Beiträge von peter98

    Leute, ihr steckt mich an, und ich bin mir nicht sicher, ob mir das gefällt :hae:


    Aus meinen jahrelang gehegten 10% Au vom Liquiden sind seit Lesen dieses Forums 16.7% geworden 8|

    Ich denke mal, dass dies einigen so ergangen ist, die längere Zeit im Forum lesen.


    Ich kann nicht verhehlen, dass ich nicht nur deutlich mehr an physischen AU erworben habe, sondern auch mein Aktiendepot im Vergleich zu früher mittlerweile erheblich mehr Gold- und Silberminen enthalten.


    Mir gefällt dies allerdings. :)

    Es ist schon erstaunlich, was angebliche Verbraucherschützer so von sich geben.



    Viel Wirbel um scharfe Kritik an Gold-Anlegern
    Wolf Brandes, Teamleiter bei "Marktwächter Finanzen" (Verbraucherzentralen) überrascht die Gold-Anlegergemeinde mit seiner "Irrglauben"-Kritik.

    • Der Teamleiter beim "Marktwächter Finanzen", Wolf Brandes, kritisiert die Gold-Fans: "Diese Menschen haben oft die Vorstellung, dass so ein Sachwert sicherer ist als andere Anlagen, weil man ihn physisch in der Hand halten kann. Das ist ein Irrglaube", so Brandes laut "Spiegel". "Tatsächlich unterliegt der Goldpreis starken Schwankungen".
    • Gold gehöre zu den Anlagen des sogenannten Grauen Kapitalmarkts. "Es gibt keine Anlegerschutz-Gesetze, die diesen Bereich wirklich regulieren"
    • Es gebe auf dem Markt "viele zweifelhafte Anbieter". Beim "Marktwächter" liefen häufig Beschwerden "über Betrug oder Vertriebsfirmen" ein, die überhöhte Provisionen beim Goldverkauf einforderten.

    Klar gibt es unbedarfte Verbraucher, die bei zweifelhaften Gold-Ankäufern vorstellig werden und hinterher bei einer Verbraucherzentrale heulen, aber wie kann jemand aus einer Verbraucherzentrale, der dazu noch als Teamleiter für Finanzen fungiert, so einen Schwachsinn schreiben?

    Wenn er ihn verstehen würde, dann müsste er sich nicht fragen bzw. wundern, warum so viele Schulden gemacht werden müssen.

    Diese Fragen waren vom Autor wohl eher provozierend gemeint. Wie sein nachfolgender Satz zum Ausdruck bringt.


    • Any semblance of financial restraint is not even an afterthought on politicians’, or their constituents’, mind. This is really insane.


      Die Politiker verschwenden nicht mal einen Gedanken an finanzielle Zurückhaltung oder an ihre Wähler.
      Das ist wirklich verrückt.



    Deine Aussage zur Qualität der "Experten" und dem Nichtwissen zum Geldsystem unterschreibe ich natürlich voll.

    Here’s a phrase you’ll never hear again in the USA

    “Gentlemen… the National Debt… is paid.”


    Es war ein Satz der in Washington nur einmal ausgesprochen wurde und zwar von einem Senator der US-Regierung am 8. Januar 1835, als die Schulden, die die Regierung der Vereinigten Staaten seit ihrer Gründung angesammelt hatte, endlich beglichen wurden.


    Hier noch ein paar weitere Auszüge aus dem Artikel (übersetzt - auch die Zahlenwerte:
    1 Trillion in der amerikanischen Schreibweise entspricht 1 Billion in der deutschen)

    • Es dauerte 174 Jahre, bis sich die Schulden im Jahr 2009 auf 11 Billionen Dollar summierten.
    • Und dann dauerte es nur noch zehn Jahre, diese um WEITERE 11 Billionen Dollar aufzublasen.
    • Heute ist die Staatsverschuldung mit 22 Billionen Dollar größer als die gesamte Wirtschaft der USA.
    • Es dauerte 147 Jahre, um eine Billion Dollar Schulden zu haben.
    • Die USA erhöhen nun routinemäßig alle 365 Tage ihre Schulden um mindestens 1 Billion Dollar.

    Der Autor fragt sich warum so viele Schulden gemacht werden müssen. Es herrschen doch gerade gute Zeiten. Die Wirtschaft wächst seit einem Jahrzehnt. Die Börsen verzeichnen laufend Höchststände und es wurden Rekord-Steuereinnahmen gesehen.
    Und trotzdem sind die Ausgaben der Regierung 1 Billion höher als sie einnehmen.


    Es wird noch einmal mit dem Jahr 2009 verglichen.

    • Damals wurden 7,7% der Einnahmen (162 Milliarden Dollar) für den Schuldendienst aufgebracht.
    • In diesem Jahr sind es etwa 15,4% der Steuereinnahmen in Höhe von 3,4 Billionen Dollar. Dies entspricht 523 Milliarden, die der Produktivität fehlen, weil Politiker sich nicht darum kümmern den Haushalt auszugleichen.
    • Nicht auszudenken, wenn eine Rezession noch viel mehr Geld benötigt.

    Der Autor stellt fest:

    • Von Rom bis zur Weimarer Republik haben massive Schulden den Wert des Geldes und die Gesellschaft im Allgemeinen zerstört.
    • Das Gleiche muss nicht unbedingt in den USA passieren, aber sicher ist, dass es Ländern mit gesunden Finanzen besser geht.

    Um sich vor den unkontrollierten Schulden zu schützen empfiehlt der Autor

    • in Edelmetalle zu investieren (möglichst einen Teil davon außerhalb der USA zu verteilen)
    • wenn möglich einen 2. Pass besorgen
    • Immobilien im Ausland anzuschaffen
    • ein ausländisches Bankkonto eröffnen (um außerhalb der Reichweite von Regierungen und amerikanischer Anwälte zu sein).
    • Das Beste daran ist, all diese Schritte zu unternehmen, um zu überleben und durch die wahrscheinlichen Turbulenzen, die die Schulden verursachen werden, sie nicht schlechter dran sind, auch wenn nichts passiert.

    Chinesen drehen Geldhahn ab: Investitionen in den USA sinken drastisch


    Auszüge daraus:

    • So fielen chinesische Direktinvestitionen in die USA im vergangenen Jahr auf nur noch 5,4 Milliarden US-Dollar (4,5 Milliarden Euro), wie die „New York Times“unter Berufung auf Daten des Analysehauses Rhodium Group berichtete.
    • Zahlen aus dem Jahr 2016: Damals investierten die Chinesen mit 46,5 Milliarden US-Dollar (41,25 Mrd. Euro) so viel wie nie zuvor in US-Konzerne. In nur zwei Jahren ist das Investitionsvolumen damit um satte 88 Prozent zusammengeschrumpft.

    Stimmung in deutscher Wirtschaft fällt auf Sechsjahrestief


    Die schlechte Stimmung setzt sich fort:

    • Die Warnsignale für eine Rezession in Deutschland verdichten sich: Der wichtigste Wirtschaftsindikator fällt auf den tiefsten Stand seit April 2013.


    • Das Ifo-Geschäftsklima verzeichnet einen Stimmungsabfall in einer Stärke, mit der Analysten nach eigenen Angaben nicht gerechnet hatten.
    • Mit einer Besserung der Lage sei vorerst nicht zu rechnen.
    • Unternehmer blickten auch pessimistischer auf die kommenden sechs Monate.
    • Vor allem im verarbeitenden Gewerbe sei der Ifo-Index im freien Fall.
    • Das Wirtschaftsbarometer "stimmt die deutsche Wirtschaft auf eine Rezession ein"
    • Mit der von vielen erwarteten Erholung im zweiten Halbjahr wird es wohl nichts werden.

    Eine neue Studie zeigt, dass 2019 zum ersten Mal seit der Finanzkrise der Welthandel schrumpfen könnte.


    • In einer Studie wurden erstmalig die deutschen Wirtschaftsindikatoren als Grundlage verwendet, um die Dynamik des Welthandels zu messen.
      "Exportsektorgröße, Offenheit beim Handel und starke Diversifizierung bei Handelspartnern und Branchen machen Deutschland zu einem guten Frühindikator"
    • Die Ergebnisse der Studie sind aber wenig erfreulich. Wenn sich hier nicht bald Verbesserungen zeigen, müssen sich alle warm anziehen.
      Die gefundenen Ergebnisse nämlich sprechen für eine Fortsetzung der Handelsrezession im zweiten Quartal 2019.
    • Demnach wird der Welthandel zum vergleichbaren Vorjahresquartal um 0,8 Prozent schrumpfen.
      Tritt nicht bald eine Verbesserung ein, wird der Welthandel für das Gesamtjahr 2019 einen Rückgang verzeichnen - den ersten seit der großen Finanzkrise", resümiert die Studie.

