Beiträge von Nebelparder

    Für Dritte würde ich PVG -- EDR -- SBB vorschlagen, ist die m.E. sicherheitsorientierte Variante.


    Danke!


    Gute Begründung.


    Die Frage, die ich mir stelle, bzw. bei der Ausrichtung gestellt habe, ist, ob die Sicherheit mit gut 70 % des Depotvolumens nicht schon ausreichend vorhanden ist?


    3 - 4 kleinere Werte könnte das Depot vielleicht vertragen.


    Bei EXN oder EDR habe ich mich daher für EXN entschieden, aber auch aufgrund der seit längerer Zeit nun schlechten Bewertung von EDR bei Theglobeandmail (EXN 4 *, EDR 2 *) sowie der schlechten Performance von EDR.


    Mit PVG kann ich mich sofort anfreunden.


    SBB werde ich mal schauen.



    Danke an alle, die sich am Meinungsaustauch beteiligt haben!

    -was heißt für euch das Volumen ist groß? Wie macht ihr das ohne weitere infos fest, ob 13 “ausreichen“ oder nicht...


    An der prozentualen Gewichtung. Der kleinste Wert mit 5 % sollte immer noch ein so großes Volumen haben, dass die Ordergebühren nicht mehr als 1 % betragen.


    Defensiv..
    Was ist mit Goldcorp/barrick etc.?
    Was ist mit fonds etc?


    Goldcorp und Barrick finde ich nicht gut. Von den ganz großen überzeugt mich eigentlich nur AEM. (ausgenommen natürlich FNV, aber die sind ja eine Streaming-Gesellschaft)


    Habe auch schon überlegt, ob ich es mir ganz einfach machen soll. 65 % FNV und 35 % WPM.


    Die Performance von Minenfonds ist i.d.R. ziemlich schlecht und sollte relativ leicht zu schlagen sein.


    Bevor ich einen Minenfond kaufe, würde ich eher alles in 65 % FNV und 35 % WPM stecken.

    DNA und ESM = Europa Gold

    Hallo Edel Man,


    danke für Deine Ausführungen.


    Von PVG bin ich selbst sehr überzeugt und halte sie seit Herbst 2015. Am schwersten tue ich mich eben bei WDO oder PVG, da nur für einen Platz ist. Habe mich eher für WDO entschieden, weil sie preislich gerade günstig zu haben sind. Außerdem evtl. mal eine Übernahme von KL erfolgen könnte. PVG ist in der Studie, die du eingestellt hast, der Wert mit den meisten, hochgradigen M+I´s.


    Von Minenunternehmen aus Europa habe ich mich stets ferngehalten, weil hier die Umweltrichtlinien sicherlich strenger sind als in anderen Regionen der Erde. Außerdem regieren die "Brüsseler Spitzen" bereits bis ins häusliche Badezimmer. Von daher bin ich da etwas skeptisch. Vielleicht ein Fehler, denn Werte wie DNA sind fundamental betrachtet echte Perlen.


    SBB finde ich auch gut, aber auch nicht mehr die Günstigsten.


    Mit FPC habe ich mich noch nicht beschäftigt.


    NDM hat immer noch 4 Sterne bei Theglobeandmail, obwohl sie ja laut einem Hedgefond angeblich eine "Luftnummer" sein sollen. Kommen aber auch nicht in Frage in diesem begrenzten Depot.


    Abschließend noch die Frage, wenn Du Dich jeweils entscheiden müsstest:


    WDO oder PVG?
    EXN oder EDR oder GPR?
    GPY oder PGM oder SBB?

    Denn die Aussage eher defensiv zu arbeiten, weil es nicht dein Depot ist und gleichzeitig ist für deine Bekannten ein Totalverlust nicht schlimm, widerspricht sich ein wenig

    Hallo warum,


    danke für Deine Ausführungen.


    MUX würde ich in ein breiter aufgestelltes Portfolio auch mit aufnehmen, jedoch in diesem konzentrierten Depot eher nicht.


    Naja, also ein Totalverlust wäre alles andere als "nicht schlimm", besonders wenn dieser auf meinen Empfehlungen fußen würde. Was ich damit ausdrücken wollte ist die Tatsache, dass in den nächsten 10 Jahren zu keiner Zeit aus Geldmangel eine Mine verkauft werden müsste, was ja für ein Engagement im Minensektor schonmal gute Voraussetzungen sind.

