Beiträge von TeeKay

    Oh doch, dieses Thema gibts hier wirklich jede Woche, z.B.
    15.9. freefly: http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=4074


    Und zu ProAurum: Deren Silberunzen sind doch dermassen ueberteuert, dass dort sowieso kein vernuenftiger Mensch kauft. Da stoerts dann auch nicht, ob die ihre Tagespreise nun aktualisieren oder nicht.
    Maple kostet 11,61, den gibts bei Argentarius/Westgold bei teilweise niedrigeren Versandkosten 30-40 Cent guenstiger. Und heute scheint ProAurum noch vergleichsweise guenstig zu sein. Es gab Zeiten, da hat man auch schonmal einen Euro mehr bezahlt - pro Stueck.

    Ab 2007 haben sich Silberbarren sowieso erledigt. Schon heute sind Barren auf die Unze gerechnet etwa genauso teuer wie Muenzen. Mit 19% Umsatzsteuer sind sie dann teurer, ich wuerde sie dann jedenfalls nicht mehr kaufen. Muenzen in Tubes lassen sich auch wunderbar stapeln. Und wenn man genug Tubes hat, kann man die Tubes wiederrum wunderbar in der Original-Plastebox der Praegestaette unterbringen. Und auch die lassen sich wieder gut stapeln.

    Zitat

    Original von Fisiko
    Bei diesen weiß ich es nicht, aber ich könnte mir wg Queen Eli schon vorstellen.


    Die Queen ist drauf, weil das Herausgeberland Mitglied des Commonwealth ist. Das hat mit der Praegestaette nichts zu tun, das kann genauso gut eine us-amerikanische, chinesische oder auch russische gewesen sein.

    Zitat

    Original von Marcher
    Bei Goldmünzen kannst du davon ausgehen, dass Umsatzsteuer fällig ist, da diese zu zu 99.99% nicht gesetzliches Zahlungsmittel sind.


    Wie bitte? Das trifft allenfalls auf historische Goldmuenzen zu. Was aktuell gepraegt wird, ist zu 99,99% gesetzliches Zahlungsmittel und nicht umgekehrt.
    Aber selbst das ist unwichtig, da die EU-Richtlinie unabhaengig von der von mir geposteten Liste folgende Muenzen von der Steuer ausnimmt:
    - die einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendstel aufweisen,
    - die nach dem Jahr 1800 geprägt wurden,
    - die in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sind oder waren und
    - die üblicherweise zu einem Preis verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts um nicht mehr als 80 v. H. übersteigt.
    Die Vrenelis fallen eindeutig darunter. Dass sie besteuert wurden lag einzig und allein am Unwissen von Zoellnern und Besitzer.

    Man kanns auch so sehen, dass die Preisschwankungen bei Gold und Silber so unvorhersehbar und teilweise heftig sind, dass die eben zu leicht ueberhoehten Preisen bestellten Muenzen auf einmal wahre Schnaeppchen sind. Und wenn die Muenzen dann endlich per Post angekommen sind, haben sie sich schon wieder zu Wucherpreisangeboten entwickelt.
    Vor zwei Wochen im Forum einen KR gekauft zu 478 EUR. Damals richtig guenstig. Als ich das Geld ueberwiesen hatte, gabs das Ding an jeder Ecke zehn Euro guenstiger und Versandkosten haette man sich auch noch gespart. Tja, was solls, warum darueber aergern? Dafuer waren die vor drei Monaten bestellten vier Unzen zum Zeitpunkt der Geldabbuchung schon jeweils 20 EUR mehr wert. Auf lange Sicht kuemmert sich sowieso kein Schwanz mehr drum, ob die Silberunze nun 11,50 oder 11,60 kostete, die Goldunze 470 oder 480.

    Vielleicht sollte man diese Feststellung mal in jedem Forum ganz oben festpinnen. Kann ja nicht sein, dass bei wirklich jedem kleineren Preisrutsch erstaunt festgestellt wird, dass die Haendler die Preise viel langsamer senken als erhoehen.
    Im Uebrigen gibts durchaus Chancen bei Haendlern wie Pickel oder Argentarius (ProAurum ist bei Silber doch sowieso recht teuer). Dort werden die Preise seltener aktualisiert - sowohl nach oben als auch nach unten. Und bei denen wird auch nicht rumgemeckert und nachtraeglich noch der Preis der Bestellung erhoeht.

    Bei den aktuellen Hedgefondsverlusten wird aber oft dazu gesagt, dass Grossinvestoren der erfolglosen Hedgefonds Banken sind. Daher kann man schlecht sagen, dass Gewinner die Banken seien. Es waere fuer eine Bank ziemlich unlogisch, in einen Hedgefonds zu investieren, der dann Kredite bei der Bank aufnimmt um Derivate der Bank zu kaufen.
    Wenn man also nach den Gewinnern fragt, sind in dieser Situation schon ganz konkrete Namen noetig. Wer hat gewonnen, wer hat verloren.


    So, und mit LTCM vergleichbar ist das ganze wohl nicht. LTCM hatte offene Derivatepositionen in Billionenhoehe - beim aktuellen Kandidaten wird davon gesprochen, dass das verwaltete Vermoegen von 9,5 auf 3,5 Mrd schrumpfte. Der Betrag waer bei LTCM schon als Transaktionsprovision an den Broker gegangen, wenn man die Derivate haette verkaufen wollen. :)

    Auch (oder gerade) ProAurum kann Fehler machen. Wenn du von 900er Gold ausgehst, hat der Dukat ja ein ziemlich schlechtes Preis-Leistungs-Verhaeltnis. Der ProAurum-Preis sieht jedenfalls nach 986er aus. Ich moecht auch denjenigen sehen, der einen Dukaten nicht aus Dukatengold (das hat seinen Namen ja nicht von Gott bekommen) praegt.

    Zitat

    Original von Marcher
    Kommt drauf an, ob der im Osten oder Westen von Österreich wohnt.


    Wenn er im Westen wohnt, dann kommt er nicht wirklich an München vorbei, ausser er fährt 120 km Umweg.


    Soweit ich weiss, hat man in Oesterreich 20% auf Barren. Macht pro Barren eine Ersparnis von 12 EUR. Kann sich ja jeder selbst ausrechnen, ab welcher Menge sich welcher Umweg lohnt.

    Auf dem Weg von Oesterreich nach Koeln liegen auch noch min. ProAurum, Argentarius, Edelmetallmeile, Muenchner Sparkasse und Muenzhandlung Pickel. Je nach Einkaufvolumen lohnt sich da dann schon ein kleiner Umweg.

    Interessant uebrigens, was die BB-Mitarbeiter ueber die Kaeufer ihres eigenen Produkts denken. Als ich da war, um 625er 10DM Muenzen in Euro zu tauschen, wurde mir zu verstehen gegeben, dass man die Kaeufer der aktuellen 10 EUR Muenzen fuer verbloedet haelt.
    Und der Umtausch von alten 10 DM Muenzen scheint auch recht verbreitet zu sein. Auf Anhieb fand ich in der Schlange vor dem Umtauschschalter jemanden mit einem dicken Sack voller Muenzen. Leider auch nur 625er, sonst haett ich ihm die gleich abgekauft.

    Anderen Mitarbeiter rufen und befragen und nicht etwa locker lassen. Bei Millionenauflagen ist es irrwitzig zu glauben, die wuerde man los, wenn man an jeden Interessenten nur fuenf abgibt.
    Ausnahme koennte sein, wenn du ne Neuausgabe haben moechtest und sie nur einen begrenzten Vorrat da haben. Laut Aussage eines BB-Schaltermitarbeiters ist der Kundenandrang bei Neuausgaben signifikant hoeher - die kommen nicht zum DM-Umtausch, sondern um die 10 EUR Muenzen zu kaufen. Normalerweise gibts an den BB-Schaltern keine Schlangen, aber letztens einen Tag nach der Neuausgabe standen da 15 und warteten.

    Zitat

    Original von taheth
    Man zahlt jetzt schon Aufpreise für's Anlaufen :D


    >>> hier<<<


    Hab heute bei eBay eine kuenstlich angelaufene Medaille gesehen (Relativ neue Medaille, vollkommen gleichmaessig ueber die gesamte Flaeche angelaufen, das muss kuenstlich erzeugt worden sein) - die war wirklich wunderschoen und die Preise waren auch entsprechend ueberdurchschnittlich hoch. Hab leider keinen Link parat. Anlaufen muss also nicht immer schlecht sein und bedingt durchaus ab und an einen Aufpreis.