Beiträge von peter98

    Ein Artikel der erneut den niedrigen Silberpreis anspricht. Weiter erwartet der Autor eine niedrigere Förderung von Silber in diesem Jahr - die bereits seit 2015 rückläufig ist.


    Silberpreise könnten bald verrückt spielen
    Aus dem Inhalt:

    • Nur wenige Anleger erkennen, dass sich die Fundamentaldaten für Silber jeden Tag weiter verbessern.
    • Leider geht das bullische Argument für den Besitz von Silber in einem Markt unter, in dem hoch bewertete, überhebelte Tech-Aktien und andere finanzielle Müllgüter wie verrückt gehandelt werden.
    • Während die globale Pandemie den globalen Silberabbau in den letzten Monaten am stärksten beeinflusst hat, glaube ich, dass er sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 noch weiter verringern wird.
    • Aus diesen Gründen sehe ich die Situation für das weltweite Angebot aus Silberminen in diesem Jahr und darüber hinaus negativ.
    • Die weltweite Silberproduktion erreichte 2015 ihren Höhepunkt und geht seitdem zurück, die Goldproduktion hat indes im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch erreicht.


      [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5ee205c7db9c2.png]


    • Was die Situation beim Silberangebot noch weiter verschlechtern wird, sind die Auswirkungen der globalen Pandemie, welche die Produktion wahrscheinlich um weitere 30-50 Mio. oz schrumpfen lassen werden.
      Es besteht also eine große Wahrscheinlichkeit, dass das weltweite Silberbergbauangebot für 2020 unter 800 Mio. oz, auf 785-795 Mio. oz, fällt.
    • Die überwiegende Mehrheit der Anleger hat keine Ahnung, wie unterbewertet Silber als Vermögenswert ist.
      Angesichts des sinkenden Angebots und der in Zukunft steigenden Nachfrage nach physischen Investitionen könnten wir verrückte Silberpreise sehen.




    Da in dem Artikel ein schöner Vergleich der Staatsschulden mit Silber enthalten ist, passt er hier gut rein (könnte natürlich auch im Hegemon-Faden stehen).



    U.S. Total Public Debt Increases a Stunning $25 Billion A Day In 2020




    In dem Artikel wird die US-Verschuldung in 2020 dem Wert von Silber gegenübergestellt.

    • Im Durchschnitt ist die öffentliche Verschuldung der USA in diesem Jahr an jedem Arbeitstag (bisher 116 Tage) um 25 Milliarden Dollar gestiegen.
    • In nur einer Woche hätten die zusätzlichen 125 Milliarden Dollar an US-Staatsschulden die gesamte globale Silberminenversorgung der letzten acht Jahre, d.h. fast 7.000.000.000 Unzen, aufkaufen können.
    • Und in etwas weniger als anderthalb Monaten hätte der Anstieg der US-Staatsschulden die gesamte Silberproduktion seit 1493 gekauft... 52.000.000.000 Unzen und mehr. So verrückt ist das ganze System geworden.


    • Von 2007 bis 2019 betrug der durchschnittliche Schuldenanstieg pro Tag 4,4 Milliarden Dollar.
      Wenn wir die Neuverschuldung von 2,9 Billionen Dollar durch 116 Arbeitstage im Jahr 2020 teilen, ergibt das SOGAR 25 Milliarden Dollar PRO TAG.


      [Blockierte Grafik: https://d39ua1j16brbz0.cloudfront.net/wp-content/uploads/2020/06/US-Public-Debt-Average-Increase-Per-Day-2007-JUNE-2020.png?x76303]




    Diese Umfrage zu Gold wurde an die Zentralbanken gerichtet.
    Es ergeben sich ganz interessante Erkenntnisse daraus, die sicherlich nicht nachteilig für Gold zu interpretieren sind.


