Beiträge von Bumerang
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Kein Mensch argumentiert objektiv, das liegt eben in der (subjektiven) Natur der Sache, d.h. man hat immer einen selektiven Ansatz (bei der Auswahl der Argumente). Objektivität wird nur oft in Diskussionen behauptet und dient der Untermauerung des eigenen Standpunkts. Die meisten Experten sind auch nicht objektiv, da fremde und eigene Interessen im Spiel sind. Letztlich ist das auch Banane... Jeder will natürlich auch irgendwie Recht haben, nur darum gehts.
Man braucht eben auch immer nur zu schauen, wer was ist - Sein (und Haben) bestimmen das Bewusstsein...
Schreibst du ja selbst: "... großen Gewinn will ich realisieren... berufliche und Familiensituation über Generationen..." q.e.d.Du verwechselst eine konkrete persönliche Situation mit der Subjektivität die sich daraus ergeben kann.
Da wir uns hier alle nicht kennen und (angeblich) helfen wollen, gehe ich persönlich zunächst davon aus, dass man an einer objektiven Diskussion interessiert ist und wenn nur zweitrangig Recht haben möchte.
Solange man überzeugt ist, Recht zu haben, ist alles OK. Wenn man es nicht mehr ist aber weiterhin seine Position vertritt, ist das was ganz Anderes.Ich kann z.B. kein Mehrfamilienhaus mit 20 Wohneinheiten kaufen bzw finanzieren. Deshalb würde ich trotzdem keinem der ein Paar Millionen auf dem Konto davon abraten. Das Gegenteil wäre subjektiv.
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Immo kaufen, alles richtig aber die Frage ist doch ob man hier "gefesselt" wohnen bleiben möchte bei steigender Überfremdung zum Beispiel.
Da bekommt man doch Günstigeres woanders in netterer Umgebung.
Ok, mit Meerblick ist auch nicht günstig aber 10 min. bis zum Strand laufen müsste noch zu schaffen sein.Die Angst vor der generellen "Überfremdung" ist die halbe Wahrheit. Man muss bestimmte Regeln beachten und alles ist gut. Insbesondere die soziale Schicht berücksichtigen, nicht nur die Herkunft der Bewohner einer Gegend. Neben "Chantalen und Kevins" will man auch nicht unbedingt wohnen. Die soziale Spaltung der Gesellschaft ist im vollen Gange und für mindestens 50 Jahre wohl unumkehrbar. Also ist die Lage, mehr den je, ein Ausschlusskriterium.
Wer an den Strand möchte, kann gerne dort kaufen und solange er nicht Rentner ist, vermieten und in der Stadt mieten. Das kann durchaus aufgehen. Werde ich demnächst auch machen. Nicht wirklich am Strand, aber am äußeren Speckgürtel im Grünen und das Haus in Frankfurt (teuer) verkaufen.
Meine Gründe dafür sind vielfältig. Zugegeben, das Publikum in Frankfurt ist ein wichtiger, aber nicht der einzige Grund. Ich wollte schon immer ins Grüne, das war uns bisher aus verschiedenen Gründen nicht wirklich möglich bzw. wäre umständlich gewesen. Jetzt ist es perfekt. Die hohen Preise in Frankfurt und dadurch den großen Gewinn will ich realisieren und weiter investieren. Die berufliche und Familiensituation über mehrere Genrationen hinweg passen zum Vorhaben genau. Home Office wird den Rest bringen.
PS - Ich beobachte als Nutzer der öffentlichen Verkehrsmitteln das mitfahrende Publik und stelle folgendes fest. Verglichen mit der Zeit von vor 10 bis 15 Jahren, sind die Menschen aggressiver und bedrückter, außerdem hapert es mit der Körperhygiene immer öfter.
Auffällig sind (vermutlich) erwerbslose oder geringfügig beschäftigte junge Menschen, deren Frustration und Aggressivität bereits vom Weiten erkennbar ist und teilweise demonstriert wird (Rauchen am Gleis oder in der U-Bahn Station, laute Musik am Smartphone, der sogenannte böse Blick, etc) aber auch solche die resigniert haben und einfach nur müde durch die oder auf die "Scheibe" schauen.Aber auch ältere Menschen werden aggressiver. Sie sind bedrückt und wollen regelrecht streiten, weil man sich "drängelt", Musik hört und "laut ist". Ich meine damit Schüler die natürlich lachen und mal einen Witz erzählen. Die Musik ist zwar oft bemerkbar, meist aber nicht störend. Offensichtlich hat die Rentenkürzung seine Auswirkungen. Warum sind ansonsten immer mehr Rentner zur rush hour unterwegs?
@ Zweifler0815
Dass Mieter und Eigentümer unterschiedlich ticken, liegt in der Natur der Sache. Trotzdem müsste man einigermaßen objektiv argumentieren können. Von den Mieter höre ich selten, ich kann es mir grad oder überhaupt nicht leisten, anderseits, aber immer wieder das Keinargument "man weiß nie was kommt". Ja, man hat auch nicht gewusst, dass sich die Immobilienpreise und Mieten in relativ kurze zeit verdoppeln werden.Natürlich gibt es unter den Eigentümer welche, die zur falschen Immobilie oderund mit dem falschen Preis zugegriffen haben, die das nicht zugeben und die Amortisation bei den Urenkeln suchen.
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da für die nächsten Jahre weitere Millionen Zuwanderer und deren Angehörige ins Land strömen diese Personen in private Wohnungen zugewiesen werden, da immer noch kein angemessenes
Alternativ könnte die Grundsteuer (die ohnehin aktuell geändert werden soll)Ab einer Überfremdung von mehr als 10 %
Ich denke es läuft in gefragten Gegenden auf "gated communities" hinaus.
Das kostet dann mal schnell weitere 500 bis 1000 je Monat für den Wachdienst
Wenn man jetzt auch noch berücksichtigt, dass Energie immer teurer wird und die Steuern weiter anziehen werden (die Zugereisten müssen doch angemessen alimentiert werden!!!!), wird wohnen, so wie wir es heute noch kennen, nur noch für die Eliten finanzierbar. Die Massen werden in schrankähnliche Behausungen ziehen müssen oder 2 Stunden und mehr für die Anfahrt zur Arbeit aufwenden; japanische Verhältnisse für die Arbeiterklasse.
Der letzte Absatz steht in Widerspruch zum Rest Deiner Ausführungen. Nach der Logik ist eine Investition nie sinnvoll, denn ein Meteorit könnte alles kaputt machen.
Echt, nie war die Pyramide billiger als gestern zu haben
Der Michel wird leider fast immer auf dem falschen Fuß "erwischt". In einem Fiatsystem gepaart mit der deutschen Baubürokratie und -Lobby, haben die Preise grundsätzlich eine Richtung. Kurzfristig kann man verlieren, langfristig selten, wenn man die Basics des Immoinvestments betrachtet.Man muss irgendwann aber die Investitionsentscheidung treffen. Man kann sich nicht nicht entscheiden. Man entscheidet sich gegen die Investition, wenn man keine Immo kauft.
Diejenigen die vor 10 Jahren nicht gekauft haben, beißen sich heute in den Hintern und erfinden Ausreden. Sie ignorieren völlig, dass sie inzwischen mehr Miete Zahlen als die Eigentümer an die Bank.
Zugegeben sind heute die Preise sehr hoch. Aber die entscheidende Frage ist, was passiert mit der Währung? Ja, unsere tolle Fiatwährung die für ein "Gleichgewicht der Preise" sorgen soll - das stimmt noch nicht mal für Kartoffeln - ist quasi am Anschlag. Steigende Zinsen? Wenn, dann aber zweistellig gepaart mit der Hyperinflation. Würde für den Fall ein Kilobarren Gold helfen? Na klar! Aber nicht als Gegenentscheidung zur Immo.
Alles anzeigenImmo ist gefesselt.Kommt natürlich drauf an, wie man es sich schön rechnet.
Ups, Gestern hat mein Traum aus Glas und Beton weniger als Heute gekostet.
Mein Sohn hat sich Anfang des Jahres auch so was hergetan
War 150,000€ günstiger, als sich der Makler das vorgestellt hat.
Erst mal verkaufen und dann weiterreden!!!
NachtwächterEs kommt auch darauf an, wie schön man sich das Mieterdasein rechnet.
Dein Zahlenbeispiel ist ohne Kaufpreis, Instandhaltung, ggf Mieterträge oder -Ersparnis, nicht nur der Verkaufspreis, wenig aussagekräftig.
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War ja zu erwarten, bei eimem Finanzminister Mnuchin (ex GS).
Igel
Man mag als EM Bug die Fiatwelt grundsätzlich "bekämpfen", aber ihre Bestimmung ist die Inflation. Insofern handelt Trump "richtig". Er benötigt Geld für seine Programme und Geld wird in der Fiatwelt einfach gedruckt, samt dazugehöriger Zinsen. Inflation steigert die Immopreise die Aktienkurse und alle Assets, außer der mit niedrigen Zinsen verbrieften Staatsschulden. Also Win Win für ihn und die Finanzbranche, die diese Staatspapiere längst in Publikumsfonds abgeschoben hat. Sie bekommt Narrenfreiheit, höhere Zinsen und die Wirtschaft wird Dank des dann fallenden Dollars wieder an Fahrt gewinnen.
Verliere werden ggf bestimmte Industrien und natürlich alle die Geld halten. Mal sehen.
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deutsche Immos besser als wie SchweizerBanken , immer mehr AusLänder trennen sich vom SchweizerPapier
und kaufen teure Immos auf in Deutschland ,
Immos sind schon lange besser als wie jedes Papier ,
selbst wenn Deutschland zerschellt durch die KriminelleWelt , die Immo bleibt immer ,
Da kann man nur zustimmen. Mich wundert es (im positiven Sinn), dass auf solche Beiträge nicht gleich die Fiatarmee reagiert.

Postfucktisch .....

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elpollo
Ich hatte schon mal eine Immobilie verkauft und meine Meinung, die so war wie deine, geändert.
Klar ist, dass nicht jeder einen Makler benötigt, Viele aber schon. Ich hatte zunächst ohne Makler inseriert und Haufenarbeit gehabt. Erfolglos. Dabei habe ich das wohl grundsätzlich richtig gemacht, laut Makler. Dann hat er sein Glück versucht und Erfolg gehabt. Sogar einen besseren Preis erzielt zusätzlich zur Courtage!
Ob das sein Können, Glück oder einfach nur Zufall war, werde ich nie erfahren.
Was ich aber sicher sagen kann, es ist viel Arbeit und man kann auch einiges falsch machen. Als Eigentümer ist man emotional. Allein die vorab Selektion der potentiellen Käufer ist schon nicht ohne. Masse ist eben nicht Klasse.
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Maas will Bestellerprinzip auch für Hausverkäufer - Steuererhöhung durch die Hintertür
Also wird es so laufen : 1
Verkäufer muss Makler bezahlen, erhöht also den Kaufpreis um diese Summe - Käufer zahlt höheren Kaufpreis, die Bemessung für die Grunderwerbsteuer steigt (das erste Mal) -
2) das Bundesfinanzministerium unterwirft spätestens bei einer Maklerklausel im Vertrag oder Provisionsvereinbarung im Zusammenhang mit dem Vertrag diese als Gegenleistung der Grunderwerbsteuer (das zweite Mal).Großartige Leistung !!
Bei ungeschickter Vertragsgestaltung kann man dann gleich zwei Mal Grunderwerbsteuer auf das Maklerentgelt zahlen, einmal aber quasi immer.
Den ersten Punkt habe ich verstanden. Diese höhere Grunderwerbssteuer ist zunächst gegeben, aber verhältnismäßig gering. 6% von 6% sind 0,36%
der Kaufsumme. Die Frage wird aber sein, ob der Verkäufer nicht mit dem Makler bessere Konditionen verhandeln kann als der Käufer, möglicherweise mehr als 0,36%. Also wird die zusätzliche Steuer wohl eher dem Makler zur Last fallen, der dadurch wiederum ein geringeres Einkommen hat und somit weniger Steuern zahlt. Und zwar deutlich weniger als nur 6%. Ob das Finanzamt hier nicht den Kürzeren zieht?Ein Vorteil für den Käufer ist die Finanzierbarkeit der Courtage, die nun im Preis enthalten ist.
Den zweite Punkt habe ich nicht verstanden.
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Ich bin bzw war schon länger in den zwei anderen EM Foren unterwegs und freue mich jetzt auch hier endlich anonym mitmachen zu können!
Mein letzter Versuch mich hier anonym anzumelden ist eine Weile her. Egal, jetzt hat es geklappt.Für die, die mich nicht kennen, ich bin ein EM Bug und dem Fiatsystem ziemlich, sagen wir, unfreundlich gegenüber eingestellt.
