Beiträge von Schwundgeldfluechter

    https://www.muenzkauf.de/shop/…ie-lbma-zertifiziert.html


    Preislich ganz nah am Spot.die


    Laut gold.de ist für viele Händler der Ankauf für von der LMBA zertifizierte Produkte Kriterium, so dass hier Händler für 505 Euro den Barren kaufen würden ( https://www.gold.de/kaufen/gol…ramm/?stkl=10+g#pvcontent), der Anbieter des Barrens lediglich für 493.
    Nehmen oder Finger weg?

    Als Beimischung würde mich jetzt so ein Barren nicht stören. Dann würde ich mir die aktuelle Liste der LBMA-zertifizierten Mitglieder herunterladen (die Prägestätten sind zertifiziert, nicht die Barren), die Seite mit der Münzmanufaktur sogar ausdrucken, mit Datum und Quelle versehen, und zur Rechnung dazuheften. Dann kann kein Händler später sagen: ist nicht zertifiziert.


    Die Ersparnis beim Kauf hast du in der Tasche, was in einigen Jahren gefragt ist, kann sowieso niemand sagen. Und außerdem muss man nicht immer nur die Großindustrie unterstützen, sondern auch mal einen "kleinen".


    Ich persönlich bevorzuge Handelsgold-Münzen. Robust, mit Historie, die Prägekosten hat schon ein anderer bezahlt, ...


    Viel Erfolg!


    Nachtrag: Ich finde die Münzmanufaktur aber weder bei den heutigen noch bei den früherern LBMA-Mitgliedern, und auch weder in der heutigen noch in der früheren Good-delivery-Listen. Aber du kannst ja mal nach Heimsheim schreiben und höflich nachfragen :rolleyes: .


    Und lass uns bitte das Ergebnis wissen, wir wollen ja nicht dumm sterben :whistling: .

    Hallo Fehldruck,


    du scheinst ja ein ähnliches Jagdgebiet zu entwickeln wie ich (meinerseits: Handelsgold mit Schwerpunkten LMU, Sovereigns und Dollar, auch 900er und 916er wenn was aus anderen Ländern reinschneit und gelegentlich sogar ein wenig älteres Sammlergedöns z.B. von Olympiaden).


    Zur Messe: Fachbesucher dürfen m.W. ein paar Stunden früher rein als "normale".


    Literaturempfehlung: Rene Finn "Die Goldmünzen der LMU": http://www.rene-finn.de/lmu.html


    Tipp von @Nachtwächter: Aus 3-4 Quellen für jede erworbene Münze aus dem Netz Infos herunterladen, dann braucht man kaum Fachliteratur. Später evtl. mal z.B. einen Krause/Mishler "World Gold Coins", die älteren sind erschwinglich und decken die letzen 400 Jahre ab.


    Münzen erkennen: App Maktun.
    Münzen online nachsehen: ucoin, numista.


    Jetz hast du erstmal was zu tun :P


    Viel Spass, aber Vorsicht: Suchtgefahr :whistling:

    Um mal ein Gespür zu bekommen, was haltet ihr denn von diesem Angebot?


    https://shop.scheideanstaltka.…-france-napoleon-iii.html


    Zum Zustand finde ich leider nix auf der Seite, kann aber auch an meinem Tablet liegen. :D

    Habe mir dort vor ein paar Wochen ein paar 20 FFR Mariannen, 20 FFR Engel und 20 US$ Lady Liberties zugelegt (Napoleons hatte ich schon einige). Alles i.O.


    Zum Zustand wirst du bei keinem online-Händler mehr Info finden als "bankhandelsfähig", das ist so üblich.


    Die Napoleons sind naturgemäß generell etwas mehr abgeranzt als die Mariannen, sie waren halt 60 Jahre länger als Handelsgold im Gebrauch. Beide eine solide Basisanlage allemal. Ich mache mir immer einen Sport daraus, kleinteiliger/billiger und abwechslungsreicher als Krüger/Bullion-Unzen einzukaufen.