    Central banks remain positive on gold amid COVID-19 risks


    Ausschnitte aus dem Artikel:

    • Die diesjährige Umfrage (unter 51 Zentralbanken), bei der die Zahl der Antworten sprunghaft angestiegen ist, zeigt deutliche Anzeichen dafür, dass die Bedeutung von Gold für die Verwaltung der Zentralbankreserven zunimmt.
    • 20 % der Befragten geben an, dass sie planen, ihre Goldreserven in diesem Jahr aufzustocken.
    • Auf die Frage der Relevanz zu ihren Investitionsentscheidungen:
      Die überwältigende Mehrheit - 88% - wählte "negative Zinssätze" als relevant aus.
      Diese Ansicht wird sich in der Zeit nach COVID-19 wahrscheinlich noch verstärken, da die fortgesetzte monetäre Expansion die globalen Zinssätze auf absehbare Zeit niedrig oder negativ halten wird, eine Situation, die die Attraktivität von Gold ("Opportunitätskosten") im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren erhöht.
    • Auf die Frage warum die Zentralbanken Goldreserven halten:
      Wie in der letztjährigen Umfrage waren "Historische Position" und "Langfristige Wertaufbewahrung auf den ersten beiden Plätzen.
      Die Leistung von Gold in Krisenzeiten ist zum drittwichtigsten Faktor (79%) aufgestiegen.
      Auch andere investitionsbezogene Faktoren wie "Kein Ausfallrisiko", "Effektiver Portfolio-Diversifizierer" und "Hochliquide Anlage" haben in diesem Jahr deutlich an Bedeutung gewonnen.
      [Blockierte Grafik: https://www.gold.org/sites/default/files/2020-06/shaokai_02.jpg]
    • Die COVID-19-Pandemie hat möglicherweise das Denken in Richtung Risikomanagement und die Notwendigkeit einer Portfolio-Diversifizierung geändert, was dazu geführt hat, dass diese Faktoren für das Halten von Gold an Bedeutung gewonnen haben.
    • Zur Frage der Prognosen für Veränderungen der Goldbestände:
      Die Ergebnisse zeigen, dass die Konsensmeinung deutlich positiver ist als im vergangenen Jahr. Drei Viertel sagen, dass die Goldbestände der globalen Zentralbanken im Jahr 2020 steigen werden.
    • Keiner der Befragten glaubt, dass die Goldbestände der globalen Zentralbanken abnehmen werden.
    • Darüber hinaus werden 20% der Zentralbanken ihre eigenen Goldbestände in in diesem Jahr aufstocken, gegenüber 8% im letzten Jahr.
    • Die Auswirkungen der Pandemie mögen eine Rolle bei der Änderung der Ansichten gespielt haben, aber ihre Nachwirkungen - anhaltend niedrige und negative Zinssätze, Sorgen um die fiskalische Nachhaltigkeit und anhaltende Instabilität der Finanzmärkte - werden wahrscheinlich noch lange nach dem Abklingen des Virus anhalten. Diese Faktoren könnten die Zentralbanken dazu veranlassen, die Position von Gold in ihren Portfolios neu zu bewerten, was wiederum die Fortsetzung des jahrzehntelangen Trends der Goldkäufe durch die Zentralbanken unterstützen könnte.



    Falls die weitaus überbewerten bzw. hochgekauften Standardaktien weiter stark nachgeben, evtll. sehr massiv, dürften das in der ersten Phase auch die PM Werte treffen...

    Es mag gut möglich sein, dass bei nachgebenden Kursen auch bei Edelmetall-Aktien der Reflex eintritt, dass diese erst mal verkauft werden.
    Aber solange die Preise für Edelmetalle stabil bleiben, werden diese Firmen in Zukunft ihr Geld verdienen, was bei den Standardaktien meist nicht der Fall ist.
    Ich fühle mich mit den Rohstoff-Aktien jedenfalls wesentlich wohler, als mit den vor längerer Zeit verkauften Standard-Aktien. :)

    Ein Artikel der versucht aufzuzeigen, dass die Fed nicht immer mit mehr Geld den Karren aus dem Dreck ziehen kann.
    Es wird versucht an einem Beispiel zu zeigen, dass der Dominostein wahrscheinlich schon gekippt ist.


