Beiträge von peter98

    Die Zahlen der Auslieferungsanträge sind für den August 2021 in die Höhe geschnellt.
    Vergleicht man den Zeitraum nach dem Rekordmonat Juni 2020 wird man feststellen, dass danach der Goldpreis erheblich gestiegen ist. Also sicherlich kein schlechtes Zeichen.



    Auslieferungsanträge
    Des Weiteren wurden mit dem Beginn des neuen Kontrakt-Monats August bislang schon 22.938 auf physische Auslieferung gestellt. Denn zum Vergleich: Im gesamten Kontrakt-Monat Juli waren es nur 2.341 Anträge. Dagegen wurden im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 insgesamt 55.102 „Delivery Notices“ eingereicht. Sprich: Terminhändler holen sich gerade wieder verstärkt das echte Gold – als Alternative zum reinen Barausgleich am Vertragsende.




    Kurs von Gold im Juli 2020 (von ca. 1.770 US$ am 01.07. hin zu ca. 1.976 US$ am 31.07.2020)

    Hier ein weiterer Artikel zu den sprunghaft angestiegenen Frachtraten, die sicher nicht nur auf steigende Preise bei Waren in den USA relevant werden.


    "We Haven't Seen This In More Than 30 Years" - Shipping Rates From China To US Hit Record $20,000 With No Drop In Sight
    Aus dem Inhalt:

    • Wer auf der Suche nach Anzeichen für eine vorübergehende Inflation ist, sollte nicht auf die jüngsten Containerdaten schauen, die sich im Gegensatz zu vielen von der Wall Street beobachteten Rohstoffen beharrlich weigern, nach unten zu drehen.


      [Blockierte Grafik: https://cms.zerohedge.com/s3/files/inline-images/container%20shipping%20rate%208.5.jpg?itok=IIUInNzi]

    • Die Frachtraten von China in die Vereinigten Staaten erreichen neue Höchststände von über $20,000 pro 40-Fuß-Box.
    • Die Umschlaggeschwindigkeit der Container weltweit hat sich verlangsamt.
    • Taifune vor Chinas viel befahrener Südküste Ende Juli und in dieser Woche haben ebenfalls zu der Krise beigetragen, die das weltweit wichtigste Transportmittel für alles von Fitnessgeräten und Möbeln bis zu Autoteilen und Elektronik erfasst hat.
    • "Diese Faktoren haben die globale Containerschifffahrt in einen stark gestörten, unterversorgten Verkäufermarkt verwandelt, in dem die Reedereien das Vier- bis Zehnfache des normalen Preises für die Beförderung von Gütern verlangen können"
    • "So etwas haben wir in der Schifffahrt seit mehr als 30 Jahren nicht mehr erlebt". Man geht davon aus, dass die "extremen Preise" bis zum chinesischen Neujahrsfest im Jahr 2022 anhalten werden.
    • Der Spotpreis pro Container auf der China-US-Ostküstenroute - einer der meistbefahrenen Containerrouten der Welt - ist diese Woche um mehr als 500 % auf 20 804 $ gestiegen (Transport von China nach Europa beträgt fast 14.000 $).
    • Die steigenden Containerpreise haben sich in höheren Charterraten für Containerschiffe niedergeschlagen, so dass die Reedereien gezwungen sind, vorrangig die lukrativsten Routen zu bedienen.
      "Schiffe können nur in den Fahrtgebieten rentabel betrieben werden, in denen die Frachtraten höher sind, und deshalb verlagert sich die Kapazität hauptsächlich in die USA"


    • "Es gibt neue Aufträge für Schiffskapazitäten, die fast 20 % der bestehenden Kapazitäten ausmachen, aber sie werden erst 2023 in Betrieb genommen.
    • Der derzeitige Preisanstieg ist auf ein massives Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zurückzuführen, das sich in absehbarer Zeit nicht auflösen wird.

    Der Goldreporter nimmt sich den gestrigen plötzlichen Abverkauf von Gold zur Brust und zeigt Interessen gewisser Kreise für einen niedrigen Goldpreis auf.
    Verhindern Zentralbanken den Goldpreis-Ausbruch?
    Aus dem Inhalt:

