Beiträge von Donar

    Corona treibt manchmal schon seltsame Blüten...




    "Die Schweizer Exportwirtschaft hat im April wegen der Corona-Pandemie einen Rekordeinbruch erlebt. Die Ausfuhren fielen im April zum Vormonat saisonbereinigt um 11,7 Prozent auf 16,71 Milliarden Franken. Real – also preisbereinigt – resultierte ein Rückgang von 10,0 Prozent.


    Noch stärker verringerten sich die Einfuhren, und zwar um 21,9 Prozent auf 12,38 Milliarden (real: -17,8 Prozent).


    Für die Handelsbilanz ergibt dies einen sehr hohen Überschuss von 4,33 Milliarden Franken, wie den Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) vom Dienstag zu entnehmen ist."


    https://www.20min.ch/story/aus…-markant-ein-878384837398

    leckerer Roster

    Die werden gem. Bild mit Senf gegessen?


    Bei der St. Galler Bratwurst heisst es dazu: "Sowohl Hersteller wie Liebhaber der St. Galler Bratwürste propagieren vehement, die Wurst ohne Senf zu geniessen. Wer sich nicht daran halte, torpediere die Ostschweizer Esskultur. Es sei schlichtweg skandalös, in der Ostschweiz Bratwürste mit Senf zu essen. Die Ostschweizer Würste seien als solche eine Delikatesse. Gerade weil die Ostschweizer so vehement für ihren Brauch werben und kämpfen, beflügelt dies auch Gegner und Satiriker, ihre Sicht darzustellen."


    PS: Ich esse die auch mit Senf, aber wenn in St. Gallen kann man sich dann schon auf (nicht nur gutmütige) Kommentare gefasst machen. Doch was soll's: ich war schon immer ein Häretiker [smilie_happy]

    Und ganz Stark kommt man an der EU auch nicht vorbei, durch die Bilateralen Verträge sind 2 Milliarden Jährlich als Zugang zum Binnenmarkt fällig.

    Naja, weder Flughafen noch Bahnhof werden damit gebaut. :saint:



    Die Sache mit dem Steini und der Steueroase sind längst Vergangenheit

    Nö. Die Geschichte mit der Kavallerie und den Indianern ist zu gut. Sie wird noch jahrhundertelang von Vater zu Sohn weitergegeben werden. :rolleyes:



    Indiskrete Frage, die nicht beantwortet zu werden braucht: Warum bist du wieder weg? [smilie_blume]

    Nun, die Geschichte mit dem schlanken Staat funzt auch net immer, der Staat muss Handlungsfähig bleiben, alleine schon für das Gemeinwohl.
    Raubtierkapitalismus und Heuschrecken sind auch nicht gerade schön für die Allgemeinheit.
    Aber es ist halt Mainstream, den Staat zu reduzieren und einzusparen.
    Ich wünsche mir schon einen starken Staat, gerade weil im Interessenskonflikt zwischen den USA und China der Protektionismus wohl noch zunehmen wird.

    Ich wage mal die Schweiz ins Spiel zu bringen. Nicht riesiger Staatsapparat, Umsatzsteuer 7.7% (2.5% Lebensmittel). Trotzdem werden neue Gotthardröhren gebaut, kann schon klappen...


    Die Relations mit China sind exzellent. Die zu den Amis werden laufend weniger gut.


    Mit der EU klappt das schon, wenn ihr die Grossmäuler wie den Peer nicht gegen die Schweiz zetern lässt. Mit Strauss/Schmidt und auch unter Kohl war das Verhältnis mit DE auch exzellent.

    Nämlich die Anzahl der aktiv infizierten gemessen an der Anzahl der Bevölkerung.
    Also wieviel aktiv infizierte haben wir derzeit pro 1 Million Einwohner.

    So was?


