Beiträge von John Doe Silver

    Goldpreis in allen Weltwährungen im Jahr 2023 stark gestiegen - Ronnie Stöferle

    Die ersten beiden Handelswochen im Oktober liegen hinter uns, und der Goldpreis ist in allen Weltwährungen im Jahr 2023 stark gestiegen. Hier ein Blick auf einige weitere Überraschungen auf dem Goldmarkt.


    5 Zeichen, dass Gold zunehmend in den Osten fliessen wird
    14. Oktober (King World News) - Ronald Stoferle, schreibt für GoldSwitzerland: Die Umgestaltung der Weltwirtschaft und der globalen (politischen) Ordnung ist in vollem Gange. Es ist ein langer Prozess, dessen konkreter Ausgang im Voraus ungewiss und mit zahlreichen Unwägbarkeiten verbunden ist. Nichtsdestotrotz gibt es mächtige Faktoren, wie die Verschiebung des wirtschaftlichen, demografischen und militärischen Gewichts, die die Neuordnung der (geo-)politischen Arena vorantreiben. Und diese Neuausrichtung spiegelt sich auch in der Veränderung der Goldströme wider. Sie verlagern sich zunehmend von West nach Ost, denn "Gold geht dorthin, wo das Geld ist", wie James Steel es treffend formulierte.


    Die Zentralbanken der Staaten des Ostens gehören mit zu den stärksten Käufern von Gold - auch innerhalb des Westens
    Dies spiegelt sich auch in der anhaltenden Begeisterung der Zentralbanken für Gold wider, insbesondere in den nicht-westlichen Ländern. Im Jahr 2022 wurden mit 1.136 Tonnen die größten Goldkäufe durch Zentralbanken seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 70 Jahren getätigt. In der ersten Hälfte des Jahres 2023 setzte sich dieser Trend fort. Trotz eines schwächeren zweiten Quartals erreichten die Käufe der Zentralbanken in der ersten Jahreshälfte einen neuen Halbjahresrekord. Die Zentralbanken erhöhten ihre Goldreserven von Januar bis Juni um insgesamt 378 Tonnen. Der bisherige Halbjahresrekord aus dem Jahr 2019 wurde damit leicht übertroffen. China tätigte die größten Käufe, gefolgt von Singapur, Polen, Indien und der Tschechischen Republik. Auch im Westen waren es also die Länder im Osten, die zugekauft haben.


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    Hier komplett übersetzt


    Goldnachfrage der Zentralbanken ist noch stärker als es aussieht - John Rubino

    Die Zentralbanken haben sich in letzter Zeit von Netto-Goldverkäufern zu immer aggressiveren Nettokäufern gewandelt. Und die Käufe sind sogar noch aggressiver als es scheint. Hier ist die Geschichte in drei Diagrammen:


    Als das globale Finanzsystem 2008 fast implodierte, hörten die Zentralbanken auf, Gold zu verkaufen, und begannen zu kaufen. Um diese Käufe in den richtigen Kontext zu setzen: Die Minen der Welt produzieren etwa 3.000 Tonnen Gold pro Jahr. Daher sind 800 Tonnen jährlicher Zentralbankkäufe, die in fünf der letzten zehn Jahre stattfanden, eine beachtliche Zahl.


    Im Jahr 2022 stiegen diese Käufe auf 1.000 Tonnen im Wert von etwa 70 Milliarden Dollar. Und die erste Hälfte des Jahres 2023 war die höchste erste Hälfte in der Geschichte.



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    Alles spricht für höhere Gold- und Silberpreise


    Der Goldpreis ist 2023 kaum höher als 2011..



    .. während sich die Geldmenge in USD in diesem Zeitraum mehr als verdoppelte.



    All das während der CAPEX der gesamten Bergbauindustrie drastisch zurück ging. 2012 war der Peak mit 164,1 Milliarden Dollar.



    2022 war ein fünf Jahreshoch mit 98,3 Milliarden Dollar aber 40% unter dem Allzeithoch von 2012. Dieses Jahr sollen die Ausgaben um 11% fallen. Wie die nächste Grafik zeigt wird ein Großteil für bereits bestehende Projekte aufgewendet. Die restlichen Gelder fließen in die Entwicklung neuer Projekte. Man achte auf die Tendenz des gelben Balken. Wie ich leztens behauptete ist der CAPEX Zyklus wahrscheinlich abgeschlossen bzw. hat seinen Zenit überschritten. Warum ein neuer Zyklus wenn die Geologen nichts finden? Die Industrie lebt von Projekten die vor 9-13 Jahren entwickelt wurden. Let that sink in.



    Es wird projeziert das die Ausgaben für neue Projekte drastisch sinken. Was kein Wunder ist wenn man nichts findet. Die Frage muß lauten wie lange bis dieser Rückgang bei der Entwicklung neuer Projekte spürbar wird d.h. der Supply sinkt.



    Das können Jahre sein oder wir haben das Allzeithoch mit 3300t schon hinter uns. You decide.


    Die khazarische Mafia in Palestina ist doch total erledigt. Im Moment scheint sie mächtig aber langfristig ist ein großes Fragezeichen dran.


    Nur in diesem in der Geschichte einmaligen Setup wo die Menschheit fossile Brennstoffe entdeckte, die technischen Möglichkeiten dafür entwickelte sie auszubeuten, wir in der größten dadurch verursachten Menschen- und Kreditblase leben, welche vom größten Schuldenimperium das je existierte verteidigt wird, war die Rückeroberung Palestinas mit außergewöhnlicher Technologie und Unterstützung möglich.


    Wer sich für das Ende der Khazaren in Palestina interessiert der kommt in diesem Zusammenhang nicht an Bohrergebnissen der Ölindustrie vorbei. Der Niedergang der Ölindustrie bedeutet den Niedergang der khazarischen Verbündeten und letztendlich der KM. Niemand kann sich physikalischen Gesetzen entziehen auch nicht diese Diebe. Keine Torarolle oder Rakete kann Naturgesetze nichtig machen.


    In diesem Sinne: The Trend is your Friend!



    Palestina Karte 16. Jahrhundert - Abraham Ortelius (1527-1598)

    Golden Twenties voraus: Von der Pax Americana zur Pax Aurea | World of Value 2023 | Robert Vitye

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    In seinem Vortrag auf der Investmentkonferenz World of Value 2023 analysiert SOLIT-Gründer & CEO Robert Vitye die tieferen Ursachen der aktuellen ökonomischen Umbruchphase.


    In diesem Kontext beleuchtet er insbesondere die Rolle von Gold im aktuellen geopolitischen Umfeld sowie einer möglichen zukünftigen Geldordnung. Seine Analyse der aktuellen geopolitischen Spannungsfelder ist stets von einem lösungsorientierten Blick geleitet sowie dem Bewusstsein, dass das Ende eines Zyklus immer auch den Boden für die Entstehung neuer Wege & Lösungsmöglichkeiten bildet.


    Das Fundament hierfür geht zumeist einher mit der Rückbesinnung auf elementare sowie über Hunderte von Jahren etablierte Werte und Tugenden, aber vor allem von der Einsicht in die Bedeutung von einem guten Geld („sound money“), das den Menschen dient.


    Seine realistische Vision ist die Zurückgewinnung der monetären Selbstbestimmung als ein Grundbedürfnis, ja „Grund-Recht“ der Menschen auf Basis ausgeprägter Dezentralität und Eigenverantwortung.


    Am 30. September 2023 fand die World of Value 2023 - Investmentkonferenz in Frankfurt am Main statt.


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    Rekord-Kokainproduktion beeinträchtigt Kolumbiens Ölindustrie - Oilprice.com



    Die Kokainproduktion in Kolumbien steigt immer weiter an. Wie das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) mitteilte, erreichte die kolumbianische Kokainproduktion im Jahr 2022 zum vierten Mal in Folge einen neuen Höchststand. Seit Anfang der 1980er Jahre haben die enormen Gewinne aus dem Rauschgift den Bürgerkrieg und die zunehmende Gewalt in den ländlichen Gebieten des Landes angeheizt. Kriminalität und Gewalt geraten in Kolumbien immer mehr außer Kontrolle, obwohl der erste linke Präsident des Landes, Gustavo Petro, selbst ein ehemaliger marxistischer Guerillero, sich zu einer Politik des absoluten Friedens verpflichtet hat. Die zunehmende Kriminalität, die Gewalt und die Konflikte werden eine Wirtschaft in Aufruhr versetzen, die ohnehin schon um ihr Wachstum kämpft. Die kolumbianische Erdölindustrie wird von den durch Kokain angeheizten Konflikten hart getroffen, da viele erdölreiche Regionen in oder in der Nähe von Kokaanbaugebieten liegen.


    Das UNODC berichtete, dass die kolumbianische Kokaernte 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 24 % auf 1,4 Millionen Tonnen gestiegen ist, aus denen 1.738 Tonnen Kokainhydrochlorid gewonnen werden können, was ebenfalls einem Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser immense Anstieg der Kokainproduktion hat Befürchtungen geweckt, dass das Rauschgift weitaus höhere Exporteinnahmen generieren wird als Kolumbiens wichtigstes Exportgut, das Erdöl, mit 18,7 Milliarden Dollar im Jahr 2022 und 10 Milliarden Dollar in den ersten acht Monaten des Jahres 2023. Nach Angaben von Bloomberg hatten die kolumbianischen Kokainexporte im Jahr 2022 einen Wert von 18,2 Mrd. $, d. h. 5 % des Bruttoinlandsprodukts, was etwas weniger ist als die 18,7 Mrd. $, die mit Erdöl erwirtschaftet werden.


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    Ich verstehe leider nur ein paar Brocken. Das meiste ist für mich Wortsalat


    Das Transskript rechts am Rand in Echtzeit zu lesen ist leider alles andere als komfortabel


    Bei dem Video muß ich passen aber das macht nichts. Ich hab gefühlt noch 500 Videos in Tabs offen und 1000 auf der Watch later Liste

    Noch ein Video vom Silbersymposium


    Peter Krauth: Silberanstieg voraus!

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    Seien Sie dabei, wenn wir uns mit dem Potenzial für einen massiven Anstieg des Silbermarktes beschäftigen! Peter Krauth erläutert, warum Silber besser abschneiden könnte als Gold, wie Sie Ihr Portfolio aufteilen sollten und welche Faktoren die Zukunft dieses Edelmetalls bestimmen. Lassen Sie sich das nicht entgehen! Recherchieren Sie und positionieren Sie sich noch heute in Silberaktien. Folgen Sie uns, abonnieren Sie uns und bleiben Sie auf dem Laufenden, um weitere Finanzinformationen zu erhalten!


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    Von Rom bis England, zuletzt hat jede Zivilisation Geld gedruckt - Marc Faber (in Dialekt)


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    Imperien vor dem Untergang greifen zur Druckerpresse, um ihre hochschiessenden Schulden zu finanzieren, führte Marc Faber an einem IP-Podium am 5. Oktober im Schiffbau aus. In der Folge beschleunige sich die Inflation - eine "tax without legality". Der Dollar werde eines Tages keine Leitwährung mehr sein, denn "Die Welt traut dem US-System nicht mehr".


    Lukas Haessig
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    Ich hab jetzt rausgefunden warum das Forum so verschoben aussieht. Hatte schon vermutet es könnte am CSS liegen. Der Gold Stil scheint zerschossen zu sein. Der Standartstil funktioniert nachdem ich umgestellt habe.


    Damit man eine Vorstellung bekommt wie das mit meinem Hauptbrowser aussieht habe ich ein Bild eingefügt. Grauer Schleier und man kann nichts anklicken. Wie gesagt der redaktionelle Teil funktionierte erst noch ein paar Tage bis das gleiche Problem auftrat. Hier vermute ich das ein neues Skript implementiert wurde das den Fehler verursacht.


    Irgendwas ist jedenfalls seit heute anders. Man sieht beim Zitat jetzt das Benutzerfoto und oben bimmelt die Glocke ständig. Ich bin gerade mit meinem Zweitbrowser hier unterwegs. Mehrere Wochen jetzt schon weil bei meinem Hauptbrowser so eine graue Schicht über dem Forum liegt und man nichts mehr anklicken kann. Das gleiche beim redaktionellen Teil aber erst ein paar Tage nach dem Forum. Hier scheint einer rumzupfuschen ohne zu wissen was er tut. Man sollte schon gegentesten wenn man Änderungen am Code vornimmt.

    Der wahre Grund, warum Silber so billig ist und warum es höher gehen MUSS - Smart Silver Stacker

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    Silber ist derzeit zweifelsohne einer der am stärksten unterbewerteten Vermögenswerte der Welt. Aber warum ist Silber so billig, und wie unterbewertet ist es wirklich? Welcher Preis macht mehr Sinn?


    Werfen wir einen Blick auf einige historische und aktuelle Daten, um herauszufinden, wohin sich der Silberpreis in den nächsten zehn Jahren entwickeln könnte.


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    Jeff Clark: Meisterhaft investieren in Silber

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    Entdecken Sie in Jeff Clarks Präsentation zum StockPulse Silber-Symposium 2023 die Erkenntnisse, die Sie über Silberinvestitionen wissen müssen. Erfahren Sie mehr über die wachsende Solarnachfrage, die Defizite im Silberangebot und Anlagestrategien für physisches Silber und Minenaktien. Verpassen Sie nichts - schauen Sie jetzt zu und stellen Sie sicher, dass Sie die Präsentation liken und abonnieren, um weitere wertvolle Einblicke zu erhalten!


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    Ich hab noch was zur abendlichen Erheiterung übersetzt..


    Staatsverschuldung steigt in nur 20 Tagen um weitere halbe Billion - Michael Maharrey

    Zwanzig Tage.


    So lange hat die Biden-Regierung gebraucht, um die Staatsverschuldung um eine weitere halbe Billion Dollar aufzustocken.


    Bidenomics erfordert zweifellos eine Menge an Kreditaufnahme und Ausgaben.


    Am 15. September überschritt der Schuldenstand die Marke von 33 Billionen Dollar. Am 5. Oktober stieg sie auf über 33,5 Billionen Dollar.


    Übrigens haben Biden und seine willigen Komplizen im Kongress nur drei Monate gebraucht, um die Staatsverschuldung von 32 Billionen auf 33 Billionen Dollar zu steigern.


    Am 5. Oktober belief sich der Schuldenstand auf 33.513.382.512.663,51 $.


    Das ist eine unvorstellbare Menge Geld.


    Zum Vergleich: Die Gesamtleistung der US-Wirtschaft, gemessen am BIP, beträgt nur 25,46 Billionen Dollar. Das bedeutet, dass die US-Wirtschaft um 33,5 % wachsen müsste, um die Staatsschulden zu decken.


    Mit 33 Billionen Dollar ist die US-Staatsverschuldung höher als die Gesamtwirtschaft von China, Japan, Deutschland und dem Vereinigten Königreich zusammen.


    Anders ausgedrückt: Am 10. Oktober müsste jeder US-Bürger einen Scheck über 99.839 Dollar ausstellen, um die Schulden zu begleichen, und jeder amerikanische Steuerzahler müsste 258.257 Dollar aufbringen.


    Dass die Schulden seit Juni so schnell angestiegen sind, liegt zum Teil daran, dass das Finanzministerium immer noch dabei ist, die während des Streits um die Schuldenobergrenze aufgebrauchten Barreserven wieder aufzufüllen. Tatsache bleibt jedoch, dass die Bundesregierung zu viel Geld ausgibt.


    Es ist kaum zu übertreiben, wie schlecht die Haushaltslage der US-Regierung geworden ist. Wir haben einen Dreiklang aus steigenden Schulden, massiven Defiziten und sinkenden Bundeseinnahmen. Das nachstehende Schaubild bietet eine visuelle Perspektive - und dabei sind noch nicht einmal die letzten Jahre berücksichtigt.



    Dieser unaufhaltsame Anstieg der Verschuldung findet statt, während die Wirtschaft angeblich stark ist. Normalerweise führt eine starke Wirtschaft zu mehr Steuereinnahmen, und die Defizite sinken. Aber dies ist nicht wirklich eine starke Wirtschaft. Sie ist ein Kartenhaus, das auf Schulden aufgebaut ist. Steuerliche Anreize tragen dazu bei, es zu stützen.


    Das bedeutet, dass ein Ende der steigenden Staatsverschuldung nicht in Sicht ist.


    Das größte Problem ist die Ausgabensucht der Bundesregierung. Allein im August gab die Regierung Biden über 527 Milliarden Dollar aus.


    Und natürlich ist die Bundesregierung immer auf der Suche nach neuen Gründen, um Geld auszugeben. Angesichts des Krieges im Nahen Osten gibt es bereits einen Vorschlag, Israel Hilfe zukommen zu lassen und möglicherweise weitere Hilfen für die Ukraine zu gewähren.


    Wie Peter Schiff kürzlich in einem Podcast sagte, können sich die USA keinen Frieden und schon gar keinen Krieg leisten.


    In der Tat können sich die USA nicht einmal die Zinsen für ihre Schulden leisten.


    Die Zinsausgaben von Uncle Sam steigen bereits jetzt in astronomischem Ausmaß und werden bald explodieren.


    Die Bundesregierung hat allein im Haushaltsjahr 2023 weit über eine halbe Billion Dollar (630 Milliarden Dollar) an Zinszahlungen geleistet, und es bleibt noch ein Monat übrig. Die im Juli gezahlten Schuldzinsen überstiegen den Betrag, der in diesem Monat für die nationale Verteidigung ausgegeben wurde. Uncle Sam ist auf dem besten Weg, mehr für Zinszahlungen auszugeben als für jeden anderen Posten außer Sozialversicherung und Medicare.


    Der durchschnittliche Zinssatz für die Schulden ist jetzt auf dem höchsten Stand seit 2011 und lag Ende August bei 2,92 %. Aber das ist immer noch relativ niedrig, und die Schulden sind mehr als doppelt so hoch wie in den guten alten Zeiten von 2011.


    Unterdessen wird der durchschnittliche Zinssatz voraussichtlich rapide ansteigen. Ein Großteil der aktuellen Schulden wurde zu sehr niedrigen Zinssätzen finanziert, bevor die Federal Reserve ihren Zinserhöhungszyklus einleitete. Jeden Monat wird ein Teil dieser superniedrig verzinsten Papiere fällig und muss durch Anleihen mit wesentlich höheren Zinsen ersetzt werden. Das bedeutet, dass die Zinszahlungen schnell sehr viel höher werden, wenn die Zinsen nicht fallen.


    Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wohin wir uns bewegen: Die Rendite von Schatzanweisungen liegt derzeit bei etwa 5,5 %, die von zweijährigen Anleihen bei über 5 % und die von zehnjährigen Anleihen bei etwa 4,7 %.


    Dies hat dazu geführt, dass der Anteil der Zinszahlungen an den gesamten Steuereinnahmen auf über 35 % gestiegen ist. Mit anderen Worten: Der Staat zahlt bereits mehr als ein Drittel seiner Steuereinnahmen für Zinsausgaben.


    Wenn die Zinssätze hoch bleiben oder weiter steigen, könnten die Zinsausgaben schnell zu den drei wichtigsten Ausgaben des Bundes aufsteigen. (Eine ausführlichere Analyse der Staatsverschuldung können Sie HIER lesen).


    Die Menschen neigen dazu, über die ständig steigenden Staatsschulden zu gähnen, aber sie sind eine tickende Zeitbombe. Wer weiß, wie viel Zeit noch bleibt, aber der Timer tickt unerbittlich gegen Null.


    Prof. Dr. Hans-Werner Sinn: Der Extremismus in der Energiepolitik am Beispiel Deutschlands & der EU

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    0:00:00-0:00:54 Intro & Einspieler
    0:00:55-0:09:50 Begrüssung und Einleitung von Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger
    0:09:51-1:35:29 Lecture von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn
    1:35:30-1:41:31 Kommentar von Dr. Alexandra Janssen aus Schweizer Sicht


    Alleingänge in der Klimapolitik dienen der Sache nicht, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn am 6. September 2023 in seiner Vorlesung in der vollen Aula der Universität Luzern. Gerade Deutschland sei aber dabei, mit einer Verbots- und Verzichtspolitik voranzugehen. Deutschland hat 2023 seine letzten Atomkraftwerke abgeschaltet, Ölheizungen dürfen ab 2024 nicht mehr neu eingebaut werden, und für 2035 ist das «Verbrenner-Aus» beschlossen. Dabei zeige eine einfache ökonomische Analyse, dass all diese Massnahmen dem Klimaschutz nicht helfen werden, sagt der ehemalige ifo-Präsident. Andere Länder sollten es Deutschland deshalb nicht gleich tun.