    Ausverkauf: Schiefer-Boom in den USA findet jähes Ende


    Ein paar Auszüge aus dem Artikel

    • Ende 2018 mussten die meisten Unternehmen ihren Etat um Milliarden Dollar wegen des Abbaus der Investitionen kürzen.
    • Nach den Boom-Jahren in der Schiefer-Industrie wurde den Investoren klar – Gewinne lassen weiter auf sich warten, die Unternehmen arbeiten weiter mit Verlusten, wobei der Geldmangel mit neuen Krediten finanziert wird.
    • Im Laufe von zehn Jahren gaben 40 führende Branchenvertreter fast 200 Mrd. US-Dollar mehr aus, als verdient wurde.
    • Laut Prognose der US-Investmentbank Goldman Sachs sollen die Investitionen in Schieferunternehmen zum Jahr 2025 ihren wirtschaftlichen Sinn verlieren – alle Anzeichen deuten darauf hin, dass diese Branche vor dem Aus steht.

    Ausnahmsweise waren sich Demokraten und Republikaner einmal schnell einig, als es um die Anhebung der Schuldenobergrenze ging.

    • Weder die Republikaner noch die Demokraten wollen im Präsidentschaftswahlkampf einen Haushaltsstreit.

    Genaue Zahlen gibt es anscheinend noch nicht auf welche Höhen sie die Obergrenze bis September 2021 angehoben haben.

    • Die Trump-Regierung bekommt mehr Geld für das Militär, die Demokraten mehr Geld für soziale Programme.
    • Kritiker warfen der Trump-Regierung und dem Kongress vor, die Verschuldung Amerikas ungebremst fortzusetzen. Seit Trumps Amtsantritt stieg der Schuldenberg um über zwei Billionen Dollar an, vor allem wegen der nicht gegenfinanzierten Steuersenkungen und wegen höherer Verteidigungsausgaben.

    Egal wie : Der Chauvinismus der Amis ist ja bekanntlich grenzenlos, der kleine Mann verehrt immer noch den Dollar, voll propagandaverseucht, und ist schließlich in der Mehrheit vs dem Establishment, das ihre Schäfchen eher ins Trockene bringt.


    Passend ein schönes Zitat von Einstein dazu:

    • "Die USA sind ein Land, das direkt von der Barbarei zur Dekadenz gekommen ist, ohne jemals die Zivilisation gekannt zu haben."

    Das ist wie mit anderen Sachen in der komplett restlichen EU... ein paar wenige in Deutschland kaufen sehr viel Gold... und sparen sehr viel... und arbeiten sehr viel..
    Deswegen gelten die Deutschen als produktive Arbeiter in einer so tollen Wirtschaft und sparsame Goldkäufer, was in der Masse natürlich totaler Schwachsinn ist.


    In anderen Ländern gibt es diese Minderheit auch, aber die ist noch viel viel kleiner das sie quasi unsichtbar ist...

    Wie sagte schon Theodore Roosevelt (ehemaliger amerikanischer Präsident)

    • Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.

    Ray Dalio sagt: Das Ende ist nah, kaufen Sie Gold


    Ein Artikel aus der Schweizer Handelszeitung.
    Ray Dalio, der erfolgreichste Hedge-Fund-Magnat der letzten Jahrzehnte, prophezeit einen Paradigmenwechsel.

    • Das billige Geld entfaltet weniger Wirkung in der Realwirtschaft. Es führt zu Aufblähungen in diversen Finanzmärkten; es führt auch zu Aktienrückkäufen, Fusionen und Investitionen im Private-Equity- und Startup-Bereich. Kurz: Die Aktienmärkte sind auf Sand gebaut.

    Er stellt ein Rechnung auf, wie sich die Aktienmärkte entwickelt hätten, wenn keine Zinssenkungen, Aktienrückkäufe, Steuer-Sparprogramme aufgelegt worden wären.

    • Wären all diese Faktoren auf dem Stand von 1999 geblieben, dann stünde der S&P 500 heute tiefer als vor zwanzig Jahren.