    #CountryActive Cases/1M Population
    1Vatican City12484
    2San Marino11261
    3Qatar10901
    4USA3454
    5Singapore3128
    6Kuwait3114
    7Belgium2768
    8Bahrain2532
    9Sweden2312
    10Belarus2236
    11Portugal2175
    12Maldives2078
    13Mayotte2066
    14Peru1884
    15Chile1728
    16Ecuador1636
    17Russia1531
    18Norway1485
    19UAE1408
    20France1375
    21Spain1181
    22Sao Tome and Principe1093
    23Italy1008
    24Armenia1006
    25Djibouti996
    26Cayman Islands990
    27Andorra932
    28Canada887
    29Oman887
    30Moldova872
    31Panama831
    32Saudi Arabia825
    33Brazil776
    34Liechtenstein682
    35Equatorial Guinea623
    36Serbia608
    37Bermuda578
    38Guinea-Bissau541
    39Dominican Republic539
    40Gabon536
    41Cabo Verde465
    42Turkey407
    43Bolivia378
    44French Guiana373
    45Ireland354
    46Romania304
    47Ukraine296
    48Israel289
    49Cyprus286
    50Malta283
    51Poland282
    52Honduras268
    53Colombia261
    54Iran257
    55Finland250
    56Czechia235
    57Martinique232
    58Bulgaria213
    59Luxembourg208
    60Afghanistan206
    61Kazakhstan198
    62North Macedonia196
    63Bosnia and Herzegovina187
    64Estonia177
    65El Salvador174
    66Denmark169
    67Hungary167
    68South Africa166
    69Lithuania158
    70Latvia157
    71Pakistan156
    72Gibraltar148
    73Ghana145
    74Argentina144
    75Germany140
    76Bangladesh137
    77Tajikistan136
    78Azerbaijan135
    79Greece126
    80Guatemala125
    81Jamaica116
    82Guinea113
    83Bahamas107
    84Isle of Man106
    85Saint Martin104
    86Switzerland104
    87Egypt98.8
    88Mexico96.3
    89Senegal91.5
    90Eswatini91.5
    91Austria91.1
    92Philippines88.2
    93Cameroon87.8
    94CAR86.7
    95Somalia83.9
    96Guadeloupe82.5
    97Paraguay79.9
    98Monaco76.5
    99Guyana76.3
    100Morocco74.2



    Die Tabelle erst in Word laden. Dann Komman durch "" (nichts) ersetzen, dann erst in Excel kopieren. Sonst kommt das mit den Kommata in den Zahlen durcheinander.

    Geht auch ohne Umweg über Word: Tabelle in Excel hineinkopieren, dann Ctrl+H.

    Kauft ihr zur Zeit noch physisch POG? Das Problem ist, daß ich zu wenig davon habe aufgrund zu später Einsicht.

    Wie kauft man Price Of Gold? 8|


    Wenn du einfach physisches Gold meinst: zu spätgibt es nicht. Kauf einfach regelmässig, was du dir leisten kannst (z.B. wenn der Payday kommt), bei egal welchem POG, und lass es liegen ("vergiss es").


    Du wirst dir später dafür dankbar sein.

    Stockholm hat ca. 1 Millionen Einwohner, d.h. es wären ca. 200.000 Infektionen.

    Naja, aber das Land ist jetzt als einziges skandinavisches Land auch bei den Tiefroten mit 380 Coronatoten pro Million Einwohner (weltweit "Rang" 8), obwohl das Land bis vor kurzem um einiges besser aufgestellt war als beispielsweise die Schweiz (diese mit derzeit 219 CT, Rang 15).


    Belgien als einziges richtiges Land ist übrigens weltweiter Spitzenreiter mit 790 CT (Rang 2), doch obwohl es Grenznachbar zu Deutschland ist, spricht darüber kein Mensch... (Es wird weltweit nur übertroffen vom Zwergstaat San Marino, 33.000 Einwohner, 41 CT, macht Rang 1.)


    Deutschland hat anders als von mir prognostiziert mit 99 ganz knapp die 100er-Marke noch nicht erreicht (Rang 23), das wird sich bis Ende dieser Woche aber noch ändern. Im 100er-Club sind daher immer noch nur die Schweiz, Luxemburg, Irland, und Portugal.


    Hier das Update in graphischer Form. Wegen der immensen Unterschiede in den Länderberichten: Immer 2 Farbstufen mehr entsprechen einer Verzehnfachung. Graue Länder berichten von 3 oder weniger Fällen pro Million, oder sie berichten "anders als die andern".



    Rohdatenquelle: https://www.worldometers.info/…tm_campaign=homeAdvegas1?

    die asiaten sind mir alle suspekt.....bei denen ist schwer durchzublicken.

    Du äusserst das in public?


    Das wird registriert. Chinese Social Score minus 1000.


    Wart mal ab bis Chinese Big Brotha übernimmt. Da kannst du noch Strassen kehren oder Toiletten säubern 8|

    Post von @Edel Man hier. Diskussionen bitte da.
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    An Kaufkraft gemessen ist China seit Jahren an den US vorbeigezogen. Es gibt darüber Statistiken, eine etwas ältere angehängt.


    Der Mittelstand in China ist wesentlich vermögender als der des sterbenden Schwan. Genau dieser ist durch die Verteilungsproblematik (wenige % der Bevölkerung besitzen 95 % des Vermögens) in den USA besonders betroffen und verarmt exponentiell.


    Nochmals die Zeit. Sie sieht China als Gewinner der ironischerweise von China ausgehenden Krise hervorgehen und die USA als Verlierer.


    https://www.zeit.de/2020/22/us…ronavirus/komplettansicht


    Insgesamt ein sehr lesenswerter Artikel, hier die wichtigsten Auszüge:
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    Rhetorisch hat der Kalte Krieg mit China längst begonnen, sogar für Donald Trumps Verhältnisse ist die Eskalation dramatisch. Die kommenden Monate werden laut und schmutzig, so viel steht schon fest.


    Die Republikaner wollen das China-Bashing sogar ins Zentrum des kommenden US-Präsidentschaftswahlkampfs stellen. "Wer Peking stoppen will, muss Joe Biden stoppen" – mit dieser Parole will Trumps Partei im November die Wiederwahl erringen. Bidens Kampagne hat bereits Videoclips veröffentlicht, die Donald Trumps China-Politik anprangern – als zu soft.


    Der geopolitische Konflikt unserer Tage ist keine Wiederaufnahme eines Stücks aus dem vergangenen Jahrhundert. Dies hier ist kein Kalter Krieg 2.0, auch wenn das Geschrei zwischen Washington und Peking den Anschein erweckt. Heute hingegen droht ein allgemeiner Ordnungsverlust, weil sowohl die absteigende Supermacht USA als auch die aufsteigende Großmacht China zu schwach sind, Regeln zu setzen und Institutionen zu führen. Es drohe ein "langsames, aber stetiges Driften in eine internationale Anarchie", sagt der ehemalige australische Premierminister Kevin Rudd.


    Ein hochrangiger Berliner Diplomat fasst seine Beobachtungen so zusammen: Washington und Peking beharken sich, als könnte eine Seite diesen Konflikt gewinnen. Doch das Virus durchkreuze den Machtkampf der immer noch dominierenden mit der aufsteigenden Großmacht. Beide stünden in seinen Augen schlecht da: Amerika gelähmt durch politisches Missmanagement und gesellschaftliche Spaltung, China abstoßend durch Repression, Desinformation und diplomatische Übergriffigkeit. Keine der beiden Seiten habe ein überzeugendes Modell der Krisenbewältigung.


    Das wird durchaus auch im inneren Machtzirkel in Peking erkannt. Der Nachrichtenagentur Reuters wurde jüngst ein interner Bericht zugespielt, den das Ministerium für Staatssicherheit für Xi Jinping und die Führungsriege angefertigt hat. Weltweite "Anti-China-Gefühle", so legen die Geheimdienstler dar, erreichten derzeit den höchsten Stand seit der Niederschlagung der Demokratiebewegung vom Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989. Der Umgang mit dem Coronavirus droht in den Augen der Staatssicherheit einen massiven Rückschlag für das chinesische Modell zu provozieren: Es könnte ein feindliches Umfeld für Chinas globale Aktivitäten entstehen.


