Alles anzeigenDem widerspreche ich jetzt mal. da die Häufigkeit und das Mengenverhältnis der Stoffe entscheidend sind. Gehen wir davon aus das die Herstellungskosten gleichartig sind.Jährliche Förderung: Gold 3000to, Silber 30000to also 1:10
Häufigkeit in der Erdkruste (ppm): Gold 0,00011 ; Silber 0,07 also 1:60
Weltweiter Bestand: Gold 155000to ; Silber 30000to also 5 : 1.
Die Resourcenreichweite ist bei aktuellem Preisniveau bei beiden etwa gleich so ca 20 Jahre, Gold (18J) Silber (22J)
Es gibt überirdisch tatsächlich mehr Gold als Silber, obwohl Silber häufiger ist ,wurde und wird es ständig in techn. Prozessen verbraucht, man denke an die Verwendung in der Fotografie, oder heutzutage die RFID-Chips die in der Müllkippe landen.
Selbst im idealen Fall der Elementhäufigkeit wären 30$ der Mindestpreis, eher ist es aber zwischen 1:10 und 1:60 also im Kompromiss bei 1:30 fairer Silberpreis 60$/oz.
Hm, dass der Gesamtsilberbestand nur 30.000 Tonnen sein sollen kann unmöglich sein, das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Nehmen wir doch nur einmal die 5DM Gedenkmünzen der BRD. Von diesen wurden insgesamt 145.516.500 Exemplare geprägt. Dies sind allein 1.018.615,5 Kilo, also 1.019 Tonnen. Nun wurden natürlich nicht wenige eingeschmolzen, dies sind aber maximal die Hälfte der gesamten Exemplare, ich vermute weniger. D.h. allein von einem Nominal eines Landes liegen noch etwa 500 Tonnen Feinsilber in den Horten. Und silberne Gedenk- und Umlaufmünzen gab es weltweit in ungeheurer Zahl. Wie hoch das Gesamtfeingewicht aller noch vorhandenen Münzen weltweit ist kann niemand beurteilen aber ich wage einmal die Aussage dass allein diese heute noch vorhandenen Münzen mindestens 200.000 Tonnen ausmachen...