    • Wird der Goldpreis manipuliert? Das dies in den vergangenen Jahren systematisch durch Vertreter von Großbanken passierte, ist mittlerweile durch zahlreiche Urteile offiziell aktenkundig.
    • Der Aufklärungswille unter Vertretern der Börsenaufsicht war noch nie wirklich stark ausgeprägt.
    • Die Zentralbanken steuern mittlerweile alle Preise an den Märkten, ob es nun die Zinsen sind, Devisen, Anleihekurse oder Aktienmärkte. Und sie haben natürlich auch die Rohstoffe und die Edelmetalle im Blick.
    • Mit dem Ignorieren der zunehmenden Teuerung (durch die Fed) gerät das Mandat zur Aufrechterhaltung der Geldwertstabilität aus den Augen der Verantwortlichen. Nun, im Moment stellt man sich einfach blind.
    • Wird die in Kauf genommene Geldwertvernichtung zu offensichtlich, dann schwächt dieser Umstand das Vertrauen in das Zentralbankgeld.
      Aber Vertrauen ist am Ende die einzige harte Währung, über die die Geldpolitiker noch verfügen. Wenn keiner mehr an den Wert des beliebig vermehrbaren Kreditgeldes glaubt, dann ist es auch nichts mehr wert.
    • Manchmal muss das Gold eben zum Schweigen gebracht werden, wenn es unerwünschte Wahrheiten ausplaudert.
    • Neue Rekordmarken beim Goldpreis wird man nicht verhindern können. Denn im Abwertungswettlauf der Währungen hat das Fiat Money einfach schlechte Karten.

    Irgendwie funktioniert das nicht mit den Bildern einfügen. Was mache ich falsch?

    Am einfachsten ist es mit der rechten Maustaste auf das jeweilige Bild im Internet zu gehen und dort die Option "Bildadresse kopieren" auswählen.


    Über das Symbol "Bild" kann dort die Bildadresse einkopiert werden.


    Alternativ können Bilder auf dem PC auch über Dateianhänge hochgeladen werden.

    Da wird es in nächster Zeit viele Verlierer geben...


    Zwangsräumungen ab sofort - Millionen US-Bürgern droht Obdachlosigkeit
    Aus dem Inhalt:

    • Fast ein Jahr lang durften Mieter in den USA wegen Zahlungsrückständen nicht aus ihrem Zuhause vertrieben werden. Der Schutz gilt nun nicht mehr. Rund 15 Prozent aller mietenden Haushalte sind betroffen.
    • Mieterinnen und Mietern in den Vereinigten Staaten könnte wegen Mietzahlungsrückständen eine historische Räumungswelle bevorstehen.
    • Eine letzte Initiative im Kongress, um die Maßnahme zu verlängern, war zuvor gescheitert. Die Parlamentarier haben nun Sommerpause bis zum 20. September. Bis dahin könnten schon viele Räumungsklagen vollstreckt sein. Anfang Juli gingen 3,6 Millionen Menschen davon aus, dass sie bis dahin ihr Zuhause verlieren.
    • Etwa 15 Millionen Menschen sind nun in Gefahr, ihr Zuhause zu verlieren; 6,2 Millionen Familien sind mit insgesamt 23 Milliarden Dollar in Zahlungsrückstand. Das sind etwa 15 Prozent aller US-Haushalte, die zur Miete wohnen.
    • In sechs untersuchten Bundesstaaten und 31 Städten sind seit September vergangenen Jahres mehr als 450.000 Räumungsklagen eingegangen.
    • In New York City sind es mehr als 63.000. Dort könnten sich die Klagen schnell vervielfachen: 400.000 Haushalte schulden den Vermietern insgesamt 2 Milliarden Dollar.

    Ein längerer Artikel bei Tichy, der relativ ausführlich auf die verschiedenen Methoden eingeht, wie die Inflation klein geredet, bzw. künstlich niedrig gehalten wird.
    Statistikbehörden rechnen die Inflation klein, kritisieren Professoren - manipuliert und verändert
    Aus dem Inhalt:

    • „Es werden ja die Vermögenspreise nicht berücksichtigt und die Zusammensetzung der Warenkörbe, die der Berechnung zu Grunde liegen, werden manipuliert und verändert und sind auch willkürlich. Man braucht nur mehr Technologie zu gewichten, schon sinkt die offizielle Rate“
    • Die Geldmenge M1 – also alle Sichtguthaben und Bargeld – sei seit dem Jahr 1999 rascher gestiegen als das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) .
    • Das Statistische Bundesamt berücksichtige nämlich nicht die Preise von Aktien, Wohneigentum und öffentlichen Gütern wie Gesundheit und Bildung.
    • Die Statistikämter die Gewichtungen der einzelnen Güter im Warenkorb laufend veränderten.
    • Statistikbehörden berücksichtigen außerdem Verbesserungen und Verschlechterungen der Qualität von Produkten. Kritiker argumentieren, dass Verschlechterungen leichter übersehen würden, weil Unternehmer diese nicht kommunizierten. Etwa bei einem Computer, bei dem Gehäuseteile plötzlich aus Plastik statt Metall bestehen.
      Außerdem sei der Willkür der Statistiker bei dieser „hedonischen“ Berechnungsmethode Tür und Tor geöffnet.
      „Das Statistische Bundesamt gibt keine Auskunft darüber, bei welchen Gütern konkret Qualitätsanpassungen erfolgen.

    Dazu noch zwei Lesermeinungen, die es gut treffen:

    • In Deutschland werden unter der Merkel-Regierung, wie einst in der DDR, mittlerweile alle volkswirtschaftlich relevanten Zahlen zurecht gebogen. Das reicht von Inflationsrate bis BIP.
      Die extremen Preiserhöhungen (z. B. Mieten, Heizkosten, Tankstellen, Supermärkte, Steuern) treffen vor allem die sogenannten „Kleinen Leute“ und liegen weit über 2%.
    • Ein weiterer Aspekt wäre zu ergänzen. Der Warenkorb unterscheidet nicht zwischen „must have“ und „nice to have“. Z.B. der Möbelanteil. Jeder kann notfalls 30 Jahre auf den Kauf neuer Möbel warten oder diese spottbillig gebraucht kaufen. Sich schenken lassen oder vom Sperrmüll holen. Das gilt aber nicht für Nahrung; Energie; Wohnen und Verkehrsdienstleistungen.

    Silber wird heute wieder verprügelt. Deshalb ein Artikel, der neben den manipulativen Anzeichen einen künftig höheren Silberpreis sieht.


    Silberpreis: Manipulation? Vor und nach Handelsschluß in New York
    Aus dem Inhalt:

    • Ist beim Silberpreis Manipulation im Spiel? Es gibt eine extrem merkwürdige Differenz zwischen der Handelszeit in New York und der Zeit, während der Handel dort geschlossen ist!
    • Würde der Silberpreis nur während der Zeit des New Yorker Handels bestimmt werden, so läge der Preis nach 50 Jahren Silberhandel an der COMEX bei 0,2Dollar!
      Würde der Silberpreis hingegen nur während der Zeit bestimmt werden, an dem der New Yorker Handel geschlossen ist, so läge er hingegen bei 220$. Das ist ein Unterschied von vier Potenzen – oder von 1100%!
    • Wer fundamentale Gründe braucht, um Silber zu kaufen – wohlmöglich auch noch physisch – der sollte sich die massiven Volumina der Reserve Repo-Aktionen der FED (Interpretationen dazu hier) und den langfristigen US Consumer Price Index ansehen:


      [Blockierte Grafik: https://finanzmarktwelt.de/wp-content/uploads/2021/07/CPI-longterm.jpg]

    • Während die FED die nächste Repro-Krise auslöst, indem sie Billionen an finanziellen Reserven mit 5 Basispunkten anlockt (Reserve Repo), legt sie damit die Saat für die nächste Liquiditätskrise von anleihelastigen Banken.
    • Die wahrscheinliche Folge: eine galoppierende Inflation in den USA, weil die Umlaufrendite des Geldes durch kreditfinanzierten Konsum und durch Leistungen des Staates für die arbeitslose Bevölkerung zunehmen wird, und gleichzeitig die Produktion nicht mehr wesentlich von der menschlichen Arbeit abhängig sein wird (Stagflation).
    • Der Silberpreis profitiert nicht nur aufgrund des Green New Deals und der Planungswirtschaft der Notenbanken, sondern auch aufgrund seines monetären Charakters. Bei einem Preis von aktuell 25 $ ist Silber für jedermann erschwinglich. Nur das Angebot ist in den USA nahezu verschwunden.
    • In einer verdeckten Preisfindung kann der Anstieg des Silberpreises – wie in den letzten 50 Jahren – weiterhin begrenzt werden. Die Notenbanken könnten aber auch durch eine „Entgleisung“ der Inflation dafür sorgen, dass monetäre Metalle nicht mehr als „erschwingliches“ alternatives Zahlungsmittel und als Konkurrenz für ein digitales Zentralbankgeld zur Verfügung stehen.
    • Im Spannungsfeld dieser unterschiedlichen Interessen sehe ich einen Silberpreis von 40$ bis Ende 2022 als einen Weckruf für freiheitsliebende Investoren.




    Ein Artikel, der unter anderem die derzeitige Bedeutung und Gefahren des Repo-Marktes näher erläutert.
    Wells Fargo And Repo Markets Screaming Liquidity Crisis About To Unfold!


