Man muss auch in dunklen Stunden genau hinschauen. Hier eine Reflexion zum Geschehen. 
Ich war 2008 noch nicht im Minenmarkt, kannte aber den Verlauf von damals bei der Finanzkrise: Gold runter, Silber runter, Minen runter. Ich habe beim diesjährigen Einbruch an den Aktienmärkten die Gefahr für die Minen dennoch unterschätzt. Ich habe nicht gedacht, dass die Minen gegen die Richtung von Gold (bis 1.700 $) dermassen absaufen. Dass Silber nicht mitzog, war die Warnung!
Mein PF bestand vor dem Abverkauf zu 40 % aus ETF (dem SILJ), zur breiten Streuung und als Puffer, um bei grösseren Rücksetzer günstig in Cash umschichten zu können ohne Einzelwerte verkaufen zu müssen. Ich habe in den letzten Tagen kontinuierlich die SILJ Bestände und Teile der schwergewichtigen Einzeltitel verkauft. Der Entscheid war rückblickend richtig, ich wollte auf keinen Fall wieder ganz runter. Ich hätte aber früher und konsequenter handeln müssen. Da ich schwergewichtig in Silberminen investiert bin und Explorer und Developer, aber keine Gold Dickschiffe wie Newmont halte, liegt der Einbruch im Depot dennoch bei fast 30 %. 
Viele alte Hasen hier im Forum, die vor 2008 dabei waren, haben aber auch gewaltige Einschläge im Depot zu verarbeiten. Ich verkehre noch in anderen Foren, z. B. im Ariva-Forum. Dort sind die Minenkenntnisse geringer als hier, aber die Leute waren vorsichtiger. Geschätzt bis zu 50 % der User haben bei ersten Anzeichen des Einbruchs mit dem Verkauf begonnen. Angst war in diesem Fall ein guter Ratgeber.
Ich bin zuversichtlich bezüglich der Entwicklung von Gold anbetracht der bevorstehenden Flutung mit Zentralbankengeld. Silber müsste nachhaltig über 18.50 steigen um Stärke zu zeigen, aber einen Abverkauf erwarte ich nicht, solange sich Gold hält. Der Crash an der Wallstreet wird weitergehen, die Minen werden wohl weiterbluten. Ich halte jetzt 50 % Cash im Depot. Weitere Verkäufe schliesse ich nicht aus.
Zukäufe erst, wenn ich eine positive Entwckung beim Silber sehe und die Wallstreet einen Boden findet.