Beiträge von TeeKay

    "Die Kapitalisierung des Fonds betrug 450 Millionen Dollar"


    Heisst das, die Einlagen der Anleger betrugen 450 Mio Dollar oder ist das die Summe, die der Fonds inkl. Krediten, Einlagen etc. aufnahm? Bei letzterem ist das nicht spektakulaer, was sind schon 450 Mio? Wenn es nur die Einlagen ohne Kredite sind, koennte der Brocken schon sehr viel ansehnlicher sein. LTCM hatte bei Eigenkapital von 4 Mrd Derivatepositionen in Hoehe von 1,25 Bio (deutsche Bio). Wenn man von einem aehnlichen Ratio ausgeht, waeren es hier immer noch ueber 100 Mrd Dollar.

    Solange die Kapsel von der Praegestaette nicht verklebt/verschweißt wird, garantiert dir die Anwesenheit der Originalkapsel nichts weiter als... die Anwesenheit der Originalkapsel.
    Meinen ersten Goldeuro kann ich dir auch mit Originalkapsel verkaufen, trotzdem hab ich ihn aus der Kapsel genommen und angefasst.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    hier eine grafik zum gold der notenbanken


    Sehr interessante Grafik. Wenn Europa und die USA in diesem Umfang Bestaende abbauten, die anderen Notenbanken das Gold aber nur in viel geringerem Umfang kauften, dann befindet sich das Zeug jetzt in privater Hand. Ich dachte, Notenbankkaeufe und Verkaeufe hielten sich zwar nicht die Waage, aber waeren zumindest ansatzweise ausgeglichen.

    Fuer kleine Transaktionen wird man eh Silber verwenden. Kleine Goldmuenzen haben in meinen Augen den Vorteil, dass sie bei evtl. zukuenftig gesenkten Meldegrenzen (Geldwaeschegesetz etc.) und gleichzeitig gestiegenem Goldpreis noch verkauft werden koennen, ohne dass Finanzamt und Verfassungsschutz davon erfahren.

    Der Unterschied zwischen Fein- und Dukatengold ist der Feingehalt. Feingold = min. 999 (fuer Hightekki), Dukatengold 986. Oder du sparst dir einfach die Unterscheidung in Fein-, Dukaten-, Autobahn- und was weiss ich was fuer Gold und nennst einfach nur das Feingehalt. Ist sowieso viel aussagekraeftiger und garantiert unmissverstaendlich.

    Zitat

    Original von emguec
    Also wenn ich mir jetzt einen Platin-Koala kaufe, welcher in einer „normalen“ Kapsel ist, kann ich davon ausgehen, dass die Münze aus der Original-Kapsel entnommen und in eine andere getan worden ist? Dann ich kaufe lieber in Original-Kapsel und öffne sie dann selber :D


    Ich finde es leider sehr schade, dass so ein großer Wert auf „Original-Verpackung“ gelegt wird. Sei es der Goldbarren, der sich originalverschweißt besser verkaufen lässt oder die Anlagemünze, die trotz ihres materiellen Wertes mit Zertifikat und keinerlei Fingerabdrücken für mehr Geld weggeht.
    Da kann ich nie die Schönheit der Münzen genießen, wenn ich z.B. die Platinmünze doch nur hinter Verschluss beobachten kann...


    Du findest es schade, gliederst dich aber zeitgleich in die Reihe derjenigen ein, denen die Verpackung wichtiger ist als der Inhalt. Wenn du es schade findest, dann scheiss auf die Verpackung. Jeder Nachfrager, dem es egal ist, wie die Muenze verpackt ist, nimmt Druck von den Verkaeufern, die Verpackung aufzuheben, er nimmt Druck vom Verpackungsmarkt.

    Ich seh das wie Mesodor, beim aktuellen Geldsystem wirst du in jedem Fall enteignet, weil du Leistung gegen Versprechen tauschst. Bei den Silberzehnern erhaelst du wenigstens noch zur Haelfte fuer deine Leistung eine Gegenleistung, naemlich die knappe halbe Unze Silber. Laesst du dich stattdessen mit Banknoten oder Unedelmetallmuenzen auszahlen, erhaelst du praktisch nichts. Bei der Banknote kann man nichtmal die Herstellungskosten von gut 50 Cent als Wert ansetzen.

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    Original von rogreb
    1. Der Dukat st doch auch eine Anlagemünze, also sind doch die Kratzerchen nicht so sehr schlimm oder?
    2. Muss ich das beanstandenoder ist das okay?
    3. Ausserdem, muss der Dukat in eine Hülse oder soll ich sie in dem Plasteteil lassen? 4. Ausserdem dachte ich immer, dass man ein Echtheitszertifikat oder so etwas erhält. Ist das nicht immer der Fall?


    1. Interessiert bei Anlagemuenzen den Anleger nicht, den Sammler sehr wohl. Siehe http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=4069
    2. Wenn du dir als Anleger Stress machen moechtest, reklamier. Wenn du als Anleger Gold stressfrei kaufen moechtest, dann lass es.
    3. Gold kannst du auch ganz ohne irgendwelches Plastegedoens verbuddeln. Wenn du ne Menge Platz hast, verkapsel das Ding. Bringt dir zwar keinen Vorteil, aber wem es Spass macht.
    4. Sammelst du Altpapier oder moechtest du in Gold anlegen? Wenn du moechtest, schick ich dir fuer 10 EUR zehn verschiedene Echtheitszertifikate fuer dein Gold - natuerlich selbst erstellt, so wie es auch der Verkaeufer deiner Muenze getan haette.

    Ist es wichtig, wieviel Gold im WTC lag? Das WTC wurde von vielen Bankhaeusern als Buero genutzt, warum nicht im Keller auch als Lagerraum fuer Metall? Wichtig ist doch nur, ob das Material beim Einsturz vernichtet wurde.
    Und es wird den Einsturz ueberlebt haben, aus folgenden Gruenden:
    1. Wenn es den Einsturz nicht ueberlebt hat, war es wohl so wenig Material, dass sich die aufwendige Bergung nicht lohnte. Dann ists auch egal, ob das Gold fuer immer verloren ist oder nicht.
    2. Wenn es eine erhebliche Goldmenge war, dann haette die Bergung stattgefunden. Wenn man sich mal angeguckt, bei welch laecherlich geringen Goldkonzentrationen Gold kilometertief aus der Erde geholt wird, dann kann man sich denken, wie lukrativ die Extraktion groesserer Goldmengen aus einem eng umgrenzten Gebiet und einer relativ geringen Abraummenge (man weiss ja, wo das Zeug in welcher Tiefe gelagert wurde, drum herum duerfte sich ne Menge Metall vom Safe befunden haben) sein muss.

    Also mvd, mal ganz ehrlich, dein Schmelzware- und dein Vorzueglich-Kruegerrand sehen fuer mich beide gleich aus. Wenn du bereit bist, fuer einen Qualitaetsunterschied, den man nur unter ganz spezifischem Lichteinfall mit grossen Muehen erkennt (und den man auch nur mit Fachwissen als Makel erkennt), einen saftigen Aufpreis zu zahlen, bitte sehr.


    Fuer mich hat das etwas von Dekadenz. Das gleiche Spiel wird derzeit bei Briefmarken betrieben. Postfrische Marken galten jahrzehntelang als postfrisch, wenn sie ungestempelt waren und die Originalgummierung der Post hatten. Seit einigen Jahren duerfen sie aber nichtmal den Hauch einer Andeutung eines Fingerabdrucks auf der Gummierung haben. Nun ists aber so, dass der Fingerabdruck ganz natuerlich auf die Gummierung kommt, weil die Marke ja irgendwie aus dem Bogen abgerissen werden musste.
    Bei den Stempeln gehts dann genauso absurd weiter. Wenn der Stempel nicht hundertprozentig mittig auf der Marke sitzt, nicht glasklar ist und nicht aus der Zeit wenige Wochen/Monate nach Markenausgabe stammt, dann gibts Abschlaege, die weh tun. Oder andersherum, fuer solcherlei beschaffene Marken werden aberwitzige Preise gezahlt.
    Das ganze fuehrt dazu, dass ich in dutzenden angekauften Sammlungen mit tausenden Marken praktisch keine einzige fand, die dem neuen Zeitgeist entspricht.


    Wenn das so weitergeht, wirst du in fuenf Jahren mit nem Rasterelektronenmikroskop an deine Muenzen gehen und leider feststellen, dass deine bislang als "Stempelglanz" oder PP gefuehrten Muenzen doch nur Schmelzgut sind.