    Hallo in die Runde,


    würde gerne die Meinung des einen oder anderen von Euch zu folgendem Sachverhalt hören.


    Ich soll für Bekannte einen Vorschlag für die Zusammensetzung eines EM-Portfolios machen. Aufgrund des eingesetzten Kapitals sollten es nicht mehr als 13 einzelne Minenaktien sein. Es sollten so ca. 60 - 70 % Goldminen und 30 - 40 % Silberminen sein.


    Da es sich nicht um mein eigenes Depot handelt und mit den Einzelwerten kaum getradet werden soll, sollte das Portfolio etwas defensiver ausgestaltet sein und max. aus 3-4 kleineren Werten bestehen.


    Ich habe mich daher für folgende Auswahl entschieden:


    12,5 % FNV
    10,0 % KL
    9,0 % WPM
    9,0 % KDX
    9,0 % AEM
    8,0 % FR
    7,5 % ASM
    7,0 % PAAS
    6,0 % GSV
    6,0 % WDO
    6,0 % EXN
    5,0 % GQC
    5,0 % GPY


    Bei den ersten 8 Werten + GQC bin ich mir sicher, die sollten auf jeden Fall enthalten sein.


    Härtefälle waren:


    GPY oder PGM oder ein vergleichbarer Wert
    EXN oder EDR oder ein vergleichbarer Wert
    WDO oder PVG oder ein vergleichbarer Wert


    Die endgültige Auswahl treffen letztendlich die Bekannten. Die Risiken sind bekannt. Das Geld wird die nächsten 10 Jahre nicht gebraucht und ist als Langfristanlage anzusehen. Selbst ein Totalverlust ist verkraftbar.


    Würdet ihr etwas grundlegend anderst machen? Habt ihr einen Vorschlag, welcher Wert unbedingt noch dabei sein sollte? Interessieren würden mich hauptsächlich die o.g. Härtefälle. Würdet ihr euch da anders entscheiden?


    Das ganze ist nur als Meinungsaustausch gedacht. Die Entscheidung treffen nach reiflicher Überlegung selbstverständlich ganz allein die Bekannten, nachdem ich sie über die Risiken intensiv aufgeklärt habe.

    Bei Zacks bekommt KDX eine 2 = Buy und gehört damit zu den besteingestuftesten PM-Aktien. Viele werden derzeit mit 3 = Hold eingestuft. Eine 1 = Strong Buy habe ich auf die schnelle nicht entdecken können.


    KDX hat aus meiner Sicht nicht mehr besonders viel Abwärtspotential übrig. Ich könnte mir vorstellen, dass
    3,60 CAD oder leicht darunter noch erreicht werden könnten, sofern die Unterstützung bei 3,88 CAD nicht halten sollte. Da müsste den Bären dann aber so langsam der Saft ausgehen.


    Wenn eine Welle 3 sehr expansiv ist, wie im vorliegenden Falle, ist die Welle 5 meistens nicht mehr sehr lang und entspricht des Öfteren ungefähr der Länge von Welle 1. Das wären dann exakt 3,575 CAD.


    Das Worst Case Szenario wäre m.E. ca. 3 CAD. Davon gehe ich jedoch nicht aus. Am ehesten sollten es 3,50 - 3,60 CAD werden. Weniger wahrscheinlich, aber durchaus möglich, ist ein Dreh bereits auf aktuellem Niveau und noch weniger wahrscheinlich ist m.M.n. ein Abtauchen bis 3 CAD.


    https://www.zacks.com/stock/quote/KLDX?q=KLDX

    Hmmm.... ich halte dies Euro intraday Verlauf noch gültig , bei Beobachtung ergibt noch die sehr bullish EURO Szenario :

    [Blockierte Grafik: https://4.bp.blogspot.com/-G-LuvaCOuXM/WXdJU29vM3I/AAAAAAAAFA8/LH0PHyQtqhw8YyUU5SegHeNFCqhpTGjqwCK4BGAYYCw/s1600/Snagit1-778518.png]



    Ich werde aus Deinen Charts nicht schlau. Ist das Elliott-Wave? Falls ja, verfolgst du damit einen ganz eigenen Stil, dem ich nicht folgen kann.


    Was ist das a, b, c, d, e vor der 2? Ein Dreieck (Expanding Triangle)? Dreiecke treten niemals in einer Welle 2 auf.

    Der GDX stieg vom Tief bei 20,99 um 6,91 %, während Gold von 1.204,90 $ bis heute um 3,83 % stieg. Der Outperformance-Faktor des GDX beträgt gerade mal 1,8.


    Das ist für eine anstehende Welle 3 definitiv zu wenig. Die Outperformance müsste bei einem nachhaltigen Anstieg des Goldpreises beim 3- bis 5-fachen des Goldpreises liegen.


    Zitat von Nebelparder

    Ich denke, die Märkte sind nun jeweils an Punkten angelangt, an denen ein Dreh in die entgegengesetzte Richtung, wie oben beschrieben, erfolgen könnte.


    Der GDX schwächelt weiter. Die Outperformance seit den Tiefs vom 10.07.2017 beträgt aktuell nur noch 1,2!


    Schlusskurse von heute:


    Gold +0,0 %
    Silber -0,2 %
    GDX -1,6 %
    HUI -2,4 %
    SLVP -2,0 %
    SIL -2,0 %


    Auf den Post # 11.172 im Charttechnik-Thread sei verwiesen. Das erinnert wieder stark daran. Zwei Tage später begann dann der Abstieg. In zwei Tagen ist diesesmal noch zusätzlich die FED-Notenbanksitzung.


    An der Schwäche der Minenaktien muss sich jetzt ganz schnell etwas ändern. Denn meines Wissens gab es noch keinen nachhaltigen Goldpreisanstieg mit so einer schwachen Minenperformance.


    Deshalb bleibe ich auch bei meiner Einschätzung, dass die Märkte noch ein letztes Mal in die die letzten Monate vorherrschende Richtung drehen werden.


    Ich denke, die Märkte sind nun jeweils an Punkten angelangt, an denen ein Dreh in die entgegengesetzte Richtung, wie oben beschrieben, erfolgen könnte.


    Wenn es denn zu diesen Bewegungen kommen sollte, werden diese m.M.n. nicht nachhaltig sein und lediglich die kommenden wenigen Wochen bestimmen. Danach sollte der richtige und nachhaltige Dreh erfolgen. Also Gold rauf, Aktienmarkt-Korrektur, EUR rauf. Das sollte dann eine größere und länger anhaltende Bewegung werden.


    Wie immer gilt, dass es auch anders kommen könnte. Speziell bei Gold und Silber sind die COT-Daten sehr, sehr gut und sprechen eigentlich gegen ein nochmaliges Abtauchen.


    Nachtrag: (speziell für Miner2007)


    Dennoch erwarte ich aufgrund der äußerst schwachen Minenperformance ein nochmaliges, bzw. letztmaliges Abtauchen der EM. Wie ich an anderer Stelle bereits mehrfach geschrieben habe, haben die Minen fast immer recht, wenn es zu Divergenzen zwischen EMs und Minen kommt. Über 1.265 $ ist das jedoch sehr unwahrscheinlich, sodass man jetzt mit engem Stopp arbeiten kann und somit relativ wenig Risiko fährt. Funktionierts, kann man nochmals Cash generieren für Nachkäufe im Minenbereich. Funktionierts nicht, hat man nur wenig Geld verloren und ein Ausbruch über 1.265 $ sollte das, sofern man gut investiert ist, mehr als wettmachen.


    @Miner2007


    Falls Du meine Beiträge die letzten Tage über gelesen haben solltest, dann dürfte es ziemlich klar sein, womit ich primär rechne. Es sei mir aber bitte doch auch gestattet darauf hinzuweisen, dass meine Einschätzung falsch sein könnte, insbesondere dann, wenn die COT-Daten dermaßen positiv ausgefallen sind, wie am letzten Freitag.
    In der Charttechnik geht es lediglich um Wahrscheinlichkeiten. Man sollte versuchen eine ca. 65-75 % Trefferquote zu erreichen und damit einen Mehrwert zu erzielen. Wer behauptet, in mehr als 80 % der Fälle richtig zu liegen, ist entweder ein absolutes Genie oder lügt. Beides trifft nicht auf mich zu.

    Du stellst das leider nicht richtig dar bzw. lässt das Entscheidende weg. Diese vermeintlich geringen 0,00114% CO2 sind ca. 3% des natürlichen Ausstoßes der Erde. Und 3% können selbstverständlich die globale Temperatur verändern, um wenige Zehntel Grad Celsius bis einstellige im niedrigen Bereich. Aber diese Änderung bewirkt nun mal leider für Menschen ungemütlich reagierende Naturkräfte. Aber dieses Thema hat nun rein gar nichts mit dem Thema Gold zu tun, oder habe ich da was übersehen?


