Beiträge von peter98

    Ich gebe zu, dass ich dem steilen Kursanstieg auch nicht widerstehen konnte und gut zwei Drittel meines Bestands verkauft habe.


    @Nebelparder hat die fundamentalen Komponenten - auch die möglichen für die Zukunft - ausgiebig beleuchtet. Die Argumente leuchten auch ein und lassen - wenn überhaupt - eher nur noch einen Seitwärtsverlauf der Aktie erwarten.


    Man darf aber nicht unterschätzen, dass an der Börse oft übertrieben wird (sowohl nach oben als auch nach unten). Es gibt genügend Beispiele, in denen sich die Kurse bestimmter Aktien um keine fundamentalen Bewertungen mehr kümmern und munter weiter laufen...

    Führende Rohstoffhändler mögen Gold


    Händler sollten eigentlich ein Gespür für künftige Entwicklungen haben - wenn dem nicht trügt, sollten sich die Preise für Edelmetalle gut entwickeln.


    Auszüge aus dem Artikel:

    • Auf der sechsten jährlichen Global Commodity Outlook Conference in Dubai am 10. Februar 2019 waren sich die Teilnehmer einig: Es ist das Jahr für Edelmetalle.
    • Vor allem ist der Kurs des US-Dollars ausschlaggebend. Sollte dieser sinken, werden alle Rohstoffe davon profitieren.
    • Goldpreise haben bereits in 72 Ländern Rekordhöhen erreicht, wobei die aktuelle Stärke des US-Dollars die den Aufstieg von Gold als den sicheren Hafen der Wahl versteckt.
    • Zum Abschluss der Sitzung zu Edelmetallen sagte ein Sprecher: "Handel ist ein Zyklus und die nächste Etappe in diesem Zyklus sind Edelmetalle. Das haben wir alle schon so erlebt."

    Physisches Gold ist und bleibt ein knappes Gut


    Ein Artikel von Prof. Polleit, der sich mit dem knappen Gut Gold beschäftigt.


    Ein paar Auszüge daraus:

    • Denn wenn die Goldmenge im Zeitablauf mit relativ geringen und relativ stabilen Raten wächst - vor allem im Vergleich zur Wachstumsrate der ungedeckten Papiergeldmenge -, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Gold, wenn es zu Geldzwecken verwendet wird, seine Kaufkraft eher bewahrt als das ungedeckte Papiergeld.


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    • In einer Phase, in der das Vertrauen in das ungedeckte Papiergeld abnimmt, ist es jedoch wahrscheinlich, dass der Preis des Goldes, ausgedrückt in ungedecktem Papiergeldeinheiten, anzieht, mitunter sehr stark steigt. Denn dann würde sich offenbaren, dass das Gold - in Relation zum ausstehenden Finanzvermögen, das in ungedecktem Papiergeld denominiert ist - ein sehr knappes Gut ist.
    • Welche (Langfrist-)Beziehung zwischen Goldpreis und Geldmenge wäre zu erwarten? Natürlich eine positive: Nimmt die Geldmenge zu, steigen tendenziell auch die Güterpreise, einschließlich des Goldpreises.


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    • Der Blick auf das Verhältnis zwischen dem Mengenzuwachs des Goldes und der Geldmenge deutet jedoch unmissverständlich an, dass physisches Gold nicht so stark ausgeweitet werden kann wie die ungedeckte Papiergeldmenge, dass Gold so gesehen ein knappes Gut ist.
    • Angesichts der wachsenden Ungleichgewichte im internationalen Papiergeldsystem ist es sehr wahrscheinlich, dass die Goldnachfrage und damit auch der Goldpreis im Trendverlauf weiter ansteigen werden.

    Kirkland Lake Gold Announces Details of Fourth Quarter and Full-Year 2018 Conference Call and Webcast


    Falls sich jemand den Webcast anschauen möchte:

    • Kirkland will release its financial and operating results for the fourth quarter and full-year 2018 after the market close on Thursday, February 21, 2019.
    • The Company will then host a conference call. Those wishing to join the call can do so using the telephone numbers listed below.
      The call will also be webcast and available on the Company’s website at www.klgold.com.
      Date: Friday, February 22, 8:00 am ET
      Conference ID: 9163418
      Toll-free number: (833) 241-7254
      International callers: (647) 689-4218
      Webcast url: https://event.on24.com/wcc/r/1…EDC1EABE00F58EEDDA463D01D

    Hier ein Marktkommentar einer Vermögensverwaltung, die sich neben der Geldpolitik der FED, den Finanzmärkten, der Konjunktur auch mit den Goldkäufen der Notenbanken beschäftigt.


