Beiträge von peter98

    Ich finde es ja ein wenig "Jammern auf hohem Niveau" was die Kursentwicklung von Leagold angeht.


    Am 10. Juni lag der Kurs bei genau 1,50 CAD. Gestern bei 2,09 CAD. Immerhin eine Steigerung um ca. 40 %!


    Schön finde ich, dass Giustra zu diesen Kursen regelmäßig weiter zukauft.


    Ich bin hier aber auch noch nicht bereit von meinen Aktien etwas abzugeben.

    Ein Artikel, der die grundsätzliche Funktion von Gold in einem Depot aufzeigt.


    Er unterstreicht, dass Gold kein Ersatz für andere Anlagen ist, sondern vornehmlich als Schutzfunktion dient.
    Es sollte sich auch keiner wünschen, dass der Goldpreis in ungeahnte Höhen schnellt, da dies bedeuten würde, dass gewaltige Probleme in der Weltwirtschaft zu Tage treten.


    Auszüge daraus:

    • Gold ist aber kein Ersatz für rentable Anlagen in Produktivkapital. Es ist vor allem eine Versicherung gegen ein nachhaltig schwindendes Vertrauen in das Geldsystem.
    • Niemand weiß, wie das Experiment des billigen Geldes ausgehen wird. Vielleicht verlieren die Menschen irgendwann das Vertrauen in das Geldsystem. Dann könnte Gold seine Funktion als Währung der letzten Instanz ausüben.
    • Es geht um die Schutzfunktion vor einer möglichen Krise des bestehenden Finanz- und Geldsystems ... Gold hat deshalb eine ganz andere, viel wichtigere Rolle im Portfolio: als Währung der letzten Instanz. Gold ist eine Versicherung gegen die uns bekannten und unbekannten Risiken des Finanzsystems, insbesondere die möglichen Folgen der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken.
    • Goldanteil in einem Portfolio ist mit einer Feuerversicherung für das eigene Haus vergleichbar. Kein vernünftiger Mensch wird sich wünschen, dass sein Haus niederbrennt, nur um die Feuerversicherung einnehmen zu können.
    • Wir hoffen nicht auf einen möglichst hohen Goldpreis, um damit Rendite zu erzielen. Denn das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass es an anderer Stelle in der Weltwirtschaft ganz gewaltig brennt – und das kann sich keiner ernsthaft wünschen.

    US-Transport Index: Deutliche Anzeichen für eine Rezession
    Die USA geben laufend Zahlen heraus, die auf eine gute Konjunktur hindeuten. Es gibt aber auch Indikatoren, die eher das Gegenteil aufzeigen.


    Ausschnitte aus dem Artikel:

    • Die inneramerikanischen Frachtraten sinken auf Jahresbasis nun schon sechs Monate in Folge, der größte Rückgang erfolgte im Mai, als die an den Spotmärkten ausgehandelten Transportkapazitäten im Jahresvergleich um 62 Prozent einbrachen.
    • Auch Daten des Cass Freight Index deuten in den ersten sechs Monaten auf eine wesentlich geringere Aktivität als im Vorjahr hin. Ein Rückgang wie seit dem November 2009 nicht mehr gesehen.
      laut ACT Research brachen sie im Mai um 70 Prozent zum Vorjahresmonat ein, auf Monatsbasis um 27 Prozent. Für die ersten fünf Monate des Jahres zeigt sich eine Schrumpfung der Bestellungen um 64 Prozent.
    • Das große Thema in nächster Zeit wird nach meiner Ansicht nicht mehr der Handelskrieg als übergeordneter Konflikt sein, als Machtkampf um die Führungsrolle in der Welt. Nein, es wird ein Kampf der beiden Großmächte sein um die Verhinderung einer Rezession für die die Zolleskalation, der Protektionismus und weitere Maßnahmen den Boden bereitet haben. Da kann mir keiner erklären, dass hunderte Ökonomen in beiden Staaten die Anzeichen nicht bemerkt hätten.


    So hat halt jeder seine Strategie ... :) Ob Sie letztenendes aufgeht kann vorher niemand zu 100% sagen .. Aber zumindest bin ich davon überzeugt und kann egal wie die Nummer ausgeht damit gut Leben und ruhig schlafen ;)


    Grüße

    Überzeugung und ruhig schlafen ist im Haifischbecken der Aktienanlage - speziell dann auch noch bei Minenaktien - schon einmal die halbe Miete. :)


    Evtl. dann noch kombiniert mit der Strategie von @Edel Man gut gelaufene Highfligher als Freiläufer im Depot zu halten, ermöglicht auf lange Sicht sicherlich nicht die schlechteste Performance. :saint:

    Das einem Thread-Ersteller durch Verschieben seines Themas in einen gesicherten Bereich die Möglichkeit genommen wird weiter an der Diskussion teilzunehmen, finde ich auch unglücklich.


    Wie in den Infos zur Plus-Mitgliedschaft steht, soll durch die Legitimation über eine Überweisung "Störbeiträge" vermieden werden.


    Dann sollte man anonymen Mitgliedern eigentlich grundsätzlich nicht erlauben Threads zu erstellen.


    Hier sollte der Betreiber dieser Seite eine geeignete Lösung finden, die dem Diskussionsfluss des Forums zugute kommt.
    Es wäre nämlich schade, wenn interessante Themen (beispielsweise von Agamura) dadurch nicht ins Forum gelangen.

    In diesem Artikel gibt es einige Infos zu den letzten Quartalsergebnissen. Es gibt auch einige Infos zu den einzelnen Minen. Es werden die kurzzeitigen Probleme von Macassa und dem Holt Complex (Tayler Mine, Holt Mine, Holloway) angesprochen.
    Weiter gibt es Infos zu Beteiligungen (Novo Resources und Osisko Mining).


    Der Artikel enthält auch ein paar schöne Grafiken, so dass sich ein Klick darauf lohnt.


    Hier ein paar der wichtigsten Auszüge daraus (übersetzt)

    • Kirkland hat seine beiden Betriebe im Australia Northern Territory (z.B. die Cosmo-Mine und die Union Reefs-Mühle) unter Wartung gestellt.
    • Kirkland besaß insgesamt 29,8 Millionen Aktien von Novo, was 18,2% der ausgegebenen und ausstehenden Stammaktien zum 31. Dezember 2018 entspricht.
    • Das Unternehmen erwarb 32,6 Millionen Aktien von Osisko Mining für 47,8 Millionen US-Dollar, was etwa 13,6% der derzeit ausgegebenen und ausstehenden Stammaktien entspricht.
    • Die Produktion in Fosterville wird voraussichtlich in den letzten beiden Quartalen des Jahres gegenüber dem zweiten Quartal 2019 steigen, wobei die Mine auf Kurs bleibt, um die Prognose für das Gesamtjahr 2019 von 570.000 - 610.000 Unzen zu erreichen.
    • die Macassa-Minenproduktion ist aufgrund des Überschusses an Wasser aus dem Quellabfluss recht enttäuschend. Das Unternehmen teilte mit, dass die Wasserstände nun zurückgehen.
    • Gleiche leichte Enttäuschung für die Holt-Komplex-Produktion.
      Produktion am Holt Komplex ist von 24.696 Unzen gegenüber 26.652 Unzen im zweiten Quartal 2018 und 30.658 Unzen im ersten Quartal 2019 (H1 2019 Produktion von 55.355 Unzen, ähnlich 56.415 Unzen im ersten Halbjahr 2018) zurückgegangen.


    • Das Hauptproblem ist die geringere Produktion in der Taylor Mine, die einen reduzierten Walzendurchsatz verzeichnete. Das Unternehmen sagte jedoch, dass es in diesem Quartal höhere Durchschnitts-Grades habe.
    • Gleiche geringere Produktion in der Holtmine in diesem Quartal aufgrund niedrigerer durchschnittlicher Gehalte (3,9 g/t im zweiten Quartal 2019 gegenüber 4,8 g/t im Vorquartal).


    • Schließlich wurden in Holloway im zweiten Quartal 2019 1.564 Unzen produziert.
      Es wird erwartet, dass die Produktion in Holloway mit einer Produktion für das Gesamtjahr 2019 von rund 20.000 Unzen anlaufen wird.


    • Die Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2019 des Unternehmens für den Holt-Komplex liegt unverändert bei 140.000 - 150.000 Unzen.
    • Schlussfolgerung und technische Analyse
      Die Produktion für das zweite Quartal 2019 ist eine gemischte Angelegenheit, und ich weiß nicht, wie gut der Markt diese Zahlen nach einer beeindruckenden Aktienrallye aufnehmen wird.

    Am Ende des Artikels wird auch noch die Charttechnische Situation von Kirkland beleuchtet.

    Ein Artikel, der auf den Gastbeitrag von Marc Friedrich und Matthias Weik beim Focus bezug nimmt; einen Blick in die Zukunft gibt und einige Probleme deutlich anspricht.


    Ein paar Ausschnitte daraus:

    • Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet allerweil den zehnten Monat in Folge einen Rückgang bei den Aufträgen. Im Mai lag er bei über 8 Prozent Minus gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat.
    • Derweilen haben die Sparer seit bald zehn Jahren insgesamt etwa 650 Milliarden durch die Niedrigzinspolitik der EZB verloren, und es ist fraglich, ob das Zusammentreffen der Faktoren Masseneinwanderung (in die Sozialsysteme), Schädigung der deutschen Schlüsselindustrie (Auto) und die Niedrigzinspolitik wirklich noch als wirtschaftlicher Einbruch aus Dummheit oder Fahrlässigkeit zu bezeichnen sind, oder ob es sich hierbei nicht schon um einen Krieg gegen das deutsche Volk handelt, der nur deswegen nicht als solcher erkannt wird, weil er nicht so aussieht wie das, was man mit dem Begriff assoziiert.
    • Auf alle Fälle ist vorhersehbar, daß bald nicht mehr Klimawandel und Seenotrettung die Schlagzeilen beherrschen werden, sondern Kurzarbeit, Abfindungen, Entlassungen, Arbeitslosigkeit und explodierende Sozialkosten.
    • Niemand mehr wird sich für Fachkräftemangel interessieren, geschweige denn für den Klimawandel. Der große Unmut wird darüber hinaus befeuert werden von denjenigen, die bis dahin ihr kärgliches Leben aus den Einkünften in einem stetig wachsenden Niedriglohnsektor zu bestreiten hatten, und dann vor dem Problem Altersarmut bei ausgeplünderten Sozialkassen stehen.


    Auch zum Thema Feminismus und Gleichstellung findet der Autor deutliche Worte
    Hier nur ein ganz kurzer Ausschnitt daraus:

    • Wir leben nicht bei „Wünsch-Dir-was“! Eine Frau Merkel hat bewiesen, daß sie zur Bundeskanzlerin nicht taugt. Sie ist die erste Frau in diesem Amt – und sofort zum maximalen Desaster geworden. Zur Frau Bundesverteidigungsministerin erübrigt sich jedes erläuternde Wort.

    Interessant sind dann auch noch die Leser-Kommentare zu dem Artikel, in dem selbst Frauen zustimmen.

    Apropos Manipulation



    Hier ein Artikel, der an einem aktuellen Beispiel aufzeigt, wie an der Terminbörse Comex die Bullionbanken den Goldmarkt anhand der Ausgabe von Derivaten kontrollieren und somit großen Einfluss auf den Goldpreis haben (man kann es auch gerne Manipulation nennen).

    • Eines der Hauptwerkzeuge, das den Market-Maker-Banken zur Verfügung steht, ist die Herausgabe neuer Kontrakte. Wenn das Interesse am "Goldbesitz" an der Comex steigt, halten diese Banken nicht einfach das Angebot an Kontrakten konstant. Vielmehr geben sie neue Kontrakte heraus und fügen sie dem vorhandenen Bestand hinzu.
    • Damit verwässern sie das Angebot der Kontrakte, während sie zeitgleich Wetten gegen die Long-Positionen der Spekulanten abschließen. Dies ist oft eine gewinnbringende Wette für die Banken, da es ihnen ihre unendlich tiefen Taschen ermöglichen, die an eine Margin gefesselten Spekulanten einfach zu überdauern.
    • Die derzeitige Preis- und Open-Interest-Entwicklung von Gold an der Comex veranschaulicht, wie dieser Prozess funktioniert. Im Zeitraum vom 30. Mai bis 1. Juli stieg der Preis um 105 $ von 1.285 $ auf 1.390 $. Das ist eine Veränderung um +8,2%. Allerdings haben die Banken im selben Zeitraum den verfügbaren Bestand der Goldkontrakte an der Comex von 443.231 auf 591.164 erhöht. Das sind 33,4% mehr!

    WIE MAN DIE ZIVILISATION ZERSTÖRT

    Ein Artikel, der den Untergang Roms bemüht, um aufzuzeigen, dass damals das fortschrittliche Rom
    nicht untergegangen ist, weil die Barbaren es 410 n. Chr. eroberten, sondern weil zuvor Geld vom Staat verschwenderisch ausgegeben wurde und die Bürger immer mehr Steuern zahlen mussten.
    Die genannten Maßnahmen und Folgen aus dieser Zeit lassen den Autor schlussfolgern und heutige Geldpolitik im gleichen Licht erscheinen:

    • Der größte Teil der römischen Wirtschaftsgeschichte klingt heute nur allzu vertraut. Selbst nach tausenden Jahren erwiesenen Scheiterns sterben die falschen Rezepte einfach nicht aus.
    • Ein schlechtes Rezept mit uralten Wurzeln ist die Modern Monetary Theory (MMT). MMT ist unter Progressiven in den USA sehr angesagt. Politiker wie Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) und Bernie Sanders sind sehr begeistert von MMT. Sie glauben, sie hätten den Heiligen Gral der Wirtschaft entdeckt.
    • Die Modern Monetary Theory ist nicht „modern“. Sie ist in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder ausprobiert worden und hat nie funktioniert. Jedes mal, wenn der Staat Geld gedruckt hat, um für Dinge zu bezahlen, waren das Ergebnis Boom- und Krisenphasen, Inflation (und Hyperinflation), wirtschaftliche Stagnation und soziales Chaos.
    • MMT’ler verstehen einfach nicht das Wesen des Geldes und auch nicht die Gesetze der Wirtschaftszyklen und das Konzept der Fehlinvestition und der Kapitalvernichtung.

    Ein Artikel von Doug Casey, Gründer einer erfahrenen Research-Firma, zum Thema Goldausbruch über 1.400 US-$


    Auszüge daraus:

    • Was hier nicht vergessen werden darf: Seit der Krise 2008 haben nicht nur die USA, sondern alle größeren Regierungen der Welt - Japan, China, Europa und auch die kleinen Länder - sehr schnell Geld drucken lassen. Gold sprang bisher nicht wirklich darauf an.
    • Das Geld beginnt endlich bis zu den Rohstoffen durchzudringen, von denen alle im Moment außergewöhnlich niedrig sind.
    • Die jüngste Bewegung in Gold erregte die Aufmerksamkeit aller. Aber alle Rohstoffe werden steigen. Es baut sich sehr viel Angst auf und das treibt Goldpreise immer an.
    • Die letzte Spitze hatte es 2011 bei 1.900 Dollar. Gold wird mindestens auf sein vorheriges Hoch zurückkehren. Das gilt auch für alle anderen Rohstoffe.
    • Mehr Menschen beginnen zu verstehen, dass man in der heutigen überfinanzialisierten Welt genau genommen keine immateriellen Vermögenswerte besitzt. Sicherheit ist eine Illusion.
      Aus diesem Grund wird es eine Bewegung hin zu Gold geben.
      In einer unsicheren Welt ist es der Vermögenswert „erster Wahl“.

    Auf die Frage was er empfiehlt ist in dieser Hinsicht auch ganz interessant

    • Sie sollten physische Goldmünzen kaufen, doch vorzugsweise welche, die aussehen wie Kleingeld (Sovereign, 1/4 Oz Goldmünzen).
    • Zweitens sollten Sie physisches Gold in einem Depot im Ausland lagern.
    • Drittens spekuliere ich indirekt mit Gold. Ich war schon immer erfolgreich mit Minenaktien und sie sind zurzeit sehr günstig. Wenn sie einen Run haben, kann die ganze Gruppe meist um 1.000% steigen. Im Moment bin ich sehr in Minenexplorations- und besonders in Entwicklungsaktien involviert.
    • Sie sollten Gold in erster Linie zur Sicherheit, aus Umsicht und als Versicherung kaufen. Doch ich glaube, dass es in den kommenden Jahren ziemlich gewinnbringend sein wird.

    Der Anstieg der Aktie innerhalb eines Monats hat meine Erwartungen schneller erfüllt als gedacht - war sicherlich auch dem POG-Anstieg zu verdanken.


    Da es eine meiner sehr spekulativen Positionen war, bin ich heute wieder ausgestiegen.

    Hier noch ein schöner Absatz vom CEO aus der obigen Meldung:

    • Chris Taylor, President und CEO von Great Bear, sagte: "Das Interesse an dieser Platzierung war überwältigend, und wir haben erfolgreich die doppelte Finanzierung aufgebracht, die wir ursprünglich gesucht hatten. Wir möchten unseren neuen und bestehenden Aktionären für ihr anhaltendes Interesse an Erfolg und Wachstum unseres Unternehmens herzlich danken und freuen uns darauf, in den Jahren 2019 und 2020 eine Fülle neuer Explorationsergebnisse aus unserem Flaggschiffprojekt Dixie zu liefern.


      Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator