Dollar wert sein soll


    https://www.gamestar.de/artike…-dollar-wert,3386641.html


    Eines ist klar: sobald Asteroiden abgebaut werden können, war's das mit Gold als Anlageobjekt. Kann man nur hoffen, dass das noch lange dauert.

    Nein so sehe ich das nicht. Der Abbau muss sich nämlich auch lohnen. Was nützt es wenn eine Unze auf der Erde 1700€ kosten, ich für den Abbau im Weltraum aber 5000 € pro Unze zahlen muss?

    Mal eine ganz andere Frage: Der von mir geschätzte User und Moderator EdelMan postet in diesem und in anderen "seiner" Threads seit längerer Zeit nicht mehr. Das allein ist schon sehr schade, da ich seine Beiträge sehr schätze. Aber viel wichtiger ist die Frage, ob es ihm soweit gut geht @Edel Man

    Auch wenn es nicht zum Thread passt, die Frage ist berechtigt. Er hat seit 11. Oktober nichts mehr gepostet und davor jeden Tag. Das ist fast einen Monat her....

    Die Allgemeinen Risiken wie zu wenig EK, oder/und zu hohe monatliche Belastung, spät eingestiegen, gelten immer. Sie führen nie zu einem Absturz der Preise, weil die Zahl derer die sich übernehmen, relativ gleich ist. Nur politische Entscheidungen führen dazu.

    wir unterhalten uns in einem Jahr noch einmal..