    • In den vergangenen Wochen flossen jede Nacht gewaltige Summen in den “Reverse-Repo-Markt“.
    • Ein Ex-Banker gibt dazu folgende Erklärung: "Wir stehen kurz vor der nächsten Liquiditätskrise und Finanzmarkt-Crash, weil die Banken sich untereinander (und anderen Kreditnehmern) nicht mehr
      trauen.
      Sie vergeben keine Kredite mehr und entziehen dem Markt Liquidität. Die großen Banken bauen ein „Sicherheits-Polster“ auf – für das, was kommt!
      Weniger Kreditaufnahme bedeutet weniger Kreditvergabe. Dies mündet dadurch in eine Kreditklemme (d.h. eine Liquiditätskrise).
      In einer Welt, die süchtig nach Krediten ist, sollte man die Finger von Risikoanlagen (Aktien, Anleihen und Immobilien) lassen.
    • Während Wells Fargo sich auf die bevorstehenden “Schmerzen“ vorbereitet, beginnt JP Morgan (einer der klügsten Insider des gesamten manipulierten Bankensystems), vorsichtig Bargeld zu horten ($500 Mrd.) und sich mehr in die Sicherheit kurzfristiger Anleihen zu begeben.
    • Zum Reverse Repo-Markt
      Traditionell ist der Reverse-Repo-Markt der Ort, an dem sich Banken von Banken Geld leihen, indem sie typische Sicherheiten (US-Treasuries) zu niedrigen Zinssätzen anbieten.


      Ab September 2019 stiegen diese Sätze dramatisch an. Die Banken begannen, dem Kreditrisiko und den Sicherheiten der anderen zu misstrauen.


      Jetzt ist es die Fed und nicht die Geschäftsbanken, die eine viel größere Rolle bei der Stützung des zunehmend zerfallenden Intra-Bank-Repo-Marktes(Kreditmarkt) übernehmen.


      Die Geldmärkte verschieben massive Mengen an Dollars zur Fed.


      Infolgedessen ist der Repo-Markt in die Höhe geschnellt, da die Banken fast eine Billion pro Tag bei der Fed parken (= das Dreifache der normalen operativen Menge).
      Dies ist ein alarmierendes Zeichen für ein Gegenpartei-Risiko unter den Banken.

    [Blockierte Grafik: https://kingworldnews.com/wp-content/uploads/2021/07/KWN-Matt-III-7132021-1024x423.jpg]

    • Was bedeutet dies für Gold?
      Wenn die Märkte in den Keller gehen, kann Gold folgen, aber weit weniger schnell und nicht so tief.
      Viele Investoren sind dann ggf. gezwungen, sicherere Edelmetalle zu verkaufen, um Verluste bei Risikoanlagen auszugleichen.
      Der Druck auf Gold ist vorübergehend, aber real, wenn die Märkte in die Knie gehen.


      Aber wenn die Deflation die Börsenkurse trifft, setzt die Inflation bei den Preisen ein, dessen Anstieg wird Gold konsequent folgen.

    Diese enorme Ausweitung der Schulden werden sicher nur vorübergehend sein...
    Sie sollten dann zumindest aber auch "vorübergehend" für steigende Goldpreise sorgen.

    Democrats Strike Deal On $3.5 Trillion "Human Infrastructure" Package
    Aus dem Inhalt:


    • Chuck Schumer, der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Senat, hat gerade
      bekannt gegeben, dass sich die Demokraten hinter ein $3,5 Billionen Dollar schweres "Infrastruktur-Ausgabepaket gestellt haben, das sie nun mit Hilfe spezieller
      Haushaltsregeln verabschieden können, die es ihnen erlauben, das „Filibuster“ *)
      zu umgehen.“
      *) Dauerrede im US-Senat zur Verhinderung/Verzögerung von Abstimmungen


    • Der Deal ergänzt das 600-Milliarden-Dollar-Paket von Infrastrukturmaßnahmen,
      das Biden mit den Republikanern ausgehandelt hat.
      „Wenn man das zu den 600 Milliarden Dollar in einem überparteilichen Plan hinzufügt, kommt man auf 4,1 Billionen Dollar, was sehr, sehr nahe an dem liegt, worum Präsident Biden uns gebeten hat“, sagte Schumer.

    Fundamental ist es auch nicht zu erklären, denn die Minen erwirtschaften seit 1-2 Jahren nach einer jahrzehntelangen Durststrecke im Durchschnitt wieder einen starken Free Cashflow! Die Bilanzen der meisten Minen wurden im letzten Jahrzehnt mühsam saniert und sehen heute entsprechend gut aus. Viele Unternehmen sind netto schuldenfrei und sitzen auf Cashbergen.
    Die Dividenden steigen daher auch bereits, wobei das meiner Meinung nach eine Entwicklung ist, die noch ganz am Anfang steht!

    An der Börse werden die fundamentalen Daten eher selten berücksichtigt.
    Früher oder später werden sich diese aber durchsetzen.


    Wie sagte Kostolany:


    “Die Börse reagiert gerade mal zu zehn Prozent auf Fakten. Alles andere ist Psychologie.”


    und noch ein Spruch von ihm:


    "Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen".