Na, das war ja wirklich prompt. Jetzt bin ich auf morgen und auf die gehandelten Volumina gespannt.
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...und ich auf die COT-Daten am Freitag!
28. Februar 2026, 09:32
Na, das war ja wirklich prompt. Jetzt bin ich auf morgen und auf die gehandelten Volumina gespannt.
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...und ich auf die COT-Daten am Freitag!
Bei 1.193,60 $ +/- ganz wenige Cents sollte eine gute Chance auf die Trendwende liegen!
Chart folgt evtl. später, wenn ich dazu kommen sollte.
Nachtrag 19:00 Uhr:
1.192,11 $ im Tief, m.E. wars das jetzt! (hoffentlich
)
Hallo @Caldera,
könnte es auch sein, dass Du Deinen Urlaub auf Balkonien verbracht hast?
Kaum war der Goldpreis unter der 1.200 $ Marke, warst Du auch schon schnurstracks aus dem Urlaub zurück?
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Aber nun wieder zurück zum Thema:
Wohin geht denn die 5 Deiner Meinung nach noch? Oder ist sie bereits erledigt? Folgt noch eine 5 der 5?
Zitat von NebelparderVon Januar 2018 bis August 2018, also von 1.365 $ auf 1.204,50 $, fiel die Netto-Short-Position von 234.552 auf 25.609. Das entspricht einer Abnahme von 208.943 Kontrakten während der Goldpreis um 160,50 $ fiel. Pro gefallenem Dollar sind das 1.302 Kontrakte.
Von April 2018 bis August 2018, also von 1.365 $ auf 1.204,50 $, fiel die Netto-Short-Position von 226.360 auf 25.609. Das entspricht einer Abnahme von 200.751 Kontrakten während der Goldpreis um 160,50 $ fiel. Pro gefallenem Dollar sind das 1.251 Kontrakte.
Laut Hannes Huster ist das London Fixing des jeweiligen Dienstages für die COT Daten relevant.
(Ich ging bislang immer von den jeweiligen Schlusskursen aus)
Das wären dann 1.215 $ am letzten Dienstag gewesen. Damit ergäbe sich nun folgendes:
Goldpreisrückgang: 1.365 $ - 1.215 $ = 150 $
Abbau der Netto-Short-Position: 226.360 Kontrakte
Abbau der NSP pro gefallenem Dollar = 1.509 Kontrakte
Um die absolute Rekordposition des Bullenmarktes seit 2001 von ca. 3.000 Kontrakten vom Dezember 2015 zu erreichen, bedarf es nur noch eines Rückgangs von: 25.609 - 2.911 = 22.698 / 1.509 = 15 $
Bei einem Goldpreis von ca. 1.200 $ müsste der Rekord der Netto-Short-Position der Commercials im seit 2001 laufenden Bullenmarkt wohl erreicht sein.
Und die wurden soeben erreicht!
Trotz der extremen Werte ist eine Trendwende beim Goldpreis m.E. erst dann wahrscheinlich, wenn die Kontrakte beim Managed Money wieder steigen.
Ja, ganz sicher.
Nur ist es nach meinem Verständnis so, dass zuerst der Goldpreis dreht, das managed money als Trendfolger dann kaufen muss und der Goldpreis deshalb dann richtig zu steigen beginnen wird.
Das manged money ist nicht der Hund, der mit dem Schwanz "Gold" wedelt, sondern genau das Gegenteil.
Das managed money folgt dem Gold und nicht das Gold dem managed money. Und daher liegen sie immer falsch mit ihrer Positionierung. Und jetzt liegen sie so falsch wie noch nie!
Und genau deshalb wird die Diskrepanz in Deinem gezeigten Chart....
In den letzten Wochen hat sich der Abstand zwischen den Linien Managed Money und Goldpreis deutlich erhöht.
...dafür sorgen, dass es dieses Mal einen sehr starken und nachhaltigen Goldpreisanstieg geben sollte.
irgendwas gefällt mir nicht an den Charts
Vielleicht weil sie bislang dem Chartbild des Neuen Marktes ähneln? (alternativ dem Telekom Chart um die Jahrtausendwende)
Deutsche Telekom:
[Blockierte Grafik: https://www.teltarif.de/arch/2006/kw46/10jahre-taktie-2l.jpg]
[Blockierte Grafik: http://www.theilmeier.net/subs/chart/NemxAll.gif]
Oder aber die bislang größte Weltwirtschaftskrise von 1929 lächerlich mickrig im Vergleich zur Bitcoin-Manie aussehen lassen?
https://ei.marketwatch.com/Mul…d421e#2985963140986101761
[Blockierte Grafik: https://ei.marketwatch.com/Mul…d421e#2985963140986101761]
Selbst die Mutter aller Spekulationsblasen, die Tulpenzwiebeln, wurden bereits übertrumpft!
Ging die Übernahmeinitiative nicht von Bayer aus?
Zitat von NebelparderJetzt sollte auch klar sein, warum ein deutscher Großkonzern Monsanto übernehmen
"durfte"musste.
Die Frage ist, wie frei ist ein Großkonzern in seiner Entscheidung, der unter der Gesetzgebung eines nicht souveränen "Staates" agiert?
Das behaupte übrigens nicht ich, sondern bekanntlich der hier:
Warum wird Volkswagen in den USA zu einer milliardenhohen Rekordstrafe verdonnert? Ich mache jede Wette, dass die amerikanischen "Dreckschleudern" keinen Deut besser sind! Die sind aber über jegliche Kritik erhaben. ![]()
Sollte Bayer wirklich so dumm sein, sich das Monsanto-Risiko freiwillig ins Haus zu holen? Und kurz danach wird Glyphosat in der EU verboten und die ersten vollkommen berechtigten Klagen werden erhoben? ![]()
Schwer vorstellbar, aber dennoch möglich.
Auf jeden Fall wäre es ein intelligenzmäßiges Armutszeugnis aller erster Güte!
Ich verwehre mich der Annahme, dass Politiker oder Vorstände dumm seien. Die meisten sind es nicht. Sie vertreten einfach nur nicht unsere Interessen.
Für die Puppenspieler ist es jedoch besser, wenn wir genau das annehmen.
Daher gibt es auch die ganzen politischen Kabarettisten, deren primäre Aufgabe es ist, das Bild eines vollkommen "bescheuerten" Politikers in unsere Köpfe zu verpflanzen.
Jetzt sollte auch klar sein, warum ein deutscher Großkonzern Monsanto übernehmen "durfte".
Solange es was zu gewinnen gab, war die Firma in amerikanischer Hand. Den Dreck dürfen jetzt die Deutschen wegräumen und für die Schandtaten dieser Firma aufkommen.
Saubere Arbeitsteilung nennt man das wohl!
Hallo @nicco,
A = C glaube ich eher nicht. Dafür war die Gegenbewegung nach oben in Welle B zu gering. Das sollte immer noch eine 5 der A sein. Jedoch kann das auch in Welle 5 noch weiter runter gehen. Normal wären halt 100 - 138,2 % von Welle 1, aber was ist schon normal bei Währungen?
Eine weitere Berechnung für das Kursziel von Welle 5 sind 61,8 % der Länge von Welle 1 bis Welle 3.
Das wären dann 1,11 - 1,12 $ in etwa.
Der Regelfall mit den 100 - 138,2 % entsprechen ca. 1,1200 - 1,1350 $. Das wäre schon fast erreicht und würde zu einem Boden bei Gold ganz gut passen. (Wenn man den höchsten Punkt des Dreiecks in Welle 4 nimmt wären es 1,1300 - 1,1450 $)
Beim Euro sieht es so aus als ob dieser die Welle A von 2 mittels einer Unterwelle 5 bald beenden wird.
Welle 4 sieht wie ein mustergültiges Dreieck aus und da Welle 3 im Verhältnis zu Welle 1 sehr lang war, sollte die abschließende Welle 5 normalerweise nicht länger als 100 - 138,2 % von Welle 1 werden.
Für gewöhnlich erreicht eine Welle A in etwa das 38,2 % Retracement.
