Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Update 4 (neues kursiv):



    Ich glaube zwar nicht, dass es kommt, weil EM nur 1% aller Vermögenswerte ausmachen. Falls dieser Schwarze Schwan aber doch auftaucht, viele Wege führen nach Rom, hier ein paar Ideen zur Vorbereitung:


    • Gold anonym kaufen, Verschwiegenheit über den Bestand sei angeraten. Ggf. plausible Erklärung für den Verbleib desjenigen Teilbestandes überlegen, der nicht anonym gekauft wurde
    • (Ehe)ringe, Schmuck und Kunst könnten vom Verbot ausgenommen sein (ggf. bis zu einer Grenze), weil ihre Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig wäre
    • Sammlermünzen und Medaillen sind in der Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig und könnten deshalb von einer Ablieferung verschont bleiben
    • Alte Münzen als Kulturgut (ggf. älter als Stichtag) könnten verschont bleiben. Allerdings könnte parallel die Ausfuhr von Kulturgütern eingeschränkt werden, sodass nur eine eingeschränkte Verwertbarkeit im Inland möglich wäre (in D: diskutierte Lex Rüttgers)
    • Gold in kleinen Stückelungen, jedes einzelne Stück liegt ggf. unter einer noch gestatteten Grenze; auch werden kleine Stückelungen, insbesondere von bekannten Münzen in Not- und Krisenzeiten auf dem Schwarzmarkt zum Erwerb von lebensnotwendigen Waren oft gut akzeptiert, der Kurs liegt nach einem Verbot oft sogar höher als zuvor
    • Münzen, die gesetzliche Zahlungsmittel sind, werden eventuell ausgenommen; hierbei kann der Staat allerdings inländische Münzen außer Kurs setzen
    • Kleine ältere Goldmünzen mit Kupferanteil fallen in der Geldbörse beim Verbringen über Grenzen nicht so auf, wenn sie z.B. in ein Land ohne Goldverbot mitgenommen werden
    • So eine kleine Hand voll 1/10 Unzen am besten Rotgold (Krügerrand o.ä.) die lassen sich natürlich leichter in so eine Flasche unterrühren wo man immer die Cent-Stücke rein wirft.
    • Sakrale Stücke von Religionsgemeinschaften könnten verschont bleiben (gründen wir eine Sekte?)
    • Lagerung im Ausland und insbesondere außerhalb des Bankensystems (Gefahr der Zwangsöffnung von Schließfächern)
    • Lagerung in Zollfreilagern (z.B. Schweiz, Liechtenstein, Singapur), mit Möglichkeit des Wechsels von verbotenen zu noch erlaubten EM, soweit sich das dann noch realisieren lässt
    • Nutzung legaler Offshore-Strukturen (z.B. auf Cayman Islands oder in Panama)
    • Lagerung an (mindestens) zwei verschiedenen Stellen; es wird für den Fall erzwungener Ablieferung das Studium dessen empfohlen, was Elektriker als Opferanode kennen, (z.B. Kombi von Banksafe und Versteck zu Hause)
    • Andere EM (Silber, Platin), ggf. Industriemetalle, Seltene Erden, Diamanten
    • Gegenstände aus massivem Silber (Bestecke, Leuchter, Teekannen, etc.) könnten selbst bei einem Silberverbot verschont bleiben, weil auch hier wieder die Wertbestimmung zeit- und kostenaufwendig wäre
    • Silbergranulat (falls eine Affinität des Horters zur industriellen Verarbeitung vorliegt)
    • Einbringung von EM in eine Firma, die internationale Geschäfte tätigt
    • Goldminenaktien/fonds waren bisher nicht von Verboten betroffen
    • Auswandern und legal dem Verbot ausweichen

    Vor 2 Tagen fand eine Diskussion statt, -- Auszug unten -- den ich ergänzen möchte. Es macht keinen Sinn, Menschen mit ausgeprägtem Sicherheitsdenken zu überzeugen, Risiken mit Chancen einzugehen, umgekehrt schon garnicht.

