Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Hachja, die Nachprägungen.


    Ösis, Franzosen und Mexikaner haben es getan bzw. tun es noch (Ösis), jeweils ohne Kenntlichmachung. Schweizer und Spanier auch, aber mit.


    Der Numismatiker rümpft die Nase, die Schweizer Steuerbehörde sagt "das sind kein steuerfreien Goldmünzen", ich als Praktiker sage: eine Handvoll gehört dazu, aber grundsätzlich sind mir die Originale lieber.


    Von den 100 Kronen gibt es soviele, dass die in Zeiten gernger Nachfrage schonmal wieder eingeschmolzen wurden (sagt gold.de).


    Ein gutes Lexikon weiß, wann und wo es Restrikes gibt:


    #https://en.numista.com/catalogue/pieces15147.html

    Wo ihr recht habt, habt ihr natürlich recht.


    Ich hatte mehr das 19. und den Anfang des 20. Jahrhundert im Kopf, und das davon übriggebliebene Handelsgold, das als Anlagegold - auch für Anfänger - gut taugt.


    Da kosten die Zeccinen und frühen Niederländer doch was mehr, die Einschätzung der Erhaltungen ist nicht so simpel, und relativ weich sind sie noch dazu.


    Aber so ab dem 2./3. Jahrzehnt des Sammlerdaseins, vielleicht ... :rolleyes:

    Wechselt einfach zu IB.
    Hier gibt es
    ...


    - Geld auf dem Konto ist Sondervermögen und fällt nicht in die Insolvenzmasse
    - man kann ganz offiziell am Beleihungsprogramm teilnehmen und daran selbst verdienen

    Ich glaube, da verwechselst du was.


    Geld auf dem Giro, Sparkonto, Termingeld etc. ist ganz normale Einlage und unterleigt dem Insolvenzrisiko der Bank.
    Wertpapiere sind Sondervermögen, die unterliegen nicht dem Insolvenzrisiko der Bank, aber bei Anleihen dem des jeweiligen Emittenden. Die kannst du wohl auch verleihen und bekommst ein paar Gebühren, aber da ist dann wieder das Risiko, dass du sie nicht zurückbekommst; i.d.R. werden aber Sicherheiten gestellt.

    Ich habe die Tage mehrere 1976er an einen Goldhändler verkauft, da die Tscherwonez keiner haben will.

    Mag sein, dass der eine oder andere interessierte Forist seinen dringendsten Bedarf an den Ausgaben der 70er Jahre schon Ende 2020 bei Degussa gestillt hat, seinerzeit zu Spot +3,6% :rolleyes: .

    Eine sortenreine Sortierung wäre schonmal gut, paar aussagekräftige Beispielphotos schaden nicht, Kennntnis der Marktpreise gemäß Aufgeldtabelle. Zumindest für Teilgebiete gibt es hier und im Nachbarforum sicher Interessenten, den Überhang kann man dann immer noch an Händler geben.


    Viel Erfolg mit den "Masterboxen" :rolleyes: !

    So schlimm ist das alles doch gar nicht.


    700 Mrd. Kursverluste bei den Banken, mit ein paar Mausklicks könnte das theoretisch auf den amerikanischen Staat umgebuccht werden, bei 7 Billionen bisherigen Schulden sind das nur 10% mehr, das wäre quasi innerhalb der Rundungsgenauigkeit.


    Ganz im Ernst: Es wird zwar nicht so kommen, aber DAVON geht die Welt nicht unter.

    Unter Handelsgold versteht man diejenigen Münzen aus 900er bzw 916er (Sovereign etc.) Gold, mit denen etwa bis zum Ende des 1. Weltkrieges bezahlt wurde. Du kannst auch nach "Kurantmünzen" googeln.


    Dukaten waren eher zur Repräsentation bzw. später nur zur Anlage, als 986er sind sie als Zahlungsmittel schon zu weich.


    Je nach Krise werden Gold und Silber bis heute oft angenommen (Gold ist Geld und Silber ist Kleingeld), siehe z.B.: https://www.middleeasteye.net/…gold-coins-rent-apartment


    Stückelung? Die ergibt sich beim Handelsgold von selbst, von 1,5g fein (2 mex. Pesos) bis 42g fein (100 Soles Peru), Schwerpunkt bei 5-8g.


    Und meine Hauptmotivation findest du in meinem Nick :rolleyes: .

    Deutsche Bank – 650-facher Hebel mit Derivaten


    ...Mit 0,15% bis 0,5% Eigenkapital im Vergleich zu den offenen Positionen, ist es unwahrscheinlich, dass diese Banken die nächste Krise überleben werden. Die offenen Positionen zeigen sicher noch einen viel geringeren Betrag als den wahren, denn die Zahlen basieren auf den BIZ-Berechnungen. Der echte Wert ist wahrscheinlich zweimal so hoch. Trotzdem zeigt sich das massive Risiko, dem diese Banken ausgesetzt sind.
    Sie werden zwar sicher wieder argumentieren, dass dies die Bruttoposition betrifft und die Nettoposition nur ein Bruchteil der Bruttoposition sei. Dieses Argument ist aber nur zulässig in einem geordneten Marktumfeld, in dem die Gegenpartei zahlt. In den Jahren 2007-2009 haben wir gesehen was passiert, wenn eine Gegenpartei ausfällt so wie Lehmann. Das globale Finanzsystem wurde in letzter Minute gerettet. Nun da die weltweiten Schulden doppelt so hoch sind und das Risiko um einZigfaches höher, werden wir bei der nächsten globalen Krise wieder einen Ausfall einer Gegenpartei haben.

    Ganz so schlimm ist das nicht, im institutionellen Bereich werden die Nettopositionen abgesichert, d.h. es werden z.B. 102% der Verbindlichkeiten aus dem aktuellen Marktwert solcher Derivate in Form kurzfristiger Staatsanleihen bei einem Treuhänder deponiert.


    Ich hatte mal so eine eine Vereinbarung auf meinem Schreibtisch, 80 Seiten allerfeinstes Juristenenglisch, da brauchst du viel starken Kaffee :whistling: .

    Erstmal willkommen!


    Ich persönlich habe eine lange Liste mit Anforderungen an mein EM, es wurden im Laufe der Zeit immer mehr Punkte:


    Einigermaßen wertstabil und inflationssicher,
    ohne Gegenparteirisiko,
    möglichst fälschungssicher (d.h. Barren eher nicht)
    im Not- und Krisenfall als Handelsgeld nutzbar (eher Münzen, kein Reinsilber oder Reingold, da zu weich)
    möglichst auch bei Goldverbot noch legal nutzbar, notfalls "unter dem Radar bleibend" (eher kleinteilige Stückelungen)
    minimale Aufpreise zum POG/POS,
    steuerfrei,
    minimale An/Verkaufsspreads
    Schwerpunkt auf eher bekannten Stücken


    In die Auswahl kam dann Handelsgold/silber sowie eine Handvoll Sammlergedöns aus den 1970er bis 1990er Jahren. Aber im Laufe der Zeit ging da doch erstaunlich viel :D .


    Viel Glück (aber tu mir doch bitte den schönen Namen Josef nicht verhunzen :whistling: )!