Da diese Formation jedoch bereits in Welle A die typischen Ziele für die gesamte Korrektur in Welle 2 (grün) erreicht hat und die Welle B und Welle C ja noch ausstehen sollten, gehe ich davon aus, dass die B sehr nahe an das Hoch bei 1,2556 $ heranreichen könnte. (evtl. sogar leicht überschießend) Die abschließende Welle C könnte dann die Welle A evtl. nur noch leicht unterschreiten. (oder auch nicht mehr ganz erreichen - Expanded Flat)
Aber alles noch unter starkem Vorbehalt.
Währungen sind i.d.R. ein politischer Spielball und daher schwer einzuschätzen, bzw. unberechenbar.
Ich denke, dass einige Märkte jetzt an großen Wendepunkten stehen und dass es einen heißen Herbst geben wird.
Auslöser und Gründe dafür gibt es ja zz. zu Hauf. Gut, die gab es auch schon die Monate und Jahre zuvor. Doch jetzt scheint DER Auslöser schlechthin, der im Grunde genommen schon immer diese Rolle inne hatte, wieder einmal zuzuschlagen. Die FED!
Ich würde mal den 26. September 2018 im Hinterkopf behalten. Da ist die nächste FED-Sitzung. Und sollte es da zu einer Zinserhöhung kommen, könnte das der letzte Tropfen sein, der das (Zins-) Fass (Fässchen) zum überlaufen bringen könnte.
Viele Marktteilnehmer scheinen wohl anzunehmen, dass dieses Fass recht groß sein sollte. In der Realität liegt m.E. jedoch nur ein Miniatur-Format vor. Seit Ende 2015 hat man es nun bereits fast vollkommen unbemerkt bis an den Rand vollgetröpfelt. Und die vielbeschworene Werkzeugkiste der FED beinhaltet bis auf ein paar verrostete Vorkriegszangen und -schrauben nur ein paar Spinnenweben.
Vorhang auf für die Weltwirtschaftskrise 2018 würde ich sagen!
Und was für ein Zufall:
Gerade noch rechtzeitig haben die Mächtigen den perfekten Sündenbock installiert: Donad Trump!
Ich wollte natürlich sagen, dass er ordnungsgemäß vom amerikanischen Volk gewählt wurde und die "Weltenlenker" mal wieder echt Glück hatten. ![]()
Die Netto-Short-Position der Commercials ist nochmals deutlich zurück gegangen.
Sie beträgt jetzt nur noch 25.609 Kontrakte. Ein Rückgang um 22.309 Kontrakte!
Und das obwohl der Goldpreis kein weiteres Tief im relevanten Zeitraum mehr gemacht hat und nur ganz leicht im Vergleich zur Vorwoche zurück gegangen ist.
Das sind jetzt die besten COT-Daten seit dem 05.01.2016 als Gold nochmals ganz nah am Tief bei 1.045 $ stand.
Daher selbes Spiel wie letzte Woche:
Aus aktuellem Anlass aktualisiere ich daher diese Werte:
Von Januar 2018 bis August 2018, also von 1.365 $ auf 1.204,50 $, fiel die Netto-Short-Position von 234.552 auf 25.609. Das entspricht einer Abnahme von 208.943 Kontrakten während der Goldpreis um 160,50 $ fiel. Pro gefallenem Dollar sind das 1.302 Kontrakte.
Von April 2018 bis August 2018, also von 1.365 $ auf 1.204,50 $, fiel die Netto-Short-Position von 226.360 auf 25.609. Das entspricht einer Abnahme von 200.751 Kontrakten während der Goldpreis um 160,50 $ fiel. Pro gefallenem Dollar sind das 1.251 Kontrakte.
Ich kann mich also nur wiederholen:
Die Netto-Short-Position der Commercials geht jetzt von Wochen zu Woche immer schneller zurück. Seit vier Wochen mache ich nun diese Zahlenspielerei und musste dabei die Werte jedes Mal nach oben korrigieren.
