Beiträge von Goldkense

    Das wird Dir nicht gelingen. Es sei denn , Dein Cashbestand ist sehr überschaubar. Schon Beträge > 5 000 müssen angemeldet werden, werden verzögert...und wahrscheinlich ist der Bankrun im Rahmen der Möglichkeiten schon im Gang ...und wird vermutlich schon nächste Woche regulatorisch terminiert werden.

    Gut möglich.
    Wenn das nicht funktioniert, ist's vielleicht das Beste bei den attraktiven Preisen dann doch nach und nach wieder voll einzusteigen. Zumal es eben wie angedacht mit anderen Risiken einhergeht, das Bargeld bei sich rumliegen zu haben.
    Das wird 'ne Bauch-Entscheidung werden.
    Gerne würde ich auch glauben, was KPO heute berichtet hat.
    Wie einige andere auch: 20 Likes!
    Wir leben hier vom Prinzip Hoffnung zur Zeit.

    Hallo Vatapitta!


    Das soll keine Empfehlung für den Fond von Dirk Müller gewesen sein.
    Bin da nicht investiert. Hatte mir das zwar mal angesehen. Aus genau dem Grunde, das ein Counterpart-Risiko stets verbleibt, auch wenn eine Absicherung direkt bei der Börse stattfinden sollte, wenn ich mich da recht entsinne. Er umgeht hierfür immerhin die Banken. Wie die Absicherung ganz genau funktioniert, weiß ich aber nicht aus dem Stehgreif.


    Allerdings wird sein Fond mithilfe der Warburg-Bank gemanagt. Dirk Müller verfolge ich seit seinen Anfängen in der Öffentlichkeit. Dem würde ich sogar vertrauen. Aber wieso sollte die notorische Warburg-Bank nicht ihn und seine Anleger am Ende linken?
    Außerdem finde ich, dass man nicht mit jedem Geschäfte machen sollte. Genauso wie ich manche zweifelhafte Branche, egal wie gewinnträchtig sie erscheinen mag, kategorisch meide.


    Gruß GK

    Schlechte Nachrichten: Es wird weiter massiv abverkauft werden!


    Tja, man ist schon sehr gebeutelt dieser Tage, wenngleich ich mich aus einem glücklichen Impuls heraus doch entschieden habe 40% des Depots -etwas zu spät und mit nur noch ein wenig Gewinn- rauszuziehen.
    Es ging dann ja nochmal 20% weiter runter. Das restliche Depot nun locker 30% im Minus.
    Man darf eben nicht dogmatisch sein.


    Dirk Müller versteht das Geschehen und seine unmittelbaren Folgen in seiner Analyse vom Vortag am allerbesten:

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    Allerdings ergibt sich daraus mit ein wenig Weiterdenken eine neue Problematik. Sehen wir Pleitenwellen, gerade auch der Kleinunternehmer, in flächendeckendem und großem Ausmaße, weil der Staat doch nicht für alles aufkommen wird, bzw. nur für eine zu kurze Zeit, kämen schließlich sogar die Genossenschaftsbanken bei uns in's Wanken.
    Sicherlich aber ergreifen die anderen europäischen Länder nicht diese Vollkasko-Maßnahmen und deren flächendeckende Pleitewellen sorgen für heftige Schocks.
    Würde man in dieser Situation nicht wunderbar die ganzen Einlagen, die ganzen Cash-Positionen, unser schönes trockenes Pulver, zur "Stützung der Banken" wegzypern können?


    Bin am Überlegen alles Cash vom Konto zu nehmen. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass Bargeld als vermeintliche Virenschleuder kurzzeitig untersagt werden könnte. Wenn dann die große Inflation einsetzt und das Bargeld nicht zuvor wieder in Aktien umsetzbar ist, entwerten die einem auch noch das Bargeld. Der USD könnte zudem so stark gegenüber dem Euro aufwerten, dass die Kaufkraft des trockenen Pulvers einen großen Abschlag hinnehmen müsste.
    Wer weiß, ob am Ende die zwischenzeitlich auf vermutlich aberwitzige Niveaus herabgesunkenen Minenaktien dann nicht trotzdem besser performt haben werden. Daher halte ich den Depotrest.


    Nun sind wir mittendrin.

