Ich sehe das völlig leidenschaftslos. Ein Depot ist ein Aufbewahrungsmittel für übriges Geld,
Ja, das ist es. Und ich bleibe rational. Und ich habe liquidiert. Ich halte jetzt 70 % Cash.
Aber wenn ich nach Stunden der Recherche und Auseinandersetzung mit Bilanzen, Ressourcen, Topographie, dem Team einen Developer kaufe, so ist dieser nicht mehr nur eine Zahl im Depot. Dann bin ich Inhaber dieser Mine. Ich identifiziere mich zu einem gewissen Grad mit ihren Arbeitern, mit den technischen Schwierigkeiten, der Natur rund herum, den First Nations, d. h. ich leide zu einem gewisssen Grad mit. Das heisst aber nicht, das ich den Verstand abstelle.
Klar, wenn ich mir einen GDX ins Depot knalle, warte ich auf den Kursanstieg und gut ist. Aber wen das Minenfieberpakt, lebt mit. Dann sind wir vergleichbar mit jenen, die sich mit der Waschpfanne in den Bach stellen.
Mich würde die Zusammensetzung deines (jetzt toten) Minendepots interessieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du 100e von Stunden für die Suche nach der perfekten Mine, dem perfekten Projekt aufwendest. Ich denke eher, du kaufst Standardpapiere oder das, was grad in irgendeinem Forum als "Geheimtip" empfohlen wird. 