Beiträge von Donar

    Natürlich respektiere ich die (mir bei Registrierung ja bekannte) vorherrschende Meinung in diesem Forum. Aber vielleicht sollte man aufpassen, dass man sich den GAU nicht wirklich herbeiwünscht.


    Ich muss zu meinen Beiträgen mit einer teilweise wohl anderen Sichtweise vielleicht auch anmerken, dass ich diese aus Schweizer Perspektive schreibe.


    Hier ist der Schweizer Franken immer noch derselbe wie seit 1850. Natürlich gab es nach der LMU (aber immer noch mit Goldstandard) 1936 einen Schluckauf mit entsprechender Abwertung, sonst aber nix à la Währungsreform oder ähnlichem, obwohl seit 1850 rundherum diverse Kriege und zahlreiche andere Krisen stattgefunden haben.


    Natürlich nagt auch am CHF der Zeiten Zahn: der "Tuusiger" von 1907 wäre heute kaufkraftbereinigt 12.500 Fr. wert. Mithin eine durchschnittliche Inflation von gerade Mal 2.28% p.a. über die letzten 112 teilweise krisenvollen Jahre. Doch, in den CHF setzen die Schweizer reichlich vertrauen.


    Ausserdem haben die Schweizer eine wirklich ausserordentlich hohe Bargeld-Affinität. Ich kann bei der Jungmannschaft auch nichts anderes feststellen. Online natürlich mit Karte, Tanken mit der Firmenkarte, aber praktisch alles andere geht aufsichts- und kontrollfrei mit Bargeld. Und lagern ist auch bequem: 100.000 Fr. benötigen in der Höhe gerade Mal 2.5 cm. (Den Bargeldabschaffern der EU zum Trotz wünschte ich wir hätten einen 10.000er).


    Dennoch muss ich zugeben, dass mein Goldanteil am Liquiden auf 20% gestiegen ist, vermutlich nicht zuletzt durch subtile Beeinflussung durch dieses Forum ;)

    siehe 20.06.1948

    Taheth, mit Verlaub, das folgende kann man doch unmöglich als "Peng" bezeichnen:


    "1936 bis 1945 war durch die Finanzierung der Aufrüstung bzw. ab Beginn des Krieges aus Geldschöpfung und Zwangsabgaben aus besetzten Gebieten ein umfangreicher Geldüberhang mit Inflation (vergleiche Geräuschlose Kriegsfinanzierung) entstanden. Kurz vor Kriegsbeginn begann außerdem die Bewirtschaftung: Es gab Nahrungsmittel – zu festgesetzten Preisen – nur noch auf monatlich ausgegebene Lebensmittelmarken und fast alle sonstigen zivilen Güter nur gegen einen zu beantragenden Bezugsschein, womit die Bedeutung des Geldes deutlich verringert wurde. Gleichzeitig verhinderte man durch Devisenverkehrsbeschränkungen den Abfluss überschüssigen Geldes. Die Grundprinzipien der Preisbildung durch Angebot und Nachfrage waren damit für Waren und auch für den Außenwert der Reichsmark außer Kraft gesetzt.


    Bis Mitte 1948 war die RM das allein in Deutschland gültige Zahlungsmittel. Die Ausgabe von Besatzungsgeld steigerte aber die Geldmenge, während das Güterangebot sich durch Einschränkungen bei der landwirtschaftlichen Produktion, Demontage von Produktionsstätten, Weiterführung der Zwangsbewirtschaftung durch die Alliierten und das (trotz Verbotes zunehmende) Horten von Waren verringerte. Letzteres erfolgte in Erwartung einer Währungsreform und führte zum Ansteigen der Bestände von Halbfabrikaten und Rohstoffen in den Betrieben. Die bisherige Währung hatte so ihre Funktionen als Zahlungsmittel und Wertaufbewahrungsmittel weitgehend eingebüßt. Sie wurde teilweise durch Tauschhandel und auf dem überall blühenden schwarzen Markt durch Sachwertwährungen ersetzt, wie der sogenannten Zigarettenwährung, dem „Ami“, was von amtlicher Seite mit nur mäßigem Erfolg bekämpft wurde.


    Diese Situation bestand mehr oder weniger in allen vier Besatzungszonen und in Berlin. Daraufhin schlugen die USA und Großbritannien im Februar 1948 im Alliierten Kontrollrat vor, anstelle der RM eine neue Währung für Gesamtdeutschland einzuführen. Auch nach Einsetzen eines Arbeitsausschusses konnte aber keine Einigung mit der sowjetischen Seite erzielt werden. Einerseits hatte diese kein Interesse an einer wirtschaftlichen Belebung in den Westzonen, andererseits gab es keine Einigkeit über die politisch wichtige Frage, durch wen und wie die neue Währung kontrolliert werden solle."


    Quelle: Wikipedia

    EZB: Goldreserven in 38. KW


    "Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte gestern den konsolidierten Ausweis des Eurosystems per 20. September 2019. Laut diesem Ausweis stieg die Position Gold und Goldforderungen in der 38. Kalenderwoche.


