Egon von Greyerz erteilt mit diesem Artikel wieder ein wenig Geschichtsunterricht.
Geschichtslektion: Goldeigentum, wenn Zentralbanken die Kontrole verlieren
Hier ausschnittsweise ein paar Aussagen, die sich auf Gold beziehen:
- Wenn ein Land Geld druckt, um Wohlstandsphasen zu verlängern, merkt anfänglich niemand den Betrug.
Steigende Preise werden gerne gemeinhin als Inflation interpretiert. Doch niemand erkennt (oder versteht), dass nicht die Preise steigen, sondern der Wert des Geldes sinkt. - Die Golddeckung einer Landeswährung hindert das betreffende Land daran, Geld auszugeben, das es nicht hat. Wann immer ein Land die Gold- oder Silberdeckung aussetzte, folgte die Zerstörung der Währung.
- Ohne die komplette Manipulation aller Märkte ist es nicht möglich, ein halbes Jahrhundert lang chronische Schulden und Defizite zu haben. Die US-Regierungen und die Federal Reserve haben geschickt an allen Finanzmärkten interveniert - ob nun Aktien, Anleihen, Zinssätze, Währungen, Derivate oder aber Gold und Silber.
- Die Folge all dessen ist, dass es heute keine echte Märkte und auch keine echten Kurse mehr gibt. Es gibt ein Kasino, in dem der Staat mit Unterstützung der Fed sowie deren Bankerfreunden praktisch den gesamten Handel und alle Kurse kontrollieren.
- In den nächsten Jahren wird die Welt lernen, dass sich mit Geldschöpfung niemals Wohlstand erzeugen lässt. Dann werden sich auch die Massen Gold und Silber zuwenden.
An diesem Punkt werden praktisch keine physischen Edelmetalle mehr käuflich sein, zu keinem Preis.