Ich persönlich gehe nicht davon aus das der Iran millitärisch zurück schlagen wird.
Offensichtlich kennst du keine Iraner. So einen massiven Schlag ins Gesicht lassen die nicht unbeantwortet. Trust me.
14. Oktober 2026, 03:29
Ich persönlich gehe nicht davon aus das der Iran millitärisch zurück schlagen wird.
Offensichtlich kennst du keine Iraner. So einen massiven Schlag ins Gesicht lassen die nicht unbeantwortet. Trust me.
Genau so lange noch, bis das US-Handelsbilanzdefizit nicht mehr vom Rest der Welt per Waffengewalt, krimineller Vereinbarungen und Drohungen abgepresst werden kann. Danach wird der Lebensstandard rapide fallen, dann kann nämlich nur noch das konsumiert werden, was vorher auch erwirtschaftet wurde.
Das war übrigens im alten Rom genauso. Nach dessen Zusammenbruch folgte in Europa dann das finstere Mittelalter. Nicht dass ein bisschen Feudalismus schaden würde, aber es gibt da eine Komplikation:
Die Römer hatten keine Massenvernichtungswaffen, doch die Amis haben Nukes. Auch nach dem Zusammenbruch.
Also, ich hab schon ein wenig Angst. Tendenzen à la 1948 sind durchaus erkennbar, diesmal von "den US", nicht von DE.
Sicherlich: Au ist nicht falsch, trotz des hohen Preises, ich geh hin zu den Verkäufern.
PS: Augenmerk auf die Schweiz. Ich mein, die CH hat sich sich schon ein paar Male (Jahre) herausgehalten (vertritt ja die US und auch Iran), aber diesen Mist zu managen wird eine Herkules-Aufgabe. (Iran zu vertreten für die US... Hm... Da müsste ich viel Geld dafür kriegen.)
Präsident Trump befahl den Angriff.
Erwähnenswert ist, dass sowohl Bush als auch Obama auf die Ermordung Suleimani's verzichteten, weil ausser Frage stand, dass dies unausweichlich Krieg bedeutet.
Jene Berater fehlen dem Donald offensichtlich.
Diese Aktion ist mehr als dumm, denn das wird richtig teuer werden.
Denn die Vermögensverteilung ist absolut nicht witzig, denn 90 % oder so des Volksvermögens sind im Besitz der oberen wenige %, der Flick oder Thyssen Erben, Henkels, Porsches etc etc
Passend zum Thema, der spannende Global Wealth Report 2019 von der CS (PDF, en, 64 Seiten).
Wealth of nations, Germany: p. 48, Switzerland: p. 50.
Im folgenden ein paar ausgewählte Grafiken daraus, es hat viele mehr im Report.
Siehe fig. 8 zur von Edel angesprochenen Ungleichverteilung, und auf Seite 48 der entsprechende Kommentar dazu:
"Wealth inequality is higher in Germany than in other major West European nations. Germany’s wealth Gini coefficient is 82%, for example, compared to 67% in Italy and 70% in France. We estimate the share of the top 1% of adults in total wealth to be 30%, which is also high compared with Italy and France, where it is 22% in both cases. As a further comparison, the United Kingdom has a Gini coefficient of 75% and its share of the top 1% is 24%. The proportion of adults in Germany with wealth less than USD 10,000 is 41%, while at the top end, the proportion with assets over USD 100,000 is almost four times the global figure."
Im Vergleich dazu beispielsweise die Schweiz (Seite 50):
"Among the ten countries with a long series of wealth distribution data, Switzerland alone has seen no appreciable reduction in wealth inequality over the past century. High average wealth and relatively high wealth inequality result in a large proportion of the Swiss population being in the top levels of the global distribution. Switzerland accounts for 1.8% of the top 1% of global wealth holders, which is remarkable for a country with just 0.1% of the world’s adult population. About two-thirds of Swiss adults have assets above USD 100,000, and 12% are USD millionaires. "
Die Obergrenze in der Schweiz müsste seit heute auch nur noch bei 15.000 CHF liegen.
Geh PA Kilchberg. Berichte hier. Pft.
Die Obergrenze in der Schweiz müsste seit heute auch nur noch bei 15.000 CHF liegen. So war es in der Diskussion und so sollte es ab heute sein, auch wenn ich hierzu keine Quelle finden konnte.
Es gibt dazu auch keine Quelle - keine Ahnung, woher der goldreporter.de das meldet (und keine Quelle angibt).
Pro Aurum schreibt: "Sie möchten Ihre Ware vor Ort bar bezahlen und direkt mitnehmen? Sie benötigen keine Vorankündigung wenn Sie bei uns in Kilchberg, Zürich einkaufen möchten. Für Bartransaktionen, die einen Schwellenbetrag von CHF 25`000 erreichen oder übersteigen, müssen wir Sie u.a. identifizieren."
Ich bin in den nächsten Wochen mal wieder da und frage persönlich.
(Wenn's eilt: PA antwortet schnell auf Mails.)
Nach nochmaligem Lesen deines Posts fällt mir auf, dass du die Vorstellung hast (hattest), dass du das Liquide aufs Einkommen beziehst. Das wäre Unfug. Du musst das auf die aktuelle Bilanz beziehen.
Also was reinkommt (oder rausgeht) auf das was du bereits hast dazuaddieren (bzw. davon wegsubtrahieren). Das neue Ergebnis zählt.
Mach das in Excel fürs ganze Jahr 2020 für jeden Monat (perfekter Zeitpunkt), und du hast einen sehr guten Plan, wann du wieviel kaufen kannst, ohne 3 Monate später etwas verkaufen zu müssen.
Wer kennt seriöse, grenznahe Händler,bei denen man ohne Ausweis etc. einkaufen kann?
Schweiz bis 25k CHF anonym.
Gibt eine Quittung über Kassageschäft.
Z.B. Degussa Zürich oder ProAurum Kilchberg bei Zürich.
Barzahlung kein Problem, CHF oder EUR.
PA zumindest hat vor Ort Fächer mit (erhöhbarer) Versicherung (die natürlich nicht anonym, Inhalt aber schon), aber auch Zollfreilager für Silber.
Soweit war mir das schon klar, aber was ist das "frei verfügbares Vermögen" denn dieser Definition genau?
Geld, Gold, andere unmittelbar und ziemlich schnell veräussliche EM (also nichts zu exotisches), Bonds, Treasuries, die meisten Aktien (nicht jene, mit denen du permanente Stimmrechte an permanent gehaltenen Unternehmen wahrnimmst), keine Immobilien oder Mobilien, keine Kunst ausser in absoluter Hochkonjunktur wo fast jeder Sammler deine Mona Lisa kaufen könnte und auch täte,
kurz alles, was du sofort zu Geld oder Gold machen kannst, oder was schon Geld oder Gold ist.
Aka. liquide Mittel.
Mein Au-Anteil am Liquiden von 20% wird vom Forum tendenziell als viel zu niedrig erachtet.
Auch von meiner Seite gute Wünsche für das begonnene Jahr, vor allem hinsichtlich Gesundheit, tragt Sorge zu euch!
Bezüglich Propheten...
die Börse crasht, das ist fast schon garantiert, wenn das Trivialblatt 20 Minuten diese (von der Wirtschaft bezahlte) Schlagzeile bringt:
Gute Aussichten: 2020 dürfte ein starkes Börsenjahr werden
und das ganze mit einem fetten amerikanischen Bullen untermalt.
Würde gerne mehr Ag anhäufen, aber die Wertdichte...
Wer Bargeld noch nicht ganz abgeschrieben hat: Die neuen Schweizer Tausender haben praktisch die gleiche Wertdichte wie Au ![]()
Es guets Nöis allne!
Ebefalls, danke. D Stehparty isch parat für die chlii Gsellschaft ![]()
Denn erst ab 3000 € ist, seiner Meinung nach, die Gewinnschwelle bei einem Barverkaufs aufgrund geringer Margen erreicht. Was vermutet Ihr, wie es wohl weitergeht?
Das hast du selbst beantwortet: mit höheren Margen für den Händler ![]()
Ebenso einen guten Rutsch! ![]()
So in der Richtung Bargelzahlungen nur noch bis 1000€ (was ja bereits gefordert wurde), in Kombination mit einer Bargeldauszahlungsgrenze von 300€ (wie im Sommer erprobt).
Wenn die Deutschen sich das gefallen lassen...
Ich glaub in der CH gäbe es einen Volksaufstand - aber natürlich ganz zivilisiert mit einem Referendum gegen solche Ansinnen. Und die unterstützenden Parteien könnten an den nächsten Wahlen etwas erleben.
Endlich jemand, der über die Standardempfehlung bekannter Kolumnisten, wie Frank.E.Holmes oder Sprott Inc, von 10 % hinausgeht.
Marc Faber empfahl nb. vor Jahren bereits 25 % als Goldanlage...
25%? Jetzt muss aber auch mal gut sein - hab dank diesem Forum den Au-Anteil meines Liquiden innerhalb eines Jahres von 10% auf 20% aufgestockt.
Wenn ich weiter hier unterwegs bin könnte ich sonst zum Paranoiker werden ![]()
Ich verkauf grad wieder, weil im januar die nächsten Auktionen kommen, da sollte meine Kasse gefüllt sein.
Meine Philsophie ist hier komplett anders: Was ich habe, behalte ich (ausser es muss weg).
"Seid umschlungen, Millionen!" ist diesmal übrigens Teil des Neujahrskonzertes.)
Eher deren 6 in der Trommel....weil Revolver immer schießt.
Ich bevorzuge mein Stgw 57, braucht halt ein bisschen Distanz zum Objekt. (Ja gut, man kann ein Bajonett aufpflanzen.)
Die Totale sagen oft nicht wirklich etwas über die Situation im Land aus, für Vergleiche bevorzuge ich pro Kopf Zahlen (*).
Hier zwei sehr schön animierte Statistiken:
Top 20 Countries by Average Wealth Per Adult
2000 to 2019 (wo ist Deutschland?
)
GDP per Capita
1800-2040 (die Extrapolation hätte die CS wohl besser bleiben lassen, m.E. zu Öl-basiert)
(*) Ansonsten sähe ich die CH kaum je in so einer Statistik. (Gut, in Alfons' Grafik kommt sie doch mal vor.)
Alfons, faktisch läuft QE Runde 4 bereits, Jerome Powell will es nur nicht so benennen.
Oder frei nach Powell: "Whatever you think we are doing, it is not, I repeat, is not quantitative easing."
Ich seh hier die Kernaussage:
"Wie hoch sollten die Sichtguthaben der Banken beim Fed heutzutage sein? Sollte das Fed von einem System mit reichlich vorhandenen Guthaben der Banken («ample reserves») auf eines mit sehr üppigen Guthaben («abundant reserves») umschwenken? Es sieht ganz danach aus, als zwinge Washington mit seiner Schuldenmacherei das Fed dazu. [...]
Die Bilanz des Fed umfasst inzwischen wieder Aktiven von über 4,1 Bio. $ und nähert sich ihren Höchstständen von 4,5 Bio. $ an. Keiner der Akademiker, Geldpolitiker und Finanzmarktpraktiker mochte sich an der Brookings-Tagung festlegen, welches Niveau an Sichtguthaben das Fed künftig anstreben soll. Man war sich aber einig, dass das riesige Angebot an Staatsanleihen bedeutet, dass viele Leute diese im Geldmarkt zu beleihen versuchen.
Und weil kein Ende der Schuldenmacherei absehbar ist, stellt das auch künftig eine Herausforderung dar."
Oder mit simpleren Worten: Jerome hat keinen Plan, wie er mit Donald umgehen soll. Das wird m.E. auch so bleiben, solange Donald nicht herausfindet, wie er mit sich selber umgehen soll...