    Dabei übersehen die Beobachter allerdings etwas Entscheidendes: Wenn die Corona-Krise eine Art Patt zwischen den USA und China heraufbeschwört, ist das in Wahrheit bereits ein Riesenerfolg für Peking. Die dortige Führung will (und kann) schließlich nicht hier und jetzt an die Stelle des bisherigen Hüters der Weltordnung treten. Es reicht, für den Moment als Hort der Stabilität dazustehen, während die eben noch konkurrenzlose Supermacht wankt.


    Die USA können in dieser Lage nicht mit Rezepten aus dem Kalten Krieg gewinnen. Sie sind mit China viel zu eng verzahnt, um die Volksrepublik wie einst die Sowjetunion isolieren und eindämmen zu können. Am Ende des Kalten Kriegs importierten die USA Güter im Wert von etwa 800 Millionen Dollar jährlich aus der Sowjetunion. 2018 betrug der Wert der Einfuhren aus China über 500 Milliarden Dollar. Die Sowjetunion war ein rückständiges Empire, das allein mit Gewalt über seine Völker herrschte. Auch China übt heute brutal seine Macht aus, aber es ist auch eine alte Zivilisation mit starker nationaler Identität, die sich in den Händen einer erstaunlich wendigen Partei zum globalen Technologieführer entwickelt. China hält die größten Dollar-Reserven weltweit. Eine wirtschaftliche "Entkopplung", wie sie der Präsident und amerikanische Hardliner propagieren, könnte sich Amerika jetzt schlicht nicht leisten.


    Heute sind die USA selbst das von der Pandemie am schlimmsten betroffene Land. Und das innenpolitische Versagen hat unausweichlich außenpolitische Folgen: Amerikas Macht in der Nachkriegszeit beruhte nicht nur auf der Überlegenheit der amerikanischen Waffen, sondern auch auf Stärke und Wohlstand durch kompetentes Regieren. Eine Nation, die den eigenen Bürgern keinen Schutz mehr bieten kann, büßt fast notwendig den Nimbus der Weltmacht ein.


    Die Corona-Krise ist der erste große Konflikt der postamerikanischen Welt. Angesichts der Quacksalberei und Inkompetenz des Chefs im Weißen Haus sind Rufe nach amerikanischer Führung selbst unter den transatlantischen Partnern verstummt. Das ist neu: US-Engagement wird von Amerikas Freunden nicht nur nicht mehr erwartet, sondern angesichts dieses Präsidenten klammheimlich gefürchtet.


    China geht gezielt in diese Lücke. Am Montag dieser Woche schaltete sich Xi Jinping persönlich in die Videokonferenz der WHO ein und sagte zusätzlich zwei Milliarden Dollar für die Pandemiebekämpfung zu. Peking liefert öffentlichkeitswirksam Schutzkleidung an bedürftige Nationen und propagiert weltweit die Erzählung von der kompetenten Krisenbewältigung durch die zupackende Partei. Wer unerwünschte Fragen stellt, wie etwa die australische Regierung, die eine internationale Untersuchung der Ursprünge des Virus verlangt, dem wird der Handelskrieg erklärt. Vergangene Woche wurden bereits die Rindfleisch-Importe zurückgefahren.


    Andere auf China ausgerichtete Volkswirtschaften – wie etwa Deutschland – müssen das als Exempel verstehen. "Wir haben dafür unter Fachleuten schon einen Begriff", sagt Mikko Huotari, Chef des Berliner Mercator Institute for China Studies (Merics): "Wir sprechen von weaponization of access, Marktzugang als Waffe." Wer zu chinakritisch agiert, darf keine Geschäfte mehr mit China machen.


    Europäische Einigkeit gegenüber China herzustellen war wegen unterschiedlicher Interessen immer schon schwierig. Durch die Corona-Krise ist es noch komplizierter geworden. China hat neue Möglichkeiten gefunden, die Europäer gegeneinander auszuspielen – mit Hilfslieferungen, oder mit Marktzugang bei Wohlverhalten. So paradox das angesichts der chinesischen Fehler erscheinen mag: China wird gestärkt aus der Krise hervorgehen.


    Der Berliner China-Fachmann Mikko Huotari erklärt es so: Breche die Konjunktur in Deutschland dieses Jahr wie prognostiziert um sieben Prozent ein, dürften selbst magere ein bis zwei Prozent Wachstum in China gut aussehen. Die KP stelle sich mit dem Verweis aufs Ausland erfolgreich als "Krisenbewältigungspartei" dar.


    Am Montag dieser Woche wurde eine repräsentative Studie der Körber-Stiftung bekannt, die in Peking die Korken knallen lassen dürfte. Die Forscher konstatieren "eine Verschiebung der Wertschätzung der Deutschen zugunsten Pekings: Während noch immer 37 Prozent der Deutschen enge Beziehungen zu den USA vorziehen, sehen 36 Prozent der Befragten enge Beziehungen zu China als wichtiger an."


    Der annähernde Gleichstand zwischen den USA und China in der Gunst der Deutschen ist bereits ein Triumph für Peking. Und für die EU, die nun in eine Welt der Großmachtrivalitäten geworfen wird, ist es eine enorme Herausforderung. Denn dafür ist sie eigentlich nicht geschaffen. Die EU ist auf Ausgleich, Kooperation, Kompromiss gebaut. Nach innen ist das heute wichtiger denn je, in den Außenbeziehungen aber werden gerade ganz andere Fähigkeiten gebraucht: Unabhängigkeit, Mut und Entschlossenheit, sich chinesischen Erpressungsversuchen zu widersetzen.


    Dabei wird die EU beides gleichzeitig verkraften müssen: den Ausfall der USA und den neuen chinesischen Druck. 27 Staaten dafür fit zu machen – diese Aufgabe fällt in sechs Wochen Angela Merkel zu, wenn sie die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt. Eigentlich nur ein Zufall, der sich aus der Rotation des Ratsvorsitzes ergibt. Weil kein Land so sehr wie Deutschland zugleich von amerikanischer Protektion und vom chinesischen Markt profitiert hat, könnte man es aber auch für einen Moment höherer Gerechtigkeit halten.

    Donars Metzgerei hat fullblood...also für die Schweiz fast geschenkt.


    cu DL....habe nur unten die Preise angeschaut.....Wade...35 geht doch....in Ch kostet ein Scheissfilet schon 130

    Hab ein bisschen mit dem Verkäufer gemailt, er schrieb zuletzt:


    "Haben Sie bemerkt, dass wir keinen Ochsen sondern eine Mutterkuh im Angebot haben. Das Fleisch bieten wir günstiger an als das Ochsenfleisch.


    Nicht das es von der Qualität schlechter wäre nein nur der dominante Nuss Geschmack ist weniger da, so haben wir denn Preise für das Fleisch nach unten korrigiert."


    D.h. also 30.- CHF/kg. Hab mal bestellt, bin gespannt ob meine Burger damit so werden wie @woernie's.

    Die Zeit heute ganz US-Wirtschafts-kritisch:
    https://www.zeit.de/2020/21/wi…-gastronomie-oelindustrie


    Hier die Seite 1 von 4:
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    Ein Land stürzt ab


    "Unsere USA-Korrespondentin Heike Buchter traf in den vergangenen Jahren Milchbauern, die um ihre Höfe fürchteten, Öl-Fracker, die einen Boom erlebten, Gründer, die auf einen Neustart hofften. Jetzt erzählen sie von der Wucht einer beispiellosen Wirtschaftskrise."


    "Jetzt kennt Breitenmoser Bauern, die ihre Milch in die Güllegrube pumpen, weil der Tanklaster der Molkerei nicht mehr vorbeikommt, um sie abzuholen. 14 Millionen Liter werden täglich im ganzen Land auf diese Weise entsorgt, schätzt Dairy Farmers of America, eine der größten Kooperativen im Land. "Nicht einmal zum Schlachthof können die Farmer ihre Kühe bringen, der ist wegen Corona-Infektionen der Arbeiter geschlossen", sagt Breitenmoser."


    "Restaurants sind dicht, die Schulen geben kein Mittagessen mehr aus, Landwirte bleiben deshalb auf ihrer Ware sitzen. Ein Hühnerzüchter sieht sich gezwungen, 750.000 Eier zu zerschmettern – wöchentlich. Gemüsebauern pflügen ihre Ernte unter, in Idaho vergräbt einer Tausende Kilo Zwiebeln. Das berichteten die Farmer der New York Times."


    "Dabei sind in den Supermärkten Regale leer gekauft, und die Zahl derer, die sich Lebensmittel nicht mehr leisten können, wächst täglich. Manche Farmer spenden Produkte für die Bedürftigen. Doch Verpackung und Transport kosten Geld, zahlende Abnehmer fehlen. Bilder von kilometerlangen Autoschlangen vor wohltätigen Lebensmittelausgaben in Florida, Texas und Los Angeles gingen um die Welt."


    "Die USA erleben einen beispiellosen Absturz. Allein im April verloren 20,5 Millionen Amerikaner ihre Arbeit, die Arbeitslosenquote stieg auf 14,7 Prozent, den höchsten Wert seit der Großen Depression der Dreißigerjahre. Die offizielle Zahl wäre sogar noch höher ausgefallen, wenn nicht viele Antragsteller noch in der Warteschleife bei den überforderten Arbeitsagenturen hingen. In Bundesstaaten wie Nevada, Illinois, Maryland und Pennsylvania brachen die Websites der Behörden unter der Zahl der Zugriffe zusammen, auch telefonisch war kein Durchkommen, wie lokale Medien berichteten."


    "Die Einzelhandelsumsätze im März fielen um neun Prozent, ein weiterer Rekord und ein düsteres Vorzeichen für eine Volkswirtschaft, die zu zwei Dritteln vom privaten Konsum getrieben wird. Nach den jüngsten Prognosen dürfte die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um über 30 Prozent einbrechen."


    "Wie schlimm wird es? Millionen von Amerikanern fürchten um ihr Schicksal in einem Land, das kaum ein soziales Netz kennt. Donald Trump will im Herbst wiedergewählt werden, doch noch nie in der jüngeren Geschichte gelang das einem Präsidenten, wenn es wirtschaftlich bergab ging. Und auch der Rest der Welt wird es zu spüren bekommen, falls Amerika abstürzt, nicht zuletzt das exportabhängige Deutschland."


    "Fragt man Breitenmoser, dann hat die Pandemie ein lange bestehendes Risiko potenziert: die Konzentration in der Lebensmittelindustrie. Seit Jahren sinkt die Zahl der unabhängigen Käsereien, Bäckereien, Fleischfabriken zugunsten von wenigen marktbeherrschenden Konzernen. Das hat die Lebensmittelproduktion effizienter und billiger gemacht."

    «Die vielen Coronafälle sind eine Auszeichnung für die USA»


    US-Präsident Donald Trump betrachtet es nicht als «schlechte Sache», dass es in seinem Land wo viele nachgewiesene Infektionen gibt. «Das zeigt, dass unsere Tests besser sind», sagte er.


    https://www.20min.ch/story/die…fuer-die-usa-476726340541
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    Mannomann, hat der miese Berater. Aber kein Wunder, wenn mal jemand fähig ist und sagt: "Ähm, Mr. President, sooo kann man das nicht sagen...", dann wird er ja sofort gefeuert.


    Hier der Faktencheck aus https://www.worldometers.info/…tm_campaign=homeAdvegas1?


    In der Tabelle weiter unten hab ich die "Top 50" daraus hierher kopiert (bezogen auf die meisten Tests pro Million Einwohner).


    Gelistet sind dort in der zweiten Spalte die Anzahl der Tests pro Million Einwohner. Die USA erscheinen da erst an 38. Stelle (Österreich 32, Schweiz 35, Deutschland 39).


    In der dritten Spalte sind die Todesopfer pro Million aufgeführt im betreffenden Land. Wenn man die Originaltabelle gem. Link nach Toten/Million Einwohner sortiert, steht die USA auf Platz 12 (Schweiz 15, Deutschland 23, Österreich 29).


    Ich hab die beiden Spalten mal in einem X/Y-Diagramm gegenübergestellt. Ich seh' da absolut keine Korrelation. In seh da eigentlich genau die gegenteilige Aussage von Trump's: Je mehr Tests, desto weniger Tote...



    Hier nun die "Top 50":


    #CountryTests/1 M Pop.Deaths/1 M Pop.
    1Faeroe Islands182,855
    2Iceland167,71029
    3UAE162,09823
    4Gibraltar160,572
    5Bahrain147,2477
    6Falkland Islands122,873
    7Malta120,51414
    8Cayman Islands107,90615
    9San Marino106,4171,209
    10Luxembourg100,858174
    11Bermuda91,569144
    12Lithuania87,15222
    13Denmark82,05695
    14Mauritius72,9558
    15Cyprus72,57414
    16Spain64,977594
    17Portugal64,939122
    18Belgium61,276786
    19Ireland59,949317
    20Israel59,31632
    21Kuwait59,27628
    22Qatar57,7995
    23Estonia52,91548
    24Italy51,338532
    25Russia50,38319
    26Isle of Man49,822282
    27New Zealand49,5524
    28Andorra48,543660
    29Latvia48,17211
    30Australia43,5234
    31Singapore42,1314
    32Austria41,37970
    33UK40,866521
    34Norway40,61543
    35Switzerland40,486219
    36Brunei40,3582
    37Belarus39,69219
    38USA38,229283
    39Germany37,58498
    40Canada35,540157
    41Slovenia34,13850
    42Czechia33,99428
    43Greenland31,132
    44Channel Islands30,758253
    45Kazakhstan30,4822
    46Finland27,49254
    47Slovakia26,6475
    48Azerbaijan23,7174
    49Liechtenstein23,61226
    50Hong Kong22,4690.5

    Heute zum zweiwöchentlichen Einkauf im lokalen Lidl (Schweiz).


    Beobachtungen:


    Sehr wenige Maskenträger, keine Handschuhträger, Abstand ist allen komplett egal, ausser vor der Kasse;


    die Kundinnen hier sind wesentlich hübscher als in DE, viele Hot Pants wurden zur Schau gestellt;


    der hochdeutsch sprechende Kassierer (keine Maske, keine Handschuhe) hat bei der 420 Fr. Rechnung (hab u.a. Prosecco aufgestockt) nicht mit der Wimper gezuckt bei Entgegennahme von drei 200-Fr.-Scheinen. Der ist assimiliert und darf bleiben.

    Donald Trump ebnet China den Weg zur Weltmacht


    "Der US-Präsident erhebt schwere Vorwürfe gegen die Weltgesundheitsorganisation und droht mit Austritt. Chinas Staatschef Xi Jinping bietet das eine Chance. Die er nutzt."


    Auf anderthalb Seiten erläutert Zeit Online, wie Trump China trotz dürrer Beweislage als Sündenbock installiert, um von seinem eigenen Versagen abzulenken, obwohl ihm zuhause wegen der unterschiedlichen politischen Strukturen naturgemäss mehr Widerstand entgegen schlägt als den Chinesen.


    Der Artikel schliesst allerdings damit, dass Xi dennoch der bessere Real-Politiker ist, der jede sich ergebende Chance zum Aufstieg nutzt:


    "Den Überraschungscoup landete am Montag dann doch China. Die WHO hatte sowohl Trump als auch den chinesischen Präsidenten Xi Jinping als Redner angefragt. Trump hatte abgesagt.


    Xi hatte zugesagt. Und er nutzte die Plattform, um sich als die bessere Weltmacht anzupreisen. Er sagte der Corona-Resolution seine Unterstützung zu. Dann kündigte er an, zwei Milliarden Dollar für die Corona-Bekämpfung der Vereinten Nationen zu geben, und verpflichtete sich zudem, der ganzen Welt den Impfstoff gegen Covid-19 zur Verfügung zu stellen, sollte China ihn als erstes Land finden.


    China hat den Kampf um die von Amerika alleingelassene internationale Ordnung aufgenommen. Es ist Chinas Weg zur Weltmacht."


    https://www.zeit.de/politik/au…sation-donald-trump-china