Die Voraussetzungen für eine globale Schuldenkrise sind da
Neben der Verschuldung ist auch das schwache Wachstum ein Thema.
Ausschnitte aus dem Artikel:
- Der Aufschwung zwischen 2009 und 2018 ist schon jetzt der schwächste Aufschwung in der Geschichte der USA, trotz einiger guter Quartale hier und dort. Und es gibt auch kaum einen Grund, dass er jetzt noch Aufwind bekommt.
- Das BIP wuchs im letzten Quartal um 3,5%. Das BIP im vierten Quartal wird wahrscheinlich niedriger sein als im dritten Quartal.
Goldman Sachs prognostiziert im vierten Quartal ein BIP von 2,5%. Sie rechnen damit, dass das Wachstum auf 2,2% im zweiten Quartal 2019 fällt und auf 1,6% zum Ende des Jahres. - Dem Institute of International Finance (IIF) zufolge, stieg die Gesamtverschuldung der Volkswirtschaften, die es beobachtet (sowohl Industrie- als auch Schwellenländer), auf eine Rekordsumme von 247 Billionen Dollar im ersten Quartal von 2018. Das sind 11% mehr als im Vorjahreszeitraum.
- Der wahre Grund für die Zinserhöhung der Fed ist die Vorbereitung für eine neue Rezession. Forschungen zeigen, dass ungefähr 4% an Zinssenkungen vonnöten sind, die USA aus einer Rezession zu holen. Wie senkt man um 4%, wenn die Zinsen nur 2,25% (aktuelles Niveau) betragen?
Die Antwort darauf ist, dass es nicht geht. Wenn eine Rezession heute beginnen würde und die Fed die Zinsen auf null senken würden, wäre es nicht genug, um die Rezession aufzuhalten. - Wenn eine weitere Krise stattfindet, wird die Fed die Zinsen auf null senken. Aber das wird nicht genug sein. Denn sie wird QT aufgeben müssen und die vierte QE anfangen. Andere Zentralbanken werden dem Beispiel der Fed folgen.
- Der Markt sieht das voraus, aber die Fed tut dies nicht. Wie immer wird die Fed die Letzte sein, die es erfährt. Investoren sollten sich schon jetzt auf den unausweichlichen Zusammenbruch vorbereiten.