Beiträge von Schwundgeldfluechter

    No. 1 hätte damit den Status "legale private Kopie" und "Parallel- bzw. Ersatzwährung".


    Zu No. 2:


    Jetzt wäre es noch interessant zu wissen, ob denn die Prägung von Jahrgängen, die es gar nicht gibt, juristisch auch nicht als Fälschung zählt, denn es gibt ja kein Original.


    Somit hätten wir noch einen Erkläransatz für die Herstellung neben dem "die Engländer wetten gerne" (ob der Händler beim Ankauf sowas erkennt, z.B.).


    Ich würde No. 1 und 2 die dann sogar in eine Reihe stellen neben den Magnus Aureus und den venezolanischen Caciques, und die sind beide ja durchaus sammelwürdig.



    Nachtrag: Josef Wild 1923 aus Deutschland, auch ein Notgeld in Gold. Danke @Marbod

    Beide m.E. falsch, der 1909 sowieso.Im nahen Osten wurden die nachgebastelt und mit Gegenstempeln versehen.

    Hast du da mal noch eine Quelle dazu? Dass ein nahöstlicher Potentat Gegenstempel auf Münzen der (ggf. ehemaligen) Kolonialmacht anbringt, ist für mich plausibel, das jemand fälscht, auch. Aber welchen Sinn macht die Kombination?


    Was den 1909er anbetrifft: vor ca. 2 Jahren hatten wir doch mal eine Victoria, damals 10-jährig (nach angeblichem Prägejahr), und m.E. mit Schleier. Auch ein netter Witz.

    Erstmal willkommen im Forum!


    Du hast halt ziemlich viele Restriktionen:


    Kauf nur beim Händler
    nur vor Ort
    nur bar
    nur Barren
    nur 1 OZ.


    Da bist du mit Spot + 4,4% wohl noch ganz gut bedient.


    Wenn ich mal mit meinen Restriktionen vergleiche:


    Nur Münzen
    nur 900er oder 916er, bevorzugt Handelsgold, gelegentlich auch Sammlergedöns


    dann habe ich da viel mehr Auswahl und komme immer mal wieder günstig zum Zuge (etwa: Spot bis Spot +4%, Porto schon dabei, wo nötig).


    Viel Erfolg!

    Ich hab mir mal Goldeuros gekauft, weil ich der Meinung war das Etui und Zertifikat mit schwarz-rot-gold und Pleitegeier beim Blödmichel eine vertrauenerweckende Sache sind.


    Dann kam dieser Goldrun, wann war das? 2011 oder so?
    Und als erstes waren die ollen Krügerrand ausverkauft.


    Seither habe ich es aufgegeben, mich in Gedankengänge des Mainstream zu versetzen. Geht bei mir regelmäßig schief :D

    Na so verwunderlich ist das m.E. nicht. Während die deutschen Prägeanstalten nach dem 1. WK in einen fast hundertjährigen Dornröschenschlaf verfallen sind (und viele andere in Europa ebenso), ist die SA Mint ab 1970 in die Lücke gesprungen und hat den Standard gesetzt. Jährlich gleichbleibendes Motiv, ständig verfügbar, günstiger Preis. In D erst ab 2001 (?) wechselnde Motive und Gewichte, anfassen sollte man auch nicht, man kann bestellen und bekommt dann was zugeteilt oder auch nicht, wer kennt sich da schon aus?


    Wobei zugegebenermaßen für einige Motive mittlerweile doch ein paar kleine Aufschläge zu berappen sind.


    Bin ja gespannt, ob demnächst sogar "Elisabeth Schleife" gehypt wird :rolleyes: .

    Erstmal willkommen!


    DEN Schmelzpreis gibt es ohnehin nicht, jede Scheideanstalt zahlt etwas anders. Auf Gold.de gibt es für den deutschsprachigen Raum auch Übersichten. Ein halbes Gramm Zahngold bringt weniger als die 100g Kette von Onkel Heinz , also nimmt man für Preisvergleiche immer nur den Spot.

    Unter "Rentenbank intern" gibt es auf der Webseite ja zahlreiche Infos (z.B. AAA Rating). Da gibt es sicher windigere Adressen, soll heißen, im Bankenbereich wohl vergleichweise solide.

    Moin,
    hier im Forum glauben doch wohl nicht einige, dass es in 10 Jahren noch die in der Renteninformation ausgewiesene Rente geben könnte [smilie_happy] Es kommt irgendeine Einheits-Überlebensbeihilfe, das war es!
    Für alles weitere muss man selbst vorgesorgt haben.


    Grüße
    Goldhut

    Ich persönlich glaube schon, dass die ausgewiesene Rente bezahlt werden wird. Die wird bis dahin inflationär stark ausgehöhlt, und zusammen mit eventuellen anderen Einkünften hoch besteuert etc. Was dann verbleibt, IST die von dir beschriebene Überlebensbeihilfe.

    Das mit der "Bekanntheit" wird überbewertet! Gold, bzw. Silbermünzen sind kein Umlaufgeld auf dem Basar.Man geht mit EM zum "Wechsler" und mit dem erhaltenen Papier ins Wirtshaus.
    Der "Wechsler" ist Profi und weiß was er tut. Selbst Gudrun rubbelt mit nem altbekannten Willi oder Sovereign auf der Schieferplatte rum. Dann die Waage und erst dann das Papier.
    Das Prozedere ist überall das selbe. Selbst ne Bankfiliale sendet die Münzen zur Prüfung ein, bevor sie die Knete rausrückt.
    Im Grunde ist es Wurst was auf das Metall geprägt ist, Hauptsache EM und günstig im EK.
    N.

    Ich habe halt besonders hohe Ansprüche, und sehe das sportlich: Kleines Aufgeld, minimaler Spread, und an Händler, Sammler und im Krisenfall an Bauer Fridolin problemlos veräußerbar soll es sein.


    Schon klar: nicht jeder will jede Münze. Aber dafür hat man dann doch eine gewisse Auswahl :D

    Steckt ja Jedermann in andren Schuhen,aber wenn ich meinen Kopp auf Deine Situation pfropfe so würde ich die verfügbare Knete erst mal schlichte Anlagenunzen Ag und kleene Goldis (10er LMU und verggleichbare Winzlinge) pumpen.

    Ich nehme die goldigen Winzlinge ja selber gerne mit, wenn sie ausnahmsweise mal irgendwo spotnah zu haben sind. I.d.R. ist das aber nicht der Fall, da hilft dann ein Blick auf die Aufgeldtabelle und Eingabe eines "Buget" von z.B. 200 €.

    Ein paar Wochen Wartezeit würden mich bei seriösen Händlern ja nicht stören.


    Wenn es günstig sein soll, aber weder auf den Händler noch auf die Münze festlegen. Die Aufgeldtabelle bei gold.de zeigt immer mal wieder andere günstige Silber-Bullions an, bei wechselnden Händlern.


    Oder Umlaufmünzen von privat, z.B. aus dem Forum (DM, Schillinge, ...). Die wohl günstigste Methode, an Silber zu kommen.


    Viel Erfolg!

    Krügerrand in Gold und Silber ist die perfekte Münze für Laien. Sie hat keinen Nennwert und wird durch ihren hohen Bekanntheitsgrad weltweit anerkannt. Sie ist ein weitaus besseres Geschenk als Philarmoniker.

    Das mit der weltweiten Bekanntheit würde ich in Frage stellen, an die 80% vom Krüger gehen nach Deutschland (viele Phillies nach Japan). Die bekannteste Goldmünze dürfte nach wie vor der Sovereign sein, kostet nicht mehr als der Krüger wenn man sich ein wenig umschaut, ist kleinteiliger, und genauso robust.

    Die Speichenregel ist aus der Zeit gefallen. Als sie aufgestellt wurde, waren Zusammenbrüche noch lokale Ereignisse.Heute hilft nur noch das Fahren mit Vollrädern. :thumbup:

    Na, ich sehe noch nicht, dass z.B. Immobilien aus der Zeit gefallen sind. Das glaube ich erst, sobald alle Foristen in Erdhöhlen hausen - gibt es dort eigentlich W-Lan? :rolleyes: