Nein, "verfügen" Sie nicht, zum einen sind es "nur" 5,5 Bio. (je kleinlich, ich weiss), zum anderen ist es das BRUTTO-Geldvermögen (ca. 60k /Kopf), denen die Schulden (ca. 20k /Kopf) gegenüber stehen.
Zudem ist ein Großteil des Geldvermögens gebunden in Zertifikate, Anleihen, Termineinlagen etc. und v.a. Rücklagen von Versicherungen (dies allein rd. 40%!).
Und nicht zuletzt: Wie war das noch? Das Vermögen des einen sind die Schulden des anderen...?
Target 2 Saldo der Bundesbank im Januar 2017: 796 Mrd. Euro, Tendenz steigend
Nur Gold ist Geld.
Und (back to the plot) man wird es nicht verbieten können, weil die Eliten natürlich auch selber Gold haben und man ein Verbot genauso wenig durchsetzen könnte, wie ein Alkoholverbot...
Ping
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pinguin,
es mag sein, dass die Schulden des Einen das Vermögen des andere sind. Ich kann trotzdem mein Zertifikat verkaufen um Gold zu kaufen, während mein Privatkredit weiter läuft.
Was passiert wenn alle das machen, dürfte klar sein. The last man standing sind dann Gold und Silber.
Die Eliten haben leider mehr Fiat als Gold. Wenn das Fiat entwertet wird ihr Gold zwar hoch schießen, aber das werden sie ziemlich schnell wieder los werden. Sie müssen ab sofort mit Gold bezahlen, denn keiner von uns wird noch morgens für Fiat aufstehen.
Ich halte ein Goldverbot inzwischen für wahrscheinlich. Überlege doch mal, sie wollen sogar Bargeld verbieten.
Nach einem Crash ist Gold das Bargeld. Die Erfolgsaussichten eines solchen Verbotes sind zwar zweifelhaft. Aber wer weiß schon, was ihnen einfällt.
Ich gehe zwar davon aus, dass vor einem Goldverbot zunächst versucht wird, die Krise mit Inflation zu lösen. Die Frage ist aber, was machen die Menschen, die gerade ihre Spareinlagen verloren haben. In Ost- und Südeuropa hat man in solchen Situationen DM/€ und Dollar gekauft. Die Ersparnisse legen sie dort grundsätzlich nicht in die Landeswährung an. Was aber wenn diese Währungen abrauchen?
Wenn alle anfangen Gold zu kaufen, ist die Krise aller Krisen da. Ich habe 89/90 in Osteuropa Ähnliches erlebt. Etwa ein halbes Jahr lang sind viele nicht arbeiten gegangen. Mein Lohn war plötzlich umgerechnet nur noch 40 DM/Monat wert. Auf dem "Schwarzmarkt" und mit Import/Export habe ich am Tag 100 DM verdient. Gut, das waren 10 bis 12 Stunden am Tag nicht 8, aber hey.
Das wird auch hier passieren, bis man eine harte Währung einführt, für die es sich lohnt aufzustehen.
Wer jetzt denkt, man verliert den Job oder es wird druck aufgebaut. Selbst die Vorgesetzten haben das gleiche Problem. Sie werden mitmachen. Die Ärzte werden Hochkonjunktur haben. Für eine Silbermünze hat man dann schnell einen Knochenbruch. 
Wer solche Szenarien abgeschrieben hat, ist naiv.