    Unstoppable: The Greatest Depression & The Reverse Wealth Effect
    Ausschnitte daraus:

    • Ein Arbeitnehmer wird entlassen und kann es sich nicht mehr leisten, in sein Lieblingsrestaurant zu gehen.
    • Die Ausgaben des Restaurants sind so hoch, dass es bei geringerem Kundenaufkommen nicht überleben kann und deshalb schließen muss.
    • Die Ausgaben des gewerblichen Vermieters sind so hoch, dass er es sich nicht leisten kann, die Mieten zu senken. Wenn der Raum leer ist geht der Vermieter pleite.
    • Die Bank, die die Hypothek hält, muss dann einen schwindelerregenden Verlust verkraften. Die Immobilie ist dazu auch nicht mehr viel wert.
    • Die fallenden Dominosteine lösen einen umgekehrten Vermögenseffekt aus.
    • Der derzeitige Massenwahn besteht darin, dass man glaubt die Fed kann jeden mit kostenlosem Geld aus der Klemme helfen.

    Aber wir müssen uns vor Augen halten, was die Fed nicht tun kann:

    • 1. Sie kann die beispiellose Vermögensungleichheit nicht umkehren, die durch ihre Politik zum zivilen Zusammenbruch führte.
    • 2. Sie kann die Menschen nicht dazu bringen Risiken und Sorgen mit der Gründung eines neuen Unternehmens auf sich zu nehmen.
    • 3. Sie kann Arbeitgeber nicht zwingen, mehr Mitarbeiter einzustellen.
    • 4. Sie kann unprofitable Unternehmen nicht rentabel machen.
    • 5. Sie kann die Menschen nicht zwingen, Vermögenswerte zu überhöhten Preisen zu kaufen.
    • 6. Sie kann zahlungsunfähige Unternehmen und Kommunalverwaltungen nicht wieder zahlungsfähig werden lassen.
    • 7. Sie kann Menschen, die jetzt erkennen, dass ihre Priorität darin besteht, Geld zu sparen, nicht zwingen, ihr Geld auszugeben...
    • Wir stehen vor der größten Depression, weil es keinen Ausweg gibt. Entweder verschwindet der Phantomreichtum der Vermögensblasen vollständig, oder die Phantomkaufkraft der Fiat-Währung verschwindet.
      Beide Wege führen zum gleichen Ziel: den systemischen Zusammenbruch.

    Ein Artikel, der beschreibt, wie irrational Aktienwerte gekauft wurden



    "We Have Reached The Silly Phase Of The Bull Market"

    Ausschnitte daraus:


    • Was sich in den letzten zwei Monaten auf den Märkten abspielte, ist die glorreichste Episode menschlicher Gier, die ich seit 1999 gesehen habe.
    • Der spekulative Handel und die Ignoranz derer, die ihn betreiben ... passiert eben in der Endphase eines Bullenmarktes, der seit einem Jahrzehnt andauert.


    Am Beispiel der Hertz-Aktie wurde es erläutert

    • Und mit Hertz gab es nicht die einzigen Aktientrottel, die Aktien in der Hoffnung kaufen, einen größeren Trottel zu finden, der sie ihnen zu einem höheren Preis abnimmt.


    Aber es wurde dann auch noch so richtig mit Optionen gezockt.

    • Käufer "investierten" letzte Woche atemberaubende 35,6 Millionen in neue Call-Optionen.
    • Ein Teil dieser Spekulation wurde von den Steuerzahlern finanziert. Einige vom Kongress ausgesandte Stimulus-Checks - 290 Milliarden Dollar davon - landeten auf Robinity- oder ETrade-Konten.
      In einem kürzlich erschienenen Artikel des WSJ wurde eine arbeitslose 22-jährige Frau zitiert, die einen Teil ihres Stimulus-Schecks auf ihr Robinhood-Konto überwies:
      Es war im Grunde genommen kostenloses Geld, also beschloss ich, damit herumzuspielen".
      Sie verdoppelte ihr Geld, indem sie mit Aktien handelte, und jetzt wechselt sie zu Optionen.
    • Diese jungen "Investoren" sind genauso großspurig wie die Dot-Com-Day-Händler früherer Zeiten.
      [Blockierte Grafik: https://zh-prod-1cc738ca-7d3b-4a72-b792-20bd8d8fa069.storage.googleapis.com/s3fs-public/styles/inline_image_desktop/public/inline-images/economy_cartoon_10.18.2016__3_.png?itok=Lh2vQ1-k]


    Der Repo-Markt liegt in letzter Zeit nicht mehr so im Blickfeld des Interesses, obwohl sich dort einiges bewegt.


