Beiträge von Bumerang

    Ich würde eventuell gern noch was in Wohn-Immos investieren wollen, bin aber nicht angetan von Teileigentum wie DHH oder ETW. Da ich mir zu viele Reibereien mit Miteigentümern und Mietern keinesfalls antun möchte.


    Eine Immoaktie wäre da schon mit mehr Distanz versehen.

    Ja, die Distanz hast Du, allerdings zur Rendite.


    Die billigste Form der EK Beschaffung ist der Börsengang. Da werden Anteile an künftige Investitionen zu einem stolzen Preis verkauft. Ich kann mir nicht Vorstellen, dass der Aktienpreis sich durch die Division EK/Anzahl ermittelt. Alles darüber, ausgenommen ein kleiner Zuschlag, würde ich für eine Immo Aktie nicht zahlen und stattdessen die Immo selbst kaufen.

    pinguin,


    es mag sein, dass die Schulden des Einen das Vermögen des andere sind. Ich kann trotzdem mein Zertifikat verkaufen um Gold zu kaufen, während mein Privatkredit weiter läuft.


    Was passiert wenn alle das machen, dürfte klar sein. The last man standing sind dann Gold und Silber.


    Die Eliten haben leider mehr Fiat als Gold. Wenn das Fiat entwertet wird ihr Gold zwar hoch schießen, aber das werden sie ziemlich schnell wieder los werden. Sie müssen ab sofort mit Gold bezahlen, denn keiner von uns wird noch morgens für Fiat aufstehen.


    Ich halte ein Goldverbot inzwischen für wahrscheinlich. Überlege doch mal, sie wollen sogar Bargeld verbieten.
    Nach einem Crash ist Gold das Bargeld. Die Erfolgsaussichten eines solchen Verbotes sind zwar zweifelhaft. Aber wer weiß schon, was ihnen einfällt.


    Ich gehe zwar davon aus, dass vor einem Goldverbot zunächst versucht wird, die Krise mit Inflation zu lösen. Die Frage ist aber, was machen die Menschen, die gerade ihre Spareinlagen verloren haben. In Ost- und Südeuropa hat man in solchen Situationen DM/€ und Dollar gekauft. Die Ersparnisse legen sie dort grundsätzlich nicht in die Landeswährung an. Was aber wenn diese Währungen abrauchen?


    Wenn alle anfangen Gold zu kaufen, ist die Krise aller Krisen da. Ich habe 89/90 in Osteuropa Ähnliches erlebt. Etwa ein halbes Jahr lang sind viele nicht arbeiten gegangen. Mein Lohn war plötzlich umgerechnet nur noch 40 DM/Monat wert. Auf dem "Schwarzmarkt" und mit Import/Export habe ich am Tag 100 DM verdient. Gut, das waren 10 bis 12 Stunden am Tag nicht 8, aber hey.


    Das wird auch hier passieren, bis man eine harte Währung einführt, für die es sich lohnt aufzustehen.
    Wer jetzt denkt, man verliert den Job oder es wird druck aufgebaut. Selbst die Vorgesetzten haben das gleiche Problem. Sie werden mitmachen. Die Ärzte werden Hochkonjunktur haben. Für eine Silbermünze hat man dann schnell einen Knochenbruch. :saint:


    Wer solche Szenarien abgeschrieben hat, ist naiv.


    Gold aus dem Meerwasser hat damals und wird auch heute nicht funktionieren, da der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.Und aus dem Elektroschrott kannst Du maximal das rausholen, was Du vorher verbaut hast.
    Ergo, an der Bilanz ändert sich nichts.


    Da habe ich keinen Zweifel dran. Ich wollte zeigen, dass selbst diese unwahrscheinliche Szenarien bedeutungslos für den Goldwert sind.

    80.000 Tonnen Gold.Das ist eine interessante Hausnummer und deutlich mehr als es nach einschlägigen Schätzungen der US Geological Society weltweit überhaupt noch zu fördern gibt : 51.000 Tonnen Gold


    https://books.google.de/books?…en%20Goldreserven&f=false

    Da steht, dass deutlich mehr Gold zur Verfügung steht, und künftig aus Elektronischem Müll oder gar aus dem Meerwasser noch mehr zurückgewonnen wird. :whistling:


    Ich kann da beruhigen. Selbst wenn sie das ganze Gold aus der Erde pressen, ist das nicht genug um das Fiat zu decken.


    Das Volumen aller Derivate weltweit beträgt 750 Billionen USD. Beim heutigen Preis wären das 19 Millionen Tonnen Au. Selbst wenn man die Förderung verdreifacht, dauerte das ca 2000 Jahre! :thumbup: Also , an die Arbeit Jungs....


