Beiträge von Donar

    Wie peinlich von Trump, einerseits den massiven Rückgang des ISM Manufacturing Index nur der völlig inkompetenten Fed anzulasten, die ihre Zinsen trotz Donald's Befehl partout nicht senken will, andererseits aber kein Wort über seine sicherlich relevantere Rolle als Handelskriegstreiber zu verlieren.


    Schliesslich werden viele "amerikanische" Waren komplett in China hergestellt, da merken die amerikanischen Einkäufer das natürlich zuerst.


    Mehr dazu hier:


    https://www.investing.com/anal…d--now-or-later-200470538


    Da auch Überlegungen zum POG:


    "What does the manufacturing recession imply for the gold market? Well, in theory, it should be positive for the yellow metal, which shines the brightest during recessions. However, we have so far just a manufacturing recession, not the broad slump of the whole economy. Although the significance of manufacturing in the economy is often underestimated (many services depend on manufacturing for their own expansion), the U.S. economy foremost relies on services.


    So, a mere manufacturing recession does not have to boost gold prices. Of course, today's situation is different from that in 2015. First of all, the 2015 slump was mainly caused by plunge in oil prices and lower energy-related investment, while today we experience global slowdown magnified by trade wars that nobody wins). Second, the macroeconomic context is different. Bond yields are lower, the Fed is more dovish. And the yield curve has inverted, which suggests that recession in manufacturing could spill over to the broad economy.


    And this is something that the gold bulls are waiting for."

    Wildbienen sind als Bestäuber aktiver und vielseitiger als Honigbienen. In der Schweiz können Obstbauern schon länger schlüpfreife Wildbienen kaufen.

    Hab ich auch, bestäuben meine Obstblüten :)


    Mauerbienen sind am effektivsten, und denen ist dein Essen oder Trinken absolut schnuppe: Bienenhotel - Blüten - Bienenhotel, den ganzrn Tag über.


    Gibt es natürlich auch in DE: http://www.bienenhotel.de/


    Da kann man auch gleich die zugehörigen Bienenkokons als Erstbewohner kaufen.

    Ich glaube da liegt ein kl. Rechenfehler vor denn :
    200.000Tonnen Gold sind nicht 300 Mrd. Dollar
    Sondern ca. 9000 Mrd Dollar, 30 Mrd. Dollar entspricht somit nicht 10 %des Weltvolumens sondern nur 0,3 % !
    Wäre aber sehr schön gewesen


    Edit: dem ist nichts hinzuzufügen. Entsprechende Anmerkungen wurden im OP 34.764 hinzugefügt.

    Die gute Nachricht ist, dass von den 360 befragten Family Offices, die zusammen etwa 5,9 Billionen Dollar verwalten, 17 Prozent angaben, dass sie planen, ihre Goldposition im Jahr 2020 auszubauen

    Edit: der folgende erste Satz stimmt nicht, wie in Posts 34.766 und 34.769 von @Gosi-fan dargelegt wird. Damit stimmen auch die Ableitungen daraus nicht.


    Das derzeit weltweit vorhandene Gold (weniger als 200.000 Tonnen) ist weniger wert als 300 Mrd. Dollar.


    17% von 5.900 Mrd. Dollar repräsentieren 1.000 Mrd. Dollar. Sollten die nur schon auf 3% Goldanteil im Portfolio gehen, entsprächen das 30 Mrd. Dollar, mithin 10% des gesamten Weltvolumens.


    Wenn's wahr ist, würde es meine Bilanz freuen. Aber wer verkauft denen so viel? (An mein bisschen kommen sie nicht ran :saint: .)



    Richtig wäre es so:


    Das derzeit weltweit vorhandene Gold (weniger als 200.000 Tonnen) ist um die 9.000 Mrd. Dollar wert.


    17% von 5.900 Mrd. Dollar repräsentieren 1.000 Mrd. Dollar. Sollten die nur schon auf 3% Goldanteil im Portfolio gehen, entsprächen das 30 Mrd. Dollar, mithin 1/300 des gesamten Weltvolumens.