    Dieser Artikel gibt ein wenig Aufschluss



    Fed’s Repo Loans to Wall Street Skyrocket by 230 Percent Week Over Week
    Ein paar Auszüge daraus:

    • Zwischen Montag und Freitag der vergangenen Woche hat die Fed den Handelshäusern der Wall Street 304,20 Milliarden Dollar an Repo-Krediten gewährt.
    • Das waren 700 Prozent von dem, was sie in der Woche davor geliehen hatte.


      [Blockierte Grafik: https://wallstreetonparade.com/wp-content/uploads/2020/06/Fed-Repo-Loans-Over-Past-Five-Weeks.jpg]

    • Dies würde darauf hindeuten, dass sich die Liquiditätskrise zuspitzt und/oder dass sie immer größere Summen benötigt, um den Aktienmarkt am Laufen zu halten, wenn die Verkäufer zurückkommen.
    • Die Fed ist völlig durchgedreht, wenn es um ihren Geldhahn an der Wall Street geht.
    • Die Fed hat den zusätzlichen Vorteil, dass sie mit dieser gigantischen Zahl von einer halben Billion Dollar (diese Summe bietet die Fed seit 17 März als Tagesvolumen an) die Shorts aus dem Markt drängt.
      Welcher Short-Händler will gegen einen potentiellen täglichen Zustrom von einer halben Billion Dollar antreten, der hochgehebelt auf Kauf geht?
    • Nicht nur der Umfang dessen, was die Fed den Handelshäusern anbietet, ist verrückt, auch der Zinssatz ist verrückt. Noch nie zuvor in der Geschichte hat die Fed den Handelshäusern an der Wall Street Notfallkredite zu einem Zinssatz von 0,1 Prozent gewährt, wie es gegenwärtig bei ihren Repo-Krediten der Fall ist.
    • Es handelt sich um eine ungeheuerliche Subvention für die Wall Street, ohne eine vergleichbare Subvention für die Öffentlichkeit.
      Private Studiendarlehen belaufen sich auf bis zu 12 Prozent, während die Zinsen für Kreditkartenschulden noch höher sind.
    • Es dauerte mehr als zwei Jahrhunderte, bis die Staatsverschuldung der USA 4 Billionen Dollar erreichte, aber in nur 27 Jahren ist die Staatsverschuldung um 21,9 Billionen Dollar auf insgesamt 25,9 Billionen Dollar gestiegen.

    Anscheinend verkauft China weitere US-Anleihen, um dem exzessiven Drucken neuer Dollars entgegenzuwirken.


    Könnte evtl. deswegen gerade der Euro zum US-Dollar steigen, weil die Chinesen für die verkauften US-Anleihen Euros erwerben. Es ist zumindest auffällig, dass der Euro den relativ langen Seitwärts-Trend nach oben verlassen hat.


    Vorbereitung auf das Schlimmste: China verkauft US-Anleihen wegen Dollar-Sintflut
    Einige Auszüge aus dem Artikel:

    • China – der zweitgrößte Gläubiger der Vereinigten Staaten – will den Sturz offenbar nicht länger abwarten und handelt präventiv: mit dem Verkauf amerikanischer Staatsanleihen.
    • Peking – der zweitgrößte Gläubiger der Vereinigten Staaten – hat vor diesem Hintergrund erkannt, dass Washington seine wirtschaftlichen Probleme ohne die Dollar-Presse nicht lösen kann.
    • Investitionen in amerikanische Anleihen sind mithin zu einem Risiko geworden, schreibt das Portal „Sohu“: Die chinesische Führung wolle nicht abwarten, bis der Dollar abgewertet sei, und beginne den Ausverkauf amerikanischer Schatzpapiere.
    • Seit 2008 hat die amerikanische Zentralbank rund acht Billionen Dollar gedruckt, allein bis Ende dieses Jahres will die Fed fünf weitere Billionen nachschießen. Für den Dollarkurs kann das nicht ohne Folgen bleiben.
    • Der Ausverkauf trifft den Anleihenmarkt umso mehr, da die USA die Wertpapieremission gerade hochgefahren haben, um ihre Hilfsprogramme in Zeiten der Corona-Krise zu finanzieren.
    • Auch andere Länder haben die amerikanischen Schatzbriefe massenweise abgegeben.
      Für Washington verheißt das nichts Gutes, denn das 1,5-Billionen-Dollar-Loch im amerikanischen Haushalt wird mit dem Erlös aus dem Staatspapierverkauf gestopft.
    • Derweil schätzen große Banken, die Differenz zwischen den Staatseinnahmen und den Staatsausgaben erreicht in den USA bis Jahresende vier Billionen Dollar – der größte Wert seit dem Zweiten Weltkrieg.
    • Die Bilanz der Federal Reserve wird indes nach Bankenschätzung auf zehn Billionen Dollar aufgepumpt. Alles fast ausschließlich frisch gedrucktes Geld.