Und das m.E. beste Anzeichen von allen ist das folgende:
In den letzten 4 Wochen gab es eine Seitwärtsbewegung beim Goldpreis zwischen 1.205 - 1.235 $. Die letzten 4 Schlusskurse des jeweiligen Dienstages waren in dieser Reihenfolge: 1.226,20 $ - 1.224,56 $ - 1.224,11 $ - 1.211,02 $.
Dieses Seitwärtsgeplänkel hat offensichtlich ausgereicht, um die Netto-Short-Position von 73.635 auf 25.609 Kontrakte zurückzufahren.
Da die Produzenten ja auch an dieser Stelle sich gegen fallende Kurse absichern müssen, kommt dieser deutliche Rückgang der Netto-Short-Position bei nahezu unverändertem POG noch viel stärker zum Tragen.
Die mächtigste Gruppe der Marktteilnehmer, die in der Lage sind, einen Markt wie den Gold- oder den Silbermarkt mehr oder weniger beherrschen zu können, findet das aktuelle Kursniveau so attraktiv, dass sie ihre gesamte Netto-Short-Position im Eiltempo zurückfahren und unter dem Strich mit 22.056 Kontrakten bereits netto-long sind.
Und jetzt kommt noch der Oberhammer:
Das managed money ist jetzt mit 66.116 Kontrakten short! Der bisherige Rekord, also bis zum Juli/August 2018, lag im Dezember 2015 bei 27.219 Kontrakten short. Das war damals die große Trendwende nach oben.
Zitat von NebelparderWer aber m.E. nach jüngstem Erkenntnisgewinn wohl deutlich besser als Indikator (Kontraindikator im Gegensatz zu den Commercials bzw. Swap Dealers) für bevorstehende Kursbewegungen beim POG funktioniert, ist die Gruppe "Managed Money". Und die sind jetzt so short wie noch nie seit es die Aufzeichnungen im Jahr 2006 gibt. Im Dezember 2015 als Gold nach langer Talfahrt bei 1.045 $ nach oben drehte, waren sie "nur" 27.219 Kontrakte short. (war zum damaligen Zeitpunkt ein Rekord) Jetzt sind sie, wie gesagt, mit
42.52866.116 Kontrakten so short wie noch nie zuvor. Und genau das sollte der Treibstoff für einen bald einsetzenden massiven short squezze sein. (siehe auch Dezember 2015)
Wenn man es mit 27.219 Litern "Treibstoff" Ende 2015 von 1.045 $ bis 1.375 $ geschafft hat, sollten doch
42.52866.116 Liter "Treibstoff" von 1.205 $ bis 1.530 $ reichen.
Die Swap-Dealers (Investmentbanken) sind jetzt mit 22.056 Kontrakten deutlich long. Damit liegen sie jetzt bereits sehr, sehr nahe an ihrer Positionierung, die sie im Dezember 2015 inne hatten. (29.372 Kontrakte)
Ihr Allzeit-Rekord liegt bei 47.163 Kontrakten long jedoch noch ein wenig höher. Diesen hatten sie im Juli 2017 erreicht.
Für diesen starken Euro-Verfall von heute, hält sich Gold aber mal extrem gut.
Der Euro fiel seit dem Hoch von gestern bislang von 1,1619 $ auf 1,1387 $. Das sind -2,00 %.
Gold fiel seit dem Hoch von gestern bislang von 1.217,35 $ auf 1.205,79 $ heute morgen. Das sind -0,95 %.
Und wenn man bedenkt, dass das Euro Tief von gerade eben resultiert und Gold zur gleichen Zeit bei ca. 1.211 $ steht, sind das dann nur ca. -0,5 %.
Hier baut sich m.E. enormer Druck auf. Und die Positionierungen der relevanten Marktteilnehmer (COT-Daten) werden immer extremer.
Das wird sich sehr bald entladen müssen und ein mächtiger short-squezze ist m.E. nur noch eine Frage der Zeit.
AR ist zz. spitzenmäßig bewertet.
Wenn ich nicht schon investiert wäre, würde ich jetzt auf jeden Fall kaufen.
Die Reserven sind fast 6 mal so viel wert als der aktuelle EV.