    Falls du bestellst: Ich würde dazuschreiben, dass man mit/ohne Kranz schicken möge, wenn möglich.

    Aureus Magnus, hübsch sind die ja schon, und wenn sich die Gelegenheit böte, wäre ich evtl. auch zu verführen und würde mich weiter verzetteln :rolleyes: . Aber das bisher keiner bei mir probiert :* , also, ich meine, mir ein paar solche Stücke unter POG anzudienen.


    Der Link von @Marbod hat ja immerhin den Vorteil, dass man ein vollständiges online-Lexikon zur Verfügung hat, was bei fast allen anderen Medaillen nicht gegeben ist. Zumindest solange sein Verfasser es im Netz belässt.

    Ja klar. Ich weiß nur nicht, was du damit meinst, dass mehrere Motive "anlagetechnisch nicht geschickt" wären.


    Nimm mal an, ich hätte in den letzten 20 Jahren je einen Krüger (Au) erworben, das war eigentlich immer die günstigste Bullion. Heute eher die teuerste. Wenn ich jetzt 5 Unzen nachlegen wollte, würde ich halt Maples nehmen.


    Im Einkauf sehe ich da nur Vorteile, und wo wir in 20 Jahren beim Verkauf stehen werden, weiß der Himmel.


    Dass hingegen 10 verschiedene einzelne Silber-Bullions keinen Sinn machen würden, ist mir schon klar.

    die aufteilung in verschiedene anlagemünzen ist allerdings weder vorteilhaft noch anlagetechnisch geschickt.
    es ist eine rein emotionale entscheidung (lust auf motive?), die keine vorteile birgt.

    Bin ja selber ein Sparbrötchen sehr kostenbewusst, daher nehme ich immer Münzen, die es gerade günstig gibt, und so kommen im Laufe der Zeit so einige Motive zusammen. Am Anfang war es für mich aber gut, aus unzweifelhafter Quelle jeweils ein Referenzexemplar zu bekommen.

    Denke auch, für den Anfang passt es. Immerhin schon 8 Referenzgrößen, und alles gängige Stücke.


    Spasseshalber habe ich die 8 Positionen mal in die Merkliste bei gold.de eingetragen. 5 Händler haben alles vorrätig, sie nehmen sich preislich nicht viel.


    Beim Gold liegst du ca. 2,9% über Spot, beim Silber etwas mehr als 20%.


    Falls du denkst, jetzt wärest du für schlechte Zeiten gerüstet: ich wollte heute etwas Wäsche einkaufen (Marktsonntag). In meiner Größe nichts mehr da, Lieferketten-Schwierigkeiten. Da hilft dann auch EM nicht :/ . Aber schöne Oberhemden gab es noch 8) .

    Hallo Matze,


    erstmal willkommen. Vor einiger Zeit hat hier eine Foristin mächtig rumgejammert, weil sie als Anfängerin 2*100g Barren gekauft hat, und ihr hinterher eingefallen ist, dass sie bei teilweisem Geldbarf ja nur ganze Stücke wieder verkaufen kann. Das mit der Stückelung muss man sich also vorher überlegen.


    Zum Preisvergleich nutze ich die Aufgeldtabelle bei gold.de. Persönlich mache ich mir einen Sport daraus, alte Handelsgold-Münzen zu kaufen, die nicht teurer als der Krüger-Rand sein dürfen. Da bin ich dann automatisch ziemlich kleinteilig (zwischen 2,9g und 30,1g).


    Silber gibt es ja auch als "junk silver" in Form von ehem. Handelsmünzen/Gedenkern, wie 5 und 10 DM, Schillingen etc. Mit etwas Glück gelegentlich von privat zum Spot. Aber in der Not gilt: Gold ist Geld, Silber ist Kleingeld.


    Für Münzen generell sind numista und ucoin wertvolle online-Kataloge. Da kannst du z.B. leicht sehen, dass die 10 DM Olympiade München von je 4 Prägestätten jeweils 5 Mio. mal geprägt wurden und daher heute kein Sammler-wert besteht, der über den Silberpreis hinausgeht.


    Viel Erfolg!