    Ein längerer Artikel, der die Euphorie an den Märkten und die Wirklichkeiten in der Wirtschaft ein wenig relativiert.



    Wer wird den Regen stoppen?




    Der fallende Regen aus fiskalpolitischem, geldpolitischem und politischem Unsinn hat sich zu einer wahren Sintflut entwickelt.


    Einige Ausschnitte aus dem Artikel:

    • Es steht eine Flut an:
      von Zentralbanken digital gedruckten Währungseinheiten, wachsende Staatsschulden, erdrückenden Unternehmens-, Regierungs- und Privatschulden, Insolvenzen, zunehmende Arbeitslosigkeit, verspätete Zahlungen, verlorene Umsätze, notleidende Kredite, geschlossene Unternehmen, Rezession, Repo-Wahnsinn, politischer Unsinn in einem Wahljahr.
    • dieselben gescheiterten Heilmittel werden verwendet:
      niedrigere Zinsen, Erschaffung Billionen von Dollar, um die Wall Street zu retten, Monetisierung von Staatsanleihen, um Regierungsausgaben zu finanzieren, Versenden von Schecks an die Bevölkerung (Helikoptergeld)...
    • Die neu gedruckten 3 Billionen Dollar entsprechen dem zwölffachen Wert des Goldes, das sich angeblich in Fort Knox befindet. Die Fed kann digitale Dollar erschaffen, aber kein Gold.
    • Viele Amerikaner zahlten im April oder Mai keine Miete. Dasselbe gilt für Hypothekenzahlungen, Kreditkartenrechnungen und Fahrzeugkredite...
    • Mehrere Einzelhandelsriesen haben sich insolvent gemeldet. Viele kleinere Unternehmen haben für immer geschlossen.
    • Bis zum 14. März hatte die Fed mehr als 9 Billionen Dollar in Repo-Krediten an Handelshäuser an der Wall Street ausgegeben...
    • Der Cares Act autorisierte 300 Milliarden Dollar für die Bevölkerung. Ein möglicher nächster Schritt ist ein allgemeines Grundeinkommen für die meisten erwachsenen Amerikaner
    • Was in Betracht gezogen werden sollte (Aussagen verschiedener Leute dazu):
      Es gibt keinen Weg, die Wirtschaft wiederherzustellen. Wir werden Humpty Dumpty nicht wieder zusammensetzen."
      "Es gibt kein Maß an Stimulus, das eine wirtschaftliche Kontraktion ins Jahr 2022 verhindern kann."
      "Die US-Wirtschaft befindet sich nun in einer Todesspirale."
      "Mehr als ein Fünftel der Amerikaner meint, dass sie wenig bis gar kein Vertrauen hätten, die nächste Monatsmiete oder Hypothekenzahlung rechtzeitig leisten zu können."
      "Das nächste Problem ist eine Bankenkrise, vollkommen unerwartet von Investoren und Kontoinhabern."
      [i]"...Zentralbanker... werden dazu ermutigt werden, die Inflation zu verdoppeln, um vorwiegend die Finanzmärkte zu unterstützen."

      "Man kann eine Wirtschaft nicht durch Gelddruckerei zum Wachsen bringen...
      "...die Welt beginnt, zu erkennen, dass Papiergeld nicht überleben kann, wenn Zentralbanken es zu Tode drucken."
      [/i],,, was über die letzten drei Monate stattfand, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Trends [steigender Gold- und Silberpreise] weiter stark bleiben."











    Über das nachfolgende Schaubild kann man einige weltweite Vermögenswerte zu einem relativ aktuellen Wert visuell vergleichen.


    Aufgrund der langen Schautafel habe ich diese hinter dem Spoiler gelegt.



