Vor allem kann doch kein normaler Mensch, der ein bisschen Vermögen erworben hat, mehr als einen insignifikanten Anteil seines Vermögens in Crypto stecken. Das mag eine Weile gut gehen aber eben um den Preis sehr hohen Risikos.
Es bleibt niemandem, der sein Vermögen erhalten will, anderes übrig als dieses zu diversifizieren. Dazu gehören Aktien und Immobilien, Sichteinlagen, (Anleihen) und Edelmetalle.
Ja, die Cryptos scheinen sich allmählich als eigene Anlageklasse zu etablieren und es spricht einiges dafür mittlerweile einen kleinen Anteil des Portfolios in Cryptos zu halten aber eben auch nicht mehr als das.
Ich halte mittlerweile auch BTC in Höhe von ca. 10% meines Aktienanteils und stelle fest, dass an fast allen Tagen der letzten Wochen diese 10% mehr als doppelt so viel Volatilität erzeugt haben wie die restlichen 90% des Portfolios. Das ist schön auf dem Weg nach oben, nach unten ist es weniger schön.
Wenn ich dann Aussagen höre dass Crypto mehr als 10% des gesamtvermögens ausmachen soll dann wünsche ich viel Spaß wenn Bitcoin von 100.000 wieder auf 10.000 fällt.
Gewiss haben ein paar wenige ungeheure prozentuale Renditen mit Cryptos erzielt, es dürfte jedoch ein großer Unterschied sein mit Einsatz von ein paar Tausend Euro zu spielen und ein paar Millionen draus zu machen oder aber diese Millionen weiter dort liegen zu lassen um potentiell Milliarden draus zu machen.
Nicht umsonst heißt es: Um Vermögen zu schaffen muss man konzentriert anlegen, um Vermögen zu erhalten diversifiziert. Wie man Vermögen erhält werden viele der Crypto Jünger erst noch lernen müssen...