Der EV/oz auf Reservenbasis beträgt lediglich 53 $.
Bewertungstechnisch gibt es bei den kleinen und mittleren Produzenten kaum etwas besseres.
Nachtrag:
Wohlgemerkt habe ich noch 900 $ als AISC in meiner Tabelle verwendet. Die AISC der vergangenen 6 Monate des Jahres 2018 betrugen jedoch lediglich 806 $.
Damit würde sich der Reservenwertfaktor auf 7,5 verbessern und liegt damit im Bereich der extrem günstigen Centerra Gold ohne jedoch deren Wasserprobleme zu haben.
Das würde hervorragend passen.
EWA nach Captain Ewave
(Beitrag # 32)
Zitat von NebelparderGold verhält sich seit dem Tief bei 1.205 $ am 03.08.2018 ziemlich ähnlich wie nach dem Tief bei 1.123 $ am 15.12.2016.
Deutlicher und schneller Anstieg nach dem Tief, der dann am 3. Tag nach dem Tief nochmals sehr nahe an das Tief heranreichte. Danach nochmals geringerer Anstieg, der dann von Tag 4 bis Tag 6 nochmals recht langwierig korrigiert wurde bzw. gerade noch wird. Erst am 7. Tag begann damals dann der nachhaltige Anstieg um 21 %.
Ich halte den gebrachten Chart vom Captain für sehr wahrscheinlich! Ob es letztlich so weit hochgehen wird oder gar noch weiter, muss man dann sehen. Aber die grobe Richtung, die er vorgibt, sollte m.E. stimmen.
Und warum es jetzt wohl funktionieren sollte mit dem Anstieg über die 1.370 $ Marke, obwohl der Goldpreis daran bislang immer gescheitert ist, sollte in den folgenden aktuellen Gegebenheiten begründet sein:
Das managed money ist so short wie noch nie! Diese größte Short-Position der Geschichte wird einen gewaltigen short-squezze auslösen, da das managed money als Trendfolger gezwungen sein wird, die shorts eindecken zu müssen, sobald der Goldpreis seine Richtung ändert. Das ist der Treibstoff für einen nachhaltigen Anstieg, der bislang bei den vorherigen Versuchen gefehlt hatte. Dazu kommt die Positionierung der Commercials, deren Netto-Short-Position mittlerweile so gering ist, dass sie auch nicht mehr weit vom absoluten Rekord entfernt ist. Die Stimmung ist ebenfalls am Tiefpunkt angekommen und die Aktienmärkte sind reif für ein markantes Topp.
Gold verhält sich seit dem Tief bei 1.205 $ am 03.08.2018 ziemlich ähnlich wie nach dem Tief bei 1.123 $ am 15.12.2016.
Deutlicher und schneller Anstieg nach dem Tief, der dann am 3. Tag nach dem Tief nochmals sehr nahe an das Tief heranreichte. Danach nochmals geringerer Anstieg, der dann von Tag 4 bis Tag 6 nochmals recht langwierig korrigiert wurde bzw. gerade noch wird. Erst am 7. Tag begann damals dann der nachhaltige Anstieg um 21 %.
https://web.tmxmoney.com/artic…95710242799&qm_symbol=EXN
Das Resourcen-Update ist doch schon seit ein paar Wochen veröffentlicht worden.
Leider war es enttäuschend, da es keine direkte Ausweitung der Resourcen gab.
Da die alte Resourcenschätzung aber schon länger her war, hat man wenigstens die in dieser Zeit geförderten Unzen ersetzen können.
Nichtsdestotrotz reichen diese 16 - 17 Moz. gerade einmal rund 4 Jahre.
Immerhin konnte man die Produktion wie angekündigt hochfahren und die AISC deutlich senken. (< 10 $/oz)
EXN bleibt damit eine Wette auf das vorhandene, riesige und hochgradige Explorationsgebiet und damit ein sehr spekulatives Investment.