    Stimmt, ich habe tatsächlich etwas Entscheidendes weggelassen. Es geht ja lediglich um eine 20 % Reduktion von menschengemachtem CO2. Also in Wahrheit lediglich um 0,000228 %. Wenn irgendwo auf der Welt ein größerer Vulkan ausbricht, dann hat sich das mit den 0,000228 % ganz schnell erledigt.


    Vor ein paar Millionen Jahren lag der Sauerstoffgehalt der Luft bei bis zu 35 %. Heute sind es knapp 21 %. Das ist eine ganz andere Hausnummer und erstaunlicherweise gibt es immer noch Leben auf diesem Planeten.


    Anzunehmen, dass eine Änderung des CO2-Gehaltes unserer Luft um 0,000228 % über den Untergang, bzw. die Rettung des Planeten entscheidet, ist dermaßen grotesk, dass sich die Mächtigen dieses Planeten in ihren Palästen mit Sicherheit jeden Tag den Arsch ablachen über unsere Dummheit und dass man uns jeden erdenklichen Müll erzählen kann ohne dabei Gefahr zu laufen beim Lügen ertappt zu werden.


    Mehr werde ich hierzu im Goldthread nicht dazu schreiben, es sollte nur des Menschen Torheit und Abdriften vom Natürlichen, bzw. dieses unsägliche "klüger-sein-wollen-als-die-Natur" und den Hochmut des Menschen, sich als die Krone der Schöpfung anzusehen, beschreiben.

    Warum aber um alles in der Welt soll die Geldmenge, die dazu dient, JEGLICHE Ware auf der Welt zu erwerben, plötzlich den Gegenwert einer einzigen Art von Ware annehmen?

    Ich denke, das behauptet doch niemand hier. In einem See voller Liquidität hebt es jedes Boot.
    Aber mal anders gefragt. Wieso soll eine steigende Geldmenge alles im Preis steigen lassen außer Gold?


    Prinzipiell vertraue ich eher etwas, das einen 5.000 Jahre langen Track-Record hat und damit seine Funktion mehr als bewiesen hat, als dem Experiment einer kleinen Geld-Elite-Truppe, die bislang nicht gerade als große Menschenfreunde bekannt geworden sind.

    oh oh oh oh, was macht ihr euch nur für einen Aufwand, Gründe zu suchen um darzulegen warum Goldnotierungen steigen sollten. Selbst wenn ALLE ANALysisten dieser Welt steigende Goldpreise prognostizieren, muß das NICHT eintreten.
    Diese Gründe sind alle für den Arxxx, weil die Mächtigen dieser Welt an einem steigenden Goldpreis nicht interessiert sind, weil sonst der Petro $, der jetzt schon beachtlich wackelt, implodiert und damit das heutige Weltwirtschaftssystem zerstört.

    Die Mächtigen der Welt versuchen zz. auch die lächerlichen 0,00114 % menschengemachtes CO2 in der Luft zu reduzieren. (aus welchen Gründen auch immer) CO2 steigt und fällt jedoch zyklisch, den Naturgesetzen folgend, ob mit oder ohne Mensch, ob mit oder ohne CO2-Reduktion. Da sind natürliche Prozesse am Werk.


    Immer wenn der Mensch wider der Natur lebt und damit den Naturgesetzen zu trotzen versucht, endet das in einer Katastrophe und er erleidet Schiffbruch mit seinem Handeln. Die Rechnung kommt oft spät, aber sie wird präsentiert werden.


    Eine ungedeckte Papiergeldwährung und sein ganzes Leben danach auszurichten und darauf zu vertrauen, fällt irgendwie darunter.


    Der teuerste Satz in der Geschichte der Menschheit ist der folgende:


    "Dieses Mal ist (wird) alles anders."


    Geschichte wiederholt sich nämlich. Das Drehbuch ist immer dasselbe. Nur die Darsteller sind aus natürlichen Gründen andere.

    Ich kann immer noch nicht folgen. Gerade seit 1971 ist doch klar, dass keine Währung dem Gold folgt. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt hat die Geldmenge eben nichts (mehr) mit dem Gold zu tun, es wurde ja gerade aufgekündigt.


    Und warum das geschah, ist auch recht einfach. Die Amis entdeckten, dass ein Goldstandard HINDERLICH ist für das Wachstum. Denn wenn eine Währung mit physischem Gold hinterlegt ist, ist diese Goldmenge eben eine quasi natürliche Grenze, Geld zu vermehren durch Verleihen, Spekulieren, Investieren, Zocken usw. Ohne Golddeckung geht das ungebremst vom Goldvorkommen.


    Also, es ist schon lustig, beim unterstellten Zusammenhang zwischen Geldmenge und Gold auf die Aufkündigung dieses Zusammenhangs 1971 zu verweisen!


    Dann wünsche ich Dir noch viel Spaß, bzw. Erfolg beim Bemessen des Wertes von Papiergeldwährungen mittels der Bemessungsgrundlage von "heißer Luft". .....Es hätt noch imma jut jejange......

    Ist es ein Naturgesetz das Gold mit der Geldmenge M2 steigen muß, oder vielleicht einfach nur Zufall, daß dies mal für einen gewissen Zeitraum der Fall war ?


    "Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit."


    John Pierpont (J.P.) Morgan



    Wenn man sich beim Pinkeln gegen den Wind stellt und sich dabei auf die Füße pinkelt, sind die Naturgesetze am Werk.

    Der Zusammenhang zwischen Geldmenge (M2) und dem Goldpreis ist ja ganz interessant, nur meine Geldmenge und die meiner Freunde und Bekannte hat sich in den letzten Jahren nicht sonderlich erhöht. Seit Lehmann wurden ca. 25000t ausgebuddelt. Irgendjemand muß das ganze Zeugs ja auch kaufen. Und hier dürfte wohl der eigentliche Grund liegen, warum der Goldpreis in langjähriges Siechtum verfallen ist.


    Die Geldmenge M2 ist seit Lehmann 2008 um ca. 80 % gestiegen. Die 25.000 t Gold seit 2008 entsprechen in etwa
    17 % Zuwachs der Goldmenge. (ausgehend von den damals geschätzten 150.000 t)


    Das erklärt m.M.n in keinster Weise diese auseinanderlaufenden Kurven "M2" und "Goldpreis".


    So oder so. Diese Schere wird über kurz oder lang wieder geschlossen werden. Entweder durch einen deutlich höheren Goldpreis oder durch eine drastisch schrumpfende Geldmenge. Letzteres ist zwar nicht ausgeschlossen, jedoch um einiges unwahrscheinlicher, schrumpfte doch die Geldmenge in 100 Jahren FED kein einziges Mal nachhaltig.


    [Blockierte Grafik: https://www.economicgreenfield.com/wp-content/uploads/2017/01/M2SL_1-19-17-13249.2-1024x688.png]

    Eigentlich stellt sich die Situation noch krasser dar als im obigen Diagramm. Wie deutlich zu erkennen ist, handelt es sich um eine logarithmische Skala, der Abstand von "10 zu 100" in der Geldmenge entspricht also einer Verzehnfachung. Betrachtet man die Skala des Goldpreises, so ist der Abstand einer Verzehnfachung "50 zu 500" - aber größer als im Falle der Geldmenge, der Goldchart wurde entsprechend graphisch künstlich nach oben "gezogen", bewegt sich entsprechend sogar noch erheblich weiter unterhalb der Geldmenge.


    Andererseits muss an der grundlegenden Aussage des Diagramms kritisiert werden, dass Geldmenge gegen den Goldpreis je Unze aufgetragen sind, nicht aber gegen den Gesamtwert des Goldes, welches durch Minenförderung natürlich stärker steigt als der Goldwert einer fixen Menge.


    Selbstverständlich ist von einer ungefähren Korrelation auszugehen, das Diagramm verschweigt die eigentliche Wahrheit aber doch recht deutlich.


    Da gebe ich Dir vollkommen recht. Die Graphik hat Schwächen. In Wahrheit ist die Unterbewertung des POG im Verhältnis zur Geldmenge, wie Du bereits richtig bemerkt hast, noch wesentlich größer.


    Daher stelle ich mal die Daten der FED St. Louis seit 1918 als PDF hier rein. Ich hoffe man kann es lesen. (Vergrößerungsfunktion bitte verwenden)


    Die Geldmenge startete 1918 mit 4.833 Mrd. $ bei einem Goldpreis von 20,72 $. Am 15.08.1971 wurde die Golddeckung aufgehoben, die Geldmenge hatte sich bis dahin ver-14,5-facht. Fairer Goldpreis demnach 300,70 $. Als Gold im Januar 1980 in einer Übertreibung sein Hoch bei ca. 850 $ markierte, war die Geldmenge bis dahin um das 133-fache gestiegen. Fairer Goldpreis = 570,20 $. Im März 2015, als ich die Liste ausdruckte, ver-844-fachte (!!) sich die Geldmenge, was einem "fairen" Goldpreis von 17.497,03 $ entsprechen würde.


    Ob das jemals erreichbar sein wird, mag ich nicht zu beurteilen. Interessant jedoch finde ich die Tatsache, dass die Korrelation bis 1980 eigentlich ganz gut hinhaut. Und ab diesem Zeitpunkt sieht es so aus, als ob der Goldpreis "optimiert" wird. Wurde nicht auch das PPT in den 1980-er Jahren aus der Taufe gehoben?


    In den folgenden Schaubildern wird nochmals deutlich, was woernie bereits beschrieben hatte. Ab 2012/13 öffnet sich regelrecht eine Schere. Die Geldmenge M2 wächst weiter, während der POG deutlich korrigiert. Fundamental nicht nachvollziehbar.


    Nichts zeigt deutlicher wie an wichtigen Wegmarken manipulativ in den Markt eingegriffen wird als dieser Chart. An einer Stelle wo der Goldpreis , fundamental begründet (QE3) und auch charttechnisch motiviert !!! durch die Decke zu gehen drohte , wurde der Manipulationshammer ausgepackt !


    [Blockierte Grafik: https://www.sunshineprofits.com/media/cms_page_media/2015/9/7/1.png]


    [Blockierte Grafik: https://www.indigopreciousmetals.com/media/wysiwyg/Article-images/Gold_ag_M2_Money_Supply.1460032857.jpg]


    [Blockierte Grafik: https://fred.stlouisfed.org/fredgraph.png?id=M2NS&nsh=1]

    Gold ist nun bei 1.255,81 USD im Hoch angelangt. Die Minen sind einfach nur grottig.


    1.296,20 USD bis 1.204,90 USD = 91,30 USD. Zieht man diese von 1.255,81 USD ab (a=c), landet man bei 1.164,51 USD. Das 76,4 % Retracement des Anstieges von 1.122,89 USD bis 1.296,20 USD liegt bei 1.163,79 USD.


    Die Aufwärtstrendlinie müsste ebenfalls in diesem Bereich verlaufen.


    Für mich wird dieses Abwärtsszenario immer wahrscheinlicher. Falls es dazu kommen sollte, wäre das wohl die letzte Möglichkeit günstig einzusteigen und im Grunde genommen ein Geschenk für alle, die noch Minenaktien zu einem lächerlichen Spottpreis einsammeln wollen.

    Hat eigentlich jemand eine fundamentale Erklärung für den starken Euro-Anstieg?


    Markus Blaschzok auf Goldseiten.de hat hierzu eine klare Meinung, die ich ebenso teile:


    Auszug hieraus:


    EZB enttäuscht Erwartungen der Eurobullen


    Am gestrigen Donnerstag hatten sich die Investoren deutliche Worte von Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), zu einer baldigen Straffung der lockeren Geldpolitik erhofft. Das abgefasste Statement der EZB enthielt jedoch keinerlei Hinweise darauf und Draghi konstatierte, dass man frühestens im Herbst dieses Thema im Rat diskutieren wolle. Für die Eurobullen, die den Euro in Erwartung einer Wende in der Geldpolitik bereits seit langer Zeit nach oben treiben, gleichen die Aussagen einem Tiefschlag.


    Noch kurioser scheint,dass der Euro im Anschluss 1,5 US-Cent an Wert zulegen und bis auf 1,165 USD ansteigen konnte. Eigentlich gab es nach der Enttäuschung und den dovishen Aussagen keinen Grund hierfür.


    Die Zinsen blieben unverändert und es werden weiterhin Staatsanleihen im Volumen von 60 Mrd. Euro monatlich am offenen Markt gegen neu gedrucktes Zentralbankgeld gekauft. Entgegen der Erwartung einer Drosselung, behält sich die EZB weiterhin vor, das Kaufprogramm gar auszuweiten und den Euro damit weiter abzuwerten. Daher handelt es sich bei der Eurostärke bisher lediglich um eine spekulativ getriebene Rallye, die bereits Züge einer kleinen Blase angenommen hat. Der Anstieg um 10 US-Cent des Euros wurde teuer mit 225 Tsd. Long-Kontrakten am Terminmarkt erkauft, wie folgender Chart zeigt.



    http://www.goldseiten.de/artik…t-546-Cent-der-Staat.html