Oder:
"Der Statistik-Schmu der Amerikaner"
Was hier schon seit Jahren detaiiliert diskutiert und angeprangert wird, nun auch endlich in einem Fachorgan, sehr detaiiliert.
Angehängt der irrwitzige Unterschied zwischen dem "soliden Wachstum" der US Wirschaft lt.Propaganda und der Realität :
Seit Jahren steckt Wonderland in einer Rezession.
Einige Auszüge aus dem Artikel des Handelsblatt:
"Bessere Wachstums- und Produktivitätszahlen haben nicht nur optische, sondern auch handfeste wirtschaftliche Vorteile. Mit ihren statistisch aufgehübschten Produktivitäts- und Wachstumszahlen locken die USA riesige Finanzströme an. „Die finden dann dort aber die erhofften Produktivitätsvorteile und Renditen nicht vor“, kritisiert Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Viele Unternehmen, die Fabriken in den USA gebaut hätten, seien deshalb schon bitter enttäuscht worden....
Der kanadische Statistiker Erwin Diewert von der University of British Columbia, einer der international führenden Experten für Preis- und Produktionsmessung, bestätigt, dass die methodischen Änderungen der letzten zwei Jahrzehnte fast ausnahmslos die Inflation gedrückt und die gemessene Produktion erhöht haben...
Hellmeyer geht davon aus, dass das US-Wachstum im Vergleich zu Europa um zwei Prozent pro Jahr überzeichnet ist. Dazu trägt eine Vielzahl statistischer Tricks bei....
Das jüngste und für viele europäische Statistiker eklatanteste Beispiel für die US-Alleingänge ist die Verbuchung von Militärausgaben: Abweichend vom internationalen Standard buchen die USA ihre stark wachsenden Ausgaben für Waffensysteme als Investitionen...."
https://www.handelsblatt.com/p…-Of2WlEOqXCGHuoxoYAdU-ap3
Grüsse
Edel
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