Zitat von woernieSolche Trendwechsel finden nämlich grundsätzlich in Bullenmärkten auf anderen Niveaus (absolut betrachtet) als in Bärmärkten statt. Im Bullmarkt, wo die Spekulanten HOHE Long- und die Commercials HOHE Shortquoten fahren, treten Trendwenden NICHT nahe der Null-Linie sondern mit deutlichem Abstand zur Null-Linie auf.
Im ersten Fall ist das Trendwende-Level bei einer Positionierungsgröße der Comms von ~ 100 000 Short erreicht...im zweiten Beispiel erst nahe Null. Big fucking difference.
Zu erwarten war also ein Preis-Anstieg vom Supportlevel...das Gegenteil manifestierte sich und die Quoten der Speks und Comms wurden auf neue Level gehieft.In der Folge die neuen Trendwende-Level ! Jetzt Verständlich ?
aber sind die derzeitigen COT-Daten demnach nicht in beiden Fällen bullish zu werten? (zumindest kurzfristig)
Befänden wir uns im Bullenmarkt, der gerade korrigiert, wären 47.918 Kontrakte short extrem bullish.
Dazu würde auch die Rekordpositionierung und damit die extreme Positionierung des "Managed Money" passen. (siehe # 1.141)
Befänden wir uns noch im Bärenmarkt, wären 47.918 Kontrakte short ebenfalls bullish. Jedoch nicht extrem, sondern lediglich bullish (auf kurze Sicht), weil der Rekord bei 3.000 Kontrakten short lag, dem vermutlichen Ende des Bärenmarktes bei 1.045 $ im Dezember 2015. Wären wir aber noch im Bärenmarkt, würde die derzeitige Positionierung insofern bullish zu werten sein, da sie aufgrund der relativ niedrigen Shortanzahl eine baldige deutliche Gegenbewegung nach oben signalisieren würde. Bärenmarkt würde ja bedeuten, dass es noch Kurse unter 1.045 $ geben müsste. Und das ist mit derzeit 47.918 Kontrakten short in einem Rutsch definitiv nicht mehr zu bewerkstelligen.
Zustimmung oder habe ich etwas falsch verstanden?
Nicht ganz . Nicht ganz netto short. Aber exakt patt , also long und short Positionen halten sich die Waage. Wermutstropfen: die Swappies (Banken) waren seit 2017 3 mal Netto-Long (grüne Pfeile)...zwei mal kam es zu relativ marginalen Preiserholungen...und das letzte Mal als das so war, hat es trotzdem NICHT für steigende POG-Notierungen gereicht.
Die sind aktuell mit 4.846 Kontrakten bereits leicht netto-long positioniert.
https://www.barchart.com/futur…ers/technical-charts/GC*0
Aber ich bin jüngst auch zu der Erkenntnis gelangt, dass sie nicht immer hundertprozentige Signale liefern.
Dennoch finde ich, dass ihre Positionierung recht gut als Indikator der bevorstehenden Kursrichtung des POGs funktioniert:
Im Dezember 2015 waren sie 29.000 Kontrakte long. Danach folgte eine starke Rally bis Juli/August 2016. Zu diesem Zeitpunkt waren sie mit 191.000 Kontrakten extrem short positioniert. Es folgte ein Rückgang beim POG von 1.375 $ auf 1.123 $ bis Dezember 2016. Zu diesem Zeitpunkt haben sie zwar ihre riesige Short-Position deutlich zurück gefahren, jedoch waren sie immer noch ordentlich short. Erst im Juli 2017 als der POG ein markantes Tief markierte, waren sie mit 47.000 Kontrakten wieder long positioniert.
Wer aber m.E. nach jüngstem Erkenntnisgewinn wohl deutlich besser als Indikator (Kontraindikator im Gegensatz zu den Commercials bzw. Swap Dealers) für bevorstehende Kursbewegungen beim POG funktioniert, ist die Gruppe "Managed Money". Und die sind jetzt so short wie noch nie seit es die Aufzeichnungen im Jahr 2006 gibt. Im Dezember 2015 als Gold nach langer Talfahrt bei 1.045 $ nach oben drehte, waren sie "nur" 27.219 Kontrakte short. (war zum damaligen Zeitpunkt ein Rekord) Jetzt sind sie, wie gesagt, mit 42.528 Kontrakten so short wie noch nie zuvor. Und genau das sollte der Treibstoff für einen bald einsetzenden massiven short squezze sein. (siehe auch Dezember 2015)
Wenn man es mit 27.219 Litern "Treibstoff" Ende 2015 von 1.045 $ bis 1.375 $ geschafft hat, sollten doch 42.528 Liter "Treibstoff" von 1.205 $ bis 1.530 $ reichen.
Hallo Nebelparder,
könnte es nicht auch sein, dass die CoT Daten darauf hinweisen, dass wir wieder im Bärenmarkt angekommen sind ?
Für mich sieht es so aus, als würde die Nettoposition der Large Specs an das Niveau der Jahre 2013 bis Anfang 2016 heranlaufen.
Die Large Speculators sind Trendfolger. Deren derzeitige Positionierung ist daher wenig überraschend. Und genau deshalb werden SIE es auch sein, die damit einen short-squezze auslösen werden.
[Blockierte Grafik: https://a.c-dn.net/b/2FyEIE/CoT-Update-Speculative-Gold-Long-Smallest-Since-January-2016-PRtech_body_goldlargespeculatorprofilechart.png.full.png]
Dieses von Dir gebrachte Schaubild ist schon veraltet. Die Netto-Long-Position der Large Speculators beträgt aktuell nur noch 35.337 Kontrakte und liegt damit bereits auf dem Niveau des von Dir genannten Zeitraumes von Mitte 2013 bis Ende 2015.
Die Commercials bestehen aus zwei Gruppen.
Die Produzenten und die ganz wenigen großen marktbeherrschenden Investmentbanken.
Die Produzenten haben zu jederzeit ein Interesse daran, ihr Produktionsgut gegen Kurschschwankungen bzw. Kursrückgänge abzusichern. Sie sind daher zu jeder Zeit in gewisser Art und Weise netto short.
Da die gesamte Netto-Short-Position der Commercials, also beider Gruppen, jetzt schon sehr niedrig ist, bedeutet das nichts anderes als dass die Investmentbanken entweder nur noch minimalst short oder bereits netto-long sind.
Und das m.E. beste Anzeichen von allen ist das folgende:
In den letzten 3 Wochen gab es eine Seitwärtsbewegung beim Goldpreis zwischen 1.215 - 1.235 $. Die letzten 3 Schlusskurse des jeweiligen Dienstages waren in dieser Reihenfolge: 1.226,20 $ - 1.224,56 $ - 1.224,11 $.
Dieses Seitwärtsgeplänkel hat offensichtlich ausgereicht, um die Netto-Short-Position von 73.635 auf 47.918 Kontrakte zurückzufahren.
Da die Produzenten ja auch an dieser Stelle sich gegen fallende Kurse absichern müssen, kommt dieser deutliche Rückgang der Netto-Short-Position bei nahezu unverändertem POG noch viel stärker zum Tragen.
Die mächtigste Gruppe der Marktteilnehmer, die in der Lage sind, einen Markt wie den Gold- oder den Silbermarkt mehr oder weniger beherrschen zu können, findet das aktuelle Kursniveau so attraktiv, dass sie ihre gesamte Netto-Short-Position im Eiltempo zurückfahren und unter dem Strich vermutlich schon netto-long sind.
Diese mehrwöchige Seitwärtsbewegung ist sinnbildlich vielleicht so zu verstehen:
Den großen Investmentbanken wird die Tür aufgehalten, so dass sie genügend Zeit haben, ihren "Short-Müll" hinaus zu kehren. Als Türsteher, bzw. Türöffner fungieren dabei wahrscheinlich ein paar Mitglieder der befreundeten und berüchtigten "Fat-Finger-Gang", die hauptsächlich in der Wallstreet durch die Gassen zieht.
Wenn man damit fertig ist und alle shorts abgeladen hat, werden die nützlichen "Trottel", die Large Speculators, schon für den nötigen short-squezze sorgen. ![]()
So einfach ist die Welt, wenn man auf Rosen gebetet liegt und ein "Master of the Universe" ist! ![]()