@keepitshort
Du würfelst da einiges an Begriffen durcheinander..
Das Immunsystem ist zwar in gewisser Weise für eine Immunität verantwortlich.
Dies bedeutet aber nicht, dass bei ausbleibender Immunität eine Schwäche/Fehler des Immunsystem vorliegt!
Wenn ein Erreger in den Körper gelangt und dort vom Immunsystem als Risiko erkannt wird, dann wird dieses versuchen ihn zu bekämpfen. Entweder direkt durch entsprechende Abwehrzellen, oder ganz allgemein, beispielsweise durch Temperaturerhöhung -> Fieber.
Je besser das Immunsystem arbeitet, desto schneller wird der Erreger beseitigt. Die Immunität ist die Datenbank in der der Körper die Informationen zu dem Erreger aus früheren Infektionen gespeichert hat.
Ein zu starkes und damit aggressives Immunsystem, kann aber auch für weitaus größere Probleme im Körper sorgen als ein Erreger selbst -> Schockzustand
Handelt es sich um einen bereits bekannten Erreger, werden die Informationen aus der Datenbank genommen und dieser gezielt bekämpft, bevor es zu einer Vermehrung im Körper kommt.
Dabei muss beachtet werden, dass Viren sich u.U. sehr schnell und weitrechend verändern und damit nicht direkt erkannt werden können - wie beispielsweise Influenza, für die es jährlich einen angepassten Impfstoff gibt. Ein einem Datenbankeintrag ähnlicher Erreger kann jedoch das Immunsystem auch überlisten und sogar für sich arbeiten lassen ->schwere Corona-Verläufe.
Außerdem wird nicht jeder Erreger im Körper gespeichert, wodurch ebenfalls eine Immunität ausbleibt.
Speziell bei nur leichten Symptomen, wie beispielsweise im Fall einer leichten Corona-Infektion, entwickelt der Körper keinen generelle Immunität (Datenbankeintrag), weil des Vorgang zu 'unbedeutend' war.
Ebenso werden Immunitätsinformationen auch wieder gelöscht, wenn über längere Zeit kein Erreger mehr in den Körper gelangt. -> Immunität geht verloren -> Auffrischungsimpfung erforderlich.
Bei alldem muss bedacht werden, dass die Immunreaktion des Körpers, sowie die Einträge in der Immunitätsdatenbank, sehr dynamische Prozesse sind. Der selbe Erreger, der heute nur leichte Symptome verursacht kann in einigen Jahren, beim gleichen Menschen, sehr viel schwerere Symptome zur Folge haben.
Die große Schwierigkeit bei der Entwicklung eines neuen Impfstoffs, der nichts anderes machen soll als den Körper zu einem Datenbankeintrag zu veranlassen, ist die Balance zwischen Schädlichkeit und notwendiger Immunantwort.
Aus diesem Grund enthalten Impfstoffe zusätzlich zum eigentlichen Erreger auch diverse Schadstoffe, die gezielt Schäden im Körper anrichten. Der Körper kann dann nicht unterscheiden ob der Schaden vom Erreger oder einem anderen Stoff verursacht wurde und betrachtet den Erreger als schädlicher als dieser tatsächlich ist.
So zumindest die Theorie der Impfstoff-Hersteller - In der Praxis sind die sog. Impfschäden eine unmittelbare Folge. Wesentlich häufiger sind jedoch falsche Datenbankeinträge, die im tatsächlichen Infektionsfall sehr gefährlich werden können.
Hoffe ich hab den recht umfangreichen und komplizierten Vorgang einigermaßen verständlich erklärt...