    So geht daraus hervor, dass die Position Gold und Goldforderungen um 1 Million Euro auf 431,868 Milliarden Euro gestiegen ist."



    Das ist doch nur ein Rundungsfehler :thumbsup:

    Und was ist bei einer Bankpleite?

    Dagegen hilft ein Tresor.


    Einer Währungsreform?

    Das macht ja nicht *Peng* und zack! da ist die Währungsreform.


    Solange keine Hyperinflation herrscht ist Buntes durchaus nützlich: ich kann (derzeit) schliesslich nicht zu meinem Detaillisten gehen und ihm eine Hose für 2 Gramm Gold abkaufen, oder beim Freundlichen den neuen Fiat 500 als City-Vehikel für meine Holde für ein halbes Kilo. (Obwohl, der ist Italiener...)


    Wenn sich Hyperinflation abzeichnet, nimmt man ne andere Währung, solange die noch funzt. Geht natürlich nur, solange das erlaubt bleibt. Daher also am besten vorsorgen, wenn sich erste Anzeichen einstellen. Auch hierbei hilft ein Tresor.

    Investing.com beurteilt die zurückliegende Woche als nicht wirklich richtungsweisend für Gold, da können wir wohl alle zustimmen.


    Interessant aber der (wohl wirklich vorhandene) Zusammenhang zwischen Aktienmarkt und Herrn Trump:


    "A pattern is seeming to repeat itself," said analysts at Frankfurt-based Landesbank Hessen-Thueringen in a weekly note. "Whenever the U.S. equity market comes under pressure, the U.S. President de-escalates. Admittedly that doesn't help find a real solution, but it seems it's enough for many investors to change back into risk-on mode."


    https://www.investing.com/news…-ahead-of-weekend-1982767

    Für jene, die die neue CHF Banknotenserie auch hübsch finden: in 2 Monaten, am 12.09.2019 kommen die neuen 100er raus, Thema ist Wasser, werd ich mir sicher auch ein Päckchen besorgen

    Ab heute sind die neuen Hunderter erhältlich: damit ist die gesamte neue Serie erschienen.


    Hier die Vorder- und Rückseite (und was man mit einem Bündel davon kaufen kann :thumbup: )



    Thomson zitiert nun auch eine prominente Kolumnistin - hier die VP von Moody --, daß den USA eine schwere Rezession bevor steht

    Überall sind Krisen absehbar...


    Die zeitlich naheste dürfte dann wohl der Brexit zu Halloween sein. Der Inhalt des "geheimen" Yellowhammer-Berichts ist hier nachzulesen: https://www.independent.co.uk/…vernment-eu-a9101861.html


    Wenn davon auch nur ein Drittel eintrifft, ist die EU, und damit die Welt, so ziemlich mit-betroffen...

    Nachtigall, ick hör dir trapsen .... Der zweite hm, Degussa ist nicht so pralle Faden innerhalb von zwei Tagen? Ich weiß ja nicht.

    Ich persönlich kenn die ja nicht one-to-one. Aber der Ruf (bei mir) ist sicherlich nicht schlecht.


    Nur, warum würde jemand die Degussa so quasi systematisch niedermachen wollen?

    "Goldbarren, die betrügerisch mit den Logos der großen Raffinerien gestempelt sind, werden auf dem Weltmarkt eingeführt, um geschmuggeltes oder illegales Gold zu waschen, berichtet Reuters und zitiert Führungskräfte aus der Raffinerie und dem Bankwesen."


    Hat investing.com doch bereits vorgestern als Exklusivartikel gebracht, siehe mein Beitrag 34.539.


    Besorgniserregend aber der Teil mit den Datenbanken, siehe im investing.com Artikel.

    Handelsgespräche CN/US im September?


    https://www.investing.com/news…na-trade-comments-1966352



    "Chinese officials confirmed on Thursday that they are working with the U.S. to schedule talks in September. Chinese ministry spokesperson Gao Feng said the discussions should focus on preventing escalations and resolving trade issues calmly.


    The comments reassured participants that there would be no further escalations of the conflict but did nothing to stop the latest in a series of U.S. tariffs on Chinese goods coming into force at the weekend."



    Interessant die Wortwahl, achtet mal darauf. Immer wieder, wenn die CN reden, heisst es "calmly", fällt mir schon seit längerem auf.


    Im Sinn von "Mach mal langsam, Donald, calm down. Easy. Wird schon alles gut. Bald sind Wahlen. Zennnnnn."

    Meine persönliche Meinung.

    Akzeptiert.


    Aber ich kann morgen nicht zu meinem Freundlichen gehen und sagen, ich brauch den neuen 500 für meine Frau und zahle in Gold. Der würde mich anschauen wie die Tippse in der Migros wenn ich ihr 50g für einen Packen Dörrbohnen hinlegen würde.


    Derzeit brauche ich einfach Liquides in Cash. Full in hat noch Zeit.