Jetzt ist die Frage, wie kommen die Preise zustanden? Wann ist ein Preis am Markt angemessen? Ich denke die wichtigste Einflussgröße ist hierbei nicht, ob die Immo 10, 20 oder 30 Jahreskaltmieten kostet, sondern wie lange die Masse der Marktteilnehmer braucht, um das Ding voraussichtlich zu bezahlen und ob Mieten nicht mittelfristig billiger ist?
Die preise kommen durch Angebot und Nachfrage zustande.
Ansonsten absolut richtig! [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/thumbup.png]
Wobei Mieten so gut wie nie billiger ist. Denn eins hast Du weggelassen. Die Wertsteigerung.
Nunja, ab dem Faktor 20 kommt man in den "teuren" Bereich, da sollten die subjektive Gründe dafür sprechen, warum man kauft.
Aber in Deiner Rechnung hast Du die Instandhaltungskosten für den Käufer unterschlagen. Um den "Wert" zu erhalten, musst Du etwa 1,5% des aktuellen Wertes pro Jahr nebenher für die kommenden Instandhaltungskosten für Abwohnen und Verfall ansparen. (Marktschwankungen für die Wertbetrachtung außen vor gelassen.)
Diese Kosten sind nicht auf den Mieter umlegbar und nur von dem Eigentümer (Deinem Käufer) zu tragen - in deinem Zahlenbeispiel beträgt die Monatsmiete also entweder nur 1400 EUR oder Du musst die Käuferkalkulation auf der jährlichen Ausgabenseite entsprechend anpassen.
Hinzukommen noch weitere nicht umlegbare Kosten, die allein der Eigentümer/Käufer zu zahlen hat (z.B. Straßenbeiträge, etc.).
Genau diese Wertsteigerung hast auch Du weggelassen. Wer vor 10 Jahren gekauft hat, hat ca 40% bis 60% Wertsteigerung, wer vor 20 Jahren gekauft hat ca 60% bis 80% und wer vor 30 Jahren gekauft hat, 100 bis 150%. Ich denke, da ist eine Renovierung sicher drin
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