    Sinn würde das schon machen, die vermeintlich risikofreien Anlagen sind inzwischen mit garantierten realen Verlusten behaftet, und auf lange Sicht droht sogar mehr oder weniger Totalverlust (Währungsreformen o.ä.).


    Wer sich damit nicht befassen mag, der taumelt halt mit geschlossenen Augen seinem Schicksal entgegegen.

    Wer dir das beantwortet,geht ein hohes Risiko ein :rolleyes:

    Na, Risikomanagement ist doch mein Steckenpferd :rolleyes: .


    Ein eingefleischter Silber-Bug "darf" natürlich jederzeit all-in gehen, solange die Liquidität gesichert ist.


    Eine ausgewogene Kapitalanlage würde hingegen erstmal sehen, welcher Vermögensanteil schon auf welches Asset entfällt, und (weitere) Übergewichtungen eher vermeiden.


    Und schließlich das Timing, ja wenn das in der Vergangenheit eher nicht geklappt hat, .... :whistling:


    Viel Glück jedenfalls, bei der volatilen Diva Silber brauchst du das :)

    ...ch habe mich ein bisschen in die Münzen der LMU verliebt. Hier vor allem die Franzosen. Zeitlich ab Ceres, da recht nah am Spot...

    Da machst du ja nichts falsch, aber auch andere Mütter haben schöne Töchter. Ich selber bin aus ähnlichen Erwägungen wie du auf folgendes Soll gekommen: je 25% Sovereigns (incl. Rand), LMU, Dollar, der Rest variabel. International ist im Zweifel eine Victoria wohl besser abzusetzen als der olle Napoleaon III.


    Im "Ist" habe ich einen etwas größeren Anteil Variables, aber was soll ich machen, wenn immer mal wieder was günstig zu bekommen ist?

    Und wenn die im Gefecht fallen, waren es wieder Kriegsverbrechen an unbeteiligten Zivilisten :thumbdown:

    Die kleinsten Goldmünzen, die man mit geringem Aufschlag bekommt, sind Sovereigns und LMU (7,32g bzw. 5,81g fein). Mit etwas Glück haben auch mal die halben bei gleichem Aufschlag, ist aber selten.


    Und wenn mir dann mal die 2 oder 2,5 Pesos (1,5g bzw. 1,875g fein) günstig vor die Flinte laufen ... :rolleyes:

    Unsinn!
    Stichwort: DIVERSIFIZIEREN!


    ca. 1/4 EM - neben 3/4 Aktien - erscheint mir als reine Geldanlage durchaus sinnvoll!


    Und dabei halt immer die Standardmünzen, die zum Zeitpunkt des Kaufs das geringste Agio haben...

    Wenn du da noch einen offenen Immobilienfonds dazutust, hast du alle Bestandteile des Drei-Speichen-Rades. Die Gewichtungen muss der Betreffende halt so wählen, dass er sich wohlfühlt.


    Kann sein, dass er "Blut leckt" und sich näher damit beschäftigt, kann sein, dass das vergebene Liebesmühe ist. Hatte neulich den Fall einer Freudin "Goldmünzen soll ich kaufen, damit will ich mich aber gar nicht abgeben, die Beschäftigung mit Geld ist mir sehr unangenehm. Mein Opa hat mir immer mal wieder Münzen geschenkt, ich weiß gar nicht, wo die sind, und ob ich die noch habe". Da habe ich dann gleich das Thema gewechselt.

    Will nicht Oberlehrerhaft auftreten, aber: 333 nutzt überhaupt nichts. Die Akzeptanz fängt bei 585 an, nicht nur bei der Ehefrau :huh:

    Bin auch kein Oberlehrer. Aber ich tue manchmal gerne so :rolleyes: :


    Der Ankauf-Rechner von gold.de zeigt für 3g Altgold rau jeweils ca. 98,5% vom Spot, für 333er und 585er. Preislich also im Wiederverkauf an Händler derzeit unentschieden. Privat mag die Akzeptanz des 585er etwas besser sein, wenn überhaupt. Dafür ist die Stückelung vom 333er wiederum etwas kleiner.


    Dem einen sin Uhl ist hier wohl dem anderen sin Nachtigal :rolleyes: .