    Anhand dessen kann man sehen, wie lächerlich günstig Silber bewertet ist.


    Es sind weitere interessante Vergleiche ersichtlich, beispielsweise:

    • Die weltweit im Umlauf befindlichen Geldnoten und Münzen haben gerade mal einen Wert von 6,6 Billionen US-$.
    • Allein die Bilanz der Fed beträgt 7 Billionen und ist seit 2020 um 40% angewachsen.
    • Das weltweit vorhandene Gold wird mit 197.576 Tonnen angegeben und mit einem derzeitigen Wert von 10,9 Billionen bewertet.
    • Allein die Big Five (Microsoft, Apple, Amazon, Alphabet, Facebook) vereinen einen Wert aufgrund ihrer Einnahmen von 5,444 Billionen Billionen US-$.
    • Die weltweiten Schulden belaufen sich auf eine Summe von 253 Billionen US-$.
    • Die weltweiten Immobilien-Werte sind mit einem Wert von 280,6 Billionen US-$ verzeichnet. Interessant die Anmerkung zu dieser Rubrik:
      22% des weltweiten Immobilien-Wertes wird Nord-Amerika zugeschrieben, obwohl nur 6% der Weltbevölkerung dort lebt (Europas Anteil beträgt ebenfalls 22% bei 10% Bevölkerungsanteil).
    • Abartig sind ganz am Ende die fiktiven Werte der Derivate.


    Ein Artikel, der sich anfangs mit der Geschichte um die Aufhebung des Goldstandards 1971 beschäftigt und zudem bemängelt, dass danach in den Schulen Gold kaum mehr ein Thema in den Wirtschaftsfächern war.



    Der zweite Teil des Artikels beschäftigt sich mit den zwei langen Gold-Bullenmärkten und sieht jetzt, dass der dritte Gold-Bullenmarkt im Gange ist.


    Why Gold?
    Ausschnitte aus dem 2. Teil:

    • Die beiden großen Bullenmärkte waren 1971-1980 (Gold plus 2.200%) und 1999-2011 (Gold plus 760%). Zwischen diesen Bullenmärkten lagen die beiden Bärenmärkte (1981-1998 und 2011-2015), aber der langfristige Trend ist unbestreitbar.
      Seit 1971 ist Gold selbst nach den Rückschlägen der Bärenmärkte um 5.000% gestiegen.
    • Jetzt ist der dritte große Bullenmarkt im Gange. Er begann am 16. Dezember 2015, als Gold am Ende der Baisse 2011-2015 bei $1.050 pro Unze seinen Tiefststand erreichte.
    • Seitdem ist Gold um über 65% gestiegen. Das ist ein schöner Gewinn, aber im Vergleich zu 2.200% und 760% Gewinn der letzten beiden Bullenmärkten nur eine kleine Veränderung.
    • Wenn es um Kapital- und Rohstoffmärkte geht, bewegt sich nichts geradlinig, insbesondere bei Gold nicht.
      Aber dieses Muster deutet darauf hin, dass die größten Gewinne beim Goldpreis noch bevorstehen.
      Und im Moment sagen mir meine Modelle, dass der Goldpreis auf historische Gewinne zusteuert, da der dritte große Bullenmarkt an Fahrt gewinnt.



    Es fehlt der feste Umtauschkurs und die Bereitschaft FIAT gegen diesen Kurs zurückzunehmen und in Gold zu tauschen

    Laut einem Absatz vorher kann die Russische Bank den Yuan in Shanghai gegen Gold ohne Wechselkursrisiko eintauschen.

    • Seit 2016 hat die Russische Bank einen Sitz in Peking. Von dort aus kann Russland seine chinesischen Yuan verwenden, um Gold an der Shanghai Exchange zu kaufen. Ohne Wechselkursrisiko.

    Ein langer Artikel der sich thematisch mit einem neuen Goldstandard gegen den Petro-Dollar beschäftigt. Russland und China haben demnach neue Ansätze.
    Der Artikel enthält dazu noch viele weiterführende Links zu anderen interessanten Artikeln.



    Neuer Goldstandard gegen Wirtschaftskrise? Russland und China mit Ansätzen




    Ein paar Ausschnitte aus dem Artikel

    • Doch unser Fiatgeld erscheint dagegen als ein dauerhafter Krisenherd, der wahllos reproduziert wird und Staaten an den Rand des Bankrotts führt. Die Notenpressen der Zentralbanken drucken Devisen, die keinen Gegenwert haben.
    • Eine imaginäre Währung, die den Wert der Waren durch ständig neue Geldeinheiten aus dem Nichts verdünnt, taugt irgendwann nicht mehr für den Alltag und schon gar nicht als Gegenwert für geleistete Arbeit.
    • Eine Rückkehr zum goldgedeckten Geld erfordert eine radikale Reform der Finanzmärkte, sowie Gesetze und Regulierungen unter denen Zentralbanken und Investmentbanken arbeiten.
    • Der Zusammenbruch des jetzigen Währungssystems wird nicht über Nacht passieren. Es zeichnet sich jedoch schon ab – die Krise ist sichtbar.
      Das Ende vom Petrodollar naht, der Petro-Yuan kommt. Ein goldgedeckter Handelswechsel – der Gold Trade Notes – rückt Schritt für Schritt näher.
    • Mit Russland hat man gerade den Grundstein für ein neues Zahlungsmittel im Ölhandel gelegt, das sich am Vorbild des Ölgeschäfts zwischen Indien und dem Iran orientiert. Aufgrund Sanktionen wurde nicht gekauft, sondern getauscht. Gold gegen Öl.
    • China kann im Gegenzug bereits seit 2015 den russischen Ölförderer Gazprom für sein Erdöl in Yuan bezahlen.
      Die erworbenen Yuan nutzt Russland um Waren aus China zu beziehen. Seit 2016 hat die Russische Bank einen Sitz in Peking. Von dort aus kann Russland seine chinesischen Yuan verwenden, um Gold an der Shanghai Exchange zu kaufen. Ohne Wechselkursrisiko.
    • Ganz einfach: Öl gegen Renminbi, Renminbi gegen Gold. Somit wird die Bezahlung in Gold getätigt. Der chinesische Yuan oder Renminbi bekommt folglich eine Golddeckung.
    • China etabliert auf diese Weise eine Verbindung zwischen Öl und Gold, wie es sie schon früher gab.
    • Im letzten Oktober hat China die USA überholt und ist nun weltweit größter Rohölimporteur. Und wer ist der größte Exporteur? Genau! Russland.


    Für das Sinken des Goldpreises war gestern sicher auch die Meldung der Arbeitsmarktdaten verantwortlich.


    Erwartetet waren zwischen 7,5 und 8,2 Millionen verlorene Jobs; gemeldet wurde aber ein Zuwachs von 2,5 Millionen neue Stellen. Jeder reibt sich verwundert die Augen, wie derart krasse Fehleinschätzungen zustande kommen können.


    Markus Koch spricht in seinem aktuellen Video auch von Abkoppelung der Märkte von der Realität. Man kann die Konjunktur nicht wie einen Lichtschalter wieder anknipsen.
    Er zitiert den bekannten US-Investor Jeremy Grantham, der davor warnt, dass der Aktienmarkt in einseitigem Optimismus verloren ist.


    In diesem Artikel wird der Arbeitsmarktbericht sogar als Betrug angesehen.


    Dave Kranzler: Today's employment report is a fraud


    aus dem Artikel:

    • Wie im März und April wurden die Interviewer der Haushaltsbefragung angewiesen, Beschäftigte, die aufgrund von Unternehmensschließungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus arbeitslos waren, als Arbeitslose mit vorübergehender Entlassung zu klassifizieren. Es ist jedoch offensichtlich, dass nicht alle diese Arbeitnehmer so eingestuft wurden.
    • Hätte man die Arbeitnehmer, die als erwerbstätig, aber aus "anderen Gründen" abwesend erfasst wurden, als vorübergehend entlassene Arbeitslose eingestuft, wäre die Gesamtarbeitslosenquote um etwa 3 Prozentpunkte höher gewesen als gemeldet.
    • Die meisten der Zahlen in den Einzelposten für jede Branche sind einfach nicht glaubwürdig.
    • Ein Kollege weist darauf hin: "Dies ist derselbe Unsinn, der vor den Präsidentschaftswahlen im November 2012 passiert ist, als das Beschäftigungswachstum ungeheuer überbewertet und dann in den nächsten Monaten nach unten revidiert wurde".

