Geduld.
Wir sind immer noch in der Phase des Heranpirschens an die große Krise.
Gab zwar schon hier und da gute bis exzellente Anstiege, aber das ist immer noch die Aufwärmphase vor dem eigentlichen Spiel:
Noch kein Brexit, noch keine Finanz- und Bankenkrise akut, noch kein Austritt durch ein Südeuroland konkret in Aussicht, noch keine Ausschreitungen deswegen, keine akuten politischen Reaktionen, akute Gesetzesänderungen etc...
Zur Vorbereitungsphase passend, beendet auch der Handlanger des Gegners seine Vorbereitungen und ändert hier und da seine Hausordnung(Gesetze), damit die künftigen Enteignungsmaßnahmen bürokratisch penibel schon gut vorbereitet in allen Ämtern vorliegen, wenn's losgeht.
Ergo: wir sind vom Sentiment her noch weit, weit entfernt von der Panik, die ein echtes finales Haussieren des Goldmarktes benötigt.
"Die Spieler" brauchen diese Panik auch, um die nötigen Strukturen für das neue Finanzsystem - vor allem die dafür zu erbringenden Opfer - plausibel zu machen und gleichzeitig ausreichend zu verwirren. Und in dem Maße, wie man die Panik braucht, wird man sie zulassen - vermutlich nicht darüber hinaus. Die Edelmetalle, Kryptos und evtl. Bargeld werden anschließend strukturell eingefangen und eingebunden.
Inwieweit die Absprachen "der Spieler" in's Detail reichen oder ob auch ein Teil gesunder Wettbewerb um die genaue Austarierung des neuen Systems stattfindet, wissen nur die wenigen Insider. Einigermaßen sicher ist nur, dass ein totales Chaos nicht entstehen kann, sondern der Prozess insgesamt moderiert werden wird.
Mit dem ersten großen Thema kommt das Dominospiel allerdings irreversibel in's Laufen, kann nur mal kurz beruhigt werden, bis es dem Ende nach und nach zuläuft...(könnte dennoch recht episch werden).
Es werden mE Bullenfallen kommen, die sich den bisherigen Erfahrungen und Regeln gänzlich entziehen. Die kuriose Entwicklung der letzten Tage kann als ein gutes Beispiel dafür dienen. So etwas hätte sich gut dazu nutzen lassen. Viele gehen nach richtiger Manier gut überlegt rechtzeitig raus. Wird dann aber der verhältnismäßig kleine Minenmarkt urplötzlich von einem großen Geldtopf "entdeckt" und katapultiert es die Kurse in der Fläche um 20% nach oben, gestützt von einer korrespondierenden Nachrichtenlage und steigendem POG/POS und anschließenden wochenlangen haussierenden Preisen, mit geringen Rücksetzern, wo bzw. wann ginge man da wieder rein?
Meine Strategie ist daher, dass ich lieber Buchverluste im tragbaren Rahmen hinnehmen werde, als dass ich das Risiko einginge zur Unzeit nicht investiert sein zu können. Man sollte natürlich von seinen Minen überzeugt sein, da "die Pferde für's Endspiel zu wechseln", kann mitunter sinnvoll sein.
Und dann ist da anschließend noch das Problem der mit großer Wahrscheinlichkeit drohenden Enteignung der hoffentlich gigantischen Gewinne.......