    Sein Resume daraus:

    • Die Versuche der Zentralbanken, die Märkte und die Gesamtwirtschaft zu stimulieren, verlieren mehr und mehr Wirkung.
    • Auf der anderen Seite türmen sich enorme Schuldenberge – beziehungsweise es stehen massiv künftige Verpflichtungen an, etwa Pensionen und anrollende Gesundheits-Kosten. Sie können ab einem bestimmten Punkt nicht mehr zurückbezahlt beziehungsweise finanziert werden.
    • Der Punkt sei erreicht, so Dalio, wenn erstens die Realzinsen so tief sind, dass die Anleger überhaupt keine Obligationen mehr halten wollen und umzuschichten beginnen; und zweitens, wenn dieser Trend auf der Gegenseite – also bei den Schuldnern – auf einen grossen Bedarf an neuem Geld trifft. Beziehungsweise wenn die Schuldner grosse Summen umschichten müssen.
    • Dalio rechnet vor, dass derzeit rund 13’000 Milliarden Dollar in Schuldpapieren stecken, die keinen oder sogar einen negativen Zins bringen. Die Anleger haben diesen Zustand lange geschluckt, denn sie profitierten immerhin von den steigenden Kursen. Aber das war im Grunde eine Illusion; denn den Kursen steht eigentlich kein entsprechender Gegenwert gegenüber.
    • Es hat nur noch wenig Aufputschmittel in der Flasche, und je mehr wir davon einsetzen, desto rascher ist es aufgebraucht.
    • Dies wird man nur mit einer Kombination diverser Tricks lösen können – Währungsabwertung; Staatsverschuldung; Steuererhöhungen. Gläubiger werden dann bloß noch Renditen im Nullbereich erzielen, und dies meist in Währungen, die sich abschwächen. «Das wird», so Ray Dalio, «de facto eine Vermögenssteuer darstellen.»

    Wie könnte man sich verhalten:

    • Am besten noch sollten in jener Krise jene Anlagen funktionieren, die traditionell an Wert gewinnen, wenn das Geld entwertet wird und wenn Konflikte anrollen. Das heißt: Gold
    • Die meisten Investoren seien derzeit sowieso unterinvestiert in Gold. Dass heißt, wer ein besser balanciertes Portfolio haben und Risiken senken will, braucht mehr davon. Gold sei derzeit «an effective portfolio diversifier».

    Im weiteren Verlauf des Artikels kann man noch lesen, dass er ein Engagement in China empfiehlt.
    Er bezweifelt, dass der nächste downturn an den Finanzmärkten so stark wird wie die Finanzkrise von 2008.
    Er sieht aber nach so einem Einbruch eine gewandelten Welt, die vor allem politisch sehr unruhig sein dürfte – «viel näher an dem, was wir in den späten 1930er Jahren sahen».


    Zum Zeitpunkt dieses Szenarios meint er:

    • «Um es klar zu machen: Ich sage nicht, dass die Verschiebung sofort passiert. Ich sage, dass sie näher rückt und dass sie eine große Wirkung darauf haben wird, wie das nächste Paradigma aussehen wird.»

    Wahnsinn, wenn ich mich daran erinnere wie unattraktiv Gold genau vor einem Jahr im Sommer war...

    Stimmt, über den Sommer bis Ende September 2018 hatte ich beim Kauf von physischem Gold meine besten Schnäppchen in diesem Jahr gemacht (z.B. 1 Oz Gold Pandas für 1.049 € beim Händler) :D

    Eine kurze Erwähnung von Pure Gold im Rohstoffbrief vom 19. Juli (Der Artikel hat auch weitere interessante Nachrichten zu Dollar und Gold, die einen Klick lohnen).


    AngloGold Ashanti steigt bei Pure Gold ein

    Pure Gold Mining hat seine laufende Kapitalerhöhung um mehr als ein Drittel auf 45,5 Mio. Dollar aufgestockt, damit ein prominenter Investor mit einsteigen kann. Demnach wird die in Südafrika beheimatete AngloGold Ashanti rund 13,04 Mio. Dollar in den kanadischen Explorer investieren. AngloGold zahlt dafür 0,55 Dollar je Aktie. Pure Gold will mit den frischen Mitteln sein Madsen Red Lake-Projekt weiterentwickeln. AngloGold Ashanti wiederum baut seine Stellung außerhalb Afrikas damit weiter aus. Inzwischen betreibt der Traditionskonzern nur noch eine Goldmine in der Heimat Südafrika und baut gerade eine in Westafrika.

    @Peter es ist schön für dich das du einen guten Einkaufspreis erwischt hast es gibt aber auch viele die etwas länger in dieser Aktie investiert sind und ganz andere EK haben und da stand Gold bei weitem nicht da wo er jetzt ist.

    Ich habe natürlich auch nicht alle Aktienkäufe von Leagold zum Tiefpunkt erwischt. Wer schafft das schon. :rolleyes:


    Ich habe allerdings (gerade nachgesehen) am 26. April noch einmal ordentlich dazugekauft, als die Insiderkäufe immer größere Stückzahlen annahmen.