    Ein paar Ausschnitte daraus:

    • Generierte sich Fed-Chef Powell noch im Dezember als regelrechter Trump- und Finanzmarktschreck, so war nur sechs Wochen später das genaue Gegenteil der Fall.
    • In Europa gewinnt der seit Monaten laufende Konjunkturabschwung dagegen immer mehr an Intensität, zuletzt auch in Deutschland, wo die Industrie ihren stärksten Auftrags-Einbruch seit 2012 zu verkraften hatte. Dass der ifo-Index nun auf den schlechtesten Wert seit Februar 2016 gefallen ist, sollte ebenso zur Vorsicht mahnen ...
    • Südkoreas Wirtschaft, welche aufgrund ihrer engen wirtschaftlichen Verflechtungen als Frühindikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft gilt, verbuchte im letzten Jahr das langsamste Wachstum seit 2012 ...
    • ... während Japan im dritten Quartal 2018 sogar die schärfste BIP-Schrumpfung seit vier Jahren melden musste.
      Da Japans Ministerium des Inneren zuletzt auch noch zugab, dass rund 40% der veröffentlichten Wirtschaftsdaten „Fake News“ waren, muss hier sogar mit kräftigen Revisionen gerechnet werden, die das überschuldete Land in ein völlig neues Licht rücken könnten!
    • Auch wenn die große Mehrheit der Ökonomen in Sachen realer Rezessionsgefahr(en) derzeit beschwichtigt, muss das nichts heißen, haben doch diese noch niemals eine Rezession rechtzeitig prognostiziert.
    • Fondsmanager-Kommentar: Obwohl die historisch beispiellose Geldpolitik der Notenbanken nur „vorübergehend“ sein sollte, beweisen die ihren „Exit“ immer wieder hinausschiebenden Fed und EZB, dass es keinen „Exit“ aus ihrer geldpolitischen Geisterfahrt mehr geben kann. Ein Konjunkturabschwung wird die „Währungs(verfalls)hüter“ zwingen, ihre inflationäre, marktmanipulierende und die Wirtschaft immer schwerer schädigende Geldpolitik abermals zu intensivieren.
    • Dass viele Notenbanken inzwischen selbst immer größere Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Geldpolitik haben, lassen deren Goldkäufe im letzten Jahr erkennen...
      Sollten sich diese Zweifel auch in breiten Investorenkreisen durchsetzen, dann dürfte der im Zuge der Fed-Volte gerade auf ein 8-Monatshoch gekletterte Goldpreis noch in ganz andere Preis-Sphären vordringen.



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    Ich poste den Artikel mal in diesen Thread, obwohl er sich mit der Staatsverschuldung auch auf Deutschland und andere Länder bezieht (aber die USA sich gerade als gutes Beispiel anbietet).


    Er erklärt aber recht anschaulich, dass die mathematische Komponente ein Entrinnen aus der bereits bestehenden Staatsverschuldung kaum noch möglich erscheinen lässt.



    Staatsschulden - eine Handgranate, bei der der Sicherungsstift schon längst gezogen ist


    • Der Grundlagenfehler besteht darin, dass unsere Budgets und die zur Deckung des Budgets erforderlichen Finanzierungen nicht nach den uns einfach verständlichen linearen Funktionen, sondern nach den Regeln der exponentiellen Funktionen wirken.
    • Ich sage es hier unverblümt, die Politiker wissen das, aber sie propagieren die linearen Funktionen nach außen für das Staatsvolk. Für die Verdummung sind "schwarze Null", "Wirtschaftswachstumswerte" (natürlich lineare) und "Lebenshaltungskosten-Indices" (natürlich manipulierte) bestens geeignet.
    • "das Problem liegt in der Unfähigkeit des menschlichen Gehirns, exponentiell denken zu können".
    • Und natürlich nutzen die Politiker weltweit diese Unfähigkeit ihrer Wähler, die Konsequenzen der von der Politik präferierten Staatsfinanzierung zu erkennen und sich entsprechend abzusichern.

    Als Probleme werden gesehen:

    1. Keine reale Tilgung, sondern die permanente Erhöhung der Verschuldung
    2. Steigende Staatsdefizite (in den USA) und real auch bei uns, weil wir ja unsere Überschüsse nicht behalten, sondern in Transferleistungen hergeben und dazu noch neue Verbindlichkeiten eingehen.
    3. Anleihezinsen werden ebenfalls finanziert, weil ja "die Zinsen so schön niedrig sind"
    4. Der Kaufkraftverlust wird durch manipulierte Programme "schön gerechnet".
    5. Neue Schulden werden, weil die kurzfristigen Zinsen niedriger liegen als die langfristigen, kurzfristig abgeschlossen.


    • Zu allem Übel haben viele Staaten ... negative Zinsen als Einnahme vereinbaren zu dürfen, sich kurzfristig und wesentlich höher verschuldet.
    • Der nächste Zinsanstieg ... bringt die Mixtur zur Explosion.



    Der Autor hält teils gravierende Lösungsvorschläge für erforderlich, die ich hier aber nicht einstellen möchte, da sie für viele wohl zum großen Teil nicht umsetzbar sind (zumindest kann man aber versuchen, sich anhand einiger Punkte bestmöglich auf so ein Szenario vorzubereiten).

    ... es wird die Seidenstraße, China + Rußland vorne weg mit mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung, die den $ längerfristig zur Strecke bringt.

    Es wird zumindest schon fleißig daran gearbeitet...

    • Bis zu 70 Prozent des Welthandels werden in Dollar abgerechnet, doch bereits in naher Zukunft könnte der Status der internationalen Leitwährung erodieren. Immer mehr Staaten, die von US-Sanktionen betroffen und der aggressiven und unberechenbaren Außenpolitik Washingtons überdrüssig sind, schließen sich der Anti-Dollar-Allianz an.
    • Wie der russische Botschafter in Teheran betonte, wird der US-Dollar beim gegenseitigen Zahlungsverkehr nicht mehr genutzt — nur Rubel und Rial, oder notfalls der Euro. Dieselben Prozesse wurden von Moskau mit China, Indien und der Türkei eingeleitet. Auch die EU will Zahlungen für eigene Produkte nicht mehr in Dollar abwickeln. Experten zufolge werden der Iran und Russland der OPEC zeigen, dass man auch ohne Dollar auskommen kann.

    The United States' Uncontrolled Federal Deficit


    Eine ausschnittsweise Übersetzung aus einem interessanten Artikel.
    Die Autorin beschäftigt sich mit Anlageprodukten. Deren Erkenntnis aus ihren Feststellungen deckt sich wohl auch mit einigen Meinungen unserer Forums-Mitglieder.


    • Während mein Portfolio nach wie vor stark diversifiziert ist, bevorzuge ich Cash und Gold als sichere Anlage, statt der zehnjährigen US-Staatsanleihen.

    Zum unkontrollierten Defizit der Vereinigten Staaten

    • Leider ist die Verschuldung der USA seit 40 Jahren im Durchschnitt schneller gestiegen als das BIP.
    • Normalerweise weisen die Vereinigten Staaten während einer wirtschaftlichen Expansion relativ niedrige Defizite auf; während Rezessionen oder Kriege zunehmende Defizite erzeugen.
      Die Verschuldung in Prozent des BIP erreichte nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt und sank bis in die späten 70er Jahre.
      Seitdem ist die Verschuldung zum BIP gestiegen, mit einem starken Anstieg während der Hypothekenkrise in 2008.
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      • Wenn man sich das Diagramm ansieht, erscheint es nicht sinnvoll, Geld für die nächsten 10-30 Jahre für etwa 3% Nominalzins in Staatsanleihen festzulegen.



      • Das Defizit erreichte 2015 einen Tiefstand von etwa 2,5% des BIP. Seitdem ist es gestiegen, und die jüngsten ungedeckten Steuersenkungen waren ein weiterer Impuls- und Defizitbeschleuniger.
        Es werden nun Defizite von 4% des BIP erreicht, was während einer wirtschaftlichen Expansion ungewöhnlich hoch ist.
        Wir werden innerhalb weniger Jahre ein Defizit von 5% erreichen, und dies setzt keine Rezessionen voraus. Sie (Behörden) rechnen nur mit einem reibungslosen BIP-Wachstum ohne Rezessionen.
      • Eine Rezession würde uns höchstwahrscheinlich wieder auf 10% des BIP bringen, da die Steuereinnahmen sinken und staatliche Unterstützungen ansteigen (wenn schon während einer wirtschaftlichen Expansion Defizite von 4 bis 5% entstehen).
      • Aus diesem Grund sehe ich die US-Wirtschaft, wie ich in diesem jüngsten Artikel erörtert habe, derzeit nicht als "stark" an. Sie ist nur insofern stark, als sie durch nicht nachhaltige Steueranreize gestützt wird.

    Rate mal, was kommt!

    Ich bin in dem Wert nicht investiert; mich hatte im letzten Jahr lediglich eine Beteiligung von Eric Sprott auf den Wert aufmerksam gemacht.


    Da im Moment keine Nachfolger für das Management feststehen, sehe ich dies leider auch negativ.
    Ansonsten hätte man denken können, dass sich gewisse Kreise für ein weiteres Vorgehen schon Gedanken gemacht haben.
    So kann man eigentlich nur darauf hoffen, dass der Laden schnell von einem Wettbewerber übernommen wird, der ein besseres Management in petto hat.

    Hier ein Artikel in deutsch, der sich mit Prognosen für Gold und Minen beschäftigt.



    Glänzende Aussichten: Warum Gold und Goldaktien noch viel Luft nach oben haben



    Es werden dort zumindest neben den Chancen auch die Risiken (auf Seite 6) beleuchtet.


    Vornehmliche Aussagen aus dem Artikel:

    • ... dass ein breiter Goldminenindex von dem erwarteten Goldpreisanstieg überproportional profitieren sollte
    • Goldminen-Aktien stellten insofern eine interessante Spekulationsmöglichkeit auf einen steigenden Goldpreis, zum Beispiel auf Grund eines Einbruchs der US-Wirtschaft samt Zinssenkungen dar, der aus Sicht der Analysten ab dem kommenden Jahr immer wahrscheinlicher wird.
    • Diversifizierung sei dabei allerdings selbst bei dieser Spekulation das A und O: Die angestellte Beobachtungen gelten auch nur für den verwendeten breiten HUI-Index, nicht für einzelne Goldminenaktien: Gerade in diesem volatilen Sektor sei das Event-Risiko und damit eine drastische Underperformance einzelner Aktien jederzeit möglich und zu erwarten.

    Interessant sind auch zwei Schaubilder, die ich aus dem Artikel hervorheben möchte

    A Reversal for Kirkland Lake Gold Ltd. (KL) is not near. The Stock reaches All-Time High Today


    So langsam wird einem tatsächlich schwindlig in welchem Tempo die Aktie nach oben strebt.


    Wenn es nach dem Autor dieses Artikels geht, soll es nach dem Erklimmen eines neuen Allzeithochs auch noch weitergehen.

    • This indicates more upside for the $6.68B company.
    • Trading stocks at an all time highs is usually a winning strategy.
    • An all time high points to a stock which has the most positive fundamentals ever.
    • Kirkland Lake Gold Ltd. (NYSE:KL) has risen 74.36% since February 4, 2018 and is uptrending.
      It has outperformed by 74.36% the S&P500.
    • Analysts await Kirkland Lake Gold Ltd. (NYSE:KL) to report earnings on February, 20.
    • After $0.28 actual earnings per share reported by Kirkland Lake Gold Ltd. for the previous quarter, Wall Street now forecasts 28.57 % EPS growth.

    In dem Artikel sind auch einige Charts enthalten, die mir als Laien nicht allzu viel sagen. Da können sicher andere im Forum mehr daraus lesen. :saint:
    Aber der Artikel enthält auch noch andere interessante Aspekte. :)

    Australischer Goldsektor als Vorlaufindikation mit neuem Allzeithoch!

    • Unbeachtet vom breiten Publikum, notierte der Goldpreis im vergangenen Monat in 72 von weltweit 162 Papierwährungen bereits wieder über seinem alten Allzeithoch aus dem Jahr 2011.
    • Gleichzeitig generierte der Australische Goldminen-Index mit seinem MACD-Indikator zum Monatsschlusskurs Januar 2019 ein neues zyklisches Kaufsignal.
    • Wenn jemand weiß, was hinter den Kulissen gespielt wird, dann sind es die Zentralbanken. Sie sind die einzigen, die ganz offiziell einen Insiderstatus besitzen und weltweit den Kurzfristzinssatz (ZIRP & NIRP) und die Geldmenge (QE) planwirtschaftlich steuern ("Geldsozialismus"). Was bedeutet in diesem Kontext dann, dass diese Insider im vergangenen Jahr 2018 so viel Gold gekauft haben, wie seit 50 Jahren nicht mehr...