Beiträge von Schwundgeldfluechter

    Die aktuelle Situation hat gezeigt, dass Degussa die Preise leider nicht im Griff hat.

    Ich weiß nicht, was du willst. Wenn Degussa Einzahlungen auf Sparpläne momentan nicht mit physischen Gold hinterlegen kann, muss sie die halt aussetzen. Das ist für mich weit seriöser als wenn man ungedeckt weitermachen würde. Verdient wird im Übrigen nur, wenn eingezahlt wird, und nicht am Aussetzen.


    Und was die Münzen angeht: Niemand kann immer und überall der Günstigste sein. Zu normalen Zeiten gibt es aber alle paar Wochen mindestens ein interessantes Angebot, bei Kurantmünzen z.B. vom Sovereign über Belgische Francs, Ungarische Forint bis zu Pesos oder Soles.


    Momentan übe ich mich halt ein wenig in Abstinenz. Wir haben ja sowieso Fastenzeit :whistling:

    Habt ihr vernünftige Ideen, wie man einem Goldverbot am besten entgehen kann?
    Ideen wie Tafelgeschäft und Zolläger in „Honduras“ kenn ich bereits. ...

    Die Suchfunktion im Forum ergibt > 1000 Treffer für das "beliebte" Goldverbot.


    Ich glaube zwar nicht, dass es kommt, weil EM nur 1% aller Vermögenswerte ausmachen. Falls dieser Schwarze Schwan aber doch auftaucht:


    (Ehe)ringe und Schmuck könnten ausgenommen sein (ggf. bis zu einer Grenze).
    Münzen, soweit Sammlungen (ggf. bis zu...)
    alte Münzen als Kulturgut (ggf. älter als Stichtag)
    andere EM
    kleine Stückelungen (jedes einzelne liegt ggf. unter der Grenze, und ich kann "legal" ein halbes Schwein eintauschen)
    Ausland, soweit der Arm von Uncle Sam nicht hinreicht (Nordkorea und andere Schurkenstaaten)


    Nachtrag: manchmal wird auch behauptet, dass ausländische gesetzliche Zahlungsmittel ausgenommen werden könnten. Obwohl: wenn man Goldbesitz verbieten/einschränken kann, warum sollte man dann ausländische Währungen noch zulassen?


    Jede Krise bietet aber auch ihre Chancen, wenn du gut aufgestellt bist. Wenn du Glück hast, kannst du bei Salorius dann einen Einpfünder abstauben gegen 50 Stücke LMU :]

    Ich habe mir am Anfang erstmal von jeder Münze - anderes Gebiet allerdings, Umlaufmünzen AU - bei seriösen Händlern jeweils ein Belegexemplar besorgt. So konnte ich Theorie und Praxis verbinden.


    Aus heutiger Sicht kann ich bei mir bisher keine Fehlkäufe erkennen, nur zwei Unterlassungssünden:


    Bei meinem allerersten Kauf letztes Jahr habe ich einen 20 Lire Vittorio Emmanuele (Sardinien) mitgenommen, den Vittorio Emmanuele (Italien) aber liegenlassen - ich habe ihn bis heute nicht, Anfängerfehler.


    Und noch am 4. März habe ich einen Umberto I liegenlassen (hatte ihn ja schon), Spot plus 2% hätte er gekostet. Aber ein paar schöne andere Stücke mitgenommen.


    VG

    Klar kann ich die Immobilie nicht mehrfach beleihen, aber warum negativer Schufa-Eintrag.. ???
    Die Tilgung wurde von der Bank bis 1.5.2021 ausgesetzt wegen der Virus-Pandemie.

    Wenn die Aussetzung von der Bank kam, dann natürlich kein negativer Schufa-Einfluss.


    Im Moment würde ich ohne Not aber auch nichts "hebeln". Schon vor Corona gab es in der EZB Gedanken zu Negativzinsen, verbunden mit Bargeldverbot.


    Unter Corona könnte ich mir auch ein Szenario vorstellen, dass alle positiven Konten mit einmaligen "20% Solidarabgabe" belastet werden, bei Banknoten werden zwei Endziffern ausgelost, die Ihre Gültigkeit über Nacht verlieren.

    Hallo Thor,


    erstmal willkommen im Forum.


    Wie die anderen schon sagten, lauter geläufige Anlagemünzen, bei denen der reine Goldwert zählt (keine Sammleraufschläge, da häufig). Die "Elisabeth Schleife" ganz links z.B. (auch "Elisabeth Haarband") wurde zwischen 1957 und 1968 mehr als 45 Mio. mal geprägt.


    Unter "Elisabeth", "Krüger" und "Liberty " findest du auf Gold.de bzw. bei den einzelnen Händlern noch reichlich Informationen. Siehe auch die Suchfunktion unter


    https://www.gold.de/aufgeldtabelle/


    Grüße
    Schwundgeldfluechter


    P.S. Fälschungen und Foren-Trolls gibt es natürlich auch, wir müssen da leider wachsam sein

    Schwierig, weil sich die Geschmäcker ändern (die Technik auch). Verwandte hatten ein Stoffgeschäft, und sich als inflationssichere Altersabsicherung ein paar Hundert Packungen feinster weißer Damast-Bettwäsche auf Lager gelegt.


    Kaum waren die dort, wurde bunt modern. Naja, ab und zu kam noch eine alte Bauersfrau, der "neumodisches Zeugs" suspekt war, und die eine Packung mitnahm.


    Und schon nach 10 Jahren war das Zeugs dann endlich weg und man konnte den Laden aus Altersgründen schließen.

    Das entscheidende für meine Entscheidung zu dem Darlehen war, die sehr geringe Zinsrate von 0,48% bei 1%iger Tilgung. Wobei die Tilgung jetzt schon ad acta liegt, weil diese nicht mehr geleistet werden muss!

    Ein negativer Schufa-Eintrag wegen Zahlungsunfähigkeit/-unwilligkeit könnte aber an diversen anderen Stellen das tägliche Leben deutlich erschweren.


    Börsenpreis ist schonmal 13,-/Unze
    und Mehrwertsteuer kommt drauf (du willst ja mit den geprägten Stücken vergleichen)

    Stimmt, das mit den €12 ist schon wieder 4 Tage her. MWST ist auch ein Punkt, den man möglichst vermeiden sollte, Stichworte Differenzbesteuerung oder Handel zwischen privat und privat.


    Worauf ich aber hinauswollte: lass mal ein oder zwei Jahre ins Land gehen. Vermutlich haben wir dann ziemliche Krisenerscheinungen in der Wirtschaft, niedrige industrielle Silbernachfrage, und die Preise von Industrie und Handel werden sich wieder deutlich annähern - auf niedrigem Niveau (weil die Industrienachfrage den Preis macht). Ich sage mal: einen Phillie bekommt man dann wohl wieder so um die €16.


    Aber ich gebe es ja zu: ich selber sammle lieber alte Umlaufmünzen zu Spot +/- 2% (AU).

    Hallo axe,


    erstmal willkommen.


    Vielleicht beschränkst du dich für den Anfang einfach mal auf ein kleines Gebiet, z.B. Standard-Silbermünzen wie Maples, Phillies etc. Da fallen Preisvergleiche dann einfacher. 10% bis 20% Unterschiede sind normal für Standardware von teuersten Händler bis zum billigsten, für seltenere Münzen weit mehr. Wenn man die Preise kennt, kann man auch bei kleinen Händlern mal fragen, gelegentlich kaufe ich da sogar günstiger als bei gold.de.


    Das Wochenende von Freitag 23h (Winterzeit) ist die beste Zeit für Recherche/Preisvergleiche, weil sich da der spot nicht ändert.


    Aber zur Zeit ist nichts normal.


    Robbe und Berking ist i.ü. bei Gold.de mit dabei.


    Das "Angsthasensilber" ist oft das mit dem geringsten Spread, wird gelegentlich auch im Forum angeboten. Von den "alten Hasen" kannst du unbesorgt kaufen - sonst wären die nämlich nicht mehr lange imForum.


    Grüße
    Schwundgeldfluechter


    P.S. Silber ist halt ein Industriemetall, du bekommst aktuell wahrscheinlich industrielles Silbergranulat tonnenweise für €12 pro Unze nachgeschmissen. Die geprägten Exemplare für Sammler, Panik-Horter und Hoffnungsgläubige ("künftige Wertsteigerung auch bei hergestellter Massenware aus der Münzindustrie") kosten halt um die €20.

    Ich verstehe das Problem nicht: wenn du einen neumodischen Panda-Kram kaufst, bekommst du automatisch die Kapsel mitgeliefert (Sonst verursacht Berühren einen Wertverlust).


    Wenn du einen ehrlich abgeranzten Napoleon III von 1850 kaufst, reicht ein Tütchen (Der hat ja einen Kupfer-Anteil und ist entsprechend widerstandsfähig). Und Nachtwächter behauptet, er wirft letztere zwecks Klangprobe erst mal aus anderthalb Meter auf den Steinboden.

    Kurantmünzen sind auch was schönes, hart im Nehmen, mit Geschichte, und du bekommst normalerweise auch kleine Größen knapp über Spot. Habe seit August viele verschiedene eingesammelt, zuletzt eine halbe Libra (Peru).


    Im Moment ist es aber nicht so einfach.


    Es kann auch sein, dass das nur Zockerkurse der Börsen sind.

    Ich fürchte,das mit dem Zocken, das ist eher bei dir der Fall, mein lieber Russky.


    Sag mal, was heißt eigentlich "asset allocation" auf russisch? Ein bisserl Markowitz-Diversifikation, oder halt sonst eine altmodische Methode der Vermögensstreuung mindert die Risiken doch erheblich.


    Und eine längerfristige Sichtweise ist dann auch noch gut für den Blutdruck :)

    das Aufgeld von nahezu 50% ist irre.

    Ich erkläre es mir so: es gibt zwei Märkte: die Industrie und die Privaten. Die Industrie kauft i.W. zum Spot (z.B. Au eine Tonne in 12,5kg-Barren, Lieferung Freihafen London). Nur fällt die Industrie gerade weltweit so ziemlich aus, also sinkt der Spot.


    Die Prepper, Paniker und Tante Ernas, die sich gerade im Home Office langweilen, bestellen den üblichen Panda- und Koala-Kleinkram, und zwar in solchen Massen, dass die Hersteller und Händler nicht nachkommen.


    Daher die Aufschläge, wobei der Effekt bei Ag größer ist als bei Au.


    Soweit meine marktwirtschaftliche Erklärung, ganz ohne Verschwörungstheorie, sorry 8o

    die Einschläge kommen näher:


    positiv getestet sind ein Kollege, der Hausarzt meiner Frau, eine Schülerin an der Schule meiner Tochter und eine Pflegerin der hiesigen ambulanten Krankenpflege. Zum Glück hatten wir keinen Kontakt in der letzten Zeit.


    Nun mache ich Home-Office, längere Waldspaziergänge oder Radtouren über Mittag (ein Lob dem Landleben) und studiere den Krause-Mishler World Gold Coins (3rd ed), den ich bei den Hamsterkäufen inkludiert hatte.


    Bleibt gesund!