In diesem umfangreichen Artikel werden einige Aspekte beleuchtet (auch zur Klondex-Übernahme).
Neben dem Problem bestehender Streiks kommt auch die Arbeit des Managements nicht allzu gut weg.
Ein paar Ausschnitte aus dem Artikel (übersetzt):
- Einfach ausgedrückt, scheint das Management nicht in Eile zu sein, die Unruhen am Lucky Friday zu beenden, und ich wäre nicht überrascht, wenn Hecla in den kommenden Quartalen Wertabschreibungen für die Mine vornehmen würde, wenn der Streik fortgesetzt würde.
- Ein Hauptgrund, warum die Hecla-Aktie nach den jüngsten Gewinnausschüttungen einbrach, war ein großer Quartals-Nettoverlust von 25,5 Mio. US-Dollar gegenüber einem Gewinn von 8,2 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum, trotz eines Umsatzwachstums von 9%.
- Hecla kaufte Klondex Mines im Juli 2018 für 413,9 Millionen Dollar und erwarb damit drei hochgradige Goldminen in Nevada: Fire Creek, Midas und Hollister. Die Idee war, sich in Gold zu diversifizieren.
Die Übernahme von Klondex sollte daher für Hecla ein Wendepunkt sein.
Zum Zeitpunkt der Übernahme behauptete Baker, dass die Vermögenswerte "die Produktion und den Cashflow sofort erhöhen werden" und dass "es eine bedeutende Chance zur Verbesserung der Produktivität und Konsistenz der Minen gibt".
Hier ist der aktuelle Stand der Dinge: Hecla erlitt in Nevada einen Betriebsverlust von 13,8 Millionen US-Dollar, nachdem die operativen Probleme am Fire Creek zu einer Kostenspirale führten, die das Management zwang, den Betrieb einzustellen. - Investoren könnten im 2. Quartal nochmal einen Schock (Wertberichtigung) erleben, wenn der Kaufpreis für Klondex in der Buchhaltung Einzug hält.
- Das Unternehmen hat den Investoren genügend Gründe gegeben, skeptisch zu bleiben und nach besseren Edelmetall-Aktien Ausschau zu halten, in die sie investieren können.