Beiträge von peter98

    Ein umfangreicher Artikel (mit vielen interessanten Schaubildern), der gute Zeiten für Rohstoffe (und natürlich auch Edelmetalle) kommen sieht.
    Ich habe einige Schaubilder wieder herausgenommen, da es evtl. Copyright-Rechte verletzen könnte. Also gerne auf den Link gehen, um sich alle Bilder anzusehen.

    The End Game
    Nur ein kleiner Teil aus dem Inhalt:

    • In unserer Analyse ist die Inflation das "Endspiel" für die doppelten Vermögensblasen der Fed bei Aktien und Anleihen. Wir können bereits sehen, dass es sich an der Rohstofffront entwickelt.
    • Die Weltwirtschaft ist dem Risiko einer Schockinflation bei der Rohstoffversorgung ausgesetzt, was wir seit den 1970er Jahren nicht mehr erlebt haben.
    • Sowohl der Bloomberg Commodities Index als auch die 30-Jahres-Inflationserwartungen der USA testen jetzt eine 12-Jahres-Widerstandslinie erneut.
      Unserer Ansicht nach ist der Hauptgrund, warum die Verbraucherpreise nicht gestiegen sind, eine langjährige Phase niedriger Rohstoffpreise, ein Trend, von dem wir glauben, dass er sich bald ändern wird.


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    • Auf der Angebotsseite wurden Gold- und Silberminenunternehmen im disinflationären Umfeld seit dem letzten Höhepunkt des Edelmetallbergbaus im Jahr 2011 von den Anlegern als Kapitalzerstörer kritisiert. Infolgedessen hat sich die Ausgabendisziplin der Branche im letzten Jahrzehnt völlig umgekehrt. Die Majors haben zu wenig in den Einsatz ihrer Reserven investiert, um eine Versorgungsklippe für die Branche zu schaffen und gleichzeitig den freien Cashflow erheblich zu steigern.


    • Die Zahl der wichtigsten neuen Goldentdeckungen pro Jahr trägt seit 30 Jahren zu einem rückläufigen säkularen Trend bei.
      Wir glauben, dass sie in den nächsten Jahren einen neuen zyklischen Anstieg der Entdeckungen auslösen werden, nachdem das heutige Niveau gesunken ist.


    • Seit 2012 ist auch ein rückläufiger Trend bei den Investitionen in die Entwicklung neuer Minen zu verzeichnen.
      Die Kreditverfügbarkeit für Gold- und Silberminenunternehmen ist im letzten Jahrzehnt völlig ausgetrocknet. Die Unternehmen waren gezwungen, sich anzuschnallen und strenge Kapitalkontrollen durchzuführen, um in dieser Zeit finanziell zu überleben.


    • Diesmal sehen wir, dass der Goldpreis nahe dem Allzeithoch bleibt. Infolgedessen haben sich die großen Hersteller heute überraschenderweise zu Cashflow-Maschinen entwickelt.
      Sie genießen mehr freien Cashflow als in den letzten 25 Jahren. Insbesondere für die kleineren explorationsorientierten Spieler.
      Die Majors sind in einer großartigen Position, um für die nächsten Jahre Geld zu ernten.
      Sie stehen aber auch vor einer Versorgungsklippe, weil sie ihre Reserven nicht ersetzt haben.
      In den nächsten Jahren müssen sie Akquisitionen im Explorationssegment tätigen, um sie wieder aufzubauen.


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    • Auf der Nachfrageseite ist der erste wichtige Makrotreiber für den Goldpreis die Monetarisierung der Zentralbankschulden, die die steigenden Inflationserwartungen und die Nachfrage der Anleger nach Inflationsschutz für angesammelte Ersparnisse antreibt.
    • Der zweite wichtige Makrotreiber für den Aufwärtstrend der Goldpreise auf der Nachfrageseite sind heute sinkende Realzinsen.
      Der jüngste Rückgang der Realrenditen (in der folgenden Grafik umgekehrt dargestellt) ist vom Goldpreis abgewichen, was auf eine starke bevorstehende Aufwärtsbewegung des Metalls hinweist.
    • Die Aussichten für Gold hängen alle mit den größeren makroökonomischen Ungleichgewichten zusammen, die wir heute in der US-Wirtschaft sehen.
    • Und wie die Repo-Krise gezeigt hat, ist die Liquidität auch kurzfristig notwendig, um einen Zusammenbruch der Aktien- und Unternehmensanleihenmärkte zu verhindern.
      Dies ist jedoch sehr kurzsichtig, da steigende Rohstoffpreise und die reale Inflation das Nebenprodukt des neu gedruckten Geldes sind.
    • Wir gehen davon aus, dass die Inflationserwartungen weiterhin schneller als die nominalen Zinssätze steigen werden. Dies ist letztendlich ein sich selbst verstärkender Katalysator, um Investoren aus überbewerteten Aktien und Krediten in knappe Rohstoffe wie Edelmetalle und Öl zu treiben.

