Dein Einwand bzgl. australischer Muenzen ist vollkommen berechtigt. Es ist erst etwa zehn Jahre her, seit der Sammlermarkt fuer Telefonkarten voellig zusammenbrach. Auch da begann es langsam, eine Sammlerausgabe hier, eine da, dann eine ganze Serie und am Ende konnte jeder Seppel seine eigene Telefonkarte in Miniauflage drucken lassen. Das wird bei Muenzen zwar nicht der Fall sein, aber die Ausweitung des Angebots ist dort schon beachtlich.
Aber wenn das Sammlerinteresse weg ist, hat man im Gegensatz zur Telefonkarte immer noch den beachtlichen Materialwert. Die Kilomuenzen gibts sogar nur mit geringem Aufpreis auf den Barrenpreis, so dass nachlassendes Sammlerinteresse keinen schmerzlichen Wertverlust bedeuten wird, man in der Zwischenzeit sich aber dennoch am Motiv erfreuen kann. Und auf der Kilomuenze kommt es auch noch wesentlich besser zur Geltung als auf den Unzenstuecken.
Beiträge von TeeKay
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Genau so, nur waer ich mit dem American Eagle vorsichtig. So wie der Kruegerrand vor 20 Jahren boykottiert und nur mit Abschlag angenommen wurde, kanns dir mit dem Eagle in 20 Jahren gehen.
Dann doch lieber den Maple oder Libertad, die Aussenpolitik der Praegelaender fuehrt zu weniger - sagen wir mal - Verwerfungen. Und teurer sind sie auch nicht. -
Silberinfo bietet die Silbervariante fuer knapp ueber 4800 EUR an, die Goldvariante koennen sie sicher auch besorgen.
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Zitat
Original von nodollar
Du hast ja recht! Aber warum geht dann keiner her und prägt eine 2000Unzen Münze, eine 3000Unzen Münze ;). Wenn man hier das Gewicht der Münze zum Statussymbol für den Wohlstand von Millionären mach, könnte das ein gutes Geschäft sein :D.Warts mal ab. Australien tastet sich ja mit dem neuen 10kg Lunar erstmal an die 1000 Unzen heran.
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Zitat
Original von nodollar
letzes Gebot: $860.000,--
- also 1 Unze zu 860$
- Weiss der Bieter etwas was wir nicht wissen, oder ist er nur blöde 
Ja, er weiss, dass es die groesste Goldmuenze der Welt ist. So wie hier manche Silbermuenzen fuer 20 EUR die Unze kaufen (http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=2161), weil sie fuer den Kaeufer etwas besonderes darstellen, kauft man mit etwas mehr Kapital eben Goldmuenzen fuer 860$ die Unze.
Und ueberleg mal folgendes: es gibt hunderttausende Millionaere und noch ein paar Milliardaere auf der Welt. Wenn du soviel Geld hast, dass du es nie und nimmer alles ausgeben kannst, was interessiert dich dann, ob du 600.000 oder 900.000 Dollar fuer ne Muenze ausgibst?
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Haeh? Es geht um die Zeit, als Gold bei ueber 700$ stand.
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Sowohl ProAurum, Westgold als auch Heraeus sprachen von geringem Interesse an Kaeufen und ungewoehnlich starken Verkaeufen.
Ich zitier mal Heraeus: "Ein weiterer möglicher Auslöser für einen Rückgang des Goldpreises könnte noch das aktuelle Missverhältnis zwischen dem stark sinkenden physischen Absatz einerseits und der spekulativen Nachfrage nach ("Papier"-)Gold andererseits sein. Hier berichteten in dieser Woche Banken und Scheideanstalten in Europa und Asien gleichermaßen über massive Rückflüsse an Münzen, Barren, altem Schmuck und anderer Recyclingware. Dem steht nur noch vereinzelte Nachfrage von Investoren gegenüber, aus diesem Grund wird das meiste Material wohl als Barren in "London Good Delivery"-Form enden. Komplett anders stellt sich die Situation aber bei den spekulativ orientierten Marktteilnehmern dar. Banken in Deutschland berichten über einen massiven Anstieg des Interesses und über umfangreiche Käufe von Optionsscheinen mit einem Ausübungspreis in Höhe von 1.000 $ je Unze. Insgesamt könnte alleine hierzulande in den letzten Tagen 100.000 - 150.000 Unzen dieser Optionen abgesetzt worden sein. "
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Soweit ich weiss, war bei 700$ das Interesse an physischem Gold zumindest in Deutschland praktisch zum Erliegen gekommen und viele verkauften. Viele haben da also nicht gekauft - folglich koennen sie auch nicht bei 450$ frustriert sein und das Material in grossen Mengen auf den Markt werfen.
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Klar, aber vom Eagle setzte man in der Uncirculated Version im letzten Jahr gerade mal 350.000 Stueck ab. Und jetzt will man 300.000 proof verkaufen? Also selbst wenn das ne Neuausgabe ist, halte ich das fuer ausgesprochen optimistisch, zumal bei dem Preis.
Einzige Chance sehe ich darin, eine gigantische Werbekampagne in den USA zu starten und den Kauf als die Pflicht eines jeden Patrioten darzustellen.
Den Proof Eagle gibts 2006 ganze 12.000 mal - kostete allerdings dieses Jahr auch 885. -
875$ fuer ne Muenze, die es 300.000 mal gibt? Schaetz mal, die wird auch noch in fuenf Jahren von der US Mint erhaeltlich sein.
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Es ist ja keine Ersparnis von 2,50. Seit ich hier im Forum mitlese und von den Krachern hoerte, bekam ich 21 Maple+Timber und 21 Pandas. Macht eine Ersparnis gegenueber anderweitigem Kauf von min. (bei jetzigen Preisen) 350 EUR. Und dafuer halt ich gern mal beim Recyclinghof des Papiers wegen an, dafuer frag ich gern mal Bekannte, ob ich an ihre Adresse bestellen kann und dafuer aerger ich mich auch gern mal ueber die eine Bestellung, die nicht klappt.
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War ja ein bisschen anders beim Goldpreisanstieg. Da stiegen ja saemtliche Metalle ganz ausserordentlich (und alle anderen Assets gleich mit). Oel war teuer wie nie, der Dollar schwach wie nie, der Irankonflikt spitzte sich zu. Waer Gold da im Gegensatz zu allem anderen nicht gestiegen, kann man von Manipulation reden.
Und Gold stuerzte zusammen mit allem anderen auch wieder ab, das halte ich auch fuer keine Manipulation. Denn auch da sprechen die Fakten dafuer: niedrigerer Oelpreis, staerkerer Dollar, sich entspannender Irankonflikt und unzweifelhaft zu schneller Preisanstieg (wie bei allen anderen Assets auch).Wo ist der Ringhandel belegt? Den Beleg wuerd ich gern mal sehen.
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Nicht etwa, es ist das selbe. Es handelt sich um das selbe Gesetz und den selben Paragraphen: "Ein Institut hat bei Annahme von Bargeld, Wertpapieren im Sinne des § 1 Abs. 1 des Depotgesetzes oder Edelmetallen im Wert von 15 000 Euro oder mehr zuvor denjenigen zu identifizieren, der ihm gegenüber auftritt."
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"Absatz 2 gilt auch, wenn das Institut mehrere Finanztransaktionen im Sinne des Absatzes 1 durchführt, die zusammen einen Betrag im Wert von 15 000 Euro oder mehr ausmachen, sofern tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß zwischen ihnen eine Verbindung besteht.""Sonstige Gewerbetreibende, soweit sie in Ausübung ihres Gewerbes handeln und nicht den Pflichten zur Identifizierung nach § 2 unterliegen sowie Personen, die entgeltlich fremdes Vermögen verwalten und nicht der Pflicht zur Identifizierung nach Satz 1 in Verbindung mit § 2 unterliegen, in Ausübung dieser Verwaltungstätigkeit, haben bei Annahme von Bargeld im Wert von 15 000 Euro oder mehr denjenigen zu identifizieren, der ihnen gegenüber auftritt. Dies gilt auch für die von diesen Unternehmen und Personen zur Entgegennahme von Bargeld Beauftragten, soweit sie in Ausübung ihres Berufes handeln."
Wobei es natuerlich vor allem bei grossen Unternehmen unmoeglich ist festzustellen, ob du eine Transaktion >15.000 EUR in mehrere Einzeltransaktionen splittest, wenn du nicht nach 5min sofort wieder mit 15.000 EUR auf der Matte stehst, sondern einen/einige Tag/e spaeter kommst.
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Wenn du fuer mehr als 15.000 EUR einkaufst, muss der Haendler deine Identitaet feststellen und mit dem Kauf in Verbindung bringen.
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Verglichen wird mit Anleihen seit 1871 und Aktien seit 1985. Und selbst mit Anleihen haette man - zumindest laut der Rechnung - einen besseren Schnitt gemacht. Und der Zeitraum ist sicher nicht zu knapp oder manipulativ gewaehlt.
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Die Wirtschaftspolitik wird doch seit Jahrzehnten von Ideologien und nicht von logischem Abwaegen bestimmt. Dass es keinen vernuenftigen Grund fuer das Halten von Gold gibt ist genauso falsch/unvollstaendig wie das, was kuerzlich hier jemand schrieb, naemlich das Gold das einzig erstrebenswerte fuer menschliches Schaffen sei und gegen nichts eingetauscht werden sollte.
Und wenn man erkannt hat, das Ideologien die Wirklichkeit nur schwer treffen, koennen hier auch gleich die Haelfte der Mitglieder aufhoeren, hinter ihrem roten Tuch Keynesianismus herzurennen und anfangen das Zepter des Neoliberalismus etwas weniger hoch zu halten.Zurueck zum Artikel: Das Gold in den letzten paar Jahrzehnten verglichen mit fast allen anderen Anlageprodukten eine geradezu laecherliche Rendite abwarf, ist absolut korrekt festgestellt worden.
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Ich kann Zinszahlungen nicht entgehen. Die Umverteilung von unten nach oben durch Zinsen findet nicht statt, weil Oma Erna drei Tage mit 50 EUR im Dispo ist. Sie findet statt, weil etwa ein Drittel eines Produktpreises aus Zinsen bestehen. Zinsen dafuer, dass der Hersteller seine Maschinen auf Kredit kaufte. Zinsen dafuer, dass der Hersteller der Maschinen die fuer die Produktion noetigen Maschinen auf Kredit kaufen konnte. Und Zinsen dafuer, dass der Hersteller der Maschinen fuer die Herstellung der Maschinen die Produktionshalle fuer die Maschinen zur Herstellung der Maschinen auf Kredit kaufen konnte. Da bringt mir der Kruegerrand unter der Matratze gar nichts, denn auch dessen Preis setzt sich zum Teil aus Kreditzinsen zusammen.
Im Uebrigen lese ich bei Freigeldtheorien nichts davon, dass Hauptintention ist, das Leben einiger weniger zu verschlechtern. Intention ist, das Leben vieler zu verbessern. Nebenwirkung ist, dass ein paar vergreiste 90-jaehrige sich nicht mehr die ganze Jahresproduktion von Airbus sichern koennen, um dann damit sinnentleert um die Welt zu jetten. Damit kann ich leben. Genauso wie ich damit leben kann, dass der Kauf von Freilandeiern den Gewinn von Kaefigbatterieherstellern schmaelert.
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Nicht dass die mit offiziellem Edelmetallpreis (Bank) den Preis ihrer Goldbank meinen. Dann waeren das ganze 13,20 pro g - nicht so umwerfend.
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Komisch, die Kaufkraft von Gold war mal hoeher, war mal niedriger, war mal genauso hoch wie heute. Und komm mir nicht mit irgendeinem Herrenanzug.