Beiträge von Schwundgeldfluechter
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Hallo Papa Bear,
willkommen im Forum.
Das Thema "wie spare ich mit kleinen Beträgen in EM an" hatten wir immer mal wieder. Was machst du denn genau, ab und zu einen Silberzehner holen, oder eine Handvoll? Von der Bank, vom Händler, oder von privat? Gerade wenn man es nicht so dicke hat, ist es ja doch sehr sinnvoll, Transaktionskosten niedrig zu halten.
Viel Erfolg!
LG Schwundgeldfluechter
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Als Bauer würde ich meine neuen Mähdrescher mit KILOBARREN bezahlen wollen - bin aber kein Bauer.
Wenn der Verkäufer kein Goldprüfgerät hat und sich auch nicht sonderlich auskennt, prüft er einen Beutel Krügis oder Sovereigns leichter - bin aber kein Landmaschinenverkäufer.
Betriebsstoffe, Ersatzteile und Düngemittel werden auch noch gebraucht, deutlich häufiger als neue Mähdrescher. Da tut man sich mit Kilos auch schwer.
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Was die Verwendung von kleinen Münzen angeht, haben wir uns hier in der Gruppe aber auch mit anderen Gruppen schon oft unterhalten. Das Ergebnis war immer das Selbe: "Was bringt mir in der Krise so ein Goldstückchen?"
Vielleicht fragst du die falschen Leute, lauter Theoretiker, die noch nie eine wirklich ernste Wirtschaftskrise erleben mussten.
Frag doch mal Türken, ob bei ihnen Atatürks oder Piaster zur Zahlung mittlerer oder größerer Summen angenommen werden. Ich vermute, da hapert es eher an der Abgabebereitschaft.
Meine Piaster, ca. 150 Jahre alt, haben alle so 1-2% Abrieb. Die Willi 1 haben das nicht, auch nicht die Victoria young head oder Napoleon III. Dürfte daran liegen, dass erstere seit ihrer Prägung deutlich häufiger von Hand zu Hand gegangen sind als die anderen.
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Klar gibt es für all das einen Markt, so wie auch auch für Ü-Eier, Oldtimer, Weine, ...
Lauter Luxus. Aber als Ersatzgeld in Not- und Krisenzeiten taugt davon kaum etwas. Und was davon zweistellige Inflationsraten über längere Zeit in etwa ausgleichen könnte, ist reine Spekulation.
Perserteppiche z.B. haben seit den 70er Jahren so etwa 99% an Wert verloren, die nimmt heute kaum noch ein Auktionator an. Dann doch lieber Gold, zur Not auch geblistert.
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...aber neben dem Wert einer Sache ist eben auch der Zugang zum Markt dafür wichtig.
Ich mach mir um den Wert weitaus weniger Gedanken, als wie ich EM in etwas für den täglichen Gebrauch tauschen könnte...Na so schwierig ist das nicht. Die Stückelung muss passen (Gold ist Geld, Silber ist Kleingeld), eher Münzen als Barren, eher 900er und 916er als 999er, eher Bekanntes als Exoten.
z.B.:
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Oder einfach historisches Gold. Da gab es den Plastikwahn noch nicht.
Der Plastikwahn kam m.W. gleichzeitig mit dem Reingold (999er), was halt ein Weichmetall ist. Ich glaube, die Kanadier haben das verbrochen, d.h. mit dem Maple Leaf angefangen. Das schöne alte Handelsgold aus 900er bzw. 916er hat das Problem in der Tat nicht.
Zur Not geht auch das m.E. vielleicht unterbewertete Sammlergedöns ab den 1970er Jahren (Olympiaden, Babenberger, ...). Die Geschichte des fast 100-Jährigen Dornröschenschlafes der meisten europäischen Prägeanstalten nach dem 1. bzw. 2. Weltkrieg müsste ohnehin mal geschrieben werden. Da sind dann private Prägeanstalten wie z.B. die Franklin Mint in die Lücke gesprungen und haben ihre Produkte zu Phantasiepreisen vertickt.
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gold.de rät vom Auspacken ab:
"Die geprägten Goldbarren von Heimerle + Meule werden in stabilen Blisterverpackungen ausgeliefert. Diese sollten nach Möglichkeit nicht beschädigt werden. Machen Händler und viele private Ankäufer nehmen Goldbarren mit beschädigten Verpackungen nur ungerne ohne Preisabschlag an."
Quelle:
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Jaja, im November 2020 hat eine gewisse Degussa die für Spot + 3,6% abgegeben.
Wie Michail Gorbatschov so schön sagte: "Wer ...

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Ob Troll oder nicht, die Frage ist ja schon legitim.
Guckst du auf gold.de, z.B:
"Die geprägten Goldbarren von Heimerle + Meule werden in stabilen Blisterverpackungen ausgeliefert. Diese sollten nach Möglichkeit nicht beschädigt werden. Machen Händler und viele private Ankäufer nehmen Goldbarren mit beschädigten Verpackungen nur ungerne ohne Preisabschlag an."
Quelle:
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ganz genau,ABER: diese Scheixx Regierung wird sicher auch das bedenken und uns Goldbugs einen fetten Strich durch die Rechnung machen.
In welcher Form dies geschehen wird entzieht sich momentan noch meiner Kenntnis, rechne aber mit einem Goldhandel und Besitzverbot.Man kann sich ja schon mal ein paar Gedanken machen:
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Update 4 (neues kursiv):
Ich glaube zwar nicht, dass es kommt, weil EM nur 1% aller Vermögenswerte ausmachen. Falls dieser Schwarze Schwan aber doch auftaucht, viele Wege führen nach Rom, hier ein paar Ideen zur Vorbereitung:
- Gold anonym kaufen, Verschwiegenheit über den Bestand sei angeraten. Ggf. plausible Erklärung für den Verbleib desjenigen Teilbestandes überlegen, der nicht anonym gekauft wurde
- (Ehe)ringe, Schmuck und Kunst könnten vom Verbot ausgenommen sein (ggf. bis zu einer Grenze), weil ihre Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig wäre
- Sammlermünzen und Medaillen sind in der Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig und könnten deshalb von einer Ablieferung verschont bleiben
- Alte Münzen als Kulturgut (ggf. älter als Stichtag) könnten verschont bleiben. Allerdings könnte parallel die Ausfuhr von Kulturgütern eingeschränkt werden, sodass nur eine eingeschränkte Verwertbarkeit im Inland möglich wäre (in D: diskutierte Lex Rüttgers)
- Gold in kleinen Stückelungen, jedes einzelne Stück liegt ggf. unter einer noch gestatteten Grenze; auch werden kleine Stückelungen, insbesondere von bekannten Münzen in Not- und Krisenzeiten auf dem Schwarzmarkt zum Erwerb von lebensnotwendigen Waren oft gut akzeptiert, der Kurs liegt nach einem Verbot oft sogar höher als zuvor
- Münzen, die gesetzliche Zahlungsmittel sind, werden eventuell ausgenommen; hierbei kann der Staat allerdings inländische Münzen außer Kurs setzen
- Kleine ältere Goldmünzen mit Kupferanteil fallen in der Geldbörse beim Verbringen über Grenzen nicht so auf, wenn sie z.B. in ein Land ohne Goldverbot mitgenommen werden
- So eine kleine Hand voll 1/10 Unzen am besten Rotgold (Krügerrand o.ä.) die lassen sich natürlich leichter in so eine Flasche unterrühren wo man immer die Cent-Stücke rein wirft.
- Sakrale Stücke von Religionsgemeinschaften könnten verschont bleiben (gründen wir eine Sekte?)
- Lagerung im Ausland und insbesondere außerhalb des Bankensystems (Gefahr der Zwangsöffnung von Schließfächern)
- Lagerung in Zollfreilagern (z.B. Schweiz, Liechtenstein, Singapur), mit Möglichkeit des Wechsels von verbotenen zu noch erlaubten EM, soweit sich das dann noch realisieren lässt
- Nutzung legaler Offshore-Strukturen (z.B. auf Cayman Islands oder in Panama)
- Lagerung an (mindestens) zwei verschiedenen Stellen; es wird für den Fall erzwungener Ablieferung das Studium dessen empfohlen, was Elektriker als Opferanode kennen, (z.B. Kombi von Banksafe und Versteck zu Hause)
- Andere EM (Silber, Platin), ggf. Industriemetalle, Seltene Erden, Diamanten
- Gegenstände aus massivem Silber (Bestecke, Leuchter, Teekannen, etc.) könnten selbst bei einem Silberverbot verschont bleiben, weil auch hier wieder die Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig wäre
- Silbergranulat (falls eine Affinität des Horters zur industriellen Verarbeitung vorliegt)
- Einbringung von EM in eine Firma, die internationale Geschäfte tätigt
- Goldminenaktien/fonds waren bisher nicht von Verboten betroffen
- Auswandern und legal dem Verbot ausweichen
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Vor 2 Tagen fand eine Diskussion statt, -- Auszug unten -- den ich ergänzen möchte. Es macht keinen Sinn, Menschen mit ausgeprägtem Sicherheitsdenken zu überzeugen, Risiken mit Chancen einzugehen, umgekehrt schon garnicht.
Sinn würde das schon machen, die vermeintlich risikofreien Anlagen sind inzwischen mit garantierten realen Verlusten behaftet, und auf lange Sicht droht sogar mehr oder weniger Totalverlust (Währungsreformen o.ä.).
Wer sich damit nicht befassen mag, der taumelt halt mit geschlossenen Augen seinem Schicksal entgegegen.
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Wer dir das beantwortet,geht ein hohes Risiko ein

Na, Risikomanagement ist doch mein Steckenpferd
.Ein eingefleischter Silber-Bug "darf" natürlich jederzeit all-in gehen, solange die Liquidität gesichert ist.
Eine ausgewogene Kapitalanlage würde hingegen erstmal sehen, welcher Vermögensanteil schon auf welches Asset entfällt, und (weitere) Übergewichtungen eher vermeiden.
Und schließlich das Timing, ja wenn das in der Vergangenheit eher nicht geklappt hat, ....

Viel Glück jedenfalls, bei der volatilen Diva Silber brauchst du das

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ich wollte so für 55,50€/Gramm einkaufen mal sehen ob das noch kommt
Wollen würde ich ja auch gar vieles

Was machst du denn, wenn der Kurs kurzzeitig auf 55,6€ fällt und dann wieder rasch nach oben dreht?
Ups: 55,5€ gerade erreicht (5. Juli, 17.06h). Na denn

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30 Unzen, hast du auch schon einen schönen Tresor außenrum?

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Selbst wenn man keinen Schwerpunkt definiert, die Liste der Goldfavoriten von Goldfachsimpel könnte ich fast selbst verfasst haben:
https://goldfachsimpel.de/meine-favoriten/
Aber immer mehrere Meinungen hören, und dann nach und nach eine eigene finden!
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Lieber Himmel, das in Ulm sind Münzen-Freaks (und nur eine Teilmenge davon auch EM-Bugs). Wenn die jetzt von Dieben und Datenschutzfanatikern in die Zange genommen werden, wird es bald keine Münzmessen mehr geben.
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Im Zweifel hätte ich mich da nur für die Briefmarken interessiert