Beiträge von Katzenpirat

    Waren wir jemals geeint?

    Die Russen hätten die deutsche Wiedervereinigung nur unter der Bedingung zulassen dürfen, dass die Yankees ihre Militärbasen in der BRD ebenfalls räumen und Westdeutschland kompromisslos verlassen. Wäre das geschehen, hättet ihr gemeinsam und unabhängig wachsen können und hättet es heute als Nation einfacher. Es konnte ja nicht wirklich gut gehen, wenn die eine Hälfte des Landes quasi unter US-Besatzung blieb...


    (Erlaube ich mir als Schweizer zu sagen.)

    Der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow: "Ich bin sicher, dass die Befreiung Odessas eines der Ziele der Sonderoperation ist (...)"


    Denke ich nicht. Odessa ist eine Nummer zu gross. Unterhalb Odessas befindet sich ein 2'500 km langes Tunnelssystem, die Katakomben von Odessa. Ich glaube nicht, dass Putin die Bevölkerung aushungern würde und Odessa in Schutt und Asche sehen will. Und nicht vergessen, nach einem Jahr "Spezialoperation" sitzen die Ukrainer immer noch 7 km vor der Stadt Donezk. Und sie waren in den letzten 12 Monaten sicher nicht untätig in der Verstärkung ihrer Befestigungsanlagen.


    Die Ziele des Kremls (nicht Kadyrows oder Prigoschins) sind m. E. weiterhin: Die Kontrolle über den Donbass (Luhansk, Donezk), Wasserzugang zur Krim (Cherson), Landzugang zur Krim (Soporischschja), Vernichtung der Neonazi-Einheiten wie Asow, Demilitarisierung der Ukraine sowie v. a. ein neutraler Status der Ukraine bzw. die Limitierung (Kastration) des NATO-Imperiums. Weder die vom Westen kolportierte Zerstörung noch die Eroberung der gesamten Ukraine steht auf dem Programm des Kremls. Russland ist zu letzterem auch nicht in der Lage. (Und man lese auch nochmals die Rede Putins vom 24.2.22.)


    Ich bezweifle sogar, dass Russland nochmals über den Dnepr setzt um sich ganz Cherson zu holen. Nach der Einnahme von Luhanzk und Donzek wird der Kreml die Territorien sichern, d. h. die Frontlinien einfrieren, und allenfalls durch militärische (investitionsverhindernde) Nadelstiche die Ukraine finanziell ausbluten lassen - bis der Westen nicht mehr gewillt oder in der Lage ist, deren Staatsaushalt zu finanzieren. Der völkerrechtliche Diskurs um die Territorien, die Staatszugehörigkeiten und alles Drum und Dran wird in der Folge Jahrzehnte dauern, vgl. mit Bosnien, Kosova, Zypern, Palästina, Korea.


    (Dies meine abweichende Position, aber eine Diskussion gibt es nur, wenn in diesem Thread nicht alle selber Meinung sind.)

    Das Spiegel-Chef Augstein hier auch noch sein Unwesen treibt sollte reichen solche Quellen zu meiden.

    "Der Freitag" wird nicht das letzte MSM-Blatt sein, dass in der Ukrainefrage einknickt und einen Kurswechsel vollzieht. Es werden viele andere folgen, schon nur des Opportunismus und der Verkaufszahlen wegen. Insofern sind diese Blätter Seismographen der Gesellschaft und deren Inhalte wichtige Indikatoren dafür, in welche Richtung der Zug fährt. Es ist für reflektierte, aufgeklärte politische Leser unklug, sie wie der Teufel das Weihwasser zu meiden.


    Durch die "Deutsche Stimme" oder "Junge Freiheit" werden keine Massen bewegt werden. Die ausschliessliche Lektüre solcher Medien verengt das Blickfeld.

    "Oskar Lafontaine, was würden Sie besser machen als Olaf Scholz?"

    Interview Oskar Lafontaine spricht im Interview über Deutschland, die Nato und den Krieg. Wie würde er handeln, wenn er die Macht hätte?


    https://www.freitag.de/autoren…er-machen-als-olaf-scholz


    der Freitag: Wie würde Oskar Lafontaine eigentlich in der gegenwärtigen Lage entscheiden, wenn er statt Olaf Scholz Bundeskanzler wäre?


    Oskar Lafontaine: Das kann ich ohne Probleme beantworten.


    Fr.: Im Allgemeinen sicher, aber konkret? Nehmen wir den Beschluss, nun doch Leopard-Kampfpanzer zu liefern. Sie hätten vermutlich anders
    entschieden ...


    LF: Selbstverständlich. Ich halte die ständigen Waffenlieferungen für nicht vertretbar. Sie verlängern den Krieg. Jeden Tag sterben Menschen oder sie werden verletzt und immer größere Teile der Ukraine werden zerstört. Wir brauchen sofort einen Waffenstillstand. Ich würde immer wieder Putin anrufen und fragen, ob er dazu bereit wäre, und gleichzeitig den US-Präsidenten. Und dann würde ich öffentlich machen, wer sich weigert, einen Waffenstillstand anzunehmen, wie kürzlich der ehemalige israelische Premierminister Naftali Bennett, der geschildert hat, wie die USA und der Westen vor Monaten den Waffenstillstand verhindert hatten.


    Fr.: Glauben Sie, das wäre durchzusetzen? Gegenüber den Koalitionspartnern, aber auch gegenüber den Medien?


    LF: Generäle mahnen zum Frieden und Politiker und Journalisten rufen zum Krieg. Zum ersten Mal seit der Gründung der Bundesrepublik sind große Teile der Medien und der Politik geradezu kriegsbegeistert. Offensichtlich haben sie alles vergessen, was die Entspannungspolitik Willy Brandts erreicht hat. Waffenlieferungen, Kriegshetze und die Dämonisierung Putins sind der Beitrag der Ampel-Regierung zum Frieden.


    Fr.: Hätte Deutschland überhaupt die Macht, auf die USA entsprechenden Einfluss zu nehmen?


    LF: Deutschland muss seine Interessen vertreten, und die stehen denen der USA diametral entgegen. Ziel der US-Politik ist es seit 100 Jahren, Deutschland und Russland gegeneinander aufzubringen.Deutschland ist für die USA ein Schlüsselland in Europa, genauso wie die Ukraine ein Schlüsselstaat für die Beherrschung des eurasischen Kontinents ist. Die USA haben erklärt, sie wollen den Krieg so lange wie möglich führen, um Russland zu schwächen. Um die Ausweitung des Krieges und den Einsatz von Nuklearwaffen zu verhindern, muss Deutschland aber alles tun, um diesen Krieg morgen zu beenden.


    (...)


    Fr.: Die Vorstellung eines sehr großen Einflusses der USA auf Deutschland gibt es auch bei Putin. Neulich hat er in einer Rede vor Studenten gesagt, dass Deutschland ein von den USA besetztes Land sei, und die Air Base in Ramstein genannt. Würden Sie als Bundeskanzler Ramstein schließen und den Bruch mit der NATO riskieren?


    LF: Zunächst würde ich alles unternehmen, um den völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg zu beenden, den die USA über Ramstein führen. Wir sollten uns ein Beispiel an Ländern wie Brasilien nehmen, die nicht in den Krieg involviert sind und darauf drängen, Frieden zu schließen. Nun heißt es immer, wir seien keine Kriegspartei, wenn wir Waffen liefern.


    Aber?


    LF: Wir sind Kriegspartei im Drohnenkrieg, in dem Tausende unschuldige Menschen sterben, weil der auch über Ramstein gesteuert wird. Das muss aufhören. Der zweite Schritt wäre natürlich, die US-Militäreinrichtungen in Deutschland Zug um Zug abzubauen. Denn solange sie hier sind und für völkerrechtswidrige Kriege der USA benutzt werden, sind wir auch Kriegspartei. Die Souveränität eines Landes besteht mit Charles de Gaulle darin, über Krieg und Frieden selbst zu entscheiden.


    (...)


    Fr.: Mit der Abkehr von den USA geht in Ihrem neuen Buch „Ami, it’s time to go“die Vision eines unabhängigen Europa einher. Dagegen spricht, dass ein Großteil von Europa, nämlich praktisch ganz Osteuropa, unter den Schutz der Amerikaner wollte und will.


    LF: Zu dieser Frage habe ich in der neuen Auflage des Buchs Stellung genommen. Die NATO hat sich strukturell verändert. Sie wird heute von der Achse Washington, London, Warschau, Kiew gesteuert. Dieser fundamentalen Veränderung muss man Rechnung tragen. Der Aufbau eines unabhängigen Europa ist natürlich ein langwieriger, ein schwieriger Prozess. Aber es gibt keine andere Wahl. Nur wenn Frankreich und Deutschland zusammengehen und eine eigenständige europäische Sicherheits- und Friedenspolitik entwickeln, gibt es die Möglichkeit, sich von der Vormundschaft der USA zu befreien.


    FR.:Die Grünen sehen das ja ganz anders. Wie würden Sie als Bundeskanzler mit ihnen umgehen?


    Mit den Grünen und der FDP eine Bundesregierung zu bilden, wäre für mich unmöglich. Die Grünen sind aus der Friedensbewegung hervorgegangen und sind jetzt die schlimmsten Kriegstreiber. Und die FDP, die die Ostpolitik mit entwickelt hat, wird heute von der Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann repräsentiert.

    Der Rückgang des Palladiumpreises ist mir auch schon aufgefallen. Zunächst müsste man die Ursachen näher ergründen. Russland uns Südafrika werden als größte Produzenten genannt.

    Anbetracht der Krisen in Russland und Südafrika und dem technologischen Wandel werfen die Kurse der PGM in der Tat viele Fragezeichen auf. Man macht die Prognosen am besten immer selbst und stellt die der "Gurus" in den Keller. :rolleyes:

    Silber liegt seit Sommer 2020 in einem klaren Abwärtstrend mit tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Es braucht schon sehr viel Optimismus und Phantasie, um hier noch von einer bullischen Flagge zu sprechen.


    Silber ist der kleine Bruder von Gold und bleibt der kleine Bruder von Gold - gemutmasste physische Knappheit hin oder her. Wir müssen leider einräumen, Silber kann nicht auf eigenen Beinen stehen und bringt ohne Gold nichts zustande. Meine Zuversicht bezüglich dem Potential von Silber und dessen Minen mit entsprechendem Hebel ist zurzeit nur Gold zu verdanken. Würde Gold ähnlich schwächeln, würde ich meine Silberinvests deutlich reduzieren.


    Silber W1 Chart


    Silber liegt seit Sommer 2020 in einem klaren Abwärtstrend mit tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Es braucht schon sehr viel Optimismus und Phantasie, um hier noch von einer bullischen Flagge zu sprechen.


    Silber ist der kleine Bruder von Gold und bleibt der kleine Bruder von Gold - gemutmasste physische Knappheit hin oder her. Wir müssen leider einräumen, Silber kann nicht auf eigenen Beinen stehen und bringt ohne Gold nichts zustande. Meine Zuversicht bezüglich dem Potential von Silber und dessen Minen mit entsprechendem Hebel ist zurzeit nur Gold zu verdanken. Würde Gold ähnlich schwächeln, würde ich meine Silberinvests deutlich reduzieren.


    Silber W1 Chart



    Palladium ist längst auf dem Boden der Realität angekommen bei 1'420 $. Die angekündigte Substitution durch Platin hat sich (falls überhaupt erfolgt) in keiner Art und Weise auf dessen Kurs positiv ausgewirkt. Platin, der Blindgänger No 1.


    Platin vs. Palladium im W1 Chart



    Alibaba (ohne 40 Räuber), ich verstehe nicht immer alles, was du schreibst, aber dieser Song von Remmler ist gut. Und er trifft in der Tat auch auf die Geopolitik zu! Wir werden sehen, wer es diesmal sein wird, der Loser.

    NSA-Whistleblower Edward Snowden sagt, die Hysterie über UFOs, die über Amerika und Kanada abgeschossen wurden, diene zur (medialen) Ablenkung von Seymour Hershs Enthüllungen zu den US-Sprengstoffanschlägen auf die Nord Stream-Pipelines! Für mich absolut plausibel.



    https://www.zerohedge.com/poli…ly-private-craft-not-tied


    Weniger als 24 Stunden später, am Dienstag, berichtet Bloomberg: "Die US-Regierung hat festgestellt, dass drei unidentifizierte Objekte, die seit letztem Freitag abgeschossen wurden, wahrscheinlich kommerziellen Zwecken dienten und nicht dem Sammeln ausländischer Informationen."


    Nach dem angeblichen Abschuss eines chinesischen "Spionageballons" vor South Carolina am 4. Februar - der den sensationellen Trend auslöste, dass Pentagon-Jets mit Sidewinder-Raketen auf schwebende unbekannte kleine Objekte am Himmel über Nordamerika schießen, die den Steuerzahler 400.000 Dollar pro Stück kosten - räumte Kirby ein: "Wir haben keine Hinweise darauf gefunden, dass diese drei Objekte Teil des Spionageballon-Programms der Volksrepublik China waren, oder dass sie definitiv in externe nachrichtendienstliche Ermittlungen involviert waren."...

    Ich bin in der Regel sehr kritisch transatlantischen Medien gegenüber, aber dieser Artikel scheint mir ziemlich glaubwürdig und korrespondiert mit dem veränderten Verhalten Prigoschins der letzten Tage. Er wurde kleinlauter. Putin tut gut daran ihm die Grenzen aufzuzeigen, bevor der selber nach der Krone greifen will.



    Wagner-Chef bringt sich im Kreml wohl in Verruf


    Der aufmüpfige Anführer der skrupellosen Söldnertruppe ist nach Ansicht von Experten in der Vergangenheit zu weit gegangen mit seinen Aussagen gegen die wenig kritikresistenten Eliten Russlands. Man habe dem aufstrebenden Stern daher "die Flügel gestutzt". Anzeichen dafür gibt es mehrere.


    https://www.n-tv.de/politik/Wa…rruf-article23915196.html