    Ich halte Pure Gold auch schon ein wenig länger und war zugegebenermaßen von der langen Seitwärtsbewegung ein wenig enttäuscht.


    Habe gerade im Faden ein wenig zurück gescrollt und Mitte August 2019 auf die nötige Geduld in diesem Wert hingewiesen. Diese Geduld hat sich jetzt ausgezahlt. :)


    Es war aber einfach auch absehbar, dass mit näher kommenden Termin zum Betreiben der neuen Mine das Interesse der Anleger größer werden wird (es wurden bisher ja auch alle angekündigten Termine eingehalten und von Anfang an war eine solide Finanzierung sichergestellt).


    Und wie man gesehen hat, kann das Interesse sehr schnell zu höheren Kursen führen. Ein Einstieg aus der Watchlist wird dann oft schwierig, weil einem die Kurse davon laufen. Und einen derart starken Rücklauf der Kurse - wie es unter den Corona-Einfluss geschehen ist - erwarte ich nun nicht mehr.


    Wie die Kurse in Zukunft lauten werden (egal welche Berechnungsmethoden man dafür auch anwendet) wird man nicht vorhersagen können.
    Bei der Börse spielt sehr oft viel Psychologie mit und es werden häufig genug fundamentale Daten nicht berücksichtigt.


    Ich fühle mich bei Pure Gold erst mal gut aufgehoben und sehe keinerlei Anlass auch nur eine Aktie von diesem "Zukunftswert" zu veräußern.

    Der Artikel enthält die Meldung, dass die bereits angekündigten Bohrungen nun begonnen haben.



    Pure Gold Mining launches 30,000m drill program at Red lake project in bid to grow resources, make new high-grade discoveries


    Ein paar Ausschnitte aus dem Artikel:

    • Pure Gold hat auf Red Lake ein großes Explorationsprogramm gestartet, um die Ressourcen zu erweitern und neue hochgradige Entdeckungen zu machen.
    • Am Standort in Ontario sind Bohrungen von über 30.000 Meter geplant - sowohl unterirdisch als auch an der Oberfläche. Die Arbeiten sollen bis 2021 fortgesetzt werden.
    • CEO Labrenz:
      "Wir starten jetzt ein aggressives Explorationsprogramm, um unsere Vision für zukünftiges Wachstum in Kanadas nächster Goldmine zu verwirklichen".
      "Während wir uns weiterhin voll und ganz auf den Bau und die Inbetriebnahme unserer vollständig finanzierten Mine konzentrieren, glauben wir fest an das Wachstumspotenzial unserer Mineralreserven und der Minenproduktion, und unser neues Programm ist so konzipiert, dass wir bereits heute mit dem Aufbau unseres zukünftigen Wachstums beginnen können"


    • Ziele: Erhöhung der angezeigten Mineralressourcen. Erweiterung unserer Goldressourcen und neue hochgradige Funde durch regionale Exploration.
    • Das Unternehmen befindet sich derzeit mitten im Bau der ersten Phase der Mine und berichtete im vergangenen Monat, dass das Engineering für die Aufbereitungsanlage zu 95% abgeschlossen ist, während bedeutende Erdarbeiten, Straßen- und Versorgungsinfrastrukturen sowie die Installation der Ausrüstung im Gange sind.
    • Was die Explorationsarbeiten anbelangt, so wurde heute mit den Untertagebohrungen begonnen, wobei sich die ersten Arbeiten auf Gebiete konzentrieren, die für die ersten beiden Jahre der Produktion des Bergwerks vorgesehen sind.
    • An anderen Stellen werden sich die Oberflächenbohrungen auf die Erweiterung der neuen Entdeckungen entlang des mehr als sieben Kilometer langen Goldkorridors der Gruppe konzentrieren.
    • "Ein dritter Aspekt unserer Explorationsstrategie ist die Enthüllung und Feststellung des Wachstumspotenzials von hochgradigen Zonen wie unserer Zone 8.
      Die Zone 8, hat bereits zuvor außergewöhnliche Bohrergebnisse wie 466,0 g/t Gold auf 4,3 Metern und 342,4 g/t Gold auf 5,5 Metern geliefert. Sie ist ein wichtiger Teil unserer Mine für die Phase 1".