    Um den Preis zu halten, werden sie schon einen goldenen Asteroiden finden müssen, der direkt bei der Comex sanft gelandet wird. [smilie_happy]

    Ja ich weiß, meine Antwort ist sehr, sehr spät aber trotzdem aktuell. :]


    Die Deutschen verfügen über rund 6 Billionen (nur) Geldvermögen.
    Geteilt durch 1.177 € pro OZ sind das 5.097.706.032,29 OZ Gold also schlappe 160.000 Tonnen.
    Die Minenarbeiter müssen sich aber verdammt anstrengen!. Denn so wie sie jetzt faulenzen dauert es ca 50 Jahre wenn gleichzeitig die ganze Welt auf das neue Gold verzichtet.



    https://crp-infotec.de/wp-cont…oegen-zusammensetzung.gif

    @BumerangJa, natürlich meinte ich die Auftraggeber. (Ich wundere mich darüber, wie jemand die Edel Man das falsch verstehen konnte.)


    Wieso Karlsruhe?

    Das kann jeder falsch verstehen, der zunächst Erfolg nur dann als solches sieht, wenn die Allgemeinheit profitiert.


    In Karlsruhe und Umgebung heißt hanoi (haneu) nein. Ich dachte nur....

    Was war denn da erfolgreich?


    Grüsse
    Edel


    Ich denke Haneu (Karlsruhe? ;) ) meinte den Erfolg seiner Auftraggeber. Aus deren Sicht kann man das nicht anders bezeichnen. Ich würde sogar sagen ein fulminanter Erfolg.


    Zu Lasten der Anderen. Das Amerikanische Volk hat zumindest daran bisher gut partizipiert. Die Schulden der Amerikaner sind immer erfüllbar. Dollars sind keine Mangelware.


    Onkel Alan hat doch mal treffend gesagt:


    "The United States can pay any debt it has because we can always print money to do that."


    Nicht nur seine neuen Botschaften bezgl Fiat bzw Gold findet man inzwischen fast überall. Jeder kann doch jetzt dazu beitragen Fiat zum Absturz zu bringen. Wenn Alle Erwachsenen in Deutshcland ein Oz Gold kaufen würde, wären die heimischen Reserven der Bundesbank aufgebraucht. Oder Gold bei 500xx,00€ :D

    Greenspan ist m.E. einer der bedeutendsten und übelsten Wendehälse der Geschichte.


    Grüsse
    Edel

    Gewiss. Hier haben die Elite mal wieder bewiesen, wie gut sie Menschen managen können. Wer hätte den Dollar besser vor dem Gold schützen können, als jemand der genau weiß, wie mächtig Gold ist?


    Am Ende des Tages ist Greenspan ein Amerikaner. So betrachtet hat er seinem Volk nichts Schlechtes angetan. Es hat als Einziges auf der Erde davon profitiert.



    Nein - die wurden bekehrt...


    lg meggy

    Respekt!

    Oh man, hier gibt es keine Fiatanhänger mehr, mit denen ich mich fetzen könnte. Habt Ihr sie alle vertrieben? :D


    Der gute Alen hat mal wieder gesprochen.


    http://www.zerohedge.com/news/…right-about-gold-standard


    Es ist allerdings ein Trugschluß zu glauben, dass man diese Belastung in dem Falle dann nicht zahlen muss nur weil man ein Mieter ist 8| Der kommt doch genauso ans berappen...wird dann nur halt anders gestaltet.

    So sieht es auch tut.


    Oft sind solche Szenarien abstrakt und können deshalb nicht von jedem nachvollzogen werden.
    Was ist mehr wert, ein Goldstück oder ein Brot, ein Haus oder die "Freiheit"? Keine Ahnung. Mittellosigkeit ist aber nie eine Alternative. Gold allein könnte für die Miete und das Brot ggf knapp werden. Man kann ohne Gold und Silber leben, ohne Brot und Dach schlecht. Irgendwann sind die EM alle. Es muss schon so viel sein, dass man alles übersteht und gut aus der Krise kommt. Dann benötigt man aber einen eigenen Keller um es zu verstecken =)


    Eine Zwangshypothek oder -Steuer kann nur so eingesetzt werden, dass sie ohne großen Anstrengungen getragen werden kann. Man kann eine Krise nicht mit einer neuen Krise lösen. Siehe auch @elpollo s Beitrag.


    Aber was ist Eure Einschätzung dazu, dass der Staat bei der nächsten Währungsreform wieder auf unsere Besitztümer zugreifen könnte?
    Macht Ihr euch keine Sorgen darum, dass der Staat euch schröpfen könnte?

    Ja und Ja.


    Die Frage ist, welche Alternativen hat man? Soll man aus Angst vor der möglichen Zwangshypothek von heute auf morgen leben, die Miete an den Vermieter zahlen und mittellos auf die Krise warten, weil dann vielleicht eine Steuer (mit welchen Namen auch immer) auf uns zukommt? Damit wir dann über die lachen können, die etwas abgeben von dem was sie haben, aber trotzdem viel mehr haben werden als wir?


    Fiat verliert komplett den Wert. Gold allein ist riskant. Man baut das Vermögen mit Sparen nur langsam auf, mit der Immo deutlich schneller. Ob die 2 Oz für eine Wohnung reichen wird, bezweifle ich. Besser als Nix, aber die Immo ist m.E. unverzichtbar, wenn man sich das leisten kann.


    Die Steuern sind heute schon Bestandteil des Systems. Also keine Gefahr sondern Gewissheit. Man muss damit umgehen. Selbst wenn der Staat alles wegnimmt, sind wir nicht schlechter dran als die Anderen, haben aber bis dahin im Eigenheim gelebt. Wie gesagt, wenn man sich das leisten kann.

    Das ist ja mal ne Ansage,ein Bekannter von mir hat es am Neuen Markt zum Millionär gebracht und 2 Jahre später war er ebenfalls ein Habenichts.
    Was ich damit meine, es kommt immer auf den Einzelfall an. So allgemeine Aussagen bringen rein garnichts.
    Nachtwächter

    Na dann kann man jedem empfehlen sein ganzen Vermögen auf Rot zu setzen, anstatt Häuser oder Gold zu kaufen, denn ob das gut war oder falsch, ist ohnehin eine nachträgliche Einzelfall Betrachtung.


    Hier werden wohl Strategie und Glück durcheinander gebracht.

    Moin,
    wie willst Du aussteigen, wenn Du nicht einmal eingestiegen bist ?)


    Grüße
    Goldhut

    Gute Frage ;)


    Es gibt Unentschlossene, die nie irgendwo einsteigen. Sie finden immer einen Grund, es nicht zu tun. Sie vertrauen lieber Finanzprodukten. Da akzeptieren sie Schwankungen, bei den Immos nicht. Am Ende wird sich zeigen, wer Recht hatte.


    M.E. ist die Aussage "Gold ist eine Währung" falsch. Gold ist die Währung (neben Silber). Diese Aussage ist wohl der Umdeutung des Begriffes Währung, der für ungedeckte Papiertauschmittel (Fiat) übernommen wurde, geschuldet. Fiat ist keine Währung weil sie nichts gewährt. Eine Währung gewährt durch die Prägung die Echtheit und das Gewicht der Münze. Was gewährt mir ein Euroschein? Garnichts. Er zwingt mich nur es zu akzeptieren als Tilgung einer Schuld, auch wenn sie in anderen Gütern entstanden ist.


    Ich bei Dir, dass der Begriff "gleichgewichtiger Goldpreis" nicht belegt ist. M.E. kann es ja gar nicht.


    Darunter kann maximal ein Fiatpreis verstanden werden, der ohne Manipulation über einer längeren Zeit stabil bleibt. Von alleine! Also durch den Markt bestimmt. Kein Preis kann bestimmt oder kalkuliert werden. Jedenfalls sollte das in einer einigermaßen freien Marktwirtschaft so sein. Dabei darf eine Zentralbank gerne marktkonform intervenieren um einen tatsächlichen gleichgewichtigen Goldpreis gegen kurzfristigen Schwankungen oder Manipulation verteidigen. Das aber nur indem sie Gold kauft oder verkauft. Und zwar physisch. Sobald sie aber Termingeschäfte dem Physischen gleichsetzt, und sich die Freiheit erlaubt die Ausliefern zu verweigern (siehe COMEX), ist es grobe Manipulation.


    Wenn wir nun selbst einen fairen Preis ermitteln wollen, können wir grob einen Zehntel der globalen Geldmenge in Verhältnis zur Goldmenge aller Zentralbanken setzen. Ausgehend von der üblichen Mindestreserve von 10%. Ob das dann richtig ist, keine Ahnung. Aber die 1.400 wären damit mehr als obsolet.

    Prima endlich mal jemand mit einer funktionierenden Glaskugel. Und berechtigte Kritikpunkte sind also Geschwätz. Ich denke da erübrigt sich jegliche Diskussion.

    Du hast meinen Beitrag zu persönlich genommen! Ich hatte Geschwätz in "" gesetzt und mich keineswegs ausgeschlossen!


    Die Glaskugel brauche ich nicht. Der Beginn dieses Trends ist bereits sichtbar in Frankfurt. Bis auf wenige städtische Sozialwohnungen gibt es günstig nur Bruchbuden zu mieten. Wobei günstig relativ ist. Aber auch dort zittert man vor der Sanierung des Gebäudes mit anschließender Mieterhöhung. Selbige droht wenn der Mieter seine "Flexibilität und Freiheit" nutzt und aus der günstigen langzeitgemieteten Wohnung auszieht.
    Instandhaltung legt der Vermieter auf die Kaltmiete um, verdeckt. Oder stellt Handwerker und Wärmekontraktoren ein bist die NK einen zum Auszug bewegen. Die vereinzelte ET oder Einliegerwohnung wird nur noch an Verwandte, Studenten oder Pendler, maximal Singles vermietet. Man hat Angst vor dem Gesetz. Familien schauen bereits privat in die Röhre. Kinder sind KO Kriterium. Der Staat hat sie vor dem Vermieter geschützt, zu 100%! Sie bekommen erst die Wohnung nicht.


    Als Mieter ist man in Frankfurt erst ab 13€/Qm flexibel. Aber dann solvent genug um zu kaufen, was zunehmend passiert. Wenn man als Normalverdiener schon aus der Stadt gedrängt wird, sollte man proaktiv seinen Umzug gestalten, und nicht bis zum letzten Moment warten. Dann ist auch im Umland alles teuer. Demos für den Erhalt des alten Stadtflairs bringen nichts.

    Das Schöne im Leben ist, dass man völlig unabhängig vom "Geschwätz" in einem Forum am eigenen Leib erfahren wird, ob man richtig oder falsch lag!


    Die ach so schlechte und teure deutsche Mietimmobilie wurde mit Handkuss von Anington & Co aufgekauft. Da ist dann ein AB anstatt ein Hausmeister dran. Die Mieten steigen, die Reparaturen bleiben aus. Klagt mal dagegen.
    Wenn ich Mieter wäre, würde ich Angst haben. Die amerikanischen Mietverhältnisse kommen noch.


    Ich wünsche trotzdem jedem hier, die richtige Entscheidung zu treffen.

    @Mephisto,


    unsere Diskussion führt zu keinem Ergebnis, wenn Du die Augen vor der Realität verschließt.


    Ich sage nur noch so viel. Man soll kaufen, was man sich leisten kann. Nicht aus dem 70qm 3ZKB Altbau, vom neue EFH mit 150 qm und großem Garten träumen, am besten noch in der City. Da kann die Rechnung freilich nicht aufgehen. Kleinere Brötchen backen, und sich später steigern ist die Devise.


    Man muss nicht lebenslang auf Urlaub verzichten. Selbst in den ersten Jahren nach dem Kauf nicht, wenn man das kauft was man sich leisten kann und bereit ist auch mal günstig Urlaub zu machen. Es muss nicht immer die Fernreise im 5 Sterne Hotel sein. Aber die Prioritäten sind halt verschieden.


    Erkläre das alles was du hier geschrieben hast einem Rentner mit 1000€/Monat der zu miete wohnt! Frage ihn, selbst wenn er verheiratetist und noch eine Frauenrente von 600€ dazu kommt, ob er es bereut,nicht in jungen Jahren gekauft zu haben. Den damaligen Urlaub zahlt er heute noch ab, während seine Eigentümer Kollegen monatsweise in südlichen Ländern unterwegs sind.


    Normalerweise wird der Kredit deutlich höher getilgt als die ursprüngliche Kaltmiete in einer Mietwohnung,


    Das kommt darauf an, wie viel EK man einsetzt und wie hoch der Preis war. Bei derzeit 0% Zinsen kann man sein EK kaum besser anlegen, als in eine Immobilie, insb die Selbstgenutzte.



    das heißt es müssen erst ein paar Mietsteigerungen kommen, damit der Mieter überhaupt die Tilgungsrate erreicht.


    Wenn nicht genug EK eingesetzt wurde, stimmt das. Das hat auch niemand bestritten! Aber auch dann, kommt man relativ schnell auf Pari. Uns selbst wenn nicht, man hat nach 30 Jahren ein Haus! Der Mieter hat NIX. Und muss bis zu seinem Lebensende nochmal ein fremdes Haus abzahlen.



    Und was ist mit Instandhaltungsrücklagen? Braucht man nicht weil ja alles neu ist?



    Das habe ich bereits beantwortet. Am Ende ist ein Haus da, der einen inflationsgeschützten Wert hat, der die nominalen Instandhaltungskosten lächerlich Aussehen lässt. Für den Mieter bleibt nur der Umzugswagen, der nicht mal kostenlos ist.