    Ja, das dürfte nun "The Big One" sein und die Neuordnung einleiten. Der Prozess ist losgetreten.
    Die Anti-Trump-Fraktion greift mit dem Virus an, denn die Gegenseite hat sie politisch besiegt.


    Aber dürfte so ein Szenario nicht antizipiert worden sein, wenn schon Nicht-Insider wie Prof. Max Otte vor Jahren davon gesprochen haben, dass sie die Finanzwirtschaft crashen wollen werden, wenn alle anderen Mittel gegen Trump bis 2020 versagen?
    Eventuell versteht es das Trump-Lager, den Angreifer wie beim Judo mit seiner eigenen Angriffsenergie auf's Kreuz zu legen. Übrigens: Es hängt ein Bild von Andrew Jackson im Oval Office.


    Uns allen wünsche ich viel Fortune!



    p.s.: Bin voll investiert, gestern die Kurse zum EInstieg in K92 genutzt.

    EQX beweist heute Stärke trotz stagnierendem POG.
    Der gestrige Einbruch wird als Kaufchance gesehen.
    Das war's wohl schon mit der kurzen Korrektur.


    ................
    War mein Fazit kurz nach Börsenauftakt in Nordamerika (fast 5% plus).
    Nun knapp unter 2% plus nach Börsenschluss rechtfertigen diese Aussage nicht mehr.
    .................


    Am 02. März, also Montag nächster Woche schon, erfolgt die Veröffentlichung des Q4- und des Jahresabschlussberichts vor Börsenbeginn:
    https://www.equinoxgold.com/in…l-results-on-march-2-2020

    Geduld.
    Wir sind immer noch in der Phase des Heranpirschens an die große Krise.
    Gab zwar schon hier und da gute bis exzellente Anstiege, aber das ist immer noch die Aufwärmphase vor dem eigentlichen Spiel:
    Noch kein Brexit, noch keine Finanz- und Bankenkrise akut, noch kein Austritt durch ein Südeuroland konkret in Aussicht, noch keine Ausschreitungen deswegen, keine akuten politischen Reaktionen, akute Gesetzesänderungen etc...
    Zur Vorbereitungsphase passend, beendet auch der Handlanger des Gegners seine Vorbereitungen und ändert hier und da seine Hausordnung(Gesetze), damit die künftigen Enteignungsmaßnahmen bürokratisch penibel schon gut vorbereitet in allen Ämtern vorliegen, wenn's losgeht.


    Ergo: wir sind vom Sentiment her noch weit, weit entfernt von der Panik, die ein echtes finales Haussieren des Goldmarktes benötigt.
    "Die Spieler" brauchen diese Panik auch, um die nötigen Strukturen für das neue Finanzsystem - vor allem die dafür zu erbringenden Opfer - plausibel zu machen und gleichzeitig ausreichend zu verwirren. Und in dem Maße, wie man die Panik braucht, wird man sie zulassen - vermutlich nicht darüber hinaus. Die Edelmetalle, Kryptos und evtl. Bargeld werden anschließend strukturell eingefangen und eingebunden.
    Inwieweit die Absprachen "der Spieler" in's Detail reichen oder ob auch ein Teil gesunder Wettbewerb um die genaue Austarierung des neuen Systems stattfindet, wissen nur die wenigen Insider. Einigermaßen sicher ist nur, dass ein totales Chaos nicht entstehen kann, sondern der Prozess insgesamt moderiert werden wird.


    Mit dem ersten großen Thema kommt das Dominospiel allerdings irreversibel in's Laufen, kann nur mal kurz beruhigt werden, bis es dem Ende nach und nach zuläuft...(könnte dennoch recht episch werden).


    Es werden mE Bullenfallen kommen, die sich den bisherigen Erfahrungen und Regeln gänzlich entziehen. Die kuriose Entwicklung der letzten Tage kann als ein gutes Beispiel dafür dienen. So etwas hätte sich gut dazu nutzen lassen. Viele gehen nach richtiger Manier gut überlegt rechtzeitig raus. Wird dann aber der verhältnismäßig kleine Minenmarkt urplötzlich von einem großen Geldtopf "entdeckt" und katapultiert es die Kurse in der Fläche um 20% nach oben, gestützt von einer korrespondierenden Nachrichtenlage und steigendem POG/POS und anschließenden wochenlangen haussierenden Preisen, mit geringen Rücksetzern, wo bzw. wann ginge man da wieder rein?



    Meine Strategie ist daher, dass ich lieber Buchverluste im tragbaren Rahmen hinnehmen werde, als dass ich das Risiko einginge zur Unzeit nicht investiert sein zu können. Man sollte natürlich von seinen Minen überzeugt sein, da "die Pferde für's Endspiel zu wechseln", kann mitunter sinnvoll sein.



    Und dann ist da anschließend noch das Problem der mit großer Wahrscheinlichkeit drohenden Enteignung der hoffentlich gigantischen Gewinne.......

    Allgemeine Sachlage bei Minenaktien


    Dankenswerterweise beantwortet mir indirekt KPO mit Beitrag 3.344 und dem Artikel zum Minenranking mit den geringsten Förderkosten meine kürzlich gestellte Frage.
    Die Förderkosten pro Unze sind bei der Skouries-Mine einfach sagenhaft.
    Bei Erteilung der Betriebsgenehmigung und erneuter Inbetriebnahme der Mine könnte ELD tatsächlich wohl eine der ganz großen Erfolgsgeschichten der finalen Phase werden.


    Die Überschuldung des Unternehmens könnte es bis dahin anfällig für eine Übernahme sein lassen.

    Die optimistisch stimmende Chartanalyse von Christian Kämmerer trifft die Aussage, dass wenn die Aktie steigt, dann steigt sie und wenn sie fällt, dann fällt sie:
    https://www.minenportal.de/art…och-noch-im-Abwaertstrend


    Ich hab das Ding immer noch stark im Depot, in der Hoffnung einer weiteren Genesung (in der Vergangenheit hat "if you are in trouble, buy double" schließlich zu einem guten Ende geführt), oder sollte ich lieber in andere Werte gehen?
    Wieviel "Rebound-Potenzial" hat der gefallene Engel noch zu bieten?

    Obwohl wirtschaftlich unlogisch, dürfte das Nachrichten-Narrativ für die nächste starke Aufwärtsbewegung, die sich nun nach der angenehm moderaten Korrektur ankündigt, der vorgesehene Chaos-Brexit sein.
    Ein künstlich fabrizierter schwarzer Schwan, wenn man so will.


    Denn Propaganda muss extrem simpel sein, damit es auch der letzte Depp begreift. Dennoch erfasst die Blödenpropaganda massenpsychologisch gesetzmäßig eben leider immer auch die Gebildeteren.


    Trump=blonder, weißer Vollidiot
    Johnson=blonder, weißer Vollidiot
    Trump+Johnson sind natürlich Freunde
    Johnson->Chaos-Brexit
    Trump->Handelskrieg


    Ergo:
    Die beiden weißen, alten Männer,
    beide Patrioten/Nationalisten stürzen uns in die größte Krise.


    Und die ganzen Trottel da draußen, können sich natürlich wirklich nicht (mehr) vorstellen, dass die neuerliche Krise etwas mit der sog. "Finanzkrise" von vor 11 Jahren zu tun hat...
    Ich bin dennoch optimistisch, dass wir dieses irrsinnig-bescheuerte Märchen nicht in den Geschichtsbüchern und Schulbüchern werden lesen müssen, weil in dem Konzert mittlerweile noch andere Kräfte mitspielen.

    Dabei handelt es sich um "electromechanical installation permits".
    Die wesentlichen Inbetriebnahme permits müssen also noch folgen, wenn ich das richtig verstehe, und womöglich noch einige weitere mehr auf dem Weg dahin.


    Für diese ersten Schritte ist die Meldung sehr erfreulich und selbstverständlich nährt so ein Schritt auch die Hoffnung, dass man von Seiten der griechischen Administration gewillt ist, die weiteren Permits zu erteilen.

    Wieso sollte Mr.Cook antworten?
    Wenn man nun Aktionär wäre und auf der nächsten Aktionärsversammlung stimmen dürfte, dann hätte er wohl auch ein Interesse eine Antwort zu verfassen, wenngleich der Ton der Email vorwurfsvoll und ein wenig anmaßend ist.
    Als kleiner, unbedeutender Investor hat man so gut wie den gleichen Stellenwert wie jedermann.


