Beiträge von TeeKay

    Die einen sagen, die Qualitaet ist egal, andere schweißen ihre Haende dreimal in Plastik ein und ziehen dann nochmal Seidenhandschuhe an, bevor sie die verkapselten und einzeln eingeschweißten Anlagemuenzen anfassen.
    Es gibt ne Discovery Channel Doku ueber die FED. Die werfen ihre Goldbarren in Schubkarren, fahren damit zum Geldtransporter und kippen die Barren einfach auf den Boden des Fahrzeugs. Damit fahren sie dann durch die Gegend. Vielleicht ein Anhaltspunkt fuer die Relevanz des Aussehens von Anlagegold.

    Zitat

    Original von taheth


    Das mag schon richtig sein, aber der Automatismus von Ebay ist halt mal so.
    In jedem Fall hat man einen Haufen Ärger.


    Nein, der Automatismus ist bei eBay eben nicht so. Man kann bei der Provisionserstattung auswaehlen, ob man sich mit dem Kaeufer einigte, das Geschaeft nicht abzuschliessen, oder ob der Kauf ohne beiderseitiges Einverstaendnis scheiterte. Bei ersterem gibt es keine Verwarnung, schliesslich muss der Kaeufer laut BGB bei einem Widerruf genauso gestellt werden als waere der Kaufvertrag nie eingegangen worden. Eine Verwarnung stellt den Kaeufer aber schlechter. Ergo darf es keine Verwarnung geben. Waehlt der Anbieter widerrechtlich die zweite Moeglichkeit aus, gibt es eine Verwarnung, der erfolgreich widersprochen werden kann. Bei hunderten Kaeufen im Jahr und etlichen Widerrufen passierte mir das noch nie.


    Gut, bei diesem speziellen Fall muesste der Anbieter ueberhaupt gar kein Widerrufsrecht einraeumen, da es sich um einen Edelmetallkauf handelt. Den Kaeufer nicht zur Abnahme zu zwingen ist reine Kulanz. Wer aber so kulant ist, den Kaeufer aus seiner Pflicht zu entlassen, wird ihm keine Verwarnung aufdruecken. Und selbst wenn, ob der eBay-Bearbeiter, der die Verwarnung loeschen koennte, in den Feinheiten des BGB eingearbeitet wurde, moecht ich bezweifeln. Der wird die Ausnahme wohl nicht kennen.

    Bloedsinn, gegen diese Verwarnung koennte problemlos Einspruch eingelegt werden.
    Der Anbieter kann sich die Provision auch erstatten lassen, ohne dass der Kunde eine Verwarnung erhaelt.

    Man kanns nie allen recht machen. Im Interview erwaehnt er, dass der ETF derzeit wohl nicht zu 100% gedeckt ist, dass er vermute, er verkaufe Anteile leer.
    So, das ist schon Spekulation. Wenn er jetzt davon anfaengt, dass er vielleicht gar nicht gedeckt ist, sind hier einige richtig gluecklich und zufrieden, waehrend ich das ganze dann als unglaubwuerdige Spekulation ansaehe, die die Reputation des Geruechtestreuers schwer beschaedigt.
    Ich persoenlich finds auch seltsam, dass 100 Mio Unzen gekauft werden sollen - mithin ein zweistelliger Prozentsatz des Silber-Jahresangebots - und der Kurs steigt "nur" um 30%. Verschwoerungstheorien koennen ja gern unwichtige Forenschreiber aufstellen, aber doch bitte kein vielbeachteter Autor, der seit Ewigkeiten gut recherchiert ueber Silber schreibt und seine Aussagen in der Regel belegen kann. Ich find die Aussage, 10% des ETF seien ungedeckt (soweit meine Erinnerung an das Interview), schon ganz schoen beachtlich.


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    Original von Henry
    was mich bei diesem Interview erschreckt hat, ist dass er plötzlich von einem Gesamtbestand von mehreren Mrd. Unzen Silber spricht, die noch vorhanden sind. Vorher war er immer von einem Gesamtbestand von einer Mrd. Unzen ausgegangen. Jetzt bezieht er diese Mrd. nur noch auf Münzen und Barren.


    Und wenn es 5 Mrd sind, dann ists immer noch weniger als eine Zehnjahresproduktion. Bei Gold stoert sich niemand daran, dass die verfuegbaren Bestaende wohl etliche Jahrzehntproduktion ausmachen.

    Nein, die gibts nur bei der Bundeswertpapierverwaltung bzw. seit neustem nur bei der Versandstelle der Post (haben die Logistik uebernommen). Und da gabs im letzten Jahr nur eine pro Person.
    Das macht aber nichts, da sich die Muenzen bei den enormen Auflagen auf lange Sicht sowieso dem Spotpreis angleichen.

    Wenn jemand ploetzlich Artikel einstellt, die sehr viel Wert sind, geht eBay von Betrugsabsichten aus und sperrt den Account, bis man bewiesen hat, dass die Ware tatsaechlich vorliegt und einem auch gehoert. Verursacht dem Anbieter eine Menge Schaden, Imageverlust und hilft in der Regel bei echten Betruegern sowieso nicht, da sie einfach auf etliche Accounts splitten und so kein hohes Umsatzvolumen pro Account erreichen. Aber eBay ist ein durch und durch dummes, ekelerregendes Unternehmen, da steht Denken nicht auf der Tagesordnung.

    Wenn es nicht strafbar ist, eine 999er Degussa Punzierung auf einem Nicht-999er-Degussa-Barren anzubringen, dann ists vermutlich auch nicht strafbar, einen Volksempfaenger als Sony MP3 Player anzubieten.

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    Original von mvd
    Früher muß das anders gewesen sein, denn wenn ich heute zB. eine 5 Reichsmark Münze in Bankfrischer Erhaltung kaufe, dann ist diese perfekt. Da gibt es nichts auszusetzen.


    Die Reichsmark bestand aber meines Wissens nach aus 500er Silber, die 10 EUR Muenzen haben relativ weiches 925er. Vermutlich sind auch die heutigen Praegeautomaten sehr viel schneller als damals, so dass die Muenzen mit hoeherem Tempo in die Auffangkaesten fallen und damit mehr Schaden anrichten koennen.
    Und das Relief der heutigen 10er ist wirklich unter aller Sau, von Praegung zu sprechen ist schon fast Beleidigung. Vielleicht liegts auch am geringen Hoehenunterschied zwischen Relief und Grund, dass die Muenzen leicht zu entstellen sind.

    Ich weiss, wofuer du es nehmen wolltest oder noch immer moechtest. Aber wenn Scheideanstalten Granulat nur mit enormen Abschlaegen annehmen, obwohl sie noch am besten und guenstigsten das Feingehalt feststellen koennen - wie wird das dann Paul Huber handhaben, der keinerlei Moeglichkeiten hat festzustellen, wieviel Gold wirklich in so einem Koernchen Granulat drin ist. Der wird im Zweifelsfall davon ausgehen, dass du 333er Schmuck geschmolzen und in einen Wassereimer hast tropfen lassen.

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    Original von Fisiko
    Die Bundes-10er erfüllen mit Ihrer hohen Auflage schon eher die Vorraussetzungen für Umlaufmünzen und sind dementsprechend auch zum Nennwert zu haben ( in st ). Mehr Silber haben sie auch noch. Was wollen wir mehr... ;)


    Naja, die 925er 10DM-Muenzen waren irgendwie noch besser.

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    Original von 951


    Ich glaube nicht, dass bereits Münzen mit dem Chip ausgestattet sind, aber neue 1kg oder schon ab 250g Gold- u. Platin-Barren sehr wahrscheinlich; und wenn es auch nur "vorübergehend" für "Testzwecke" gemacht wird.


    Bei neuen Banknoten sind diese Chips mittlerweile praktisch abgemachte Sache ([URL=http://www.geheimhaltung.com/index.php/topic,75.0.html]Link[/URL]). Da werden sie 1kg Gold-Barren bestimmt nicht auslassen.


    Der Unterschied zwischen Banknoten und Barren ist: Geld laeuft staendig um, Barren nicht. Eine Banknote hat eine Lebensdauer von wenigen Monaten - bei Goldbarren krieg ich fast ausschliesslich Barren verkauft, die deutlich aelter sind als der Euro (ganz zu schweigen von Anlagemuenzen). Bei Banknoten kann ich also eine schnelllebige Technik einsetzen. Wenn sich die Spezifikationen aendern, hab ich in spaetestens 18 Monaten die gesamte Infrastruktur (Banknoten mit Chips) ausgetauscht. Bei Barren brauche ich dafuer Jahrzehnte - und das ganze fuer Barren im Gegenwert weniger hundert Millionen? Wer interessiert sich fuer die?
    RFID in Anlagemuenzen sind noch absurder. Was bringt das denn dem Emittenten? Die Mehrzahl der hergestellten Muenzen geht eh ins Ausland. Also ich glaub natuerlich gern an eine weltweite Verschwoerung zur Chipbestueckung von Anlagemuenzen - hab ich kein Problem mit...


    Dazu kommt: Der Chip im Barren waere eine Verunreinigung - ich moecht den industriellen Verbraucher sehen, der sich mit den Chips in seinem Industrierohstoff herumschlaegt.


    Also ich hab ja nichts gegen Verschwoerungstheorien - aber man koennte sie wenigstens einem kleinen Realitaetscheck unterziehen.