    Mit nachfolgendem Artikel möchte ich in die Weihnachtsfeiertage entschwinden und allen im Forum ein schönes Weihnachtsfest wünschen.


    Es war wieder mal ein interessantes Jahr und für alle Goldbugs hat es doch schon mal eine ganz gute Performance geliefert (für die meisten zumindest).
    Schauen wir also erwartungsfroh in das neue Jahr - in dem es auch schön wäre - abseits der Börsen - ein paar alte Gewohnheiten wieder zu erlangen.


    Metalle/Minen wechseln den Gang: Sind Sie bereit?
    Aus dem Inhalt:

    • Unser Rechercheteam glaubt, dass die aktuellen Überschussphase am Aktienmarkt Anfang bis Mitte 2021 enden wird.
      Das Ende dieser Phase wird eine neue Phase der Kapitalverteilung einleiten, in der Investoren unterbewertete Assets suchen und sich gegen Risiken an den Weltmärkten absichern werden.
    • Wenn und falls diese Überschussphase endet, sollten Rohstoffe und Edelmetalle in die Höhe schießen.
    • Junior-Minen sollten beginnen, sich in Phasen nach oben zu bewegen.
    • Erinnern Sie sich daran, dass dies eine längerfristige Wertgewinnungsphase der Rohstoffe und Metalle ist, die bis 2026-2027 (oder länger) andauern sollte.


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    Hatten wir nicht die Diskussion über die zettelwichserei vor ein paar Wochen??

    Es schadet nicht diesen Umstand immer wieder mal zur Sprache zu bringen, damit neue Forenmitglieder dies von Anfang an verinnerlichen.


    Mir war dies anfangs, auch nicht wirklich klar, dass man im Zweifel sich solche Zettel neben dem Klopapier stapeln kann.


    Überhaupt hat mir dieses Forum unglaublich viel Input über Gold (mit all seinen Varianten - speziell auch den Minen) vermittelt.
    Ohne dem Wissen, das hier von vielen guten Leuten vermittelt wird (man muss es sich aber auch anlesen und vor allen Dingen auch annehmen), hätte ich sicher nicht mein "normales" Aktien-Depot mit der Zeit immer mehr auf Edelmetallhaltige Aktien umgestellt - und dies habe ich absolut nicht bereut.

    die Buchführung des Fonds zu zertifizieren, scheint nicht die einzige Sorge für den GLD zu sein.

    Das hört sich in der Tat nicht schön an:

    • Goldenthusiasten haben schon lange in Frage gestellt, ob der Fonds alle physischen Metalle nachweisen kann, deren Besitz er in seinen Berichten angibt.
    • Im Bericht heißt es, dass der Fonds zwischen Januar und Juli dieses Jahres 348 Tonnen physisches Gold erwarb. Es scheint, als stamme eine Menge Gold - 70 Tonnen - oder mehr - von der Bank of England. Und hier ist die Sorge:
    • "Skeptiker glauben, dass das Gold, das von der BoE erworben wurde, nicht offiziell im Besitz des GLD ist. Stattdessen wurde es verleast und wird letztlich an die Zentralbank zurückgehen."
    • Zusätzlich zu Buchrechnungsproblemen sollten Investoren ebenfalls Risiken von Lagerdienstleistungen in Betracht ziehen. HSBC Bank ist der Verwalter des Goldes. Sie lagert die Barren des GLD in ihren Londoner Tresoren. Das bedeutet, dass Sie Ihr Vertrauen in HSBC setzen, wenn Sie Anteile am GLD besitzen.
    • Doch die meisten werden sich nicht den Gegenparteirisken bewusst sein.
    • Investoren sollten vielmehr echte Bullion erwerben und diese selbst lagern.
      Sie können Edelmetalle via anerkannter Lagerunternehmen halten, die nicht mit dem Bankensystem verbunden sind und isolierte Lagerung anbieten.
      Es gibt wenig Grund, dem GLD oder HSBC Vertrauen zu schenken.


      [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5fe1a8f62a83f.jpg]

    Erneut ein Artikel, der die Daten der Fed kritisch sieht - was sich für Gold aber eher positiv auswirken wird.


    Fed verschreibt sich erneut der Irreführung der Öffentlichkeit
    Aus dem Inhalt:

    • Hat die Federal Reserve gerade die nächste Phase des USD-Abschwungs begonnen?
    • Fed-Offizielle versprachen zudem, weiterhin Geld an die Finanzmärkte zu pumpen.
    • Edelmetallmärkte flachten in den letzten Wochen ab. Sie hatten Schwierigkeiten damit, Sichere-Hafen-Nachfrage anzuziehen.
    • Wie nachhaltig sich der Aktienbullenmarkt ins Jahr 2021 bewegen wird, bleibt abzuwarten.
      Investoren preisen eine starke, durch Impfstoff angetriebene Wirtschaftserholung ein, die durch geldpolitische und fiskalpolitische Stimuli unterstützt werden wird - all das mit wenigen bis gar keinen Inflationskonsequenzen.
    • Der durchschnittliche Amerikaner weiß intuitiv aus eigener Erfahrung, dass Inflation ein größeres Problem ist, als Offizielle anerkennen.
      "Preisstabilität" ist Fed-Sprache für Erhöhung der Gesundheits-, Wohn- und Lebenshaltungskosten.
      Die dazugehörige Grafik zeigt, wie stark die durchschnittlichen Gehälter hinter den Kosten der Haushalte hinterherhinken:


      [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5fdc65e83eed4.jpg]


    • Die Fed hilft dabei, die Hoffnungen auf ein "Goldlöckchen"-Szenario im nächsten Jahr anzukurbeln.
      Die Zentralbank prognostiziert nun ein Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr von etwa 4,2%.
      Sie erwartet, dass die Arbeitslosenzahl 2021 um 5% zurückgehen wird und die Inflation offiziell unter dem Ziel von 1,8% bleibt.
      Was könnte da schon schief gehen? Genügend.
    • Die Inflationsprognose der Fed basiert auf einem falschen Maßstab der "Kernpreisniveaus" - einer, der die realen Kosten der meisten Haushalte unterschätzt.
      Sollte sich die Wirtschaft stark erholen, wenn das Coronavirus bis Frühling verschwindet, so könnte eine Menge aufgestaute, durch Stimulus verstärkte Nachfrage einen Anstieg der Rohstoffpreise auslösen.
    • Niemals zuvor wurde eine derart hohe Menge Dollar in die Wirtschaft gepumpt.
    • Ein erneutes Aufflammen der Inflationsängste wäre ein deutlicher Katalysator für die nächste Aufwärtsphase an den Edelmetallmärkten.
    • Die Metallmärkte können schneller reagieren als ein Inflationsproblem für Aktieninvestoren oder die Finanzmedien offensichtlich wird.
      Deshalb ist es vernünftig, in Hartwährung zu investieren, bevor sie trendiger - und teurer - wird.



    Was macht man als erstes, wenn man als Großbank einen mit physischem Gold hinterlegten ETF übernimmt:
    Richtig: man schafft die bisherige Möglichkeit der physischen Auslieferung ab.


    Gold: Oh Schreck - Goldman Sachs greift an
    Aus dem Inhalt:

    • Goldman Sachs ist in das Geschäft mit Gold-ETFs eingestiegen. Das ist Goldman Sachs erster Rohstoff-ETF.
    • Sie haben einen bestehenden übernommen. Und zwar den der australischen Prägeanstalt, den Perth Mint Physical Gold ETF.
    • Der ETF wird künftig auf den Namen Goldman Sachs Physical Gold ETF tragen.
    • Es gibt dabei allerdings zwei große Neuerungen. Eine davon:
      Der ETF wird künftig nicht mehr wie bisher durch die Regierung von West-Australien gedeckt.
      Eine andere:
      Die Anleger können ihre Anteile nicht mehr gegen physisches Gold tauschen.
      Sprich: Eine Auslieferung ist künftig nicht mehr möglich.

    Nova mit weiteren News aus der Korbel Main in Alaska

    Ergänzend noch ein paar Aussagen aus der Meldung:

    • "Die Lagerstätte Korbel Main erstaunt uns immer wieder. Sie entwickelt sich zur Weltklasse in Bezug auf die
      Ressourcenausstattung, aber auch in Bezug auf andere technische Schlüsselaspekte, wie z.B. die Lage an der Oberfläche, die
      außergewöhnlichen metallurgischen Eigenschaften, einschließlich der Goldgewinnung.
    • Außerdem haben diese Ergebnisse nun
      bestätigt, dass die Erzsortierung eine reale und zukünftige Chance darstellt, um höhere betriebliche
      Effizienz zu erzielen.
    • Nova ist in einer idealen Position, um unser Ziel zu erreichen, Korbel Main zur Produktion zu bringen und gleichzeitig
      gleichzeitig den Goldbezirk Estelle zu erschließen.

    Brent Hilscher, einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Erzsortierungstechnik und der Goldgewinnung, erklärte:

    • "Das Projekt Estelle weist eine ausgezeichnete Goldheterogenität auf. Ein beträchtlicher Teil des Goldes der
      Lagerstätte ist in überraschend hochgradigem Gestein enthalten.
    • Eine noch bessere Nachricht ist, dass Nova und ABH Engineering für Estelle Methoden zur Massen-Sortierung mittels PGNAA und zur Partikel-Sortierung mittels Dual Energy XRT entwickelt haben.

    Da Inflation auch immer etwas mit Geldentwertung zu tun hat und dies eher für einen steigenden Goldpreis spricht, anbei dieser Artikel.


    Inflationssteuer: Was vom Arbeitslohn bleibt
    Darin wird deutlich, dass es für viele immer schwieriger wird aufgrund der versteckten Inflation für die Zukunft vorzusorgen.



    Aus dem Inhalt:

    • Die offizielle Preisinflationsmessung weist allerdings auch Lücken auf.
    • Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), an dem sich die Geldpolitik der EZB orientiert, ist ein Index für den Gegenwartskonsum.
    • Er beinhaltet also im Wesentlichen Konsumgüterpreise und klammert die Preise von Anlage- bzw. Zukunftsgütern systematisch aus.
    • Nutzt man den HVPI zur Bewertung des Lebensstandards, reduziert man die Bürger also zu reinen Konsumenten in der Gegenwart.
    • Man ist aber nicht nur Gegenwartskonsument, sondern auch Sparer und Anleger zur Vorsorge für den Zukunftskonsum.
      Lebensqualität bestimmt sich also nicht nur daraus, wie viel ich heute konsumieren kann, sondern auch, wie gut ich für morgen vorsorgen kann.

    Interessant in diesem Zusammenhang ist dann eben auch wie sich in den letzten Jahren der Arbeitslohn entwickelt hat, um diese Vorsoge überhaupt betreiben zu können.
    Hierzu enthält der Artikel ein schönes Schaubild


    [Blockierte Grafik: https://www.misesde.org/wp-content/uploads/2020/12/kf_inflation2.png]



    Daraus ergibt sich:

    • Der Median der nominalen Bruttolöhne pro Stunde ist nach Daten des Soziooekonomischen Panels des DIW Berlin zwischen 1999 und 2017 um 1,59% pro Jahr gestiegen.
    • Setzt man den HVPI zur Berechnung der Reallöhne an, so lässt sich ein reales Lohnwachstum von immerhin, aber doch ernüchternden, 0,12% pro Jahr verzeichnen.
    • Verwendet man allerdings das alternative Inflationsmaß, so sind die Reallöhne zwischen 1999 und 2017 um 0,97% pro Jahr gesunken. Zwischen 2010 und 2017 lag die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Reallöhne sogar bei -2,17%.
    • Das bedeutet, dass der Medianlohn pro Stunde im Jahr 2017 noch etwa 83% der realen Kaufkraft des Medianlohns von 1998 hatte.
      Die Menschen können sich im Durchschnitt von ihrem Arbeitslohn weniger kaufen, wenn man mehr als nur die Güter des täglichen Konsums berücksichtigt.
    • Dieses Ergebnis ist auf überproportionale Vermögenspreisinflation und steigende Steuereinnahmen zurückzuführen
    • Über die allgemeine Preisinflation wird das reale Arbeitseinkommen der Bürger über die direkte Besteuerung hinaus entwertet.

    Da Inflation auch immer etwas mit Geldentwertung zu tun hat und dies eher für einen steigenden Goldpreis spricht, anbei dieser Artikel.


    Inflationssteuer: Was vom Arbeitslohn bleibt
    Darin wird deutlich, dass es für viele immer schwieriger wird aufgrund der versteckten Inflation für die Zukunft vorzusorgen.



    Aus dem Inhalt:

    • Die offizielle Preisinflationsmessung weist allerdings auch Lücken auf.
    • Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), an dem sich die Geldpolitik der EZB orientiert, ist ein Index für den Gegenwartskonsum.
    • Er beinhaltet also im Wesentlichen Konsumgüterpreise und klammert die Preise von Anlage- bzw. Zukunftsgütern systematisch aus.
    • Nutzt man den HVPI zur Bewertung des Lebensstandards, reduziert man die Bürger also zu reinen Konsumenten in der Gegenwart.
    • Man ist aber nicht nur Gegenwartskonsument, sondern auch Sparer und Anleger zur Vorsorge für den Zukunftskonsum.
      Lebensqualität bestimmt sich also nicht nur daraus, wie viel ich heute konsumieren kann, sondern auch, wie gut ich für morgen vorsorgen kann.

    Interessant in diesem Zusammenhang ist dann eben auch wie sich in den letzten Jahren der Arbeitslohn entwickelt hat, um diese Vorsoge überhaupt betreiben zu können.
    Hierzu enthält der Artikel ein schönes Schaubild


    [Blockierte Grafik: https://www.misesde.org/wp-content/uploads/2020/12/kf_inflation2.png]



    Daraus ergibt sich:

    • Der Median der nominalen Bruttolöhne pro Stunde ist nach Daten des Soziooekonomischen Panels des DIW Berlin zwischen 1999 und 2017 um 1,59% pro Jahr gestiegen.
    • Setzt man den HVPI zur Berechnung der Reallöhne an, so lässt sich ein reales Lohnwachstum von immerhin, aber doch ernüchternden, 0,12% pro Jahr verzeichnen.
    • Verwendet man allerdings das alternative Inflationsmaß, so sind die Reallöhne zwischen 1999 und 2017 um 0,97% pro Jahr gesunken. Zwischen 2010 und 2017 lag die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Reallöhne sogar bei -2,17%.
    • Das bedeutet, dass der Medianlohn pro Stunde im Jahr 2017 noch etwa 83% der realen Kaufkraft des Medianlohns von 1998 hatte.
      Die Menschen können sich im Durchschnitt von ihrem Arbeitslohn weniger kaufen, wenn man mehr als nur die Güter des täglichen Konsums berücksichtigt.
    • Dieses Ergebnis ist auf überproportionale Vermögenspreisinflation und steigende Steuereinnahmen zurückzuführen
    • Über die allgemeine Preisinflation wird das reale Arbeitseinkommen der Bürger über die direkte Besteuerung hinaus entwertet.

    In diesem Jahr ist schon einiges an Geld zu den Goldhändlern geflossen.


    Pro Aurum verkauft 12 t Gold pro Quartal
    Aus dem Inhalt:

    • Der deutsche Edelmetall-Händler Pro Aurum meldet im Jahresverlauf eine Absatzsatzsteigerung von 50 Prozent.
    • Für das Gesamtjahr zeichnet sich bei dem Unternehmen ein Absatz von rund 50 Tonnen Gold ab.
    • In den vergangenen Tagen habe die Edelmetall-Nachfrage wegen der Ankündigung eines zweiten Lockdowns noch mal deutlich zugelegt.

    Es gibt wieder neue Bohrergebnisse



    Habe gerade gesehen, dass Goldmineraloge schneller war. :thumbup:


    Amex drills 81.5 m of 1.51 g/t Au at Perron
    Aus dem Inhalt:


    • Amex Exploration Inc. hat die Ergebnisse von mehreren Bohrlöchern veröffentlicht, die den oberflächennahen Teil der Denise-Zone der Eastern Gold Zone (EGZ) umfassen (die genauen Bohrergebnisse finden sich im Artikel).
    • Die heutigen Ergebnisse bestätigen und vergrößern den Kern der Denise-Zone mit einem hohen Metallfaktor und großen Abschnitten mit Goldmineralisierung erheblich.
    • Jacques Trottier, PhD Executive Chairman von Amex, sagte:
      Wir stoßen bei Denise weiterhin auf eine breite oberflächennahe Goldmineralisierung, die das Tagebaupotenzial der gesamten Eastern Gold Zone verbessert.


      Während wir die Definitionsbohrungen in der Zone Denise vorantreiben, stellen wir fest, dass sich die Kontinuität und Konsistenz der Mineralisierung verbessert.

    • Darüber hinaus freut sich Amex bekannt zu geben, dass Herr Patrick Musampa dem Managementteam beigetreten ist und nach dem Rücktritt von Herrn Martin Nicoletti die Rolle des Chief Financial Officer übernehmen wird.
      Herrn Musampa heißen wir in der Rolle als CFO willkommen. Er ist mit Amex sehr vertraut, da er im vergangenen Jahr zusammen mit unserem früheren CFO Martin Nicoletti an unseren Unterlagen gearbeitet hat.

    Egon von Greyerz hat in seinem heutigen Artikel wieder einen schönen Vergleich zu den angehäuften Schulden und dem Handelsvolumen von (Papier-)Gold parat.


    Aus dem Inhalt:

    • Das betreffende (Schulden-)Schiff ist jetzt schon mit 80 Billionen $ US-Schulden beladen, von denen allein der Staat 27 Billionen $ ausgegeben hat, die Fed druckte dazu 7 Billionen $.
      Hinzu kommen Derivate und ungedeckte Verbindlichkeiten von mindestens ½ Billiarden $. Sagen wir also, die US-Gesamtverschuldung beträgt 600 Billionen $ (einschließlich der Verbindlichkeiten, die noch zu Schulden werden).
    • Nur zur Verbildlichung: In 100 $-Scheinen würden 600 Billionen US-Dollar 60 Millionen Tonnen wiegen. Dieses Gewicht entspricht 150.000 Jumbojets von Typ 747. Kein Wunder, dass das Schiff mit einer solchen Schuldenlast schnell sinken wird.
    • Insofern kann es nicht überraschen, dass Staaten den Plan verfolgen, die Papiergeldform zugunsten von CBDC (Central Bank Digital Currency bzw. Digitalgeld der Zentralbanken) abzuschaffen. Es ist viel leichter, die Gesamtverschuldung von 600 Billionen $ auf einen USB-Stick zu packen, der nur wenige Gramm wiegt.



    • Ich zeigte den Chart damals, um zu zeigen, dass das tägliche Handelsvolumen beim Gold beim 850-fachen der täglichen Minenproduktion und beim Doppelten des S&P-Volumen liegt!
      Der massive Goldhandel der Bullionbanken ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie aufgrund der großen ungedeckten Papiergold-Leerverkäufe große Probleme haben, ihre Positionen auszugleichen.


      [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5fd669ec11b4a.jpg]





    Dieser Artikel befasst sich mit fundamentalen Daten zu Gold.


    Bullische Fundamentaldaten des Goldes
    Zuvor aber noch ein Hinweis auf einen anderen Artikel, der sich mit der rasanten Ausweitung der Geldmenge im November befasst. Diese Thematik wird auch im obigen Artikel aufgegriffen.


    Schockierender Anstieg der US-Geldmenge in den letzten zwei Wochen

    • ... Diese zeigen einen weiteren Anstieg um 312 Milliarden $, zusätzlich zu den 498 Milliarden $, die in der Woche zuvor hinzugefügt wurden.
      Der Gesamtanstieg der M1-Geldmenge in den USA vom 16. November zum 30. November beträgt demnach schockierende 809 Milliarden $.
    • Der Analyst stellt sich die Frage, weshalb die Geldmenge in den letzten Wochen derart stark ausgeweitet wurde.
      Die einigermaßen nachvollziehbare Erhöhung in den sechs Wochen von 16. März bis 27. April erreichte 773 Mrd. $, doch warum nun 810 Mrd. $ in nur zwei Wochen?

    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5fd347d7db34a.png]
    Nun aber zum eigentlichen Artikel, aus dem ich einige der fundmentalen Daten herausgreifen möchte.

    • negative "Realzinsen" sind eine wichtige, langfristige Korrelation zum Goldpreis.
      Doch negativer Nominalzins ist der bullischste Faktor, der jemals von der Menschheit erschaffen wurde.
    • Und dann ist da der US-Dollar. Wenn Sie ihn gegenüber anderen Fiatwährungen messen, dann ist sein Wert seit Einführung von QE4ever Ende März um 12% eingebrochen.
    • Doch lassen Sie uns den Dollar nicht nur gegenüber anderen Fiatwährungen messen. Stattdessen betrachten wir ihn auf einer absoluten Angebotsbasis.

    Wie heißt es dort so schön:

    • welches Land hat seine Schulden um 170 % erhöht und erweiterte die Geldmenge im gleichen Zeitraum um das 4-fache? Nein, es ist nicht Simbabwe, es ist Amerika.



    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5fd146d1b01c4.png]
    Aus all den jetzigen Fundamentaldaten schließt der Autor wie folgt:

    • Während es unwahrscheinlich ist, dass es von hier aus direkt nach oben geht, so ist es sehr wahrscheinlich, dass das Schlimmste nun hinter uns liegt; und jede neue Chart-Hürde, die genommen wird, wird weitere, optimistische Käufe anziehen.
    • Nach einer starken Rally, auf die eine monatelange Konsolidierung folgte, nehmen die Edelmetalle ihren Aufwärtstrend nun basierend auf deutlich bullischen Fundamentaldaten wieder auf.
      Das Jahr 2020 hat sich ähnlich wie 2019 abgespielt und 2021 wird den Trend fortsetzen.

    Videos sind fast immer zu lange, um schnell mal den Tenor dazu zu erhalten.
    Ich möchte deshalb die wichtigsten Passagen aus diesem Video widergeben.


    Es handelt sich hauptsächlich um einen Vortrag des stellvertretenden Dekans Di Dongsheng, stellvertretender Dekan der „School of International Studies“ der Volksuniversität Pekings und gehört zum Beraterkreis des chinesischen Staatschefs Xi Jinping.


    Er plaudert dabei aus dem Nähkästchen und verriet wie die Kommunistische Partei die Wallstreet benutzt, um Einfluss auf die USA auszuüben. Das Video ist zwischenzeitlich aus dem chinesischen Internet gelöscht worden.
    Daraus ein paar interessante Passagen:

    • 05:20 - Warum konnten China und USA zwischen 1992 und 2016 alle möglichen Probleme innerhalb kurzer Zeit lösen?
    • 05.45 - Weil wir Leute an der Spitze haben. Wir haben alte Freunde, die an der Spitze des amerikanischen Zirkels von Macht und Einfluss stehen.
    • Er erzählt dann eine Geschichte, in der letzten Endes eine alte einflussreiche Dame mit israelisch/amerikanischem sowie chinesischem Pass half, indem sie vernünftig mit einer Person redete (Zitat aus Mafiafilm der Pate), die zunächst nicht kooperativ gegenüber den Chinesen war.
      (Die Dame stammt von einem berühmten führenden globalen Finanzinstitut der Wallstreet und ist Direktorin der Region Asiens auf höchster Ebene). Er hat den Namen nicht verraten, da dies politisch inkorrekt gewesen wäre.
    • 11:15 - Wir haben in den letzten 30/40 Jahren das Machtzentrum der USA genutzt.
      Seit den 70er Jahren hat die Wallstreet einen starken Einfluss auf die inneren und äußeren Angelegenheiten der USA.
      Wir hatten einen Kanal auf den wir uns verlassen konnten.
      Der Status der Wallstreet hat sich nach 2008 verschlechtert.
      Und was noch wichtiger ist, dass die Wallstreet seit 2016 Trump nicht mehr auf Spur bringen kann.
      Während des Handelskriegs versuchten "die Freunde" zu helfen, aber sie konnten nicht viel tun.
    • 12:05 - Aber jetzt sehen wir, dass Biden gewonnen hat.
      Er gehört zur traditionellen Elite, dem Establishment, die der Wallstreet sehr nahe steht.