    Evtl. ist er aber auch ein netter Kerl, dann würde er vielleicht großzügigerweise antworten. Indes sicher nur, wenn der Ton der Email aufrichtig fragend und nicht bereits teilweise vorverurteilend wäre.
    Eine Fristsetzung beinhaltet immer auch eine Drohung bei Nichteinhaltung der Frist.
    Ohne Sanktionsmöglichkeit eine leere Drohung.

    Eröffnet doch einfach ein Konto in Lichtenstein nach dem Brexit in Pfund lagern scheiß auf Rubel denke der Pfund wird stark profitieren.

    Danke für den Tipp mit Liechtenstein. Habe mich daraufhin mal ein wenig eingelesen, zumal ich in Kürze eine gute Gelegenheit hätte, vor Ort zu sein.


    Plus:
    - LI hat keine Staatsverschuldung
    - Banken sind grds. hervorragend kapitalisiert
    - das ganze Verdienstmodell des Staates basiert auf dem Bankwesen, daher wird man es aus eigenen Stücken so gut pflegen und schützen, wie es geht
    - Schweizer Franken als Landeswährung


    Negativ:
    - LI ist klein und erpressbar
    - Schweizer Franken als Landeswährung


    Sollte es nach dem Crash/Währungsreform eine Ausgleichssteuer geben, wovon ich ausgehe, bzw. würde eine Vermögenssteuer in DE eingeführt werden, könnte man mit dem Vermögen in LI auch völlig transparent wie in DE werden.
    Bis dato gilt folgende Regelung:
    https://www.faz.net/aktuell/wi…iechtenstein-1651471.html
    Ein neuerliches, erzwungenes Abkommen mit Liechtenstein hinsichtlich der Erreichung eines automatischen Datenabgleichs finde ich nicht undenkbar.



    Liechtenstein ist als kleiner Staat erpressbar, wie zweimalig jüngst geschehen:
    1.
    https://www.llb.li/de/medien/m…teilungen/2019/mm20190805

    2.
    https://de.wikipedia.org/wiki/LGT_Group
    (siehe Abschnitt "Steueraffäre 2008")



    Im Gegensatz hierzu wird sich Russland niemals erpressen lassen.
    Dennoch könnte diesbzgl. natürlich ein Deal mit RU ausgehandelt werden.
    Nichts ist hundertprozentig sicher aus der ex-ante-Sicht.
    Dem perfiden Albion (Isle of Man, Guernsey, Jersey) als weiterer Alternative mag ich auch nicht trauen.


    Liechtenstein kann es sich immerhin nicht leisten, die Einlagen der Kunden zu verlieren, dann wäre der Finanzplatz erledigt. Bei einem Konto bei einer deutschen Bank würde ich hingegen davon ausgehen, dass dies teils oder gänzlich geschehen dürfte, durch Bankenpleite oder Weginflationieren.
    Allerdings könnte sogar auch der schweizer Franken in arge Bedrängnis geraten, so dass die Variante des Weginflationierens auch in Li eine Bedrohung für Vermögen darstellen könnte...

    Um mal wieder ein bisschen Leben in diesen Faden einzuhauchen,
    zitiere ich hier aus einem Artikel vom 19.8.2019 bezüglich der Angaben zur geplanten Steigerung der Produktion bei EGO:


    [...]
    Gold Giants Ramp Up Production
    Eldorado Gold Corp. (NYSE:EGO) (TSX: ELD.TO) is not new to the gold world. The company has assets in Canada, Turkey, Greece, Romania, Brazil and Serbia and is expanding.
    GuruFocus, an investment news site, asserts that Eldorado is "well-positioned to benefit from an up-trend in gold" and that "the Canadian miner is going to feed the gold market with higher gold volumes over the third and final quarter of 2019, having confirmed its expectations for full-year production of 390,000 to 420,000 ounces."
    Eldorado has already produced 174,780 ounces of gold in the first half of this year, and after the company confirmed its hefty end-of-year projections, it serves to reason that the company will be mining even more gold in the last two quarters--to the tune of 107,600 to 122,610 ounces of gold each quarter--meaning that the company is set to grow between 17.2 and 33.6 percent.
    A significant part of this production increase will come from Eldorado Gold Corp.'s newly operational Lamaque gold mine in Val-d'Or, Quebec. While a spike in production from the Lamaque mine is nearly guaranteed, Eldorado could receive a further production push from its Olympias asset in Greece which also shows major potential for growth.
    Over the last year, Eldorado's stocks have climbed a whopping 55 percent. And this is just the beginning.
    George Burns, Eldorado's President and CEO stated: "As a result of the team's hard work in 2018, we are well positioned to grow annual gold production to over 500,000 ounces in 2020." The timing is perfect to buy into Eldorado before production explodes.
    [...]


    Dürfte dem Kursverlauf nicht schaden.


    Wenn irgendwann das auf Eis gelegte Großprojekt in Griechenland die Genehmigung zum Weiterbetrieb erhält, wird EGO durch die Decke gehen. Passiert dies bei weiter steigendem Goldpreis, bei zunehmender Panik,
    zündet die Aktie einen einzigartigen Turbo, der sie wer-weiß-wohin katapultieren dürfte.


    Hätt' ich glatt den Link zum Artikel vergessen. Hier isser:
    https://www.minenportal.de/unt…2C000-Gold-on-the-Horizon

    Bei den Goldminen bin ich nur gelandet, weil sie idR einen Hebel auf den Gold-/Silberpreis darstellen.
    Bin eigentlich Börsenanfänger, seit 2016 erst in Minen investiert, vorher nur kleine Versuche mit Aktien. Tesla war mein Einstieg. Mit den technischen Details und speziellem Börsenwissen kenne ich mich schlicht nicht gut aus.
    Mein Ansatz beruht eher auf dem systemanalytischen Blickwinkel:
    Wir werden beherrscht, die Börse ist neben dem Geldsystem eines der Umverteilungsvehikel von der Masse zu den Wenigen an der Spitze des Systems. Wer da mitsurfen kann, obwohl er nicht die Insider-Infos der Abkassierer hat, der kann ein wenig freier werden und muss sich nicht so sehr am Gängelband ausbeuten lassen.


    Nun stehen wir an einer historischen Schwelle, wo ein Imperium, durch das seit 1944 mehr oder weniger die Welt beherrscht wird, abdanken muss. Es bildet sich vor unser aller Augen ein neues System, dh im Kern auch vor allem ein neues Finanzsystem, das nach den neuen Machtverhältnissen entsprechend geformt wird.
    Wer hat den offenen Schlagabtausch gegen den angreifenden Hegemon in Syrien und in der Ukraine für sich entschieden?
    Russland.
    Natürlich auch China, das im Hintergrund unterstützt hat, dennoch sein eigenes Süppchen kocht und mir gerade ausgerechnet als UN-Modelstate der Zukunft sehr bedrohlich wirkt.
    Dorthin wird die Macht sich verschieben. Man kann die noch leisen Entwicklungen bereits deutlich erkennen.


    Für derartige, großangelegte Manöver, die noch dazu unter den beteiligten Spielern im Detail ausgefochten werden müssen, braucht es ohnehin einen Prozess in angemessener Stärke, um eine für viele schmerzvolle Neuordnung durchführen zu können. Es braucht für alle Beteiligten Narrative, die die Maßnahmen decken.
    Die finale Finanzkrise ist daher unvermeidlich. Auch die meisten Absteiger dieses Prozesses sehen die Unvermeidbarkeit ein, da sie einen Neustart benötigen, eine Bereinigung muss kommen.
    Wir sind in der Phase der Annäherung an die offene Krise.


    Da niemand der großen Spieler ein Interesse daran hat, die Zivilisation dabei auf's Spiel zu setzen, gibt es einen Kontrollrahmen.
    Gewiss ist dennoch anscheinend, dass Gold hierbei das entscheidende Misstrauens- und Krisenbarometer sein wird, denn ein neues System kann nur Vertrauen bei den anderen Spielern erwerben, wenn es auf eine solide, neue Grundlage gestellt werden wird. Deshalb akkumulieren RU und CN und andere planmäßig AU.


    Es wird Panik geben und es wird ein Prozess sein, der lange genug dauert, damit er sich auch verheerend genug in der Realwirtschaft zeigt. Die Menschen müssen die Krise in ihrem Alltag spüren. Jenseits von Suppenküchen, Einheitsrente, Kürzungen aller Art und hoher Arbeitslosigkeit, Masseninsolvenzen im unternehmerischen und privaten Bereich, Enteignungs- und Notstandgesetzgebung, die alle denkbar sind, wird die öffentliche Ordnung aber nicht zusammenbrechen. Kein gegenseitiges, ethnisches Schlachten auf den Straßen.
    Es wird auch positive Effekte geben können, wie die durch den Wegfall der Bürde der zu alimentierenden Südländer härtere, neue Währung.


    Kurzum:
    Ich erwarte, dass Gold im Verlauf des anstehenden Prozesses enorm steigen wird und es wird eine finale Panikphase geben. Aber dann, wenn alle Ziele erreicht sind und die Details ausgefochten, wird uns das neue System enthüllt werden, welches glaubhaft Stabilität gewährleisten kann und eine neue Währungsordnung wird weltweit etabliert. Vermutlich über den IWF.
    Mit der Neuordung ist eine Gold-Anbindung auf die eine oder andere Weise zu erwarten.
    Was wird dies für den Minensektor bedeuten? Sicherlich weniger Volatilität.


    Das Seidenstraßen-Projekt hat gewonnen. Ein Jahrhundert-Projekt.
    Wer es maßgeblich kontrolliert, profitiert maßgeblich.
    Russland hat die militärische Macht, um es abzusichern und die Rohstoffe, um es umzusetzen.


    Bis allerspätestens zur finalen Panikphase bleibe ich daher in Edelmetallen, gehe dann in russische Aktien.
    Yandex, Gazprom, Rosneft, Norilsk sind bisher auf meiner Watchlist.
    Wäre dankbar für weitere Ideen!


    Gibt es eigentlich einen russischen Chiphersteller mit Potenzial?
    Die Russen werden ganz gewiss nicht die Ami-Technologie nutzen und auch nicht die chinesische.

    Wir sind an einem Punkt, wo anscheinend die von außen einwirkende Nachrichtenlage benötigt wird, um den nächsten Schub zu bekommen.
    August ist in der westlichen Welt der Urlaubsmonat.
    Erst der Herbst hat das entsprechende Sentiment, die Ereignisse in den Fokus kommen zu lassen, welche eine wirtschaftliche Promblemkonstellation/Krise benötigt.


    Das müssen wir schon noch abwarten. Ab September kommt die Nachrichtenlage hinzu. Bis dahin wird wohl nicht soviel passieren.


    Dann im Verlauf mal schauen, ob sich das Okt-2008er Szenario wiederholt und wegen unbedingten Liquiditätsbedarfs ein Abverkauf erfolgt oder sogar ein Ausbleiben des Abverkaufs zu beobachten sein könnte.
    Erst das erneute Gelddrucken im großen Stil wird die letzte gigantische Bewegung hervorrufen.

    Nur wie genau in Russland investieren?
    Über hiesige Banken?
    Wenn der Goldrausch in die letzte große Blase geht, wäre ich gerne schon woanders investiert, bevor die dann platzt. Physisches wird natürlich als Notreserve behalten.


    Wir überlegen ernsthaft ein Konto bei der Sberbank in Kaliningrad zu eröffnen.
    Hat sowas Vergleichbares schon mal jemand hier gemacht?


    Könnte man nach erfolgreicher Eröffnung des Kontos einfach von einer hiesigen Bank dorthin im Falle des Falles überweisen bzw. sein Depot verlagern? (vorausgesetzt natürlich, noch wären keine Kapitalverkehrskontrollen in kraft)
    Da die Sberbank in größeren westlichen Metropolen Filialen hat, wäre auch eine Überweisung/Depotverlagerung an eine deutsche Filiale zB in Frankfurt denkbar, die anschließend nach Kaliningrad überweist.
    Man würde das Konto/Depot wohl auch in Rubel haben.


    Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass in Russland DER Markt der Zukunft
    nach der neuerlichen Finanzkrise entstehen wird. Wer da dabei ist und auf das richtige Pferd setzt, den wird der heimische, leider unvermeidbare Abstieg nicht so sehr persönlich betreffen, jedenfalls was das Finanzielle angeht.