    Und dann präsentiert China seine dann partiell goldgedeckte Währung als Problemlöser und alle anderen hängen am gescheiterten Hegemon wie ein Rettungsboot an der Titanic.

    Wie geht denn "partiell goldgedeckt"? Wer zuerst Gold will, kriegt zuerst?



    Ansonsten nur so ein Gedanke:


    Ich bin ja der letzte der einer funktionierenden Goldwährung abgeneigt wäre, aber nun ja, LMU, Bretton-Woods - es scheint nicht wirklich dauerhaft zu funktionieren.


    Da ist eben das Problem der Mengen.


    Alles weltweit bisher jemals geschürfte Gold beträgt halt nun Mal weniger als 200.000 Tonnen. Bei 1.500 $/kg derzeitigem Marktwert beträgt der gesamte Marktwert nur 300 Milliarden $. Davon hat China aber natürlich nur einen Bruchteil (wenn auch vielleicht mit 10.000 Tonnen einen ansehnlicheren als kommuniziert, wie im Artikel dargelegt).


    Das muss man in Relation setzen mit der Geldmenge M1. Die betrug 2017 alleine für China 8.160 Milliarden $ (Deutschland 2.312 Mrd. $). Nicht einmal mit allem Gold der Erde könnte eine Aurifizierung von Chinas Geldmenge gelingen.


    In Frage käme daher nur ein Zwei-Währungen-System, ein normales für Normalgeschäfte, und ein Goldgedecktes. Nun liessen sich mit den vielleicht vorhandenen 10.000 Tonnen ZB-Gold zwar 1 Milliarde Stück 10-Gramm-Münzen prägen, aber dennoch wären damit mit 15 Mrd. $ von 8.160 Mrd. $ M1 nicht einmal 2% abgedeckt.


    Nun will ja niemand die schlechtere Währung, wenn es eine goldgedeckte gibt, also stiege die Nachfrage nach letzterer ganz enorm. Gut für Goldbugs, wegen steigender Preise, aber ein sehr explosives Vorhaben: die unedlere Währung wäre über Nacht kaum mehr was wert.


    Der Unterschied zu heute wäre vermutlich enorm: heute ist Gold "nur" ein sicheres Wertaufbewahrungsmittel, aber kein reguläres Tauschmittel. Die voraussehbaren Aufstände um teilhaben zu können würden bei einer Währifizierung des Goldes auch mit dem vielen Militär wahrscheinlich nur sehr schwer in den Griff zu bekommen sein...




    (Wenn's aber doch so kommt: auf die Angabe eines Nennwertes auf den Goldies kann getrost verzichtet werden, einfach die Grammzahl drauf. Dabei stellt sich jedoch ein interessanter Gedanke, welches Gewicht sollten die kleinsten/grössten Münze haben? Ist 1 g zu klein? 100 zu gross und zu schwer?)

    Ich vermute, dass das Thema Deflation nicht richtig verstanden wird. Bin mir selber auch nicht sicher.


    Kann es trotz stark steigender Geldmenge zu einer Deflation der realen Kaufkraft kommen?

    Deflation entsteht (!) durch anhaltend verminderte Nachfrage, mit der Folge (!) dass die Preise sinken, weil die Verkäufer sich darum balgen, dass du bei ihnen käufst.


    Bezogen auf dein Beispiel:


    Du kaufst einen 100% vollen Warenkorb für 100 €.


    Dein Boss sagt dir, dass es dieses Jahr keine Lohnerhöhung geben wird. Die Arbeitsstelle deiner Frau wird durch einen Roboter wegrationalisiert. Jetzt machst du dir Zukunftssorgen. Du überlegst was auf die Seite zu bringen für schlechte Tage. Damit kannst du deinen Korb aber nicht mehr füllen. Heisst:


    Du kaufst einen 90% vollen Korb für 90 €.


    Das merken Edeka, Aldi und Lidl, und senken die Preise. Dich freut's, denn:


    Du kaufst einen 90% vollen Korb für 80 €.


    Nun kann dein Lieblingsdiscounter aber nicht mehr so viel investieren und muss zudem Kosten sparen: der Holden deines Nachbarn, die ebendort arbeitet, wird gekündigt. Das stimmt deinen Nachbarn, aber auch dich nicht sehr zuversichtlich, und du sparst mehr für schlechte Zeiten.


    Du kaufst einen 80% vollen Korb für 70 €.


    Jetzt wirst du selber zu einem Teil des Problems, denn weil du gemerkt hast, dass die Preise immer günstiger werden, verschiebst du die nicht dringend benötigten Käufe, wie zum Beispiel das neue Auto. Es wird ja eh billiger in Zukunft! Die Preise sinken weiter.


    Du kaufst einen 70% vollen Korb für 60 €.


    Siehst du worauf es raus läuft?


    Waren werden stetig billiger, Unternehmen erwarten keine Gewinne, investieren weniger, senken Kosten, entlassen, schliessen Standorte, senken Löhne, Arbeitslosenzahlen steigen, Nachfrage sinkt weiter, Steuereinnahmen fallen (aber deine Kredite werden nicht weniger!). Das ganze nennt sich dann Wirtschaftskrise. Sie ist oft selbsterhaltend.


    Einige Theoretiker (Keynes) und Theorien (monetaristische Theorie) gehen davon aus, dass Deflation verhindert werden kann, seit neuerem und unter anderem eben durch Quantitative Easing Massnahmen (sobald die Niedrigzinspolitik nicht mehr greift, und das ist ja offensichtlich der Fall). Und das ist ja genau was auch der Draghi (noch) macht (bald übernimmt dann ja die Französin).


    Wie sich das QE für den normalen Bürger auswirkt, überlass ich anderen zu erläutern. Auf alle Fälle wirkt sie sich auf den Bürger (dich) nur sehr bedingt aus. Die Geldmenge per se wird ja nicht erhöht, und das ZB-Geld gelangt nicht in den Geldkreislauf der realen Wirtschaft: um in dessen Genuss zu kommen bräuchtest du ein Konto bei der ZB. Solche haben aber nur Banken.

    Eine Transaktion besteht immer aus einem Kauf und einem Verkauf.


    Bist du der Verkäufer ist dein Gegenüber der Käufer, und umgekehrt halt...


    ProAurum CH schreibt:


    "Bei pro aurum können Sie Gold, Silber, Platin und Palladium in Form von Münzen und Barren kaufen oder verkaufen. Die Preise orientieren sich am aktuellen Kurs, der während unserer Öffnungszeiten regelmäßig aktualisiert wird. Sie können uns vor Ort besuchen oder Ihre Edelmetallgeschäfte ganz bequem online in unserem Shop erledigen. Zudem gibt es die Möglichkeit, online zu kaufen und die Ware kostenfrei am Standort abzuholen. Sie haben die Wahl."

    aber wie sieht es denn rechtlich aus, gitl das dann pro tag? einmal im leben?

    Das ist glaube ich nicht geregelt.


    Degussa legt glaube ich 3 Monate zugrunde, aber ich bin kein Degussa-Kunde, daher: 2nd-hand info.


    Pro Aurum Kilchberg (CH) hat anonym 25.000 CHF Limit (pro was? Tja, vielleicht auch 3 Monate?), und dort kaufe ich fast ausschliesslich (ausser ab und an in einer Kantonalbank, was dann aber eher nicht anonym ist). Die haben auch alle Münzen.


    Bei Pro Aurum war ich schon mehrfach im Monat (aber nie am Maximum, 1/2 kg sind nicht mein Ding), hat nie jemand was gesagt oder gefragt.

    Die Antwort der Bundesregierung liegt mittlerweile seit dem 03.09.2019 als Drucksache 19/12969 vor

    Dann darf ich das Dokument mal zusammenfassen:


    "Danach ist im Bereich Edelmetallhandel ein starker Bargeldverkehr unterhalb des nach bisheriger Rechtslage geltenden Schwellenbetrages von 10.000 Euro zu beobachten."


    Woher das wohl kommt?



    "Edelmetalle bieten als Produkt – vergleichbar Bargeld – eine hohe Anonymität und eignen sich zur Anlage großer Vermögenswerte bei überdurchschnittlicher Wertstabilität, einfacher Verbringungsmöglichkeit und globaler Akzeptanz."


    Ah, daher! Danke, Watson.



    "Nach Kenntnis der Bundesregierung haben einzelne Aufsichtsbehörden der Länder im Rahmen von Prüfungen bei Edelmetallhändlern festgestellt, dass die anonyme Abwicklung unterhalb des jeweils gültigen Schwellenbetrages regelmäßig das Kerngeschäft eines Händlers bildet."


    Hatten wir das nicht gerade?



    "Die Anzahl der Tafelgeschäfte oberhalb des Schwellenwertes ist demgegenüber als verhältnismäßig gering anzusehen."


    Das nenn ich jetzt mal logische Deduktion, Respekt.



    "Insbesondere im Bereich des Goldhandels findet hierbei ein starker Bargeldverkehr unterhalb des Schwellenbetrages statt."


    Hätte ich jetzt nach dem Vorangegangenen nicht erwartet.



    Im übrigen...


    "Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor."


    Eigentlich schon, aber die entsprechenden Dokumente tragen den Stempel "Verschlusssache".

    Das - in meinen Augen überflüssige - Bewertungssystem wurde ja erst vor einiger Zeit eingeführt, insofern kannst Du Dein LBR nur auf jene anwenden, die sich nach Einführung angemeldet haben.

    Oh, das war mir als 2019er nicht bewusst.


    Aber du hast recht, so ist das nicht wirklich aussagekräftig. (Man hätte vielleicht bei der Einführung jeden bereits bestehenden Account mit so vielen Start-Likes ausstatten sollen wie Beiträge geschrieben wurden?)


    Ist ja aber auch nicht weiter wichtig. Wenn man anfängt, nur like-gerechte Posts schreiben zu wollen, ist man bei YouTube und Instagram vielleicht besser aufgehoben.


    (Ups, jetzt hab ich deine Erklärung geliket ;) )

    Bei Anlagegold wird in CH kein Zoll und keine MWSt. fällig.

    Das ist natürlich richtig!


    Ausserdem noch die Ergänzung ergänzend, bei Export aus der CH nach DE:


    Anlagegold ist nach § 25c UStG, d.h. Goldbarren, Goldplättchen sowie Goldmünzen, die bestimmte Kriterien erfüllen, von der Einfuhrumsatzsteuer und von Zollabgaben befreit.


    Goldmünzen hingegen, insbesondere in fremder Währung, gelten nur in wenigen Fällen als gesetzliches Zahlungsmittel, sie sind deshalb nicht grundsätzlich einfuhrumsatzsteuerfrei.


    https://www.secutrans.org/de/s…eiz-nach-deutschland.html

    Gold, precious metals and precious stones are not cash
    Gold, precious metals and precious stones are not covered by the cash control Regulation. These items are covered under customs laws and may be specifically targeted in national legislation.

    Ergänzend dazu hier die Bestimmungen für die Einfuhr in die bzw. Ausfuhr aus der Schweiz:



    Die neue Bargeld-Einfuhrgesetzgebung soll für alle Personen gelten, auch für


    Schweizer Staatsangehörige und
    Staatsbürger von Drittstaaten.



    Auskunftspflicht nur auf Verlangen (Keine unaufgeforderte Anmeldepflicht am Schweizer Zoll):


    CHF 10’000 und mehr



    Gleichgestellte Zahlungsmittel:


    Inhaberpapiere, Checks, Wechsel,
    nicht aber Edelmetalle (Vorbehältlich der Wertfreigrenze unterstehen diese der zollrechtlichen Deklarationspflicht)

    Hier im Forum gibt es weitaus brilliantere Köpfe, die auch deutlich inhaltsvolle Beiträge bringen.....
    Den Zufall kann ich nicht glauben...... dann nur einem folgen...?

    Sagen wir's mal so, du hast ein LBR (Likes/Beiträge-Ratio :thumbsup: ) von 190%. Die meisten kommen nicht mal auf 100%. Für mich ist klar: viele scheinen deine Beiträge zu mögen :thumbup:


    Mache dir besser Gedanken darüber wer dir alles nicht folgt und deine Beiträge dennoch liest

    Hier! :thumbup: