Beiträge von Katzenpirat

    Kein einziges gute Haar lässt Itinerant auf seeking alpha an First Majestic und gibt eine Shortempehlung ab. (Die scheint Wirkung zu zeigen: heute -4.5 %.)


    Reserves are dwindling, asset base is shrinking.
    Margins are thinner than they appear at first sight.
    Free cash flow? Not sustainably.
    Valuation is absurd, wake-up calls are coming.
    Short First Majestic Silver.


    https://seekingalpha.com/artic…&utm_source=seeking_alpha


    Auch nicht gut weg kommt Keith Neumeyer im weiterführenden Interview:


    The CEO hardly inspires confidence. His reputation for outrageous calls and pandering to conspiracy theories could be viewed as entertaining; however, his actions indicate that he actually walks the talk.


    https://seekingalpha.com/artic…&utm_source=seeking_alpha


    Die meisten primären Silberproduzenten kränkeln und brauchen eines: einen höhren Silberpreis. Sonst wirds gefährlich, da sind wir uns einig...

    Seabridge ist für mich ein Mysterium. Es stellen sich mir verschiedene Fragen, denen ich nachgehen möchte. Eine erste: SEA weisst 45 Mio uz. Reserven aus. Nach meinem Wissen ist die Trennlinie zw. Reserven und Ressourcen die wirtschaftliche Abbaubarkeit. Da die hier offensichtlich nicht gegeben ist, frage ich mich, warum diese 45 mio. Uz. hier Reserven und nicht Ressourcen sein sollen? Kann mir jemand helfen?

    Ich teile die Bedenken bezüglich Mexiko. Im November wurde ein Transport von Fresnillo überfallen und Dorés im Wert von 6-8 Mio. $ geraubt.
    https://www.bnamericas.com/en/…er-of-mexico-mining-risks


    Das Problem ist, im Bereich Silber, wo mein Fokus liegt, kommt man kaum an Mexiko vorbei. Ich beobachte die politische Entwicklung wöchentlich und versuche seit längerem mich aus Mexiko heraus zu diversifizieren. Great Panter (3 von 4 Minen in Mexiko), EDR (alle 3), Fresnillo (alle 7) vereinfachen eine Umschichtung, ihre Werte und z. T. ihre Leistung ist miserabel zurzeit. (FRES bleibt auf Watchlist, da erwarte ich Anfang 2020 einen Schub). Und MAG Silver ist zurzeit langweilig.


    Von den reinen "Mexikanern" bleiben First Majestic, Silvercrest (zwar bereits weit gelaufen) und Impact Silver im Depot. Ein wesentlicher Anteil steckt zurzeit zur Diversifikation im SILJ (Junior Silver Miner ETF).

    Jones, ich verneige mich vor deiner Standhaftigkeit. Lass dich nicht verbiegen hier! Ich musste schon längst feststellen, dass wir in Goldforen, im Gegensatz zur realen Welt, in diesen Fragen zu einer Minderheit gehören. Die Dichte an Verschwörungstheoretikern ist wohl nirgends so hoch wie hier. Die Dichte an AfD-Wählern auch nicht.


    Meine Kapitalismuskritik kommt von links, ist marxistisch orientiert. Mein Engagement in Edelmetallen sehe ich als Mittel der Selbstverteidigung. Die kapitalistischen Produktionsverhältnisse und das FIAT-System in der heutigen Form sind dem Untergang geweiht.


    Ich wollte mich im GSF eigentlich gerade nicht auf diese Diskussionen einlassen und werde das in Zukunft auch nur sehr zurückhaltend tun.

    Differenzbesteuert sind nur die Münzbarren, die eine Münze augeprägt haben. Ich persönliche kaufe zur Anlage nur Münzen, die Preisdifferenz ist nicht riesig. V.a. bei kleineren Mengen/Einheiten. Ich bevorzuge den Maple Leaf ab Jahrgang 2018, der durch ein spezielles Verfahren keine Milchflecken bekommt, bis jetzt zumindest. Achtung, nicht mit blossen Händen anfassen, in Kapseln oder Tubes lagern.
    Der Aufschlag auf Silber ist hoch wegen a) Steuern b) Gewicht/Wert, verteuert Transport und Lagerung, c) Herstellung, ähnlich aufwendig wie bei Gold, bei geringerem Wert, d) Gewinnmarge, mehr zu holen für den Händler. Gibts weitere? In Deutschland gehts noch, in der CH sind die Spreads noch höher. Begrenzte Konkurrenz, höhere Löhne.

    Hier wär mal was, da will ich hin: :rolleyes:


    Guided tour of the Canadian Malartic Mine
    From June to September, Tuesday through Sunday, the Mineralogical Museum offers an opportunity to visit the facilities of the Canadian Malartic Mine, the largest open-pit gold mine currently in operation.
    A unique opportunity in Quebec to visit an operating gold mine and to witness the lives of its workforce. This visit will allow you to learn more about the technological developments in the mining industry and you will be amazed by the size of the equipment used at the Canadian Malartic Mine.
    http://www.museemalartic.qc.ca/en/museum-mine/index.cfm


    Die Mine wird übrigens von Yamana und Agnico Eagle 50 : 50 betrieben. Förderung 165'000 uz pro Q.
    http://www.canadianmalartic.com/Entreprise-apropos-en.html

    Untertage ist sicher schwieriger, aber z. B. die Super-Pit-Mine in Australien kann täglich besucht werden. Das habe ich auch in einem Dokfilm gesehen.


    "Tourismus
    Das Bergwerk kann täglich von 7 bis 19 Uhr besichtigt werden und Sprengungen können von einem Aussichtspunkt am Goldfields Highway in Boulder gesehen werden."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Super-Pit-Goldmine


    In einem anderen Forum hat ein User den Besuch in einer Untertagemine von Sibanye in Südafrika beschrieben. Da wäre ich hingegen weniger scharf darauf... aber zumindest eine Open-pit in Kanada sollte doch möglich sein.

    Tendenziell könnte man aber davon ausgehen, dass wenn ein Nachzügler in einer begehrten und bereits erschlossenen Bergbauregion die "Restposten" übernimmt, er nicht auf den Filetstücken sitzt, sei es als neuer Eigentümer oder Lizenz-/Konzessionsinhaber (Ausnahmen wie GBR natürlich möglich). Ich weiss nicht, wie die Eigentumsverhältnisse in der Regel während der Exploration in Kanada sind. Meist sind die Explorerunternehmen doch nur Konzessionsinhaber, nicht Eigentümer des Bodens? Das Land verbleibt z. B. bei der Gemeinde. Der Abbau von Bodenschätzen, besonders von Gold und Silber, unterliegt in vielen Ländern der Hoheit des Staates nicht der des Eigentümers. In gewissen Fällen kann der Staat Abbaulizenzen sogar gegen den Willen des Eigentümers an Dritte vergeben.

    Ich habe eine Frage zur Landvergabe. Wie kommt ein Nobody wie Pacton zu einem so grossen Territorium? Wie läuft das ab? Um Red Lake sitzen bereits grosse Namen. Hätten die sich nicht bereits um die Rechte bemüht, wenn sie sich dort Erfolg versprächen? Zöge der Staat bzw. der Eigentümer nicht eine bewährte Company vor?

    Ja, diesbezüglich haben wir den gemeinsamen Nenner... wo die exakte Trennlinie zwischen operationsbezogenen Community Costs und Reclamations Costs oder nicht operationsbezogenenen ist, bleibt für mich jedoch unklar.


    Und über den Begriff AIC müsste man diskutieren. Wieso sollte er umfassender sein, als der Begriff mit der inkludierten Nachhaltigkeit...


    Auf jeden Fall gibt es viel Spielraum um an den AISC rumzuschrauben.

    Du schlägst auf die AISC 50 %, auf welche "Erfahrungswerte" stützt du dich bei diesem Zuschlag? Das scheint mir doch sehr viel... das macht die AISC als Kennzahl eigentlich obsolet.


    Zu den Positionen im Guidance note:


    Was "Community costs not related to current operations" oder "permetting costs not related to current operations" sind, kann ich mir noch in etwa vorstellen. Z. B. der Bau einer Krankenstation oder einer Schule in einer Region, die man erschliessen möchte, das Lobbying bei einer First Nation Community, "Schmiergeld", etc.


    Hingegen kann ich mir unter "Reclamation and Remediation costs not related to current operations" wenig vorstellen. Die Wiederherstellung/Sanierung geschieht immer hauptsächlich erst, wenn der Betrieb eingestellt wurde. Der Sinn der AISC besteht m. E. gerade darin, dass die nach der Schliessung anstehenden Sanierungskosten einer Mine bereits während des Betriebs einkalkuliert werden. Wenn dem nicht so wäre, könnte man doch nicht von sustaining costs sprechen...


    Dass die Exploration von neuen Projekten/Minen nicht in den AISC der laufenden ist, verstehe ich. Aber die Sanierung der laufenden müsste doch dort berücksichtigt sein.
    https://www.gold.org/about-gol…is-mined/mine-reclamation